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Forum: HF, Funk und Felder Radio selber bauen


Autor: L.M. (Gast)
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Hallo
Ich würde gerne ein Radio selber bauen... ein ganz einfaches... ich 
glaub da gibts eines mit nur einer Diode oder so... kennt das jemand 
einen Schaltplan dazu?

: Verschoben durch Moderator
Autor: ms (Gast)
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Das Zauberwort lautet Detektorempfänger

http://de.wikipedia.org/wiki/Detektorempf%C3%A4nger

geht aber nur bei AM

Autor: L.M. (Gast)
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Hi,
Tausend dank für den Link, nach dem hab ich gesucht!
Noch eine Frage:
Wie schliesse ich das die Köpfhörer an?

Gruss

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Scrolle auf Wiki runter bis zu "Moderner Detektorempfänger" und lese 
dort nach, da steht nämlich alles!

Autor: oszi40 (Gast)
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Antenne ---Diode ---> Kopfhörer
Erde ---------------> Kopfhörer

Hochohmigen Kopfhörer dann auf richtigen Kopf setzten und lauschen.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm

Oder Bausatz beim Händler Deines Vertrauens suchen.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Kannst aber auch gern mal hier stöbern: 
http://www.b-kainka.de/bastel3.htm
Da hast Du Kurzwelle und etwas mehr Komfort.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Die Herausforderung bei so einem Projekt ist es einen ausreichend großen 
Drehkondensator aufzutreiben. Die werden schon lange nicht mehr gebaut 
:(

Autor: faustian (Gast)
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Naja, da kann er ja auch einen Schiebekondensator selber bauen, oder 
einen Festkondensator und eine Spule mit variablem Kern benutzen...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

oszi40 schrieb:
> Antenne ---Diode ---> Kopfhörer
> Erde ---------------> Kopfhörer
>
> Hochohmigen Kopfhörer dann auf richtigen Kopf setzten und lauschen.
> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm

Bei der Simple-Version geht alles parallel meist besser.

ca. Mitte dieses Threads hatte ich Langeweile. ;-)
Beitrag "Netzfilter für Funkempfänger u.ä."

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: ms (Gast)
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Oder dekadisch mit Jumpern setzbare Kondensatoren Paralell schalten

Autor: Matthias (Gast)
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Den Drehko und die Ge-Diode findet man ja  noch, schwieriger wird es 
einen hochohmigen Kopfhörer zu finden. Die modernen Dinger mit 35 Ohm 
Impedanz gehen da nicht. 1000 Ohm besser 2000 Ohm.

So hab ich auch mal angefangen.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Matthias schrieb:
> Den Drehko und die Ge-Diode findet man ja  noch, schwieriger wird es
> einen hochohmigen Kopfhörer zu finden. Die modernen Dinger mit 35 Ohm
> Impedanz gehen da nicht. 1000 Ohm besser 2000 Ohm.

Drehkoabstimmung kann man auch wie ganz früher durch Variometer 
ersetzen, im einfachsten Fall Ferritstab und Spule auf Pappröhre.
Ge-Diode geht auch durch Schottky-Diode zu ersetzen, einfach 
ausprobieren.

Kopfhöre war ja auch mein Problem. Mit dem Netzrafo als Anpasstrafo 
gingen auch übliche "Schmalzbohrer" mit vermutlich 32 Ohm in 
Parallelschaltung also eher 16 Ohm, brauchbar. Da waren die Unterschiede 
zwischen verschiedenen Exemplaren aber schon extrem, von gaaanz leise 
bis brauchbar.

>
> So hab ich auch mal angefangen.

:-))

Ich hatte eigentlich nur wissen wollen, was in der Stadt überhaupt noch 
durch den Störnebel kommt. Die Ursache des breitbandigen Rauschens weiß 
ich nicht, es deckte jedoch dann alles zu. Es kam schlagartig für 
mehrere Minuten und verschwand genauso plötzlich wieder.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Manta (Gast)
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Bei dem schlagartigen Rauschen würde ich mal an an PLC und DSL denken.

z.B. meinte der Radio Club
"Wie in den vergangenen Wochen in den Medien zu lesen war, läuft ein
Versuch der EnBW mit so genannten intelligenten Stromzählern in Baden-
Württemberg. Diese melden ihre Verbrauchsdaten über einen vorhandenen
DSL-Anschluss automatisch regelmäßig an den Stromversorger.

Zur Datenübertragung von Stromzähler zum DSL-Modem wird auch auf die
Powerline-Technik zurückgegriffen. Dazu sind die Stromzähler in diesem
Feldversuch mit einem PLC-Modem ausgestattet. Die Daten werden über
die Stromleitung bis zum Internetanschluss übermittelt, wo eines der
bekannten Modems im Format eines Steckernetzteils die Daten von der
Stromleitung in das DSL-Netz umsetzt. Da bei diesem System auf die
gleiche Technik wie bei herkömmlichen Datenüberträgern für das
Stromnetz zurückgegriffen wird, ist auch hier mit den schädlichen
Störungen der Kurzwellenfunkdienste zu rechnen. ...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Manta schrieb:
> Bei dem schlagartigen Rauschen würde ich mal an an PLC und DSL denken.

Im Prinzip ja, aber... ;-))

Zähler sind hier noch "Antik-Technik", ob sonst PLC hier im Einsatz ist, 
weiß ich natürlich nicht.
DSL ist eher unwahrscheinlich, da müßte meine in unmittelbarer Nähe 
befindliche Verkabelung eher ständig stören.

Es muß sich ja auch um eine relativ huhe Feldstärke handeln, es geht ja 
immerhin um einen Detektor und die vergleichsweise hohe Feldstärke der 
DW, die überboten werden muß.

Ich werde das aber nicht weiter verfolgen, es ist mir sonst bisher 
nirgens aufgefallen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: L.M. (Gast)
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Hi,
Danke für die vielen Antworten!
Ich dachte eigentlich mit wie anschliessen:
Die Köpfhörer Kabel sind ja am Anfang zwei Kabel, danach werden sie zu 
einem. Nun wo muss ich da rechts und wo links anlöten? das versteh ich 
irgendwie nicht...

Gruss

Autor: olibert (Gast)
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> Die Köpfhörer Kabel sind ja am Anfang zwei Kabel, danach werden sie zu
einem.

Wenn ich dich richtige verstehe, meinst du die Verbindungen zu dem 
linken und rechten Kanal. Im Normalfall wuerde man diese phasenrichtig 
parallel schalten. Dann würde allerdings die Ausgangsspannung von deinem 
Radio in die Knie gehen. Also würde ich vorerst nur einen Kanal 
anschliessen.

Aber wie schon hier im Forum bemerkt, sind die handelsüblichen 32 Ohm 
Kopfhöhrer ziemlich ungeeignet.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Bau doch zwei Detektoren, dann kannst Du an jeden eine Kopfhörerseite 
anschließen :)
Aber im Ernst: nimm die Hör-Kapsel aus einem Telefon, die ist 
hochohmiger.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Dirk J. schrieb:
> Bau doch zwei Detektoren, dann kannst Du an jeden eine Kopfhörerseite
> anschließen :)
> Aber im Ernst: nimm die Hör-Kapsel aus einem Telefon, die ist
> hochohmiger.

Prinzipiell kann man das machen.

Meine Variante mit Anpass-Übertrager geht aber wirklich gut.
Also Trafo dürfte alles gehen, was ein sinnvolle Übersetzungsverhältnis 
hat.
Also schnell das ohnehin unbenutze alte Steckernetzteil schlachten und 
den Trafo nehmen. Sowas hat doch jeder Bastler rumliegen... ;-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: KL203 (Gast)
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schön wärs! Hab nur ein neues welches ich niemals schlachten würde. Was 
aber vorhanden ist ist ein kaputter Computer... der hilft aber wohl auch 
nicht weiter.
Vorhanden wäre auch noch ein altes Handy zum auschlachten.. würde das 
weiter helfen?
Mit einem handelsüblichen Piezopieper würde es warscheinlich auch nicht 
gehen?

Gruss!

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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KL203 schrieb:
> schön wärs! Hab nur ein neues welches ich niemals schlachten würde. Was
> aber vorhanden ist ist ein kaputter Computer... der hilft aber wohl auch

Da ist bestimmt ein Netzteil mit einem entsprechenden (HF-)Trafo drin. 
Müsste auch irgendwie gehen.

Autor: Rudi D. (rulixa)
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L.M. schrieb:
> Hi,
> Tausend dank für den Link, nach dem hab ich gesucht!
> Noch eine Frage:
> Wie schliesse ich das die Köpfhörer an?
>
> Gruss

Üblich ist für Detektoren ein 4000 Ohm Kopfhörer. Achtung, mit 32 Ohm 
wird sich wenig tun.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

wirklich niemand im Bekannten-/Verwandtenkreis in der Nähe, der 
Schlachtmaterial im Keller hat?
Wie oben geschrieben macht sich ein kleiner Trafo aus einem 
Steckernetzteil recht gut auch mit 32/16 Ohm Last. Trafo aber eben ein 
"echter", nicht aus einem Schaltnetzteil.

Altes Kofferadio mit Einbau-Netzteil ist auch eine gute Materialquelle, 
Drehko usw. findet man dann auch gleich noch.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Peter R. (pnu)
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Warum einen Kopfhörer nehmen ?

Irgendwo steht bestimmt im Haus ein altes Radio, ein alter Verstärker 
oder die Super-CD-Anlage von Aldi herum, mit einem Eingang für NF. Als 
erstes kann man den Detektorempfänger an diesen Eingang anschließen, das 
bringt sogar mehr Information als ein Kopfhörer.

Wenn dann der Ur-Empfänger mit Detektor oder Audion erst mal richtig 
funktioniert, kann man ja mit dem Thema Kopfhörer weitermachen.

Autor: uwe (Gast)
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Der einfachste Empfänger besteht nur aus einer langen Antenne, einem 
Erdanschluß, einer Germanium-Diode/scottky-Diode und einem Kopfhörer 
Hörkapsel Telefon alt. Die Stromversorgung erfolgt durch die Antenne 
selbst. Sie muß daher relativ lang sein. Meist reicht ein ausgespannter 
Draht von ca. 10 Metern. Ein Bein vom Kopfhörer an die eine Seite der 
Diode welche egal.Das 2 Bein an die andere Seite der Diode löten 
fertig.1Bein der Diode auch noch Antenne siehe oben.2 Bein Erdung.Gruß 
Uwe

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn du noch bis Weihnachten mit deinem Posting gewartet hättest, dann
hätte der Thread sein 5monatiges gefeiert.

Autor: Hewlett (Gast)
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Ganz gut funktionieren Kristallhörer, sie sind extrem hochohmig.
Mal Googeln, ich glaube Conrad hat noch so etwas.

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