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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kann mir das bitte jemand erklären?


Autor: Mücke (Gast)
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"Die Bandbreite ist eine weitere wichtige dynamische Kenngröße eines 
Sensors. Sie ist die Differenz zwischen einer oberen und einer unteren 
Grenzfrequenz."

Ich hab mal ein bisschen gegoogelt und immer wieder was davon gelesen, 
dass man die Bandbreit einstellen kann. Keine Ahnung, was das bedeuten 
soll.
Kann mir da bitte jemand ein Beispiel schilern, so dass ich das 
verstehe?

Ich dachte z.B., dass wenn ich einen Drehzahlsensor mit Signalfrequenz 
zwischen 0 und 2kHz habe, dass dann die Bandbreite eben 2kHz beträgt. 
Aber irgendwas hab ich wohl noch nicht ganz verstanden.

Danke

Autor: hrinzl (Gast)
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bei 2kHz rechteck musst du auch noch die 3, 5, 7 usw. oberwelle 
berücksichtigen...

Autor: Jens G. (jensig)
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>Ich dachte z.B., dass wenn ich einen Drehzahlsensor mit Signalfrequenz
>zwischen 0 und 2kHz habe, dass dann die Bandbreite eben 2kHz beträgt.
>Aber irgendwas hab ich wohl noch nicht ganz verstanden.

zumindest die genutzte Bandbreite. Und was ist daran falsch? Die Diff. 
zw. 0 und 2kHz sind nun mal 2kHz.

Bandbreiten kann man z.B. mit Filtern einstellen. Inwiefern dies Sinn 
macht, hängt natürlich vom konkreten Anwendungsfall ab.

Autor: Michael Wittmann (miwitt001)
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Wenn du nen Sensor hast der Signale zwischen 0 und 2 kHz verarbeiten 
kann, dann ist die Bandbreite nach deiner Angabe: 2khZ -0 = 2kHz. Das 
stimmt also.
Die Angabe Bandbreite bezieht sich aber auf ein Sinussignal, d.h. ein 
Drehzahlsensor, der ein Rechtecksignal mit 2 kHz ausgibt, benötigt eine 
höhere Bandbreite, da man ein Rechtecksignal aus Sinusschwingungen mit 
höherer Frequenz zusammensetzen kann (Oberwellen). Stichwort für google: 
"Fourier Reihe".

mfg

Autor: Mücke (Gast)
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mir gehts eigentlich gar nicht konkret um diese 2kHz. Ich will 
eigentlich nur verstehen, was der Autor des oben zitierten Textes mit 
diesem Absatz aussagen will. Vorher hatte er Auflösung, Genauigkeit etc 
erklärt, das war mir alles klar.

Kann vielleicht jemand in seinen Worten erklären, warum die Bandbreite 
bei Sensoren rinr wichtige Kenngröße ist?

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Mücke schrieb:
> Kann vielleicht jemand in seinen Worten erklären, warum die Bandbreite
> bei Sensoren rinr wichtige Kenngröße ist?

Na das ist doch ganz einfach:
  Signale welche die obere Grenzfrequenz über- oder die untere 
Grenzfrequenz unterschreiten können mit diesem Sensor nicht erfasst 
werden. Wobei der extremste Signalanteil entscheiden ist.(also die 
höchste oder niedrigste Frequenz) Ein 2kHz Rechtecksignal enthält halt 
höher Frequenzen und kann nicht ohne verfälscht zu werden mit einem 
Sensor erfasst werden, dessen Grenzfrequenz bei 2kHz liegt.

Gruß,
  SIGINT

Autor: Route_66 (Gast)
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Hallo!
Bei der Bandbreitenbetrachtung ist nicht der Sensor der wichtigste 
Aspekt, sondern das Signal. Dieses hat Eigenschaften wie Amplidude, 
Frequenz, Kurvenform und - neben weiteren - eben auch Bandbreite. Um ein 
spezielles Siganl erfassen zu können, muß der dazu verwendete Sensor 
diesen Eigenschaften angepasst sein. Dazu könnte auch eine 
Bandbreitenforderung gehören. In der weiteren Signalverarbeitung sind, 
je nach Umwandlung des Signals in andere Größen, entsprechende 
Voraussetzungen zu treffen, damit möglichst keine Verfälschung der 
interessierenden Signalteile auftritt.

Autor: Jens G. (jensig)
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nehmen wir ein einfaches Beispiel: Optische Übertragung von NF (Musik) 
mit LED und einen Sensor auf der anderen Seite. Wenn die NF  von 
20Hz-20kHz gehen soll, dann wirste mit einem normalen Fotowiderstand 
wenig Freude haben, weil der idR. nur wenige kHz mitmacht (er kann dann 
dem Signal nicht mehr folgen). Der hat also nur eine Bandbreite von ein 
paar kHz, ist somit nicht der Signalbandbreite angepaßt. Also muß man 
was anderes nehmen, z.B. Fototransistor/diode - die machen dann einige 
10kHz bis in den GHz Bereich hinein (je nach Typ). Die können dann dem 
NF-Signal in voller Bandbreite folgen.

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