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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PIC16 OSCCAL einstellen - Verständnis


Autor: Jochen64 (Gast)
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Hallo,

ich hab beim PIC 12F675 den werksseitig eingestellten OSCCAL (interner 
Clock) verbrannt. Jetzt will ich ihn neu einstellen, versteh aber nicht 
genau wie die Kalibrierwerte zu deuten sind:

Laut PIC-Doku ist OSCCAL 6 bits lang. Bits 4-7 sind der eigentliche 
Kalibrierwert, Bit 3 dient der Frequenzanhebung, Bit 2 dient der 
Frequenzabsenkung. (Bit 0 und 1 unbelegt)

Nur: Sind Bit 2 und 3 eher Grobtuning, oder eher Feintuning?

In der PIC-Doku sieht es eher nach Grob-Tuning aus, meine Experimente 
mit dem 12F675 deuten darauf hin, das es eher Feintuning ist. Wie stark 
wirkt Bit 2/3 im Vergleich zu Bit 4..7?

Kennt sich da jemand aus? Das ausprobieren der verschiedenen Werte ist 
ganz schön mühsam ...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo Jochen,

ich habe mir gerade das Datenblatt des 12F675 angeschaut und konnte da 
nichts außergewöhnliches am OSCCAL finden...

Habe mal den Ausschnitt des Datenblatts angehangen.

Meinst du vielleicht eine andere MCU?

So wie ich es sehe stellt man mit OSCCAL einfach eine Zahl ein, wobei 32 
(dezimal) im Idealfall genau 4MHz entsprechen, 63 ist die 
maximal-einstellbare Frequenz und 0 die minimal-einstellbare.

Man könnte demnach, in deiner Ausdrucksweise, sagen: Veränderungen an 
Bit7 wirken sich stark auf die Frequenz aus, Veränderungen an Bit2 
schwach.

Die Schrittweite (kHz je Bit) geht aus dem Datenblatt leider nicht 
hervor...

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Ben ■. (bloxx)
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Autor: Jochen64 (Gast)
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Hallo, danke für die Antworten, das hilft mir weiter.

War wohl ein klassischer Fehler meinerseits:
Im falschen Datenblatt geguckt, und zwar in der allgemeinen PIC 
Mid-Range Beschreibung (33023a, Seite43ff, s.Anhang). Dort ist das 
OSCCAL Register tatsächlich etwas anders beschrieben als im typbezogenen 
Datenblatt.
Komisch, der 12F675 gehört doch zu den Midrange Typen? Wie auch immer, 
jetzt wird abgeglichen ...

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