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Forum: Platinen Bausatz zusammenlöten (kurze blöde Frage)


Autor: Philipp L. (flip7)
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Hallo Leute,

ich fang grad an, mich in diese ganze Welt der Elektro-Bastelei 
einzuarbeiten, und hab mir jetzt den USBasp Bausatz bestellt und der ist 
heute gekommen. Jetzt die blöde Frage: wie muss ich das zusammenlöten? 
Immer nur die Bauteile nach Anleitung durchstecken und nur den Lötpunkt 
setzen, oder muss ich auch noch zusätzlich irgendwelche Verbindungen 
ziehen?

Eigentlich doch nur Bauteil rein, auf jeden Kontakt von unten den 
Lötpunkt und fertig. Die Verbindungen sind ja schon reingeätzt oder?

Macht mich nicht fertig, es ist mein erstes Mal .. ;)

Viele Grüße, flip

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn du noch weitere Verbindungen selbst ziehen musst, sollte das
bei einem Bausatz eigentlich irgendwo dokumentiert sein.

Autor: xxx (Gast)
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Autor: Philipp L. (flip7)
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LOL!
jedenfalls nicht 12,2 Jahre oder so ...
Studiere ET und hatte einfach mal Lust, zuhause auch mal was zu basteln 
.. hoffe mal das klappt alles so wie ich mir das vorstelle ..

und @topic: sieht so aus, als wenn ich einfach die Lötpunkte setzen 
sollte und dann probier ich .. entweder es geht oder nicht .. :D

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Eine Anleitung, hilft vielleicht:

http://www.fundf.net/usbasp/

Best regards

Hein Blöd

Autor: Philipp L. (flip7)
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hmmja, die kenn ich, da hab ichs schliesslich bestellt ...
aber da steht nur was von reihenfolge und richtiger Polung und so 
weiter, aber nix von irgendwelchen Verbindungen unter den Bauteilen ... 
kann natürlich auch sein, dass das bedeutet, dass man einfach keine 
ziehen muss .. das glaube ich mittlerweile jedenfalls ..
leider ist nur ein Foto von oben auf der Seite und nicht von unten ..

Autor: Michael M. (Gast)
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na vergleich doch schaltplan und leiterplatte!
ist ne schöne übung ^^

Autor: Joachim (Gast)
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Hallo

Ich kenne den Bausatz nicht, aber "früher" waren immer Anleitungen
dabei, in welcher Reihenfolge bestückt werden sollte.
Dann noch eine kurze Prüfanweisung bevor man die teuren ICs reinsteckte.

Habe lange nichts mehr gebastelt, ist das heute anders.
Kann mich noch an die Bausätze der Firma Heathkit erinnern.
Dickes Anleitungsbuch, jeder einzelne Schritt konnte abgehakt werden.

Gruß
Joachim

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Philipp L. schrieb:
> aber da steht nur was von reihenfolge und richtiger Polung und so
> weiter, aber nix von irgendwelchen Verbindungen unter den Bauteilen ...

Aber du weißt schon, was der Sinn einer Platine ist? ;-)

> kann natürlich auch sein, dass das bedeutet, dass man einfach keine
> ziehen muss .. das glaube ich mittlerweile jedenfalls ..

Stimmt, einfach entsprechend der Bauanleitung die Bauteile einlöten und 
eventuell noch auf die Polung achten.

> leider ist nur ein Foto von oben auf der Seite und nicht von unten ..

Unten ist außer den abgezwickten Beinchen der Bauteile und den 
Lötstellen auch nichts zu sehen. Die Verbindungen untereinander sind die 
Leiterbahnen auf der Platine.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Was du aber vorher können solltest: Löten.  Insbesondere der Umgang
mit dem Flussmittel will geübt sein, auch nicht zu viel Zinn auf die
Lötstelle bringen.  Ohne Zinn kann man löten, ohne Flussmittel nicht.
;-)

(Natürlich kann man nicht wirklich ohne Zinn löten, aber normalerweise
ist an der Spitze noch so viel dran, dass man damit die nächste
Lötstelle anfangen kann.)

Wenn du das erst auf der Platine übst, kannst du schnell in die
verdrießliche Situation kommen, dass do ein Lötauge an einem schmalen
Leiterzug überhitzt und es sich ablöst.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Philipp L. (flip7) wrote:

> Jetzt die blöde Frage: wie muss ich das zusammenlöten?
> Immer nur die Bauteile nach Anleitung durchstecken und nur den Lötpunkt
> setzen, oder muss ich auch noch zusätzlich irgendwelche Verbindungen
> ziehen?

Ohne jetzt den speziellen Bausatz zu kennen, eine Möglichkeit wäre mal 
auf der Conrad Seite ein PDF eines Bausatzes runterzuladen. Da ist 
meistens recht ausführlich beschrieben in welcher Reihenfolge man 
vorgeht. Ob man sich daran hält ist aber letzten Endes eine Frage der 
persönlichen Marotten, denn viele Wege führen nach Rom und aus kleinen 
Fehlern lernt man auch immer dazu. ;)

Autor: Philipp L. (flip7)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Insbesondere der Umgang
> mit dem Flussmittel will geübt sein, auch nicht zu viel Zinn auf die
> Lötstelle bringen.  Ohne Zinn kann man löten, ohne Flussmittel nicht.
> ;-)

Also ich hab schon einiges gelötet (Ausbildung, FH, ..), auf Lochraster, 
allerdings immer nur mit Lötzinn, dachte immer das Flussmittel wär das 
mit drin oder nicht so wichtig.. oder ist das bei Platinen anders als 
bei Lochraster?

Autor: yalu (Gast)
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Auf zweiseitigen Platinen sollten normalerweise keine Lötbrücken
erforderlich sein. Wenn doch, sollten diese auch im Bestückungsdruck
erscheinen.

Der USBasp ist so einfach aufgebaut, da sind garantiert keine Lötbrücken
drin. Nagle das Ding zusammen und suche den Fehler woanders, wenn's 
nicht
funktioniert ;-)

Autor: yalu (Gast)
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> Also ich hab schon einiges gelötet (Ausbildung, FH, ..), auf
> Lochraster, allerdings immer nur mit Lötzinn, dachte immer das
> Flussmittel wär das mit drin oder nicht so wichtig..

Beim Elektroniklot ist das Flussmittel bereits in ausreichender Menge
eingebaut.

> oder ist das bei Platinen anders als bei Lochraster?

Löte die Platine so, wie du es von den Lochrastern gewohnt bist, dann
wird das was.

Autor: Philipp L. (flip7)
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okay!
Vielen Dank an alle, ich denke meine Fragen sind lückenlos beantwortet 
;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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yalu schrieb:

> Beim Elektroniklot ist das Flussmittel bereits in ausreichender Menge
> eingebaut.

Sagen wir mal: meistens genügt das, was drin ist (zumindest, wenn
man mit bleihaltigem Zinn lötet).  Blöd ist es aber, wenn man nur,
um mehr Flussmittel zu bekommen, extra zusätzliches Zinn abschmelzen
muss, nur um es danach auf den Basteltisch abzuklopfen.  Ich würde
mir irgendeine Art von zusätzlichem Flussmittel bereit halten, das
gibt's ja in diversen Formen (reiner Kolophoniumbrocken, Lösung,
Stifte, Löthonig in der Tube, ...).

> Löte die Platine so, wie du es von den Lochrastern gewohnt bist, dann
> wird das was.

Das denke ich auch, wenn du schon auf Lochtrasterplatinen gearbeitet
hast, dann ist der Unterschied nicht groß, außer vielleicht bei großen
Masseflächen, die viel Wärme abführen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Philipp L. (flip7) wrote:

> Also ich hab schon einiges gelötet (Ausbildung, FH, ..), auf Lochraster,
> allerdings immer nur mit Lötzinn, dachte immer das Flussmittel wär das
> mit drin ..

Lötzinn enthält in der Regel Flussmittel (je nach dem unterschiedlichen 
Typs und Menge). Weil das oft aber nicht ausreicht löten die die meisten 
mit zusätzlichem Flussmittel, z.B. in Alkohol gelöstes Kolophonium. Für 
SMD (aber auch bedrahtete Bauteile) geht auch gut ein Flussmittelstift. 
Wichtig ist aber eher noch eine geregelte Lötspitzentemperatur zu haben, 
wie das bei Lötstationen der Fall ist, sonst verdampft das Flussmittel 
zu schnell und das Lötzinn benetzt nicht richtig.

Autor: yalu (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:

> yalu schrieb:
>
>> Beim Elektroniklot ist das Flussmittel bereits in ausreichender Menge
>> eingebaut.
>
> Sagen wir mal: meistens genügt das, was drin ist (zumindest, wenn man
> mit bleihaltigem Zinn lötet). ...

Klar, je nach Löttechnik (insbesondere bei SMD) braucht man oft
zusätzliches Flussmittel. Meine Aussage oben bezog sich auf das
Zusammenlöten von Bausätzen in Durchstecktechnik, um das es in diesem
Thread geht. Da sollte das im Lot enthaltene Flussmittel ausreichen.

Autor: Michael Steinbauer (Firma: Steinbauer Electronics GmbH) (captain-stone)
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Hallo flip,

und wenn Du fertig bist, dann mach ein Bild, am besten mit Makrozoom, 
von der gelöteten Seite. Dann können wir Dir auch noch sagen, ob die 
Löststellen so in Ordnung sind, oder ob Du noch am Lötvorgang selbst 
etwas ändern musst.

Michael

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Am besten bevor du es unter Spannung setzt ;)

Anselm

Autor: Hans (Gast)
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Möchte echt nicht besserwisserisch klingen. Aber es ist schon 
erschreckend wenn jemand der ET studiert nicht mal grundsätzliche Dinge 
erarbeiten oder erforschen kann, obwohl er sie bereits durch seine 
Begeisterung an diesem Gebiet es schon wissen sollte. Gott sei Dank ist 
das dann die Fachkraft nach der die immer weniger werdende Industrie 
fragt.

Es geht mir nur darum. Wo sind die Leute mit Spaß an Ihrer Arbeit 
geblieben?

Autor: Hans (Gast)
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Ich möchte Philipp L. echt nicht fertigmachen, aber er sollte sich 
fragen (auch wenn er ET studiert) ob er wirklich vom Herzen und von der 
Seele ETer auch ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hans schrieb:
> ... ob er wirklich vom Herzen und von der
> Seele ETer auch ist.

Hätte er sich sonst einen Bausatz gekauft?

Autor: Michael M. (Gast)
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> Hätte er sich sonst einen Bausatz gekauft?
schon. aber nicht erst jetzt, sondern vor 10 jahren.
es gibt genüdend fach-idioten als absolventen. die rechnen dir jedes 
integral in beliebigen koordinaten aus, aber was sie dabei tun, verstehn 
sie nicht.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael M. schrieb:
> aber nicht erst jetzt, sondern vor 10 jahren.

Woher weißt du denn, wie alt er ist?

Lasst doch eure Hochnäsigkeit stecken.  Sei froh über jeden, der
sich mit der Materie befassen will, statt sie noch zu verdammen.

Autor: P. S. (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> aber nicht erst jetzt, sondern vor 10 jahren.
> Woher weißt du denn, wie alt er ist?

Alt genug fuer ein Studium.

> Lasst doch eure Hochnäsigkeit stecken.

Die Verwunderung ist doch verstaendlich und frage draengt sich einfach 
auf, da muss man doch nicht gleich losschimpfen. Und es finden sicher 
die Meissten gut, dass er sich nun damit befasst.

Ich kenne genuegend Leute aus dem Informatikstudium, die haben weder 
vorher, noch nachher privat auch nur ein kleines Programm geschrieben... 
und das sind dann tatsaechlich die Leute, einem dann voellig ehrgeizfrei 
das Arbeitsleben schwer machen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael M. schrieb:
> na dann wollen wir doch mal was sinnvolles beitragen...

Diese Infos könntest du natürlich auch gut und gern in den/die Artikel
übers Löten hier im Wiki einarbeiten.  Manches steht da schon, und
vielleicht muss man ja nicht alle Details da haben.

Ich habe rechtliche Bauchschmerzen beim Anblick dieses Dokumentes:
bist du dir ganz sicher, dass der Autor nichts dagegen hat, dass
das veröffentlicht wird?  (Also entweder explizite Zustimmung oder
aber es ist bereits irgendwo veröffentlicht, bspw. auf der Webseite
der Uni.)  Ansonsten kann man sich mit sowas schnell eine Copyright-
Verletzung einhandeln...

Autor: Matthias Becher (matthias882)
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@philipp L.:
Sag mal, kenn ich dich?

Autor: Michael M. (Gast)
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> Ich habe rechtliche Bauchschmerzen beim Anblick dieses Dokumentes
ich kann für nichts garantieren. weiß nicht mehr, woher ich das habe.
aber du kannst es gegen deine bauchschmerzen löschen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael M. schrieb:

> aber du kannst es gegen deine bauchschmerzen löschen.

OK, habe ich mal vorsichtshalber gemacht.  Aber du kannst natürlich
gern davon Fakten in den Wiki-Artikel übernehmen :), das ist dann
nämlich dein eigenes Werk (solange du nur den Inhalt nimmst, nicht
abschreibst). ;-)

Autor: Hans (Gast)
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Es tut mir echt leid. Ich möchte niemanden kränken, aber ist es nicht so 
wenn man sich für ET interessiert (auch wenn man es nicht gewusst hat 
und was anderes gemacht hat) sein ganzes Leben lang alles was im 
entferntesten damit zu tun hat in sich aufsaugt. Jede klitzekleine 
Information irgendwo im Kopf zu finden ist. Elektronikkataloge x-mal 
durchblättert. Dinge zerlegt und vieles mehr. Sprich man hat am Ende 
eine Vielzahl an kleinen Puzzleteilen, die man so zusammenstecken kann, 
die mir automatisch ohne darüber nachzudenken mein ganzes Tun erheblich 
erleichtern.

Und ich möchhte Philipp L. echt nicht fertigmachen. Vielmehr möchte ich, 
dass er wirklich (und nicht nur insgesammt 5 Minuten) darüber nachdenkt, 
ob er sich für den Rest seines Lebens damit beschäftigen möchte. Wenn er 
morgen von seinem Arzt erfahren würde, dass er nur noch vermutlich ein 
Jahr zu Leben hätte, würde er sich dann auch nur eine Stunde hinsetzen 
und an einem Bausatz arbeiten wollen. Falls nicht, stimmt da etwas 
einfach nicht.

Ich fände es gut, wenn er sich wirklich damit beschäftigen will. Die 
Frage ist, ob ER es WIRKLICH WILL. Viele sagen es schnell mal so (und 
wissen es nicht, dass sie es eigentlich nicht wollen).

Keiner soll über Philip urteilen. Keiner kennt ihn und seine 
(Lebens-)geschichte. Aber der Text liest sich schon sehr wie ein offenes 
Buch. Was natürlich nicht stimmen muss. Er soll nur eine längere Zeit 
(in einigen freien Minuten) darüber nachdenken und nicht gleich morgen 
das Studium hinschmeißen und mal andere Sachen ausprobieren.

Autor: Ulli B. (ulli-b)
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@Hans
Auch ich dachte so wie Du.
Bis ich mein Studium "Mikroelektronik" begonnen habe.
Auch noch extra an der FH, weil es dort "praxisbezogener" sein soll.
Da gab es Mitschüler, die hatten in ihrem Leben noch nie einen Lötkolben 
in der Hand, die konnten einen Widerstand nicht von einem Kondensator 
unterscheiden und noch schlimmeres ...

Und trotzdem haben diese Leute das Studium zur Mikroelektronik 
abgeschlossen. Und das ohne das kleinste Interesse an der Sache! Mir ist 
bis heute nicht klar wie so etwas funktionieren kann.

Da kann man bei Phillip schon froh sein, dass er überhaupt mal ein 
Interesse an der Sache zeigt!


@Phillip
Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Löten und vor allem später 
viel Spass beim Programmieren von µControllern!

... Ulli

Autor: Philipp L. (flip7)
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hehe :)
okay, erstmal folgendes: Ich hatte meine Frage eigentlich soweit gelöst 
gehabt und nicht damit gerechnet, dass hier nochmal was kommt.

Amüsant ist, in welche Richtung das ganze abgedriftet ist.

Falls es dich, lieber Hans (und den Rest der 
"Er-soll-sich-überlegen-ob-blabla"-Partei), beruhigt, kann ich gerne was 
zu meiner Person sagen. Ich bin Dualer Student bei einem großen 
global-Player-Unternehmen (ohne jetzt Namen zu nennen..) und habe damit 
schon von der parallel laufenden Ausbildung her genügend 
Praxis-Bastelei.
Allerdings lernt man dort nix über Mikrocontroller, und das wollte ich 
einfach mal nachholen. Warum ich in meiner Jugend sowas noch nicht 
gemacht habe? Ich dachte früher eher, ich wäre ein angehender 
Informatiker, daher habe ich einige Programmiersprachen ausprobiert und 
teilweise auch recht in die Tiefe gelernt - bis ich dann ein Praktikum 
in einem reinen Informatikbetrieb gemacht habe und es absolut 
stinklangweilig fand. Dann habe ich mich für diese Duale Sache beworben.
Auf Mikrocontroller bin ich dann in der FH gekommen und fand die 
Kombination aus Hard- und Software prima. Letztes Semester hatten wir 
die Vorlesung. Ich fand das Thema äußerst interessant, leider aber total 
schlecht rübergebracht vom Prof. Ich habe die ganze Zeit nach einem 
Projekt gesucht, wo ich es mir selber mit Internet-Foren und Tutorials 
beibringen kann. Leider brauche ich ein richtiges Projekt, da ich es 
nicht mag sinnlos LEDs blinken zu lassen. Jetzt habe ich die Idee 
gehabt: Vor meiner Haustür fährt direkt die Ubahn, ich will mir eine 
LCD-Anzeige basteln, die mir mit DCF77 die Uhrzeit aktualisiert und mir 
aus einem C-Programm ausliest, wann die nächste ubahn fährt. Vielleicht 
bau ich noch einen Temp. Sensor für draußen mit ein. Also vielleicht 
nerve ich noch öfters mit Fragen, vor allem zu DCF77 (das ist mir noch 
nicht ganz klar, aber ich werd erst nochmal gründlich googlen). Aber das 
finde ich auch gar nicht schlimm (manche hier sehen das anscheinend 
anders, ich frage mich warum diese Leute sich aufregen statt solche 
"primitiven" Threads erst gar nicht zu öffnen.. aber das ist ja in jeden 
Forum so). Trotzdem bitte ich natürlich untertänigst um Vergebung, wie 
ich nur auf die wahnwitzige Idee kommen konnte, ET zu studieren. 
(Ironie?)
Wenn ich mir die Leute in meinem Studium angucke, bin ich noch einer der 
ambitionierten Leute .. mal von den ganz verrückten Freaks abgesehn, die 
keine Freunde haben (damit will ich niemanden angreifen, das ist traurig 
aber wahr..)

@Michael steinbauer: auf die Idee mit dem Foto komm ich evtl. zurück, 
mal schaun wie's dann aussieht wenns fertig ist ;)
@Matthias Becher: weiss ich nicht..? woher könnte ich dich kennen? kann 
aber gut sein, ausschließen würd ichs nicht ;)

Also, ich wünsche allen noch einen schönen Abend und vielen Dank für die 
konstruktiven Beiträge.. (achja, für die "erheiternden" natürlich auch 
:D )
Viele Grüße, flip

Autor: Hans (Gast)
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@Ulli Ja, man kann wirklich schon froh sein im Bezug auf überhaupt 
Interesse an der Sache.

Nur es klingt für mcih so nach: "Hmm. Es wäre vernünftig das mal zu 
machen." Das ärgert mich so. Man erzählt den Leuten: "Wir brauchen 
Innovationen." Aber das xte selbe Auto brauchen wir nicht mehr. 
Innovationen sind meistens geradezu unvernünftig (aus sicht der meisten 
Leute, leider verstehen die meisten Leute unter Vernunft etwas anderes, 
als ich. den Innovationen sind das vernünftigste überhaupt)

Henry Ford baute sein erstes Auto im Schuppen seines Vaters. Alle 
hielten ihn für verrückt, auch sein Vater. Der will durch Explosionen 
eine Kutsche in Bewegung bringen. DER IST JA WAHNSINNIG! War es absehbar 
für ihn einen Markt dadurch zu erzeugen. Nein. Aber es war seine 
Leidenschaft das zu tun. Sogar sein Leben riskierte er sicherlich dabei. 
Hätter er wie die anderen Pferdekutschen gebaut, wüssten wir sicher 
nicht von einem großen Ford-Kutschenbauer.

Autor: Hans (Gast)
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@Philip Ok. der letzte Beitrag wirkt schon anders. Wieso sind blinkende 
LEDs wenn man gar keine Erfahrung hat für den Anfang sinnlos. Das 
verstehe ich nicht. Hast du beim Programmieren lernen nicht auch mit 
einer einfachen Ausgabe angefangen. Wenn du eine neue (andersartige) 
Programmiersprache erlernst fangst du dann auch gleich an ein 
aufwendiges Programm zu schreiben.

Ja, die kaputte Glühlampe im Bad tausche ich auch nicht aus. Das ist mir 
intelektuell zu primitiv. Ich möchte viel lieber ein Hochspannwerk 
planen und errichten.

Aber ich gebs auf lieber Philip. Wünsche dir viel Erfolg am Projekt und 
fürs Studium.

Autor: Philipp L. (flip7)
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Hans: :D
LEDs hab ich schon blinken lassen, auf einem 68332, auch mit 
Timerfunktionen und auch aus dem ROM - soweit meine Erfahrungen aus der 
FH. Leider war dort schon alles fertig aufgebaut, deswegen meine 
Löt-Fragen. Natürlich werd ich auch jetzt mal ne LED aufleuchten lassen, 
um zu sehen ob das funktioniert. Aber allein dafür würde ich mich das 
ganze Zeug nicht kaufen, um die Investition zu tätigen brauche ich ein 
Projekt wie oben genannt - bin doch ein Sparfuchs und allein mein 
Display hat mich 27,xx euros gekostet ;)
Achja, und die Glühlampe im Bad ist mir sogar in einer Nacht vor 3 
Wochen oder so kaputt gegangen, und du wirst staunen: Ich hab sie gleich 
am nächsten Morgen ganz allein ausgewechselt.

Gut, jetzt ist aber Schluss mit dem Thread hier, das rutscht ja langsam 
ins OT ab. Meine Fragen sind mehr als geklärt und nochmal vielen Dank an 
alle :)

Schönen Abend / Gute Nacht !!

Autor: Hans (Gast)
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Gut. Ok. Trennen wir uns im Guten. Gute Nacht.

Autor: cm (Gast)
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ich möcht nur anmerken, daß es in der elektrotechnik ja auch noch andere 
schwerpunkte gibt als elektronik -- als ich mit dem studium begonnen 
hab, konnte ich von der schule her elektrische maschinen und 
installationen berechnen und vermessen, eine freileitung normgerecht 
dimensionieren und dergleichen, aber vom transistor hatte ich nur ganz 
nebenbei was gehört, und einen lötkolben hatte ich in der schule auch 
nie in der hand.

ich hätt diesen weg weitergehen können und könnt jetzt motoren 
entwickeln oder anlagen oder kraftwerke bauen oder leitungsnetze 
betreiben oder dergleichen, ganz ohne elektronik, dürft mich aber wohl 
zu recht etechnik-ing nennen.

cm.

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