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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kein ISP mit ATmega644 nach fuses für 16MHz Quarz


Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Moin,

ich habe den blöden Verdacht mir mein ATmega644 kaputt gemacht zu haben 
:( also sprich ihn per falschen fuses in ein Stadium versetzt habe aus 
dem ich ihn nicht mehr rausbekomme.

Erst hab ich nur mit dem internen Takt gearbeitet, dann wollte ich es 
jedoch beschleunigen, ein wenig der Probleme von fuses bewusst, hab ich 
das nur über das AVR Studio gemacht, da dort alles ganz gut erklärt und 
nicht möglicherweise invertiert ist von den Einstellungen.

Naja also hab ich einen 16MHz Quarz an XTAL1/2 mit 2x 22pF Kondis an GND 
geklemmt. Danach habe ich in AVR Studio den CKDIV abgeschaltet damit er 
mir meine 16MHz nicht teilt und danach den Eintrag "Ext. Low-Freq. 
Crystal; Start-up time: 32K CK + 65 ms" ausgewählt. Ich weiss 16MHz hat 
irgendwie nicht viel mit Low-Freq. zu tun aber die ganzen "Ext. Crystal 
Osc...." schienen mir alle falsch da ich dachte, ist doch eh kein 
Oscillator....

Jeden falls kann ich jetzt nicht mal mehr mit dem AVR mkII die Signature 
auslesen... geschweige was programmieren, fuses auslesen oder 
schreiben... ISP Freq. hab ich schon von den Standard 125KHz auf alle 
Werte darunter gesetzt und auch ein paar darüber ausprobiert, keine 
Chance :(

Bitte bitte helft mir, ich weiss ist toll zu jammern wenns Kind in 
Brunnen gefallen ist...

MfG Chris

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Einen 32kHz Quarz an TOSC1 TOSC2 anklemmen würde helfen. Ob man statt 
dessen auch eine Takt einspielen kann habe ich noch nie probiert.

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Hubert G. schrieb:
> Einen 32kHz Quarz an TOSC1 TOSC2 anklemmen würde helfen. Ob man statt
> dessen auch eine Takt einspielen kann habe ich noch nie probiert.

Ich habe gerade gesehen das der ATmega an sich zumindest noch zu laufen 
scheint, er arbeitet mein Programm noch ab, nur SEHR SEHR LANGSAM. Da 
ich ein GLCD angeklemmt habe kann ich das recht gut sehen, er scheint 
ziemlich genau 1 Byte pro Sekunde per SPI verschicken zu können.

Wenn ich solch einen 32kHz Quarz daran hängt würde der diese momentane 
Geschwindigkeit soweit erhöhen das er auch per ISP wieder ansprechbar 
ist, oder wie hab ich das zu verstehen?

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Habe ich noch nie probiert, sollte aber so sein. Die ISP-Frequenz auf 
4Khz einstellen.

Autor: gast (Gast)
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teste mal .. ISP auf das niedrigste was geht und versuchen die signatur 
zu lesen
habe meinen 644 mit 51Hz auch mal wiederbeleben können ^^

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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gast schrieb:
> teste mal .. ISP auf das niedrigste was geht und versuchen die signatur
> zu lesen
> habe meinen 644 mit 51Hz auch mal wiederbeleben können ^^

Hab ich schon versucht kommt in der Console nur "Entering Programming 
mode... FAILED"...

Ein 32kHz Quarz hab ich bisher nicht bekommen, aber ein 8MHz Oscillator 
hab ich mir gerade gekauft. Da ich folgenden Artikel hier gefunden habe:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Fuses#...

Leider funktioniert es bei mir nicht, hab den Osc. angeklemmt, Strom 
drauf gegeben und versucht per ISP anzusprechen, keine Änderung.

Bei allen Versuchen kommt halt leider immer einfach nur folgende 
Meldung:
A problem occurred when executing the command. Make sure that you are using the corrent programming method. Current mode is ISP. See the command output for more info.

The troubleshooting section in the help system contains more information on what may have caused the problems. To open the help system, click the Help button below.

Quick Tips: Verify that the device is placed in the correnct socket and that the ISP cable is properly connected. Check that the ISP programming frequency specified on the 'Main' page is well below 1/4 of the clock frequency of the device. Extra precaution should be made when using the CKDIV fuse and/or Clock Prescaler Register (CLKPR) on parts supporting this.

Hat irgendjemand sonst noch eine Idee oder muss ich den schönen 
ATmega644 wirklich wegwerfen? :( HV Programming scheint ja eine teure 
Geschichte zu sein die sich wohl kaum rechnet.

MfG Chris

Autor: Pete K. (pete77)
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Bau Dir den Fuses Preserver von Klaus Leidinger:

http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/m...

Du brauchst einen 1-4Mhz Quarzoszillator, Einstellen auf niedrigste 
ISP-Frequenz und die Abblockkondensatoren nicht vergessen. Und saubere 
5V anlegen.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Wenn du nen PC mit "echter" ParralelSchnittstelle hast versuch mal Twin 
AVR, resetpin des AVR dauerhaft auf GND und "AVR Frequenz" auf 1 khz 
(das dauert dan zwar ewig aber damit hab ich schonmal nen "verfusten" 
AVR retten könne den ich auf extern RC Oszi gestellt hatte.

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Pete K. schrieb:
> Bau Dir den Fuses Preserver von Klaus Leidinger:
>
> http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/m...
>
> Du brauchst einen 1-4Mhz Quarzoszillator, Einstellen auf niedrigste
> ISP-Frequenz und die Abblockkondensatoren nicht vergessen. Und saubere
> 5V anlegen.

Hmm sowas blödes, nur 1-4MHz? Wollte nämlich eigentlich einen 4MHz 
kaufen, war nur leider nicht da, daher ein 8er.

Sind die 5V sehr wichtig? Ich hab nämlich nur ein Steckernetzteil was 
ich höchstens auf 4,5 oder 6 einstellen kann, betreibe es üblicherweise 
bei 4,5V. 5V hab ich bei Steckernetzteilen bisher leider auch noch gar 
nicht gesehen.

Kannst du mir sonst vielleicht eine einfache Schaltung für 5V 
Konstantstromquelle empfehlen? Bin mehr aus der Programmierrichtung 
statt Elektronik selbst, würde sonst jetzt das 5V Onboard-Netzteil vom 
Atmel Evaluation Board von Pollin nachbauen mit ein paar Elkos, Kerkos, 
Dioden und dem IC Spannungsregler 7805.

P.S. Beim Vorschau-Klicken hab ich gesehen das "Konstantstromquelle" ein 
Link wird, das zieh ich mir derweil mal für mein Allgemeinwissen rein ;)

Autor: A. K. (prx)
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Christian Hunke schrieb:

> Sind die 5V sehr wichtig? Ich hab nämlich nur ein Steckernetzteil was
> ich höchstens auf 4,5 oder 6 einstellen kann, betreibe es üblicherweise
> bei 4,5V. 5V hab ich bei Steckernetzteilen bisher leider auch noch gar
> nicht gesehen.

Jede Menge, findet man aber typischerweise etwas abseits. Sei es bei 
Pollin, sei es im Schrott von allerlei weggeworfenen Geräten wie Handys.

Die 4,5 tun es auch. Und 8MHz statt 4MHz sollte ebenfalls funktionieren.

Autor: Bensch (Gast)
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> Schaltung für 5V Konstantstromquelle

Gibt's nicht- höchstens eine 5V KonstantSPANNUNGSquelle.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Christian Hunke schrieb:
> Sind die 5V sehr wichtig? Ich hab nämlich nur ein Steckernetzteil was
> ich höchstens auf 4,5 oder 6 einstellen kann, betreibe es üblicherweise
> bei 4,5V. 5V hab ich bei Steckernetzteilen bisher leider auch noch gar
> nicht gesehen.

Ich hoffe mal für Dich und den Mega644, daß es ein stabilisiertes 
Netzteil ist und nicht so ein 0815-Etwas. Bei den nicht stabilisierten 
kommen mit wenig Last auch bei 4,5V gern mal 6V oder mehr raus. Da 
gelten die Spannungsangaben nur ungefähr bei Nennlast (500mA oder was 
draufsteht...).

Ein Billig-Multimeter sollte da ausreichend Auskunft geben können.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> Christian Hunke schrieb:
>> Sind die 5V sehr wichtig? Ich hab nämlich nur ein Steckernetzteil was
>> ich höchstens auf 4,5 oder 6 einstellen kann, betreibe es üblicherweise
>> bei 4,5V. 5V hab ich bei Steckernetzteilen bisher leider auch noch gar
>> nicht gesehen.
>
> Ich hoffe mal für Dich und den Mega644, daß es ein stabilisiertes
> Netzteil ist und nicht so ein 0815-Etwas. Bei den nicht stabilisierten
> kommen mit wenig Last auch bei 4,5V gern mal 6V oder mehr raus. Da
> gelten die Spannungsangaben nur ungefähr bei Nennlast (500mA oder was
> draufsteht...).
>
> Ein Billig-Multimeter sollte da ausreichend Auskunft geben können.
>
> Gruß aus Berlin
> Michael

HUST *RÄUSPER*

Oh man, ok Multimeter ran und siehe da, aus 4,5V werden 6,6V... also 
wenn ich bedenke das diverse ATtinys und ATmegas da schon dran hingen 
und das DOGM132 LCD hinter einem 5V->3,3V DC/DC Wandler auch kein Mucks 
gemacht hat...

Aufm Netzteil Karton oder im Handbuch (Faltblatt) steht nichs, aber auf 
der Website bei Conrad steht unstabilisiert...

http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

Hab jetzt 3V eingestellt, nun liegen 4,99/5,00V an, also praktisch 
perfekt. Vorrausgesetzt das 10€ Multimeter hat jetzt keine riesen 
Toleranzen. Ich hab gleich nochmal probiert mit dem 8MHz Osc. aber 
leider keine Änderung. Zumindest immer davon ausgehend das noch nichts 
dauerhaft schaden genommen hat...

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Habe es doch noch hinbekommen.

Falls es noch von Interesse sein sollte wollte ich nur erwähen das ich 
den Oscillator NICHT entgegen alle Dokus an XTAL1 sondern an XTAL2 
anschließen musste... zumindest an diesem Atmega644. Da ich mir dachte 
jetzt kann eh nichts mehr kaputt gehen hab ich das einfach ausprobiert 
und funktioniert :D

Schaltnetzteil bleibt dafür auf 3V damit 4,9-5,1 ankommen ;) Aber ich 
werde mir bei der nächsten Bestellung ein stabilisiertes kleines 
Labornetzteil zulegen.

Schönen Abend noch!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Christian Hunke schrieb:
> Habe es doch noch hinbekommen.
Fein.
>
> Falls es noch von Interesse sein sollte wollte ich nur erwähen das ich
> den Oscillator NICHT entgegen alle Dokus an XTAL1 sondern an XTAL2
> anschließen musste... zumindest an diesem Atmega644. Da ich mir dachte
> jetzt kann eh nichts mehr kaputt gehen hab ich das einfach ausprobiert
> und funktioniert :D
Naja, damit bekommt den auch nicht so schnell kaputt.
>
> Schaltnetzteil bleibt dafür auf 3V damit 4,9-5,1 ankommen ;) Aber ich
> werde mir bei der nächsten Bestellung ein stabilisiertes kleines
> Labornetzteil zulegen.

Ich sichte immer fleißig Steckernetzteile. 5V findet man gern an kleinen 
Netzwerk-Switches oder bei Pollin. Sehr schön ist das alte 
Trafo-Netzteil des externen IOMEGA-ZIP-Laufwerks, 5V 1A und stört nicht.

12V sind auch recht verbreitet.
Ich habe in (altes) Labornetzteil, nutze aber recht selten.
Wenn 12V gebraucht werden, dann eben einen 7805 dran, wenn nötig mit 
etwas Kühlkörper, wenn nur 5V das IOMEGA-Teil oder von Pollin 5V 450mA 
Schaltnetzteil in Miniausführung /vermutlich Handy oder so).

Gerade beim Steckbrett kann ich dann mit dem Kram mal schnell woanders 
hinwandern und habe immernoch Strom in griffnähe.

Gruß aus Berlin
Michael

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