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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studium Finanzierung - kein Bafög mehr - Endstation ?


Autor: Student (Gast)
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Ich bin zur Zeit etwas ratlos oder viel eher schon beinahe am 
Verzweifeln.

Ich habe 4 Semester studiert und hätte von Anfang an Bafög beziehen 
sollen. Leider gabe es da einige Diskussionen um die 
Elterunabhängigkeit, so, dass ich mich fast 1 Jahr selber über die 
Runden bringen musste, bis die ersten Bafög-Zahlungen eingingen.

Das erste Semester war das noch ganz gut durchzuhalten, im Zweiten 
litten den die Studienleistungen so, dass ich das Mitschreiben von 
Klausuren lieber unterlassen habe. Wer einen Bachelor-Studiengang 
belegt, weiss, dass das dritte Semester dann dahin ist, da ja Alles nur 
alle zwei Semester stattfindet. Dementsprechend habe ich knapp die 
Hälfte der Credits für den anstehenden Leistungsnachweis erreicht.

Auch hätte ich mich wohl noch etwas mehr in den Hintern treten müssen, 
es hat eben alles zusammengespielt.

Das bedeutet das Aus für Bafög.

Inzwischen hat sich die Situation auch dahingehend geändert, dass ich 
keinen Anspruch mehr auf Kindergeld habe sowie die Krankenversicherung 
als Student selber bezahlen darf.

Das Geld, dass ich mir für den Fall auf die hohe Kante gelegt habe, wird 
selbst neben einem 400,- Euro Minijob nicht lange reichen.

Studienkredite, Ausbildungsdarlehen etc. bekomme ich nicht, da ich lange 
vor dem Studium schon mal gezwungen war, eidesstattliche Versicherungen 
abzugeben.

Nun weiss ich wirklich nicht, wie es weitergehen soll.
Müsste etwa 4 Stunden täglich (wochentags) arbeiten, um das Studium 
weiterhin finanzieren zu können. Ein entsprechender Job ist, zumal ich 
in Sachen harter körperlicher Arbeit wegen meines Rückens eingeschränkt 
bin, gar nicht so leicht zu finden.
Bleibt ausserdem noch die Frage, ob man bei dem benötigten Zeitaufwand 
überhaupt noch sinnvoll studieren kann.

Ferienjobs sowie 400,- Euro Minijob könnte gerade so gehen, die 
Ferienjobsituation wird leider in dieser Region immer schlechter. Es 
kann also funktionieren (was mich allerdings nicht über das nächte halbe 
Jahr rettet), muss aber nicht.

Ich überlege inzwischen mich an einen letzten Strohhalm zu klammern und 
unter Einbeziehung des Situation der ersten zwei Semester gegen die 
Einstellung des Bafögs vorzugehen.
Gibt es da auch nur den Hauch einer Hoffnung ? Wie macht man das, wer 
sind die ersten Ansprechpartner ?

Grüße
ein (bald Ex-?) Student

Autor: Moritz (Gast)
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Oh man, Oh man...
Dich trifft es aber nicht schlecht.

> ... Müsste etwa 4 Stunden täglich ...

Kannst du vergessen, das klappt ja nie.

Ich weiß nicht genau, aber es gibt, glaub ich, eine Möglichkeit BaföG 
ein weiteres mal zu erhalten.
Da müssen deine Eltern aber klar bestätigen, dass sie nicht für dich 
sorgen können. Irgendwie so ...

Warst du schon auf dem BaföG-Amt und hast nachgefragt?

Autor: Student (Gast)
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Hallo,

ich hatte bereits elternunabhängiges Bafög bekommen. Es gibt auf 
offiziellem Wege nur die Möglichkeit den Leistungsstand aufzuholen, um 
Bafög wieder aufnehmen zu können, allerdings ist das spätestens seit den 
Bachelorregelungen (alle Kurse nur alle zwei Semester) und natürlich der 
Tatsache, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt auch über die Runden kommen 
müsste, äußerst unrealistisch.

Autor: Stefan Kunz (syliosha)
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Also du solltest zum Bafög-Amt. Soweit ich mich erinnere gibt es die 
Möglichkeit H4 zu beziehen und trotzdem zu studieren. Aber sowas können 
dir nur die von Uni genau erklären, da das sicher auch von Bundesland zu 
Bundesland unterschiedlich sein kann.
Und wie gesagt, geh zum Bafög-Amt bzw Beratungsstellen der Universität 
die kennen sich mit sowas aus.

Autor: // (Gast)
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> (alle Kurse nur alle zwei Semester)

Wo und was studierst Du denn?
Also bei uns (E-Technik, Uni) gibts Wiederholungsklausuren von nahezu 
allen Fächern in jedem Semester.
Kann sich natürlich durch den Bätschellor Mist demnächst auch ändern...

Autor: MaWin (Gast)
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Die normale Antwort der Regierung ist:
Mach es auf Kredit.
Einen KfW-Kredit gibt es ohne Schufa-Auskunft.

Klüger wäre natürlich, bei den Eltern zu wohnen
um die Kosten möglichst gering zu halten, und
auf deren Kulanz zu hoffen, so machten es 80%
der Studenten als es noch keine Gebühr kostete.

Dritte Wahl ist, die Freundin bezahlen zu lassen,
das ist zumindest im umgekehrten Fall in Ländern
mit Studienkosten durchaus üblich, man mag es
Prostitution nennen, aber politisch erwünschte.

Vierte Wahl ist: Du weisst, wen du bei der nächsten
Bundestagswahl wählen musst.

Fünfte Wahl: Arbeiten, sparen, und dann vom ersparten
studieren. Ob du da deine effektiven 2 Semester
noch nutzen kannst, sei dahingestellt.

Sechte Wahl: Während des Studiums arbeiten, klappt
bei den erfordelichen Summen nur mit einem richtig
gut bezahlten Job. Scheint du keine Hoffnung zu
haben.

Auf Stipendien und Auslandssemester für dich hoffe
ich mal nicht.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Student schrieb:
> Ich bin zur Zeit etwas ratlos oder viel eher schon beinahe am
> Verzweifeln.
>
> Ich habe 4 Semester studiert und hätte von Anfang an Bafög beziehen
> sollen. Leider gabe es da einige Diskussionen um die
> Elterunabhängigkeit, so, dass ich mich fast 1 Jahr selber über die
> Runden bringen musste, bis die ersten Bafög-Zahlungen eingingen.

Sowas ist leider relativ normal.


> Das bedeutet das Aus für Bafög.
>
> Inzwischen hat sich die Situation auch dahingehend geändert, dass ich
> keinen Anspruch mehr auf Kindergeld habe sowie die Krankenversicherung
> als Student selber bezahlen darf.

War bei mir ebenfalls der Fall nach 4 Semestern und in Zwischengeld ist 
auch das Kindergeld weg. Heisst, ich bekomme genau 0EUR vom Staat.

> Das Geld, dass ich mir für den Fall auf die hohe Kante gelegt habe, wird
> selbst neben einem 400,- Euro Minijob nicht lange reichen.
>
> Studienkredite, Ausbildungsdarlehen etc. bekomme ich nicht, da ich lange
> vor dem Studium schon mal gezwungen war, eidesstattliche Versicherungen
> abzugeben.

Ach da fragen die die Schufa? Ich muss zugeben dass ich das garnicht 
erst versucht habe, da es mir ohnehin hoffnungslos erschien (davon 
abgesehen dass man sich ja noch mehr Schulden aufbaut, als man ohnehin 
schon hat).

> Nun weiss ich wirklich nicht, wie es weitergehen soll.
> Müsste etwa 4 Stunden täglich (wochentags) arbeiten, um das Studium
> weiterhin finanzieren zu können. Ein entsprechender Job ist, zumal ich
> in Sachen harter körperlicher Arbeit wegen meines Rückens eingeschränkt
> bin, gar nicht so leicht zu finden.

Naja was meinst Du, was ich mache? Ich stand vor der selben Entscheidung 
und habe vorher nur ein bisschen nebenher verdient (400EUR-Job und Co), 
aber das hat natuerlich nicht zum Leben gereicht. Du musst also entweder 
arbeiten gehen oder das Studium beenden, so zumindest war es bei mir.

> Bleibt ausserdem noch die Frage, ob man bei dem benötigten Zeitaufwand
> überhaupt noch sinnvoll studieren kann.

Ist die Frage, was Du als sinnvoll definierst. Etwas bescheidener wirst 
Du wahrscheinlich werden muessen...

> Ferienjobs sowie 400,- Euro Minijob könnte gerade so gehen, die
> Ferienjobsituation wird leider in dieser Region immer schlechter. Es
> kann also funktionieren (was mich allerdings nicht über das nächte halbe
> Jahr rettet), muss aber nicht.

Durch Ferienjobs alleine finanzierst Du kein Studium.

> Ich überlege inzwischen mich an einen letzten Strohhalm zu klammern und
> unter Einbeziehung des Situation der ersten zwei Semester gegen die
> Einstellung des Bafögs vorzugehen.

Willst Du gegen Windmuehlen kaempfen? Spaetestens nach 4 Semestern ist 
doch sowieso Schluss wenn Du die erforderlichen Leistungen nicht 
erbracht hast.

> Gibt es da auch nur den Hauch einer Hoffnung ? Wie macht man das, wer
> sind die ersten Ansprechpartner ?

Bei mir war der Ansprechpartner die Jobboerse meiner Schule oO"

> Grüße
> ein (bald Ex-?) Student

Ein namensloser, der auch bald keine Matrikelnummer mehr hat? Das sind 
ja Aussichten.

Aber jetzt mal Spass bei Seite: Weinen bringt Dich nicht weiter. 
Entweder tust Du das noetige, um durchzukommen oder Du gibst auf. Dass 
es nicht einfach ist weiss ich selber, aber es geht.

Michael

Autor: Student (Gast)
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>gibt es die Möglichkeit H4 zu beziehen und trotzdem zu studieren

Beim zuständigen Amt wurde mir gesagt, die Möglichkeit gäbe es nicht.

>Und wie gesagt, geh zum Bafög-Amt bzw Beratungsstellen der Universität
>die kennen sich mit sowas aus.

Habe mich selbstverständlich beraten lassen. Alle Vorschläge liefen auf 
die möglichen Kredite hinaus, die ich aus genannten Gründen nicht in 
Anspruch nehmen kann.
Ansonsten wurde geraten, sich damit abzufinden, das Studium aufzugeben. 
Nun ja, würde ich dem Ratschlag folgen wollen, würde ich hier nicht 
schreiben ...

>Also bei uns (E-Technik, Uni) gibts Wiederholungsklausuren von nahezu
>allen Fächern in jedem Semester.

Widerholungsklausuren finden statt. Da fehlt mir aber ein wenig 
autodidaktische Veranlagung, um selbst durch die teils kryptischen 
Scripte durchzusteign - und das eben noch neben dem laufenden Semester. 
Vorlesungen, Übungen, Praktika finden dagegen eben nur alle 2 Semester 
statt.
Ja - man hätte durch intensives Befassen auch mit Fremdscripten und 
Literatur vielleicht noch ein wenig mehr rausholen können, gereicht 
hätte es in der genannten Situation wohl trotzdem nicht.
Wenn sich der Kommentar eher auf die Möglichkeit des Aufholens des 
Leistungsstandes bezieht muss auch bedacht werden, dass nicht der nach 4 
Semestern zu erreichende Leistungsstand aufgeholt sein muss sondern 
jener Stand, der bei Stellung des Neuantrags erreicht sein müsste. so 
lauten jedenfalls meine Infos.

Autor: Student (Gast)
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>Einen KfW-Kredit gibt es ohne Schufa-Auskunft.

Das ist richtig. Das Problem liegt in der abgegebenen eidesstatlichen 
Versicherung, was meiner Meinung nach unfairerweise einer 
Privatinsolvenz in seiner Schwere gleichgestellt wird.

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Student schrieb:

> Vorlesungen, Übungen, Praktika finden dagegen eben nur alle 2 Semester
> statt.

das ist und war aber bei vielen Fächern auch vor dem Bachelor so und ist 
ja auch logisch, da viele Fächer ja (zumindest bei uns) nur im WS 
anfangen...

Autor: Student (Gast)
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Zm Thema Kosten herunterfahren:

die Kosten weiter zu reduzieren ist nur schwer möglich. Ich lebe mit 
meiner Freundin zusammen wobei mein Beitrag zum Lebenunterhalt ohnehin 
schon deutlich geriner ist wie ihrer. Ziehe ich aus, angenommen ich 
könnte in´s Elternhaus einziehen, was nicht so einfach werden würde, 
muss auch sie die Wohnung aufgeben und ein Teil der gemeinsam 
aufgebauten Zukunft ist irgendwie dahin...

Den einzig nennenswerten Luxus, den ich mir Leiste, ist ein Auto - unser 
einziges, welches wir demnach zu Zweit nutzen. Sie benötigt es für ihr 
herzallerliebstes Hobby, welches sie niemals aufgeben würde, ich für 
meinen derzeitigen Nebenjob. Als öffentliche Verkehrsmittel gibt es hier 
nur Busse, welche zu relevaten Zeiten zusätzlich überfüllt sind. Von dem 
Zuwachs an Fahrzeit durch Umstieg auf Busse kann ich, selbige Zeit in 
einen Job invetiert, das Auto locker finanzieren. Reparaturen werden eh 
komplett selber gemacht.

Autor: D. I. (Gast)
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Sieht mir eher danach aus als wäre der Weg Studium zu Ende, aber wenn du 
eh nicht autodidaktisch veranlagt bist um dich durch kryptische Skripte 
zu arbeiten ist ein Studium eh nie das richtige gewesen.
Such dir eine Ausbildung und/oder arbeite.

Autor: Gast (Gast)
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> Auch hätte ich mich wohl noch etwas mehr in den Hintern treten müssen,
> es hat eben alles zusammengespielt.

Kopf hoch :)
Es gibt immer gute und schlechte Zeiten im Leben. Immerhin hast du eine 
Partnerin an der Seite und bist nicht alleine. Das ist viel Wert.


> Bleibt ausserdem noch die Frage, ob man bei dem benötigten Zeitaufwand
> überhaupt noch sinnvoll studieren kann.

Ein Kommilitone von mir arbeitet nebenher als Kassierer im Supermarkt 
und kann daher entsprechend weniger Zeit aufwenden als andere. Dafuer 
studiert er jetzt 2 Semester laenger. So etwas koennte ich mir auch fuer 
dich vorstellen.


Vorschlaege meinerseits:

1) Wohngeld beantragen
2) Die wesentlichen Vorlesungen heraussuchen - also alle die, ohne 
deren Bestehen du im spaeteren Studienverlauf Probleme bekommst
3) Schauen, dass du die im kommenden Semester so legen kannst, dass 
zumindest ein Tag (oder gar zwei) pro Woche zum Arbeiten frei bleibt
4) Schauen, welche Veranstaltungen du als Blockveranstaltung absolvieren 
kannst (gibt es fuer diverse Veranstaltungen, sind oft 2 Wochen am 
Stueck in der vorlesungsfreien Zeit)
5) Job suchen, den du an den freigeschaufelten freien Tagen ausueben 
kannst
6) LERNGRUPPE SUCHEN


Zu Punkt 3: je nach Groesse deiner Uni/FH werden gleiche Vorlesungen 
mehrmals pro Woche angeboten. Falls nicht in deinem Studiengang dann 
vielleicht vom selben Dozenten in einem verwandten Studiengang. Im 
Zweifel Profs oder Studiengangsleiter fragen.

Punkt 6 ist meiner Meinung nach enorm wichtig. Besonders dann, wenn man 
wie du nicht autodidaktisch veranlagt ist. Ausserdem gibt es sozialen 
Halt und man kann immer jemanden fragen, wenn man haengt. Falls du 
wirklich niemanden kennst, schau in StudiVZ/Faceb**k nach passenden 
Gruppen vor Ort - und schau', ob dein Studiengang irgendwo ein Forum 
hat.

Viel Erfolg!

Im Uebrigen gibt es auch immer noch die Alternative des Fernstudiums: 
http://www.fernuni-hagen.de zum Beispiel. Da waerst du dann so flexibel 
wie  nur moeglich, allerdings auch mehr auf dich alleine gestellt.

Autor: Gast (Gast)
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> Da fehlt mir aber ein wenig autodidaktische
> Veranlagung, um selbst durch die teils kryptischen
> Scripte durchzusteign - und das eben noch neben
> dem laufenden Semester.

Ich möchte dich nicht entmutigen. Aber lernen musst Du schon selbst.

Autor: gast (Gast)
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Hallo

ich habe jeden vormittag von 8.30-12.30 gearbeitet ,

Natürlich mußt du dann mit Tricks dir gewisse Übungen etc beschaffen

Bei mir war es derart, daß ich ein schweren Teilbereich wie
Paysikalische Chemie komplett nicht hören konnte und trptzedem
die Klausur schaffte.. ( mit für dieses Fach sehr guten 2.3 )

Für Vormittagsklausuren habe ich nen Tag Urlaub genommen ...

Also das geht sehr wohl.

Was eher nicht angeht ist das Verhalten der Personalbüros,die
eher danach schielen ,ob einer 1 Semester zuviel studiert hat
und das in summa letztlich dazu führt im Ingsektor gar kein
Job zu bekommen ...

Insofern du hast nru 4 Semester bisher verschwendet . mache die
Biege und seh zu daß du was vernünftiges machst . zB ne Lehre.


Wie man in offtopic lesen kann sind einge bzgl NPD erschüttert.

WER ist erschüttert.. das ist mal die erste Frage , das warum
wird gerne vergessen - daß die demokratischen Parteien die
Nöte "Ihres" Volkes konsequent negieren und Shareholdervalue
wichtiger ist als hoher Beschäftigungsgrad inkl Ing und
letztlich die Kinderarmut klar in Komplettversagen seit
über 25 Jahren zu sehen ist.

Autor: Klaus2 (Gast)
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...nun, evtl ist es auch einfach so, dass das studium für dich eine art 
strohhalm des lebens ist? denn eine ESV in den jungen jahren, da ist ja 
scheinabr eh einiges schief gelaufen, oder?

-> ausbildung, geld verdienen, leben in den griff kriegen.

Klaus.

Autor: ulf (Gast)
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LOL

Na, da ist es ja geradezu konsequent, wenn ein NPD-Versager anderen 
Versagen vorwirft.

Autor: Student (Gast)
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>... aber wenn du
>eh nicht autodidaktisch veranlagt bist um dich durch kryptische Skripte
>zu arbeiten ist ein Studium eh nie das richtige gewesen.

gilt ja nicht für jedes Script und jedes Fach. Amthematikscript ist z.B. 
so eine Katastrophe, aus dem Papula dagegen geht es sehr gut.

>1) Wohngeld beantragen
Klappt nicht. Der Vorteil, eine Partnerin zu haben, wird hier zum 
Nachteil.

>5) Job suchen, den du an den freigeschaufelten freien Tagen ausueben
kannst
Problem ist zur Zeit tatsächlich, dass nur sehr sehr schwer Jobs zu 
finden sein, bei denen man auch so gut verdient, dass man den 
Lebensunterhalt in vertretbarer Zeit bestreiten kann.

>6) LERNGRUPPE SUCHEN
Da könntest du recht haben, dass auch das Fehlen einer Lerngruppe 
insbesondere im 2/3 Semester eine kleine Rolle gespielt hat. Es war eben 
auch so, dass ein großer Teil derer, mit dem man von Anfang an gut klar 
kam, inzwischen aufgegeben hat.

>Ich möchte dich nicht entmutigen. Aber lernen musst Du schon selbst.
Ist klar :)

>ich habe jeden vormittag von 8.30-12.30 gearbeitet ,
>Natürlich mußt du dann mit Tricks dir gewisse Übungen etc beschaffen
Da hat sich in den letzen 4 Semestern glücklicherweise einiges 
verbessert und inzwischen ist Vieles online abrufbar.

>Insofern du hast nru 4 Semester bisher verschwendet .
Ist ja nicht so, als hätte ich die ersten 4 Semester gar nichts getan. 
Wenn es jedoch erforderlich wird 20h/Woche nebenbei zu arbeiten, kann 
das am Ende sicherlich dabei herauskommen.

>mache die Biege und seh zu daß du was vernünftiges machst . zB ne Lehre.
Ausbildung habe ich, sogar eine sehr gute. Allerdings im 
nichttechnischen Bereich und es gibt kaum einen Betrieb, in dem das 
Freude bereitet. Dort, wo es paß machte, wäre die Bezahlung so schlecht 
gewesen, dass man das keinem erzählen darf ...

>Was eher nicht angeht ist das Verhalten der Personalbüros,die
>eher danach schielen ,ob einer 1 Semester zuviel studiert hat
>und das in summa letztlich dazu führt im Ingsektor gar kein
>Job zu bekommen ...
Ich gebe nichts auf diese Schwarzmalerei. Entweder es klappt oder aber, 
wenn es gar keinen Ausweg mehr gibt, endet es in der Selbständigkeit. 
Nach einigen auch unschönen Erfahrungen habe ich keine so große Angst 
mehr vor unangenehmen Lebenssituationen, es gibt immer noch Schlimmeres.
Die Aufgabe das Studiums wäre allerdings ein ordentlicher Schritt zurück 
und vorerst die letzte Option für die derzeitige Situation.

>denn eine ESV in den jungen jahren, da ist ja
>scheinabr eh einiges schief gelaufen, oder?
Das mag richtig sein. Aber wenn man erst mal in den Schulden steckt 
kommt man ohne volle berufliche Tätigkeit oder Privatinsolvenz eben so 
schnell auch nicht mehr herraus. Das ist hart aber man findet sich damit 
ab und tut, was man kann.

-

Wie gesagt, Nebenjobsituation ist zur Zeit nicht so schön, werde aber 
weitersuchen. Die Hoffnung, das ich Bafög wiedererlangen zu können, ist 
noch nicht ganz aufgegeben. Um das näher beurteilen zu können, muss ich 
aber erst zwei Termine abwarten.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Student schrieb:

> Wie gesagt, Nebenjobsituation ist zur Zeit nicht so schön, werde aber
> weitersuchen. Die Hoffnung, das ich Bafög wiedererlangen zu können, ist
> noch nicht ganz aufgegeben. Um das näher beurteilen zu können, muss ich
> aber erst zwei Termine abwarten.

Junge, sorry, aber dann musst es halt bleiben lassen. Dir liegt offenbar 
nicht viel an diesem Studium, sonst waerst Du besser dahinter. Du suchst 
hier offenbar nur Gruende, um Dir die Situation schoen zu reden und 
trotzdem aufzugeben. Geistig scheinst Du ja schon resigniert zu haben. 
In diesem Land wird Dir ein solcher Abschluss halt nicht geschenkt, auch 
wenn Dir das offenbar nicht einleuchten will.

Autor: Student (Gast)
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>Junge, sorry, aber dann musst es halt bleiben lassen. Dir liegt offenbar
>nicht viel an diesem Studium, sonst waerst Du besser dahinter. Du suchst
>hier offenbar nur Gruende, um Dir die Situation schoen zu reden und
>trotzdem aufzugeben. Geistig scheinst Du ja schon resigniert zu haben.
>In diesem Land wird Dir ein solcher Abschluss halt nicht geschenkt, auch
>wenn Dir das offenbar nicht einleuchten will.

Kannst du mal erklären, was dir jetzt daran nicht passt ? Schlecht 
geschlafen oder was falsch gedeutet ?

Autor: hokus pokus (Gast)
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Michael schläft in letzter Zeit immer schlecht wenn ich mir so manch 
andere postings von ihm anschau ;)

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