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Forum: HF, Funk und Felder Nachrichtentechnik


Autor: Alex Schmidt (change18)
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Hallo, ich weiß, dass dieses Forum nicht dafür ist, aber glaube hier 
sind viele die das können! Ich habe eine Aufgabe aus der 
Nachrichtentechnik die dringend für Klausur gelöst werden soll (Diagramm 
mit Ortsfrequenzgang ist im Anhang):
Ein vertikales Streifenmuster aus hell-dunklen Linienpaaren (Y) von 1/12 
m Breite ist von Ihnen 100m entfernt, dabei können Sie die einzelnen 
Linien gerade noch getrennt wahrnehmen. Die hell-dunklen Linienpaare 
werden nun durch farbige (R-Y) Linienpaare desselben normierten 
Kontrastes ausgetauscht. Wie viel näher müssen Sie an diese Linien 
herangehen, um gerade deren Farbigkeit (R-Y) auseinander halten zu 
können? Rechnen Sie mit pi=3, geben Sie den Rechenweg an!
Meine Lösung ist außerhalb des Diagramms, deshalb meine ich, rechne ich 
was falsch!

Autor: Sven S. (badphantom)
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Ich glaube, man müßte anhand der angegebenen Entfernung 1/10^4 = 1/r² 
der Y-Intensität wahrnehmen.
Diese Intensität dann umgemünzt auf die R-Y Wahrnehmung, und daraus den 
Abstand berechnen.
Leider kriege ich das mit dem Diagramm gerade nicht gebacken, das sagt 
mir recht wenig.

Autor: Mewi (Gast)
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Hey,
genau so eine Aufgabe muss ich vllt. auch in der Klausur lösen und habe 
absolut keine Ahnung wie man das rechnet. Wäre super wenn das noch mal 
jemand erklären könnte Danke :)

Autor: Andreas W. (andy_w)
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Hallo,
die S/W-Linien haben einen Abstand von grob 0.05° (1/12/100*180/pi), 
also 20 Linienpaaren/°. Das ist doch in dem Diagramm noch da, dürfte der 
echte Rand sein (ist offensichtlich logarithmischer Maßstab, aber etwas 
ungewöhnlich eingeteilt). Jetzt waagerecht zur R-Y-Linie und 
Ortsfrequenz dort ablesen In dem Verhältnis, wie die dort kleiner ist, 
muß man näher herangehen...

Gruß
Andy_W

Autor: Robert (Gast)
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Alex Schmidt schrieb:
> Rechnen Sie mit pi=3

Diese Klausur würde ich als unlösbar zurückgeben und den Studiengang 
wechseln.

Autor: Michael A. (Gast)
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Robert schrieb:
> Diese Klausur würde ich als unlösbar zurückgeben und den Studiengang
> wechseln.
Keine Panik - das π kürzt sich raus.

Autor: Ein Gast (Gast)
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Die darstellbaren Ortsfrequenzen reichen nicht mal aus, um die Graphik 
vernünftig rüberzubringen. Und das JPEG Format macht's nicht gerade 
schärfer. Kein Wunder, dass sich die Anzahl der qualifizierten Antworten 
sehr in Grenzen hält und schon auf den Glauben ausgewichen wird.

Autor: hansi (Gast)
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Auf dem Bild kann man nix erkennen. Die Defizite liegen also nicht nur 
im Verständnis der Aufgabe.

Autor: Mewi (Gast)
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das muss doch eher berechnet werden und dann mit den werten verglichen 
werden.. danach suche ich die ganze Zeit..

Autor: Mewi (Gast)
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also vielen Dank schon mal für die Mühen:)

Andreas W. schrieb:
> (1/12/100*180/pi),

ich verstehe hier nur die 180 und generell das pi nicht. Wir haben 
nämlich ne Formel, um den Beobachtungsabstand zu berechnen die ist: 
Alpha= a/d, mit a= Abstand zwischen den Linien, und d= 
Betrachtungsabstand für Alpha kann man 0,0004 für kleine x annehmen.

Autor: Thomas K. (Gast)
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Mewi schrieb:
> ich verstehe hier nur die 180 und generell das pi nicht.

Wenn die beiden zusammen mit einem "/" dazwischen auftauchen, ist das 
die Umrechnung zwischen Winkeln im Grad- und Bogenmaß.

Autor: Andreas W. (andy_w)
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Hallo,
genau so ist es. Mit der Formel rechne ich aus, unter welchem Winkel in 
Grad ein Linienpaar erscheint. Linienpaarabstand durch 
Betrachtungsabstand ergibt den Winkel in Bogenmaß, mit 180/PI 
multipliziert ergibt das den Winkel in Grad. Mit der Näherung PI=3 
ergibt das einen Faktor 60 und insgesamt einen Winkel von 0.05 Grad. Das 
sind dann 20 Linienpaare pro Grad, die man dann auf dem Diagramm ablesen 
kann. So wie das aussieht, ist das ganz rechts am Bildrand. Die Y-Kurve 
gibt den Kontrast an. Für R-Y wird der gleiche Kontrast angenommen, also 
geht man waagerecht nach links, bis man die R-Y Kurve scheidet, dazu 
gehört eine andere, kleinere Ortsfrequenz. Der Betrachtungsabstand wird 
um den gleichen Faktor kleiner, mit dem auch die Ortsfrequenz kleiner 
wurde, ist jetzt nur noch ein kleiner Dreisatz ;-)

Gruß
Andy_W

Autor: Mewi (Gast)
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super jetzt hab ichs auch verstanden:) danke

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