www.mikrocontroller.net

Forum: PC-Programmierung Welche Programmiersprache.


Autor: Biz Erba (Gast)
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Hallöchen,

ich habe recht wenig Erfahrung in der Programierung aber würde mich 
gerne in eine Sprache einarbeiten. Dafür habe ich einen Konkreten 
Anwendungsfall, aber ich bin mir noch nicht sicher welche Sprache das 
sein kann/soll.

Ich beschreibe am Besten kurz meine Aufgabenstellung:
Ich möchte gerne von einer Waage (Bizerba) Daten abrufen.
Laut Handbuch sieht die Kommunikation (als Beispiel) wie folgt aus:

EDV sendet: "ENQ" (Empfangsaufforderung)
Waage antwortet: "ACK" (Positive Rückmeldung)
EDV sendet: "q" "Y"  (Postenregistrierung addierend)
Waage antwortet: "ACK" (Positive Rückmeldung)
Waage sendet: "ENQ" (Empfangsaufforderung)
EDV antwortet: "ACK" (Positive Rückmeldung)

Die Waage hat eine TCP/IP Schnittstelle.

In einer Hypterminal Sitzung kann man die Kommunikation über die 
IP-Adresse testen, aber wie bekomme ich die Daten abgelegt in eine Datei 
oder in fortlaufende Dateien?

Ich weiss, das ist recht viel Gefragt aber vielleicht kann mich jemand 
in die richtige Richtung weisen.

Merci,
Martin

Autor: Peter (Gast)
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Zum Anfangen würde ich mal Visual-Basic empfehlen, eventuell ist es 
sogar nützlich, wenn Du z.B. in Excel ein VBA-Programm schreibst (Visual 
Basic for Application)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Biz Erba schrieb:

> Die Waage hat eine TCP/IP Schnittstelle.

Das ist für jemanden, der bei 0 beginnt, schon recht anspruchsvoll.

> aber wie bekomme ich die Daten abgelegt in eine Datei
> oder in fortlaufende Dateien

auch dsa Kapitel 'Filehandling' ist nicht unbedingt eines, welches man 
ganz am Anfang durcharbeitet. Es kommt zwar vor Netzwerkkommunikation 
aber vor dem Dateihandling sind noch 1000-e andere Sachen, die man 
beherrschen sollte.

Auch wenn ich es nicht gerne sage: Greif zu einer der neueren Sprachen 
wie Java oder C#. Da gibt es für alles fertige Komponenten, die du 
einsetzen kannst. Dadurch wird die Lernkurve flacher, weil du dich nicht 
um alle Details selber kümmern musst.

Und bedenke: Das Erlernen der Programmierung beginnt mit einem Gang in 
die nächste Buchhandlung.

Autor: Peter (Gast)
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leider Fehler noch ein paar Infos.

In welchen Betriebssystem soll das Programm laufen?
In welcher Sprache hast du denn schon Programmier erfahrung?

C/C++
   läuft fast auf allem was ein Prozessor hat
   der einstig ist die netzwerk Programmiere ist recht schwer

.NET (C#, VB.NET ..)
   ist ein wenig auf Windows festegelegt
   man kommt sehr schnell zu einem ergebniss

JAVA
   gefällt mir nicht
   läuft auf vielen Systemen

Perl
   für Windows muss es erst installiert werden
   in jedem Linux verfügbar
   für kleinigkeiten sehr gut geeignet

Autor: Biz Erba (Gast)
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Hallo und danke für die prompten Rückmeldungen!

Ja, eigentlich habe ich an eine Sprache gedacht die wenn möglich fertige 
Module zur Kommunikation benutzt (Schnittstellen) die man dann einbinden 
kann.

Das fertige Programm selbst sollte wenn möglich auf Windows laufen, 
wobei ich da eigentlich offen bin. Da ich eine Datei Abstellen möchte, 
kann ich die später über FTP oder Samba an Windows übergeben.

Wenn jemand einen Buchtipp für C# oder auch ein Link zu einer Website 
mit Tutorials hat bin ich auch dankbar.

Merci!

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> C/C++
>   läuft fast auf allem was ein Prozessor hat
>   der einstig ist die netzwerk Programmiere ist recht schwer

Hi,

sehe ich nicht ganz so, ich würde auf jeden Fall C vorziehen. Das wird 
auch weiterleben, wenn Java und Konsorten schon abgelöst wurden.
C/C++ ist da denke ich die zukunftssicherere Variante.

Ausserdem, Sockets untzer Windows oder Linux sind recht simpel zu 
programmieren.

VG,
/th.

Autor: Biz Erba (Gast)
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Ok....also sollte ich dann die Richtung .Net einschlagen oder "genügt" 
C/C++?

Habe hier mal zwei Bücher gefunden zu .Net
1.

http://www.amazon.de/Windows-Presentation-Foundati...

2.

http://www.amazon.de/Die-NET-Technologie-Anwendung...

Was meint ihr dazu?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Für sowas ist eigentlich 'chat' wie gemacht. Das hat man früher benutzt, 
um die Einwahlprozedur über Modem beim Provider zu steuern.
http://linux.die.net/man/8/chat

Autor: Peter (Gast)
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@Random ...
> Ausserdem, Sockets untzer Windows oder Linux sind recht simpel zu
> programmieren.
für dich und mich bestimmt, aber für ein anfänger der noch nie etwas von 
Pointern gehört hat bestimmt nicht.

Hast du überhaupt mal in C# Programmiert? Ich verwende auch gerne C aber 
wenn ich sehen wieviel code man teilweise schreib um einfache Dinge zu 
erreichen dann frage ich mich schon ob C/C++ immer noch bevorzugt werden 
sollte.

Und ob die Programmiersprache später noch existiert kann für so ein 
kleines Projekt erstmal egal sein. In Windows7 ist .net drin, also hat 
er estmal ein Platform für die nächsten 5 Jahre. Weiter planen würde ich 
eh nicht.

Autor: Biz Erba (Gast)
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Danke nochmal für die vielen netten posts,
ich sollte evlt. noch erwähnen das ich schon mal in Basic, TurobPascal 
und Cobol Programiererfahrung gesammelt habe.

Aber ich denke die .Net Richtung ist für mich der richtige Weg.

Die Lösung mit "chat" sieht dann vermutlich so aus:
Verbindung aufbauen
Kommando z.B. ENQ absetzten...usw

von dem her wäre das eine schnelle Lösung für mein jetzigs Problem wenn 
das so stimmt.

Autor: m. keller (Gast)
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Such dir was aus:

http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook

Die Bücher sind echt nicht schlecht.

c#:
http://openbook.galileocomputing.de/visual_csharp/

c:
http://openbook.galileocomputing.de/c_von_a_bis_z/

VB:
http://openbook.galileocomputing.de/visualbasic_2008/

java:
http://openbook.galileocomputing.de/javainsel8/


... wenn du schnell zum Ziel kommen willst nimm VB.Net. Wenn du richtig 
einsteigen willst, fang mit C an und wenn du C einigermaßen beherrscht 
kannst du auf Java, C# oder VB.NET "aufsteigen"

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Hast du überhaupt mal in C# Programmiert? Ich verwende auch gerne C aber
> wenn ich sehen wieviel code man teilweise schreib um einfache Dinge zu
> erreichen dann frage ich mich schon ob C/C++ immer noch bevorzugt werden
> sollte.

Zugegeben - nein. Kein C#.

- Habe auf dem PC mit QBASIC angefangen (Schule)
- bin dann auf den C64 umgestiegen mit BASIC und Assembler
- irgendwann wieder auf den PC mit QBASIC, kannte aber schon den 
strukturellen Aufbau von C. Dementsprechent sahen auch die BASIC 
Programme aus, kein goto!
- dann auf Turbo-C 3 (Borland), weil BASIC zu lahm wurde.
- mit dem AVR auf gcc vor ca. 8J (AVR 90S8535) als µC Einstieg
- in der FH auf C/C++ (MS VC 6.0) und etwas MFC (oh graus! :-) )
- etwas Java kam dann auch dazu
- C auf µC wurde dann zur "Leidenschaft", je tiefer an den Bits desto 
besser
- vor ca. 1J habe ich dann extremst mit Pointern angefangen. Vorher 
eher selten verwendet (z.B. fopen, sockets) da braucht man eigentlich 
nix zu Pointern wissen.
- vor 1J kam dann auch wieder C++ nach vorne, und einiges an MFC (MS VC 
2008)

Mittlerweile schreib ich (privat) eigene IO-Layer auf Basis der stdio 
(ARM) mit darunterliegendem virtuellem FS auf µC, das ist nur so voll 
mit Pointern :-)

Wenn man die Scheu erst mal überwunden hat und etwas mit den Dingern 
herumspielt, sind sie ein sehr schönes Werkzeug. Stichwort 'Function 
Pointer'.


---
Trotzdem empfehle ich jedem Einsteiger, sich C zu schnappen. Aus 
folgendem Grund:

1. Fehler im Programm (zumindest meist :-) fliegen dem Programmierer 
idR. sofort mit grossem Getöse um die Ohren!

2. Muss sich der Programmierer immer im Klaren darüber sein, was er 
tut (oder es lernen)

3. Werden Fehler wie bei Pkt.1 nicht irgendwie verschleiert (z.B. 
Garbage-Collector vs. free() ) oder nach oben durchgereicht (try/catch), 
wenn man sich nicht drum kümmert

4. Lernt (muss) man bei C ein sauberes Programmieren :-) (was zu 
diskutieren ein offener Punkt ist **grins**)

Autor: ich (Gast)
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ich würde da free-pascal empfehlen, mit synapse als netzwerk 
schnittstelle, einfacher geht es nicht

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Random ... schrieb:

> Trotzdem empfehle ich jedem Einsteiger, sich C zu schnappen. Aus
> folgendem Grund:

Nicht falsch verstehen.
Ich liebe C und noch mehr liebe ich C++.
Aber alleine Stringhandling in C kann einen Anfänger in den Wahnsinnn 
treiben. Und das 'um die Ohren fliegen' passiert in C leider oft erst 
beim Kunden, wenn wieder mal irgendwo ein Buffer übergeht.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Biz Erba schrieb:
>
>> Die Waage hat eine TCP/IP Schnittstelle.
>
> Das ist für jemanden, der bei 0 beginnt, schon recht anspruchsvoll.

Richtig. Man kann es natuerlich mit C/C++ machen. Ich kenn mich dort nur 
unter UNIX/Linux gut aus kann aber sagen dass das ganze Socket-Zeug 
tatsaechlich einiges an Raffinesse und Verstaendnis erfordert, wenn man 
es sinnvoll einsetzen will. Wird unter Windows kaum anders sein.

An der Stelle waere wohl Java keine schlechte Idee, dort sind Sockets 
einfacher handhabbar und die GUI ist zur Not auch schnell gestrickt.

Michael

Autor: ?? (Gast)
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Ich denk Delphi ist eine vernuenftige Alternative fuer jemanden der 
schon mit Turbopascal gearbeitet hat. Da gibt's das alles als 
komponente. Zusammenkleben, fertig.
Leider ist diese schoene Clicky-Bunty welt nicht so trivial wie sie 
aussieht, unabhaengig von der Sprache. Ohne einen Ueberblick ueber den 
Aufbau ist leider wenig.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Vorteil an Java: Man erschlaegt gleich eine ganze Palette an 
Plattformen. Dieses Windows-Only-Zeug halte ich in der heutigen Zeit 
nicht mehr fuer eine gute Wahl. Und wenn dann sollte man schon mit einer 
Sprache einsteigen, deren Zukunftspotential zumindest heute gut 
aussieht.

Aber nur so am Rande: Selbst mit Java so eine komplette Applikation 
mglw. mit GUI zu stricken erfordert schon ein bisschen Kenntnisse ;)

Autor: Tobias K. (pankraz)
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Auch wenn es längst nicht mehr aktuell ist. Ich benutze immer noch 
Visual Basic 6 um kleinen Anwendungen in Windows zu programmieren. Sehr 
einfach zu bedienen und es macht auch grafisch mehr her als nur ein 
Kommandozeilen Programm.

Autor: Severino R. (severino)
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Tobias K. schrieb:
 Ich benutze immer noch
> Visual Basic 6 um kleinen Anwendungen in Windows zu programmieren.
Schön.

> Auch wenn es längst nicht mehr aktuell ist.
Eben: es ist schon lange nicht mehr erhältlich.

Autor: Biz Erba (Gast)
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Hm Ok,
habe jetzt für mich on ein Aspekt hinzugenommen, dass evtl. auch SQL 
Abfragen über ODBC o.ä. irgendwann einmal dazu kommen könnten.

Unter diesen Umständen werden ich mich vermutlich .Net zuwenden.

Autor: Tobias K. (pankraz)
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Severino R. schrieb:
> Tobias K. schrieb:
>  Ich benutze immer noch
>> Visual Basic 6 um kleinen Anwendungen in Windows zu programmieren.
> Schön.
>
>> Auch wenn es längst nicht mehr aktuell ist.
> Eben: es ist schon lange nicht mehr erhältlich.

Das es nicht mehr unterstützt wird heisst ja nicht das es nicht mehr 
erhältlich ist. z.B.:

http://shop.ebay.de/?_from=R40&_trksid=p3907.m38.l...

Autor: ManiB (Gast)
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Hi Martin,

Bei www.wut.de gibt es sehr gute Dokumentation zum Thema Interfaces.
Dich dürfte wohl dieses besonders interessieren:
"Fit in einem Tag für TCP/IP-Sockets"
http://www.wut.de/pdf/e-58www-12-prde-000.pdf

Darin findest du ein Anwendungsbeispiel in C, VisualBasic und Java

Ich persönlich würde aber bei eBay ein Buch zu Visual C# incl. CD mit 
der der Visual C# Express Entwicklungsumgebung. Das kosten dich nur ein 
paar Euro.

Damit lernst du erst einmal den Einstieg, und kannst dann dein Projekt 
umsetzen.

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo,

wenn s nicht ums Programieren lernen geht, sondern um die Lösung o.a. 
Problems, ist z.B. MS-Access eine gute Lösung. Die TCP/IP-Geschichte ist 
mit wenigen Programmzeilen gelöst, das Schreiben der Daten in eine 
Tabelle ebenfalls, die SQL-Abfrage ist in Access enthalten.

Gruß Ralf

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Und das 'um die Ohren fliegen' passiert in C leider oft erst
> beim Kunden, wenn wieder mal irgendwo ein Buffer übergeht.

Wenn der Programmierer halt schlampt ;-)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ralf schrieb:
> Hallo,
>
> wenn s nicht ums Programieren lernen geht, sondern um die Lösung o.a.
> Problems, ist z.B. MS-Access eine gute Lösung.

Warum schreib ich hier eigentlich...

Autor: Peter (Gast)
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@Michael G.
Office ist num mal keine "richtige" Programmiersprache"

Office musst erst gekauft werden und man kann niemand mal schnell ebend 
das Programm geben weil er auch das Office braucht.

Die Entwicklungsumgebung für C# ist kostenlos( entweder 
VisualStudioExpress oder C#Develop) Auf Datenbanken kann man genauso 
schnell zugreifen und man hat am ende eine richige Anwendung.

Soetwas wie TCP hat für mich nichts in eimem Access-Makro zu suchen. Es 
geht zwar aber nicht alles was geht ist auch sinnvoll.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> @Michael G.
> Office ist num mal keine "richtige" Programmiersprache"

Echt schlimm hier.

Autor: Biz Erba (Gast)
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Hallo nochmal,

ich finde den Ansatz von Ralf trotzdem interessant, da wir Access für 
einige andere Anwendungen einsetzen.

Hättest Du mir bitte noch einen weiterführenden Link o.ä., ich versuche 
mich auch gerne erst mal einzulesen.

Aber der Weg über C ist natürlich auch noch verfügbar.

Ansonsten ein schönes WE!

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Das Betriebssystem muss auch erst gekauft werden. Also keine Anwendungen 
schreiben, die ein Betriebssystem als Laufzeitumgebung brauchen? Sondern

Die "neueren" Office-Versionen (ich glaub seit 12 Jahren etwa) können 
VBA, und das ist sehr wohl eine richtige Programmiersprache. Wenn man 
will statisch getypt, soweit ich weiß turing-vollständig usw.

Und gerade bei Anwendungen, die im Leben vielleicht mal auf 5 Rechnern 
laufen, muss man sich überlegen: Wieviel kosten 5 Office-Lizenzen (wenn 
nich eh schon vorhanden), und wieviel Mehrarbeit hab ich, wenn ich ein 
"richtiges" Programm schreibe (und Code für Diagramme und sonstige 
Datenauswertungen selber schreibe)? Wie wenig muss ich für meine 
Arbeitsstunden rechnen, damit es sichr echnet?

Autor: Peter (Gast)
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@der mechatroniker

Du kannst ohne weiteres aus .net auf eine Excel, Word oder Access 
Datenbank zugreifen. VBA ist dafür da Office zu Automatisieren, dafür 
sollte man es auch verwenden aber doch nicht als Framework für eine 
Anwendung die nicht wirklich was mit office zu tun hat.

Wenn es darum geht von einen Netzwerk daten abzuholen und zu speichern 
dann sollte das ganze für mich im Hintergrund laufen - also ein Dienst. 
Willst du jetzt etwa Acess als Service laufen lassen?

Der Zeitaufwand für ein "richtige" Anwendung mit .net (speichern der 
daten ein Access) ist der gleiche wie das ganze als VBA umzusetzen. Der 
code ist vermutlich zu 95% Identisch. Wenn man auswertungen machen will 
kann man das immer noch mit Office erledigen, aber selbst für .net gibt 
es fertige Report Module die man bloss benutzen braucht.

Autor: der mechatroniker (Gast)
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@Peter: ich behaupte auch nicht, dass es für jede Anwendung Sinn ergibt, 
nur dass es Sinn ergeben kann. Hängt davon ab, wieviel der eigentliche 
Kommunikationsteil ausmacht und wieviel die Aufbereitung, Darstellung 
etc.

Du hast natürlich recht, dass man Office auch aus "richtigen" 
Programmiersprachen automatisieren kann. Umgekehrt kann man auch eigene 
Komponenten, die als DLL vorliegen, aus VBA ansprechen...

Ich bin nur mit deiner zuerst geäußerten Position nicht einverstanden, 
dass die Erfordernis einer Office-Installation auf dem Zielsystem ein 
K.O.-Kriterium ist. Wie gesagt -- die Programmierarbeit kostet auch.

Autor: zwieblum (Gast)
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mann, nehmt lisp oder plt-scheme und werdet glücklich ... was für ein 
kindergarten.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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zwieblum schrieb:
> mann, nehmt lisp oder plt-scheme und werdet glücklich ... was für ein
> kindergarten.

Gratuliere.
Du hast soeben eine wichtige Entdeckung gemacht:

Die Frage nach einer Programmiersprache artet IMMER zu einem Flame-War 
aus. Falls diese simple Tatsache noch nicht als Naturgesetz verankert 
wurde, dann sollte man das schleunigst nachholen.

Die Frage nach 'der besten Programmiersprache' ist daher eine Frage, die 
man nicht stellen dürfte. Den letztenendes gibt es sie nicht. 'Die beste 
Programmiersprache' ist immer die, die man bereits beherrscht.

Autor: aha (Gast)
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>Die Frage nach einer Programmiersprache artet IMMER zu einem Flame-War
aus.

Nicht zwingend. Eine Programmiersprache ist ein Werkzeug, das eine 
gewisse Einarbeitungszeit bedeutet. Zur Sprache gehoeren heutzutage eine 
IDE, ein Library, eine User Community.
Etwas laengerfristige Aspekte sind die Bestaendigkeit. Zwingt mich der 
Hersteller dauernd die neuste Version zu haben - weils leider grad noch 
nicht taugt aber sicher in der naechsten Version taugen wird? Oder kaufe 
ich die neue Version weil ich die neuen Features fuer eine neue 
Moeglichkeiten brauchen kann? Kann ich alten Code in die Tonne kloppen, 
oder kann ich den auf die neue Version rueberziehen ?

Dabei darf man nicht vergessen dass jedes Tool nicht fuer alles optimal 
passt. Mit einer Lowlevelsprache einen Scriptprozessor zu schreiben kann 
moeglicherweise mehr Sinn machen als einer Scriptsprache Lowlevel Dinge 
beizubringen. Daher sollte man im Kopf behalten wie weit man sich ausm 
Fenster lehnt. Und irgendwann sollte man dann allenfalls etwas neues als 
Erganezung lernen.

Autor: Gast (Gast)
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Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator) wrote:
Datum: 16.08.2009 10:57

> zwieblum schrieb:
>> mann, nehmt lisp oder plt-scheme und werdet glücklich ... was für ein
>> kindergarten.

> Gratuliere.
> Du hast soeben eine wichtige Entdeckung gemacht:

> Die Frage nach einer Programmiersprache artet IMMER zu einem Flame-War
> aus. Falls diese simple Tatsache noch nicht als Naturgesetz verankert
> wurde, dann sollte man das schleunigst nachholen.

Sehe ich gar nicht so. Ich finde solche Fragen legitim und sogar 
zweckmäßig, um sich ein Bild darüber zu verschaffen, welche 
Möglichkeiten man überhaupt hat. Man erfährt nicht selten neues oder 
bekommt Lust mal wieder neues auszuprobieren. Mittlerweile gibt es eine 
kaum noch zu überschauende Zahl an Sprachen, Entwicklungsumgebungen, 
Tools, Frameworks etc. Dann noch die ganzen Kombinationen untereinander 
(QT in VisualC, C in Eclipse, GTK unter Windows ;) usw. usw.)

> Die Frage nach 'der besten Programmiersprache' ist daher eine Frage, die
> man nicht stellen dürfte. Den letztenendes gibt es sie nicht. 'Die beste
> Programmiersprache' ist immer die, die man bereits beherrscht.

Das muss man aber erst mal erreichen und wann "beherrscht" man eine 
Sprache schon richtig? Eigentlich nie - ist doch ein ständiger 
Lernprozess und man kommt schnell aus der Übung, wenn man mal eine Zeit 
lang was anderes gemacht hat. Und dann gibt es da noch (zum Glück ;)) 
den persönlichen Geschmack. Die einen fühlen sich von C angezogen, für 
die anderen ist das der Horror, die tendieren lieber zu einem BASIC 
Dialekt. Um auch was in Fenstern, vielleicht noch mit Menü auszugeben, 
genügt dann auch kein C alleine mehr, dann fängt die Qual der Wahl an. 
Soll man zu C# wechseln, oder lieber eine moderne (aber mächtige) 
Scriptsprache wie Python nehmen? Soll man vielleicht lieber sein altes 
Pascal Wissen reaktivieren und es nochmal mit Delphi probieren? Soll man 
das bewährte Java verwenden, das läuft auf jeder Plattform, ist aber 
wiederum unumgänglich objektorientiert? Braucht man überhaupt Plattform 
Unabhängigkeit? Ist es vielleicht sogar leichter unter Linux seine 
Programmiererfahrung zu sammeln, weil man dort eher die Konsole 
verwenden wird, als ein "Monster" wie KDevelop? Assembler war da auch 
noch, braucht man schließlich für die Mikrocontroller und man kann sogar 
damit Fenster unter Windows erzeugen. Jedoch gegen die Bequemlichkeit 
eines .NET wird es wohl eher alt aussehen. Oder lieber QT verwenden? 
Fragen über Fragen - stets mehr als Antworten (wie immer im Leben). Also 
am besten einfach mal anfangen .. oder?! :)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Die Frage nach einer Programmiersprache artet IMMER zu einem Flame-War
> aus. Falls diese simple Tatsache noch nicht als Naturgesetz verankert
> wurde, dann sollte man das schleunigst nachholen.

Hier wird MSACCESS als Programmiersprache bezeichnet. Da braucht man 
doch nicht weiter sprechen.

Autor: aha (Gast)
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Ich hab Kollegen, die verwenden Excel fuer Simulationen...
Was fuer'n Spannungsteiler gut ist muss nicht optimal fuer 
Elektromagnetische Simulationen sein.

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo,

@Michael G.

ich habe geschrieben, wenn es NICHT ums Programmieren geht, sondern um 
eine spezielle Problemlösung.

Außerdem ist VBA sehr wohl eine Programmiersprache.

Gruß Ralf

Autor: zwieblum (Gast)
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am schönsten sind die flamewars, die die teilnehmer nicht als flamewars 
erkennen :-) viel spaß noch dabei. macht dann bitte einen extra thread 
auf, wo der gewinner drinnen steht.

Autor: T.Danielzik (Gast)
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Hallo Biz Erba,

aus meiner Erfahrung kann ich dir nur raten nicht Access zu nehmen.
Alle 2 Jahre kommt eine neue Office Version heraus und es ist immer
ein Glücksspiel ob die alten Anwendungen noch mit der neuen Version
funktionieren.
Dann nimm lieber VB6 oder VB.Net oder C# oder Java oder ...

Autor: Marten P. (alias5000)
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Also im Prinzip steht die Antwort auf das alles schon im ersten Drittel 
dieses Threads.
Die praktisch erste Programmiersprache muss v.a. folgendes haben:
-leicht verständlich, was in etwa passiert
-schnelle Erfolge, damit schnell gesehen werden kann, ob das angewendete 
korrekt (verstanden) ist, oder nicht + Motivation (abhängig von Person).

C# oder Delphi sollte diese Kriterien mit ihren Tools und Frameworks 
erfüllen, wenn es von vorher keine Präferenzen gibt. Java ist zu 
abstrakt und mächtig gehalten (sicher ist es einfach, aber erst dann, 
wenn man es verstanden hat ;) ). Zu VB kann ich nichts sagen, da ich in 
VB noch nie eine Zeile gecodet habe.
C/C++ ist zwar toll, wenn man es verstanden hat, dann weiß man bzgl. 
Systembezug teilweise gleich viel mehr, als wenn man mit C# rumgemacht 
hat, aber bis man mit C/C++ als Anfänger am Ziel ist, dauert es einfach 
länger.

Gruß
Marten

P.S.: Habe Erfahrung in den o.g. Programmiersprachen, außer VB(.NET), 
sowie C++, in dem ich noch nicht lange rumgrabe

Autor: aha (Gast)
Datum:

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>-leicht verständlich, was in etwa passiert
>
>C/C++ ist zwar toll


Und tschuess.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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zwieblum schrieb:
> am schönsten sind die flamewars, die die teilnehmer nicht als flamewars
> erkennen :-) viel spaß noch dabei. macht dann bitte einen extra thread
> auf, wo der gewinner drinnen steht.

Dafür reicht es, nach ein bis zwei Monaten wieder vorbeizuschauen.

Gewinner ist der Poster des vorletzten Beitrages :-)

Chris D.

Autor: Maddin (Gast)
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Das einfachste ist es doch indem man sich eine Bewertungsmatrix 
erstellt.
Auf der x- Achse die verschiedenen überhaupt in Frage kommenden 
Programmiersprachen und auf die y- Achse verschidene Kriterien wie z.B.: 
Plattformunabhängigkeit, Lernbarkeit, Aktualität, Kosten usw.
Entsprechend kann man die Matrix dann(auch mit unterschiedlicher 
Gewichtung) bewerten. Somit hat man eine handfeste und nachvollziehbare 
Auswahl getroffen, die man für jedes beliebige Projekt anwenden kann.

Gruss

Maddin

Autor: zwieblum (Gast)
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nu, spätestens bei basic vs. c gibts dann objektive leichen. grins

Autor: just_a_programmer (Gast)
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Also, nach 20 Jahren Cobol, 16 Jahren C, 12 Jahren C++ und knapp 13 
Jahren Java - also vier Programmiersprachen in den letzten 20 Jahren 
kann ich nur schreiben:

- jedes Problem/Aufgabe hat seine Lösung und die damit verbundene 
Programmiersprache, mit der diese Lösung am effektivsten erreicht werden 
kann.

In diesem Fall würde ich mich sofort für JAVA entscheiden, die 
Bibliotheken sind mächtig und beinhalten alles, was gebraucht wird. 
Normale TCP-Sockets und UDP-Datagramm geht auch mit wenigen Codezeilen. 
Und das daraus resultierende Programm wird auf allen Plattformen laufen, 
auf denen eine JAVA-VM Verfügbar ist. Da erinnert mich JAVA immer an 
COBOL, auf einer Plattform entwickeln, läuft aber überall! Mit C und C++ 
muss man sich aus dieser Sicht betrachtet schon an arg viele Regeln 
halten um eine ähnliche Portabilität zu erhalten.

Greets to All

Autor: Lutz (Gast)
Datum:

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Ruby wurde ja noch gar nicht genannt ...
Objektorientiert, GUIs und Toolkits etc., wird immer mehr, auch an 
Nutzern.

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