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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Magnetfeld-Stromsensor abschirmen


Autor: Axel Krüger (axel)
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Hi!

Meine Magnetfeldstromsensoren arbeiten einwandfrei, jedoch habe ich 
gestern 1 Lautsprecher mit "relativ" kleinen Magneten in 30 cm Abstand 
zum Sensor gestellt und der Sensor ist fast bis zur Aussteuergrenze 
"gegangen" Nun habe ich ein paar Lagen Alufolie um den Sensor gewickelt 
und mit der Masse des Sensors verbunden - je mehr Lagen Alufolie, desto 
besser wird es.  Gibt es eine bessere Möglichkeit ausser zig lagen 
Alufolie drumwickeln?

gruss Axel

Autor: anonymous (Gast)
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probiers mal mit weißblech (konservendose) du willst ja schließlich ein 
magnetfeld und kein elektrostatisches feld abschirmen

Autor: Tom Ekman (tkon)
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Statische Magnetfelder abschirmen ist ne schwierige Sache. Am 
einfachsten ist es wohl viel Abstand einzuplanen. Am besten wäre ein 
Supraleiter drum-herum gewickelt (haha! wer es sich leisten kann)

Für deine Anwendung halt ich einen magnetisches Werkstoff wie Eisen für 
am besten geeignet.

Autor: Peter R. (pnu)
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Sowas kann man auch mit einer anderen Bauform des Lautsprechermagneten 
erreichen.

Lautsprecher mit den runden großen Ferritscheiben als Magnet haben ein 
riesiges Streufeld. Viel besser sind Lautsprecher mit 
Innen-Magnetsystem, wie sie in TV-Empfängern eingesetzt werden.

Den Sensor abzuschirmen halt ich nicht für so gelungen: Wie soll er dann 
noch irgendwelche Felder messen, außer sie werden innerhalb der 
Abschirmung erzeugt?

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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es sind ja stomsensoren die das magnetfeld des stromdurchflossenen 
leiters auswerten, deswegen SOLL ja auch nur das gemeessen werden, was 
innerhalb der abschirmung an magnetfeldern entsteht.

Aber als Schirmung eignet sich eher etwas, mit hohem µr, also 
idealerweise trafoblech, wobei da das hohe µr auch nur polarisiert 
auftritt, normales blech ist wohl das preis/leistungs optimal ;)

also einfach ien kleiner kasten mit 1mm blech und da kommt nicht mehr 
allzuviel von außen durch

Autor: Axel Krüger (axel)
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Ok danke für die Antworten bis jetzt! Ich werde es mal mit blech 
probieren bzw was ich sonst noch hier rumzuliegen habe. Wenn das nicht 
100% abschirmt ist es nicht weiter schlimm, da ich bis zu einem gewissen 
grad die Ruhelage justieren kann)

Autor: Peter R. (pnu)
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Ein anderer Ausweg ist die Kompensation: Wenn das Feld des Lautsprechers 
konstant bleibt (feste Montage) kann man in die Nähe des Sensors einen 
kleinen Dauermagneten platzieren. Durch verschieben und drehen gelingt 
es dann eventuell, das Magnetfeld des Lautsprechers zu kompensieren.

Autor: Axel Krüger (axel)
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super idee mit der Kompensation! Ich habe den Lautsprecher nun mal 
unmittelbar daneben gestellt so dass direkt quasi "3mal" die 
Aussteuergrenze erreicht werden würde und dann konnte ich mit meinem 
"ebay magnet stern" der unmittelbar am sensor war vollständig 
kompensieren. Und auf die Messung hat das keinen Einfluss :)

Autor: Johannes (Gast)
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Darf man fragen, was du da genau machst mit den Hallsensoren? Sieht 
interessant aus...

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Hallo

Habe ein massives Problem mit einem Hallsensor. Ist doch 
magnetfeldsensor oder? Ich nehme über einen glatten Schraubkopf 1 Signal 
pro umdrehung zur Drehzahlmessung. Das ganze geht in ne elektronikbox 
und schließlich in den PC. Nun ist mein Problem das mein Drehzahlmesser 
oftmals zittert und die Nadel ausschlägt oder abfällt. Nur ganz kurz. 
Das darf nicht passieren. Habe den Abstand schon mit alufolie 
rummgewickelt (aber nicht mit masse verbunden) Vibrationen 
ausgeschlossen, Versorgungsspannung etc etc.
Leider erkennt meine Elektronikbox das Signal meines Induktiven Sensors 
nicht (wieso auch immer). Deswegen wieder zum Hallsensor gegriffen.

Ich habe schon hunderte Stunden alles probiert und schaffe es einfach 
nicht.

Wer kann mir helfen? Ich bin völlig ratlos.

Danke

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

> Ist doch magnetfeldsensor oder? Ich nehme über einen glatten Schraubkopf
> 1 Signal pro umdrehung zur Drehzahlmessung.

Und woher kommt dein Magnetfeld?

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Weis ich nicht. Der Konstrukteur der die Prüfstandssoftware und Hardware 
grundlegend Entwickelt hat betont immer wieder es wäre ein Hallsensor!!!
Ich hab erhlich gesagt keine ahnung was es ist. Habe nämlich auch erst 
blöd geguckt als der behauptet hat es wäre einer.

Autor: Timo Siegle (Gast)
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äh ja er meint ich muss das signal von Stahlschraube nehmen. Also kein 
Magnet oder so...

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Habe den Abstand schon mit alufolie rummgewickelt ...

>Weis ich nicht. Der Konstrukteur der die Prüfstandssoftware und Hardware
>grundlegend Entwickelt hat betont immer wieder es wäre ein Hallsensor!!!
>Ich hab erhlich gesagt keine ahnung was es ist. Habe nämlich auch erst
>blöd geguckt als der behauptet hat es wäre einer.

Blöd gucken richtet erst mal keinen Schaden an. Das mit der Alufolie ist 
Schwachsinn. Die nächste Aktion in so einer Situation wäre sich das 
Datenblatt des Sensors zu besorgen und nachzusehen. Kennst du die 
Bezeichnung des Sensors?

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Die Bezeichnung ist:

BALLUFF   BES 516-384-E0-C

Finde bisher leider kein Datenblatt dazu

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Ah habs hier: 
http://www.datasheetarchive.com/datasheet-pdf/026/... Kann 
es sein das 12V Spannung zu wenig ist?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Die Bezeichnung ist:

>BALLUFF   BES 516-384-E0-C

>Ah habs hier:...

Der steht aber dort unter 'Inductive Sensors'.

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Ja bin auch grad erschrocken. Hatte ich also doch recht. Und da wollte 
man mich als Ahnungslosen hinstellen und habs auch noch geglaubt. Darf 
echt nicht wahr sein.

Tips?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ja bin auch grad erschrocken. Hatte ich also doch recht. Und da wollte
>man mich als Ahnungslosen hinstellen und habs auch noch geglaubt. Darf
>echt nicht wahr sein.

Ist eigentlich egal. Ist der Abstand zur 'Schraube' < 2mm?

>Kann es sein das 12V Spannung zu wenig ist?

Nein. 10..30V.

Datenblatt:

http://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=Rr35Hm&url=ht...

Wenn du die Möglichkeit hast: Den Sensor mit Spannung versorgen. Einen 
Pull-Up-Widerstand nach +, und das Signal am Ausgang mit einem Oszi 
ansehen.

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Der Abstand ist weniger als ein halber mm. Oszi hab ich leider net. Wie 
funktioniert das mit dem Widerstand?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

> Wie funktioniert das mit dem Widerstand?

Der Sensor hat als Ausgang einen npn-Transistor. Das ist praktisch ein 
Schalter nach Masse. Und damit er etwas schalten kann braucht er eine 
Verbindung zu einer Spannung. Und die stellt man, um keinen Kurzschluss 
zu erzeugen, praktischerweise mit einem Widerstand her.

Nur mal so: Aus welchem Elektronik-Paralleluniversum stammst du?

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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spess53 schrieb:
> Nur mal so: Aus welchem Elektronik-Paralleluniversum stammst du?

Sorry, aber was soll das denn bitte heisen?


Welche Widerstandsgröße brauch ich? Schaltplan wär gut.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>spess53 schrieb:
>> Nur mal so: Aus welchem Elektronik-Paralleluniversum stammst du?

>Sorry, aber was soll das denn bitte heisen?

Was verstehst du z.B. unter einem Sensor mit NPN-Ausgang nicht?

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Nix für ungut aber so ist mir denke ich nicht geholfen.
Ich weis in etwa wie ein Tansistor funktioniert. Nur was bringt mir das? 
Wenn mein Sensor zu viele und manchmal zu wenig Signale abliefert. Ich 
bin kein Diplomelektriker und kenne mich nicht auf jedem Gebiet Perfekt 
aus.
Hätte ich damit kein Problem würd ich ja wohl hier nicht die Frage 
stellen.

Kopfschüttel

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Nix für ungut aber so ist mir denke ich nicht geholfen.
>Ich weis in etwa wie ein Tansistor funktioniert. Nur was bringt mir das?
>Wenn mein Sensor zu viele und manchmal zu wenig Signale abliefert. Ich
>bin kein Diplomelektriker und kenne mich nicht auf jedem Gebiet Perfekt
>aus.
>Hätte ich damit kein Problem würd ich ja wohl hier nicht die Frage
>stellen.
>Kopfschüttel

Hast du ehrlich geglaubt, das jemand mit deinen mangelhaften Angaben 
dein Problem lösen könnte?

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Ja wenn du mir nicht helfen willst oder kannst. Dann brauchst du doch 
auch nix posten. Dabei hab ich gedacht du weist was da los ist.
Dabei bekomm ich nur irgendwelche Gegenfragen oder komische 
Anspielungen.
Finde ich nicht in Ordnung.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ja wenn du mir nicht helfen willst oder kannst. Dann brauchst du doch
>auch nix posten. Dabei hab ich gedacht du weist was da los ist.
>Dabei bekomm ich nur irgendwelche Gegenfragen oder komische
>Anspielungen.
>Finde ich nicht in Ordnung.

Das ist dein Problem. Sag doch z.B. mal was diese ominöse Elektronikbox
macht.

MfG Spess

Autor: Timo Siegle (Gast)
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Die Box liefert die Versorgungsspannung (bzw diese bekommt über nen 
sepperates Netzteil 12V) für den Sensor und bekommt das Signal. Hat Eine 
Schnittstelle für den Laptop womit ich eben die Drehzahl über einen 
längeren Zeitraum ohne Störung erfassen muss. Wie das Teil innen 
ausssieht, keine Ahnung. Muss ein Geheinmniss sein. Ist eingegossen. 
Viel wird nicht drin sein. Aber wird wohl nur mit der einen Software die 
ich habe Funktionieren.

So und was die Elektronikbox im inneren genau macht. Keine Ahnung. Das 
weis kein einziger Besitzer...

Problemlösung wär ansonsten nur vor Ort bei Cheffe Möglich. Und das wäre 
weit entfernt in Holland!

Das teil sollte Plug an Play sein.

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