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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstehe ich diese Integratorschaltung richtig?


Autor: Petra Telgenkämper (Gast)
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Guten Tag,

ich habe hier im Forum schon eine ähnliche Schaltung gefunden, die im 
Prinzip den selben Integrator darstellt. Also wie die Ausgangsspannung 
zu Stande kommt weiß ich aus dem Beitrag schonmal.
Ich habs einfach mal mit LTSPICE nachgezeichnet und ein bischen 
erweitert.

Also es wird erst integriert, wenn die Signalspannung unterhalb der 
Spannung fällt, die am nichtinvertierenden Eingang abfällt, da der OP an 
nur einer positiven Versorgungsspannung hängt richtig? (Hatte jetzt 
keine Lust die ganze Integralformel hinzuschreiben).


Also wenn der Pin mit RESET auf 0V geht steuert der MOSFET auf, da 
P-Kanaltyp richtig ?

Dann liegt Vcc auch an R4. Wird dadurch dann der invertierende Eingang 
auf VCC gezogen und somit wieder über das Niveau von dem 
nichtinvertierenden Eingang, so dass der Ausgang wieder auf 0V 
zurückgeht?

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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es ist so nicht ersichtlich, an welcher versorgungsspannung der opamp 
hängt. aber üblicherweise integriert er IMMER (man kann auch negative 
werte integrieren), es ist halt wichtig, ob die zu integrierende 
spannung größer, oder kleiner als die spannung am +eingang ist. du 
integrierst also die differenz der eingangsspannungen

Autor: Petra Telgenkämper (Gast)
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Der OPAMP haengt an Vcc. Wie funktioniert denn das ruecksetzen?

Autor: yalu (Gast)
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Das Rücksetzen geschieht immer (unabhängig vom Resetsignal), da beim
Mosfet Source und Drain vertauscht sind und somit die Substratdiode
ständig leitet ;-)

Ist wirklich R4=R3? Zum Rücksetzen hätte ich R4<<R3 erwartet, so dass
der Vorgang schnell und unabhängig von V2 abläuft.

Ist der Mosfet also richtig herum eingebaut, R2 sehr klein (z.B. ein
paar Ohm) und R1=R2, dann wird beim Durchschalten des Mosfets die
Spannung -VCC/2 mit der Zeitkonstante R4·C1 integriert, was dazu führt,
dass der Ausgang schnell bis zur unteren Ausgangsspannungsgrenze (etwa
1,2V) des LT1001 absinkt und auf diesem Pegel bleibt, bis das
Resetsignal wieder weggenommen wird und der Mosfet sperrt.

Im Normalbetrieb wird VCC/2-V2 mit der Zeitkonstante R3·C1 integriert,
wobei auch hier die Ausgangsspannung auf etwa 1,2V...VCC-1,2V begrenzt
wird.

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