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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Villardschaltung Ansteuerung


Autor: Tom (Gast)
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Guten Abend allerseits

Habe ein Magnetventil bestellt, zudem ich das angehängte Schema
bekommen habe. Also zuerst mal musste ich ja die Fehler beheben.
Denke mal, dass die Spule so nie Strom bekommt ;o)

Habe mir überlegt, dass die Spule wohl parallel zu R6 angehängt werden
muss.

Ich habe die Schaltung aufgebaut und Messe ca. 80VDC über R6, wenn sich
die Schaltung aufgeladen hat.
Nun habe ich ein Problem.
Die Spule steuert ein Magnetventil, welches für ein Gerät verwendet
wird. Es stellt sich nun die Frage, wie man eine solche Spule wohl am
besten schaltet. Habe zuerst gedacht, dass ich die 27VAC des
Transformator mit einem Relais schalte, jedoch haben die Kondensatoren
ja dann gar keine Zeit um sich aufzuladen. Die ca. 80VDC mit einem
Relais zu schalten ist wohl eher eine schwierigere Idee.

Hat jemand eine Lösung um die Spule sauber anzusteuern???

Autor: Benedikt (Gast)
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Die Spule muss zwischen S3 und S2. So machts ja keinen Sinn, denn S4 ist
mit S3 verbunden ! An der Spule liegen dann die 150V...

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Benedikt

Habe aber versucht die Spule über R6 zu betreiben. Dies Funktioniert
eigentlich ziemlich gut. Zumindest öffnet sich das Ventil mal.

An S2 liegt ja die Wechselspannung des Transformators an. Meinst du ich
muss die Spule wirklich über S3 und S2 anhängen??

Gruss Tom

Autor: Benedikt (Gast)
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Ja ! Ich hab die Schaltung schon oft verwendet.
Mess halt mal, im Leerlauf müssten 150-160V anliegen.

Autor: Tom (Gast)
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ok, das hab ich gemacht und muss dir wohl recht geben ;o)

wie würdest du jetzt die Spule ein und ausschalten???

Autor: edi.edi (Gast)
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du darfst die spannung an R5 messen und sie zu den 80Volt an R6
addieren....also S2-S3:dann schaltet das Ventil mit mehr begeisterung.

ed

Autor: Tom (Gast)
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wie kann man den nun die Spule ein-und ausschalten???
Relais, FET usw. ???

Bitte helft mir... ;o(

Autor: edi.edi (Gast)
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du musst den (wechsel)stromkreis schliessen wenn du dein ventil oeffnen
willst.
...ueber relaiskontakt !

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Ed

Also meinst du die 27VAC auf der liken Seite im Schema?
Das kann doch nicht funktionieren, denn die Kondensatoren brauchen eine
gewisse Zeit, bis sie sich auf 150V aufgeladen haben. Sobald die Spule
den Strom bekommen hat, sinkt ja glaube ich die Spannung zusammen auf
die gleichgerichteten 27VAC. Darum habe ich, wenn ich die 27VAC schalte
doch die ganze Zeit nur die gleichgerichtete Spannung der 27VAC zur
Verfügung. Dies reicht jedoch nicht aus um die Ventile zu schalten.

Oder bist du anderer Meinung?

Autor: Benedikt (Gast)
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a) die Spannung bricht nicht auf 27V zusammen
b) dann schalte halt das Relais zwischen Magnetventil und Ausgang der
Kaskade
c) du solltest nicht mit so gefährlichen Schaltungen arbeiten, wenn du
keine Ahnung von sowas hast !

Autor: Tom (Gast)
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@Benedikt

zu a:

Also, habe glaube ich zumindest schon eine Ahnung von der Sache.
Bei dieser Schaltung nutzt du ja nur die Ladung in den beiden
Kondensatoren.
Kannst du mir sagen von wo die 150Volt kommen sollen, wenn die
Kondensatoren nicht geladen sind???

zu b:

Es gibt aus meinen Erfahrungen kaum Relais, die eine so hohe
Gleichspannung schalten. Wechselspannung OK, aber Gleichspannung nicht.
Darum wird es eher schwierig werden, die 150 DC mit einem Relais zu
schalten....

Autor: edi.edi (Gast)
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ventil ist  eine relativ traege sache ...kondensator laden geht schnell
genug !

warum kein 24 vac ventil ?

Autor: Benedikt (Gast)
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Nach dem Einschalten sind die Elkos nach max. 0,5s auf über 100V
geladen.
Ich weiß ja nicht wieviel Strom das Relais braucht, aber die Schaltung
kann man mit etwa 0,3A belasten, bis die Spannung auf unter 100V
zusammebricht !
Normale Relais sind zwar nur für 30V spezifiziert, aber funktionieren
hier problemlos, da die Leistung gering ist. Um ganz sicher zu gehen,
kann man aber auch einen MOSFET oder Transistor verwenden.

Autor: Tom (Gast)
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weil ich leider schon dieses gekauft habe. Manchmal ist man eben erst im
Nachhinein schlauer :o(

Hast du eine gute Idee die Spule zu schalten??? Ich kann doch wirklich
nicht die 27VAC schalten, da die Kondensatoren dabei überhaupt nicht
geladen werden. Habe ich selber versucht. Die Spannung steigt nicht
über die gleichgerichteten 27VAC an.
Die das Magnetventil braucht nur kurzzeitig die hohe Spannung von
150VDC um sich zu öffnen. Danach reichen die gleichgerichteten 27VAC
aus um diese offen zu behalten.

Hast du mir eine gute Lösung?? Relais ist doch wirklich schwer zu
finden bei 150VDC..

Autor: Tom (Gast)
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hopla Benedikt

War gerade am schreiben als du dein Posting geschrieben hast.
Habe es aber wirklich versucht die 27VAC zu schalten, funktionierte
aber leider nicht. Diese Spannung zu schalten war auch mein erster
Gedanke.

Mit FET hast du mich wirklich erwischt, denn mit diesen kenne ich mich
leider nicht sehr gut aus. Gäbe das eine grosse Schaltung, um dies zu
bewerkstelligen?

Danke für deine Unterstüzung...

Autor: Benedikt (Gast)
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Wieviel Strom zieht das Ventil ?
Wenn die Spannung auf 27V zusammenbricht, dann
a) ist ein Fehler in der Schaltung
b) die Elkos sind kleiner als im Schaltplan
c) das Relais braucht 50W und ist nebenbei noch ein
Durchlauferhitzer...

google mal nach IRF720, 730 oder 740
Source kommt an S2, Ventil an Drain und an S3.
Parallel zum Ventil die Diode nicht vergessen, sonst lebt der MOSFET
nicht lange. Legt man zwischen Gate und Source eine Spannung 5-15V an,
schaltet der MOSFET durch

Autor: Tom (Gast)
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Also, nur das wir vom gleichen sprechen. Wenn du Relais schreibst,
meinst du hoffentlich die Spule des Magnetventils, oder?

Die Spule hat einen ohmschen Widerstand von 25Ohm, da kannst du dir ja
vorstellen, welcher Strom da fliest.

Die üblichen Relais mit 30VDC/8A versagen da wohl kläglich...

Darum gefällt mir die Idee mit dem FET schon besser. Habe mal im
Internet nachgeschaut und der 740 funktioniert meiner Ansicht nach gut.
Meinst du der leitet auch schon bei 5VDC am Gate?? Ist bei dem wohl ein
Kühlkörper notwendig??

Autor: Tom (Gast)
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Noch jemand im Forum, der mir helfen kann??

Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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Falls jemand ein, zwei Relais braucht, die sowas packen, da kann ich
schon welche mitbringen.

Allerdings sind dir refurbished, also waren schon in Betrieb und wurden
ausgelötet.

Autor: Benedikt (Gast)
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Ja, ich meinte Magnetventil. Und ich denke du machst da einen Fehler,
der das Ventil zerstören wird:
Dieses ist bestimmt für Wechselspannung ausgelegt. Hier wird mit einem
Trick gearbeitet:
Am Anfang ist der Metallbolzen nicht in der Spule, die Spule hat eine
geringe Induktivität und es fließt ein hoher Strom. Durch das starke
Magnetfeld wird der Bolzen angezogen, das Ventil schaltet. Dadurch wird
der Eisenkern geschlossen un die Induktivität der Spule steigt. Jetzt
fließt ein viel geringerer Strom. Das ganze geht aber nur bei
Wechselspannung.
Ich habe hier einen Hubmagnet, der ändert den Strom von 12A im Leerlauf
auf 0,3A mit angezogenem Bolzen.

Wenn du also das Ventil mit einer hohen Gleichspannung betreibst,
brennt es durch !

Daher:
Elkos verkleiner um nur kurz zum Starten eine hohe Leistung zu haben.
Als MOSFET musst du Logic Level MOSFETs nehmen, die schalten meist
schon ab 2-3V (Gate Threshold). Kühlkörper: Unnötig.

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Bendedikt

Ok, ich habe eben diesen Schaltplan zum Ventil dazubekommen. Muss heute
nochmals Kontakt mit diesem Betrieb aufnehmen. Aber die tönten schon
ziemlich überzeugt von der ganzen DC geschichte.
Also, werde mich später wieder melden...

Gruss Mike

Autor: Tom (Gast)
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Guten abend allerseits

Ich habe mein Problem gelöst!!!!!!!!!!!!!!
Ihr glaub gar nicht, an was dieses Problem gelegen hat.

Also, last es mich erklären:

Das Problem war ja, dass das Relais zulange angezogen hat. Den zu
langen high Impuls war schon am Prozessor vorhanden. Darum hatte ich
mir überlegt, dass der Fehler ja eigentlich gar nicht an der
Relaisschaltung liegen soll, denn diese wird ja schon falsch
angesteuert.
Ich macht mich nun an den Prozessor und habe mal die Speisespannung mit
einem super Speicheroszi von Le Croy unter die Lupe genommen. Dabei habe
ich bemerkt, dass sich die Speisespannung an Pin 64 leicht verändert
hat, wenn das Relais geschalten wurde.
Nach weiteren Stunden konnte ich eine Einkopplung auf die Speiseleitung
ausschliessen.
Als Hauptproblem stellte sich die Diode D21 heraus. Wenn der Prozessor
noch mit der internen Init der Ports beschäftigt war, brauchte er wenig
Strom. Sobald er aber den Strom erhöhte durch das Schalten des
Ausgangports P2.7, änderte sich natürlich der Spannungsabfall über
dieser Diode (aus Kennlinie der Dioden bekannt). Dieser kleine
Spannungsabfall, machte dem Prozessor irgendwie Mühe und er machte eine
Verzögerung im Programm. Dadurch war der Ausgang länger high als nötig.
Ich habe die Diode mal vorläufig überbrückt--> und siehe da, es
funktioniert einwandfrei..... Die Schaltzeit stimmte sehr genau

Wer hätte das gedacht...

Nun habe ich aber ein Problem, dass ich meine Batterieunterstützung
nicht weglassen will. Diese sollte bei Stromausfall den Speicher
erhalten. Mir ist klar, dass ich auch das Infoflash dafür verwenden
hätte können.
Die Diode D21 ist dazu da, dass der LM317, welcher die 3,6V für den
Prozessor macht, nicht am Ausgang noch 3,6V (von der Batterie) hat und
am Eingang 0V (Netzteil ist ja ausgesteckt). Aber mein Problem liegt ja
genau an dieser Diode.

Kennst jemand einen Spannungsregler (fest oder einstellbar), welchem
egal ist, ob er am Ausgang Spannung hat und am Eingang nicht, so dass
ich die Diode weglassen kann. Oder gibt es sonst eine abhilfe???


Gruss tom

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Na da hat ja Murphys Gesetz wieder voll gestimmt.

Der Fehler lag also an einem Detail, welches Du nicht in Verdacht
hattest und deshalb verschwiegen hast.
Völlig klar daß Dir dann keiner helfen kann.

Es ist eben doch besser immer den kompletten Schaltplan zu posten, wenn
man nicht weiß woran es liegt.


Ich benutze auch Protel, man kann nicht vernünftig einen Schaltplan
exportieren.
Ich habe deshalb einen Postscript-Drucker in eine Datei installiert und
anschließend wandele ich die Datei mit Ghostview in ein PDF um, dann
kann man es klar und deutlich sehen.
Nach der Installation von Ghostview gibt es eine Datei PS2PDF.BAT, die
man eventuell noch anpassen muß.



Peter

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