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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik uC + LED + Temperatursensor + geringer Stromverbrauch


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo zusammen!

Meine ersten Versuche mit dem ATmega8 sind jetzt schon ein paar Jahre 
her und daher muss ich mich erst wieder einarbeiten.
Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, in welche Richtung ich 
recherchieren muss, um meine Anwendung selbst aufbauen zu können.

In einem möglichst kleinen Gehäuse soll eine LED und ein 
Temperatursensor untergebracht werden - gesteuert von einem uC um die 
LED bei bestimmten Temperaturen zum Leuchten, Blinken, usw. zu bringen.
Das ganze sollte via Batterie/Akku betrieben werden.

Ich bin schon auf die ATtiny gestoßen - ist das vielleicht was?

Außerdem möchte ich dann - wenn alles im Gehäuse ist - die Bedingungen 
anpassen können, so dass die LED auch bei anderen Temperaturen als 
ursprünglich programmiert blinkt o.ä. Dazu könnte man vielleicht in das 
Gehäuse auch einen ISP-Ausgang anbringen und darüber den uC jedesmal neu 
programmieren?

Freue mich über ein paar Hinweise, damit ich in der richtigen Richtung 
weitersuchen kann.

Danke & Gruß!

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Um von außen die Temperaturgrenzen zu ändern, könnte man
die Werte ins EEPROM schreiben.
Dann reicht es zum Ändern aus, selbiges zu überschreiben
(z.B. ISP), ohne das Programm selbst neu zu flashen.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ich bin schon auf die ATtiny gestoßen - ist das vielleicht was?

Ja. Z.B. ATTiny25 (ca. 600µA bei 3,3V)

Temperatursensor: TSIC506 (ca. 45µA bei 3,3V)

>Außerdem möchte ich dann - wenn alles im Gehäuse ist - die Bedingungen
>anpassen können, so dass die LED auch bei anderen Temperaturen als...

Ginge auch über Poti und ADC.

MfG Spess

Autor: hownottobeseen (Gast)
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Schau dir mal den Attiny45 an, der hat einen Temperatursensor eingebaut. 
Wie genau/zuverlässig der ist, kann ich allerdings nicht sagen.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Wie genau/zuverlässig der ist, kann ich allerdings nicht sagen.

Aus AVR AppNote:

This can result in very precise temperature measurements, sometimes as 
accurate as +/- 2°C.

Allerdings nur nach Kalibrierung.

MfG Spess

Autor: avr (Gast)
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Das vorgeben der Grenzen würde ich mit einen seriellen
Anschluß machen (SPI/I2C oder RS232 mit 5/3 Volt Pegel).
Die Werte über einen anderen µC senden z.B. vom PC über
einen Umsetzer.

Man könte sogar einen 1-Draht Bus basteln.

Abschaltbare Temperatursensoren mit digitaler Schnittstelle
sind wohl besser als eine eigene Messschaltung mit Spannungsteiler
und AD-Wandler.
Dann wäre ein Tiny2313 (wegen UART) eine Möglichkeit.

Problem ist hier die LED wenn sie leuchtet. Auch eine
low Curent hat mal eben 2 mA.

Also ist ein Blinkcode für die Stufen nötig!

avr

Autor: Franz (Gast)
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Danke für die Antworten!
Hier ist ja echt viel los, musste meine Thread von Seite 6 wieder nach 
vorne holen ;)

Das sind schon mal gute Hinweise, da schau ich mich dann genauer um.
Die LED muss blinken, ok, aber das ist zu verkraften.

Andere "Leuchtmittel" mit denen man dauerhaftes Licht erzeugen kann bei 
wenig Stromverbrauch gibt's wohl eher nicht, oder?

Der 1-Draht-Bus gefällt mir gut. Im Prinzip schicke ich ja nur kurze 
Signalfolgen rüber - vielleicht eine am Anfang um das "Setup" zu 
initialisieren, und dann die Grenzwerte - und danach eine Checksumme zur 
verifizierung, und das war's.

Könnte man dann ja vielleicht sogar drahtlos via E-Magnet und Hallsensor 
machen - dann kann das Gehäuse verschlossen bleiben und braucht garkeine 
Kontakt nach aussen.

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