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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik TBA820M Audio Verstärker Beschaltung Widerstandsbelastung


Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Hi,

ich würde gerne den TBA820M IC als einfachen Verstärker für eine 
Audiosignal von einem ATTiny45/85 nutzen. Das Datenblatt 
(http://de.farnell.com/jsp/search/productdetail.jsp...) finde 
ich sehr gut, nur bleibt bei mir eine Frage offen:

Wie stark werden die Widerstände belastet?

Irgendwo muss ja der Strom für 2W anliegen und meine Widerstände bisher 
sind 0815 Kohleschicht mit 0,5W... Kann mir jemand sagen welche 
Widerstände welche Last aushalten müssen? Ich würde ungern einfach 
sicherheitshalber alle verwendeten Widerstände mit 2W Belastbarkeit 
kaufen müssen :(

Schöne Grüße!

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

die 2W haben mit dem Verstärker zu tun. Die Leistung geht aber in den 
Beispielschaltungen nicht über die Widerstände. 0,5W reicht.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Der LM386 braucht weniger Hühnerfutter. Wie kommst du jetzt eigentlich 
auf den TDA-Oldie? Ist der in irgendeiner disziplin gut?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Ein A120 (oder war der A211 der TBA820?) im DIL8 - nicht schlecht ;-))

Ich habe den TDA8541 gerade beim Test am Wickel. Geht ganz gut.
TDA7233 wäre noch ein Kandidat. Bei nur 5Volt geht auch der MC34119 und 
viele andere. Würde mich also auch interessieren, warum ausgerechnet den 
TBA820...

Auch ist interessant, was in den preiswerten PC-Lautsprechern verbaut 
ist.
hier hatte ich einen TDA2822 gefunden. ginge auch...

Gruß
Axelr.

Autor: Christian Hunke (thunder2002) Benutzerseite
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Michael X. schrieb:
> Der LM386 braucht weniger Hühnerfutter. Wie kommst du jetzt eigentlich
> auf den TDA-Oldie? Ist der in irgendeiner disziplin gut?

Ich hab bei Farnell ehrlich gesagt einfach nach einem billigen, kleinen, 
einfach anzuschließenden, nicht-SMD Verstärker IC gesucht. Das war 
eigentlich alles. Hab auch keine Erfahrung mit Analogtechnik...

Wenn mir jemand konkrete Empfehlungen machen kann, immer her damit :) 
Des weiteres wäre es super wenn der Verstärker mit ca. 3,7V 
Eingangsspannung (wegen zu erwartender starker Ströme am Akku wohl 
Digicam-LiOn Akku) schon volle Power bringt, damit wären so 2-5W mono 
gemeint. Sonst muss ich wie bisher geplant mit Step-Up-Wandlern 
arbeiten.

Die anderen genannten ICs kann ich mir erst später genauer ansehen, ich 
bitte um nachsicht ;)

Autor: Jens G. (jensig)
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>Des weiteres wäre es super wenn der Verstärker mit ca. 3,7V
>Eingangsspannung (wegen zu erwartender starker Ströme am Akku wohl
>Digicam-LiOn Akku) schon volle Power bringt, damit wären so 2-5W mono

Du meinst Betriebsspannung, nicht Eingangsspannung ....
Zweitens wirst Du mit 3,7V kaum ein paar Watt rausbekommen. Es sei denn, 
Du arbeitest mit Brückenschaltung, oder mit extrem niederohmigen 
Lautsprechern (oder viele in parallel).
Ansonsten brauchen die R's drumherum keine größere Leistung auszuhalten. 
1/10W oder sowas sollten grundsätzlich reichen (worst case bei 
unbekannten Spannungswerten über den R's (was ohnehin kaum anzunehmen 
wäre) wäre ohnehin nur Ub²/R)

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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2W-5W bei 3.7V? Das dachte ich füher auch mal.
Selbst in Brücke werden analog nicht mehr als 0.5 (Null komma Fünf) Watt 
bei 3.7V raus kommen.
Du hast maximal 2.7Volt SpitzeSpitze am Lautsprecher (und das ist schon 
optimistisch), das macht /2.82 zirka EINS.
 Eins Quadrat durch R_Last macht EINS durch VIER gleich 0.25, als EIN 
VIERTEL Watt. (Und nicht 2 oder 5Watt) ;-))

Bei einem kleinen Class-D sieht die Sache anders aus - hier gehts bis an 
die Betriebsspannungsgrenzen heran, aber 2 Watt sind auch eher knapp zu 
erreichen. Bei 3.7Volt sind es knappe 400milliwatt, also ein halbes 
Watt.

Wenn man allerdings einen größeren Lautsprecher anschliesst, als die 
Dinger, die jetzt in den Mobiltelefonen verbaut werden (man hört sowas 
manchmal auf der Straße), dann reicht ein halbes Watt schon locker aus.

Gruß
Axelr.

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