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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik optische Datenübertragung über ca. 100m


Autor: Phil (Gast)
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Moin,

wir würden gerne eine Datenverbindung zwischen zwei Wohnungen 
realisieren. Die Balkons haben freie Sicht über den Innenhof aufeinander 
und die Strecke dazwischen liegt bei max. 100m.
Angedacht war jetzt eine irgendwie geartete optische Verbindung zB mit 
Lasern. Das ganze sollte am Ende allerdings Datenraten von deutlich über 
1Mbit/s schaffen.

Die Fragen dabei sind jetzt:

Welche Laser sollte man hier verwenden? Wie moduliert man diese am 
geschicktesten usw..

Es liesse sich sicherlich auch mithilfe einer WLAN Strecke realisieren, 
das ist aber nicht das Ziel. Es soll eine DIY Lösung werden bei der der 
Weg mehr im Vordergrund steht als das Ziel ;)

Vielen Dank schonmal für jegliche Anregungen
Philipp

Autor: gast (Gast)
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Autor: Andi ... (xaos)
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selberbauen oder fertig kaufen ?

Autor: Horst (Gast)
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Ohne Glasfaser sehe ich vor allem die Ausrichtung und Montage als 
Problem.
Nach dem nächsten Sturm soll der Laser nicht einem Nachbarn ins Auge 
scheinen, weil er verdreht wurde.
Evtl. den Laser innen hinter einem Fenster / einer Glastüre montieren?

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Horst schrieb:

> Nach dem nächsten Sturm soll der Laser nicht einem Nachbarn ins Auge
> scheinen, weil er verdreht wurde.

Was man da sowieso machen muss ist den Strahl aufweiten, zum Beispiel 
mit 2 Fresnell-Linsen aus Tageslichtprojektoren.
Ein dünner Strahl wäre auch viel zu empfinlich.

Autor: Ledy (Gast)
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habe mich schon vor zig Jahren mit dem Thema befasst, mittlerweile haben 
wir auch einige Systeme verbaut.Schau mal:

http://www.lase.de/produkte/datenuebertragung/lase...

oder heir:

http://www.gepanet.com/geodesy.htm


Gruß
Ledy

Autor: Peter (Gast)
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Welche Art von Daten?

Für Ethernet würde man mit WLAN und Richtantennen sehr gut hinkommen

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich würde das nicht optisch machen wollen. BlueTooth sollte mit 
Class1-Modulen (BTM-222) noch möglich sein, bei kleineren Datenraten 
tun´s auch RFM12-Funkmodule. Ist entschieden sicherer, was Augenlicht 
und Datenkonsistenz angeht.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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In meiner damaligen Uni wurden drei Gebäude mittels Laserstrecke 
verbunden (das war dann auch die Außenanbindung der Uni). Das war 
sicherlich nichts billiges.

Irgendwann wurde die Strecke aber durch mehrere LWL-Strecken ersetzt.

Grund: Die Laserverbindung brach oft zusammen, wenn es stark 
regnete/schneite oder der Nebel undurchdringbar war.

Ich würde daher auch eher auf Funk (5GHz!) gehen.

Wenn es nur um den Bastelspass geht, sind teilweise Ausfälle ja auch 
nicht tragisch.

Du brauchst also zwei Laser mit passender Optik, zwei Empfänger 
ebenfalls mit Optik und dann noch eine passende (De-)Modulation und eine 
gute Fehlerkorrektur. Wenn Du nur RS232 über Laser machen möchtest, 
werden dabei ggf einige Bits nicht ankommen. Dafür ist dann auch ein 
sauberes Handshake notwendig.

Einen Halbleiterlaser kannst Du einfach ein/ausschalten (ich weiß aber 
nicht, wie schnell das maximal geht).

Ansonsten gibt es noch optische Modulatoren (arbeiten mittels 
polarisiertem Laserlicht und einer Polarisationsänderung die über eine 
Spannung gesteuert wird).
LCDs wären ggf verwendbar (könnten aber auch zu träge sein), wenn deren 
Ansteuerfrequenz größer als deine Modulationsfrequenz ist.

Naja, viel Spass damit.

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