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Forum: Platinen Erfahrungen Laserdrucker: Folie vs. Transparentpapier


Autor: balina (Gast)
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Vielleicht hilft es jemandem beim Einstieg, daher hier meine 
Erfahrungswerte:

Für das Fotoverfahren muss man ja einen Film herstellen. Zu Hause hab 
ich nur einen Laserdrucker.

Also zuerst auf Laserfolie gedruckt: Kein gutes Ergebnis - die 
Leiterbahnen waren am Rand schwarz, aber manchmal in der Mitte löchrig - 
wahrscheinlich haftet der Toner im Moment wo er schmilzt lieber an sich 
selbst statt an der Folie. 2 übereinanderlegen wollte ich nicht, war mir 
zu ungenau und zu "stümperhaft".

Dann hab ich hier gelesen, daß man das Ergebnis mit Stempelfarbe 
verbeseern kann - hat bei mir nicht funktioniert, wahrscheinlich ist der 
Tip für Tintenstrahlerfolien gedacht..?

Schließlich hab ich auf Pergamentpapier gedruckt (zurecht geschnitten 
aus einem A3-Block vom altmodischen Architekten). Das sieht SUPER aus 
und funktioniert auch sehr gut zum Belichten - 10 mil Leirterbahn 
(width=0.01) klappte problemlos auf Anhieb (Also klar, eine 
Belichtungsreihe mit ein paar Strichen drauf habe ich schon vorher 
gemacht). Kein Gefrickel mit irgendwelchen Sprays - dabei bleib ich 
jetzt.

Bisher hatte ich übrigens die Variante mit dem umgebauten Laminator / 
Tonertransfer. Aber nach so ca. 10 Platinen haben die Lamis immer den 
Geist aufgegeben - die Platine war immer sehr straff zwischen den 
Rollen, und der Motor knurrte nur noch.. Es geht zwar zur Not, war nicht 
so richtig gut reproduzierbar, und das Papierabgerubbel / die 
Spüli-Manscherei nerven irgendwann.. Also Fotoplatinen machen ist echt 
eleganter.

Und 'ne 8x10 cm einseitig von Bungard gibts ja schon für knapp über 1 
Euro.. So teuer find ich das nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hat der Pergamentpapier-Block einen Namen und eine Bestellnummer? Wo 
kriegt man ihn?

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Hat der Pergamentpapier-Block einen Namen und eine Bestellnummer? Wo
> kriegt man ihn?

Sowas nennt sich auch "Transparentblock"; gibt es im guten Büroshop, wie 
z.B. Staples. Mit 25 Blatt dann auch nicht all zu teuer.

Autor: balina (Gast)
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@Uhu

ich hab mal für Dich nachgeschaut: www.folia.de steht drauf, 
"Bringmann", 80g/m2 und Nr. 8050/25.

Und es steht natürlich "Transparentpapier" drauf, nicht Pergament..

Autor: R.Berres (Gast)
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Hallo

Gute Erfahrungen habe ich mit der Folie Zweckform 3491 gemacht. Ist eine
halbtransparente Folie, also milchig.

Ralph Berres

Autor: balina (Gast)
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Ich glaube, es ist generell wichtig, daß die Vorlage ein bischen 
saugfähig ist, aber nicht zuviel, ob Folie (milchige Schicht) oder 
Papier.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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balina schrieb:

> Schließlich hab ich auf Pergamentpapier gedruckt (zurecht geschnitten
> aus einem A3-Block vom altmodischen Architekten). Das sieht SUPER aus
> und funktioniert auch sehr gut zum Belichten - 10 mil Leirterbahn
> (width=0.01) klappte problemlos auf Anhieb (Also klar, eine
> Belichtungsreihe mit ein paar Strichen drauf habe ich schon vorher
> gemacht).

Kommst du auch unter 250 µm noch stabil?  150 µm kann man in der
heimischen Küche wahrscheinlich nicht erwarten, aber 200 µm wäre
für mich die Mindestanforderung.

Autor: balina (Gast)
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Also wenn ich es gerade richtig überschlage, dann sind meine getesteten 
10 mil rund 250µm.. kleiner hab ich nicht getestet weil ich es nicht 
brauche.. aber Tests kann ich ja mal machen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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balina schrieb:

> aber Tests kann ich ja mal machen.

Ja, darauf wollte ich hinaus.  In einer Zeit, wo ein 08/15 IC mit
0,65 mm Rastermaß daherkommt und dieser oder jener mit 0,5 mm,
sind 250 µm eben doch schon recht viel.

Wenn ich industriell fertigen lasse, gehe ich mit 150 µm Struktur-
breite ins Rennen, das ist mittlerweile (bis auf die allerbilligsten
Fertiger) so ziemlich Standard.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jörg, erzähl doch mal was über deinen DDR-Photolack. Das würde mich 
interessieren. Warst du damals in einer Chemiebude? Was für tolle Sachen 
aus dieser Zeit sollte man noch kennen?


Gruß -
Abdul

Autor: balina (Gast)
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Also: Es geht auch kleiner! hier mal ein paar Fotos und die Eagle 
.brd-Datei dazu: 10 bis 5 mil. Der Autofocus von meiner Handy-Kamera ist 
schier verzweifelt..

Man erkennt auch die Grenzen des Systems: im Durchlicht unter der Lupe 
sieht man ein paar Kurzschlüsse, interessanterweise auf der 10Mil 
Spirale, wo es hätte am leichteten sein sollen. Evtl. Adhäsion / 
Restlack? Was ich hätte besser machen können:

1) die Platine entgraten, damit wirklich auch mit aufgelegter Glasplatte 
absolut keine Luft mehr ist zwischen Fotoschicht und Pergament

2) Eine schwerere / größere Glasplatte nehmen

3) Eine festere Unterlage nehmen

4) Den Entwickler besser abspülen, evtl. einen Tick länger belichten?

Aber trotz all dieser Mängel für mich ganz annehmbar. Wer macht es 
dünner? :-)

Autor: balina (Gast)
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Ach ja, 2 Dinge habe ich noch vergessen zu erwähnen:

1) Die Leiten haben alle Durchgang von Anfang bis Ende, auch wenn 
manchmal eine unerlaubte "Abkürzung" drin ist.

2) Weil mir das Ätzen mit EisenIIIChlorid bei Zimmertemperatur zu 
langsam geht, hab ich kurzerhand wieder zum Klistierball gegriffen 
(siehe Beitrag "Tip: Fotoplatine entwickeln - Klistierball" , nur eben diesmal 
mit dem EisenIIIChlorid. Beeindruckend: In 3-4 Minuten ist die 35um 
Schicht weg.

Mal sehen, wie lange der Gummiböppel durchhält.. :-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Jörg, erzähl doch mal was über deinen DDR-Photolack.

AZ1350H, bekommt trotz seines Alters bei Google noch genügend Treffer.

> Warst du damals in einer Chemiebude?

Nein, aber in Dresden, und hier gab's das ZMD.  Das war damals für
Dresden fast ein "Arbeitgeber" wie vielleicht VW für Wolfsburg, d.h.
im Prinzip kannte man über höchstens zwei Ecken immer jemanden, der
da gearbeitet hat.

Auf welch verschlungenen Pfaden der Lack nach draußen kam, ist mir
nicht völlig klar.  Ich vermute, es war einfach der Lack, der beim
Beschichten von den Scheiben runtergeschleudert worden ist, und den
dann im normalen Halbleiterprozess sowieso keiner mehr nehmen konnte,
also ein Chemieabfall.

> Was für tolle Sachen
> aus dieser Zeit sollte man noch kennen?

Einen A277D. :-)  LED-Band-/Punkt-Anzeigesteuerung, die im Westen
keinen exakten Vergleichstyp hat, da es dort Band- und Punktbetrieb
nur in separaten ICs gab/gibt.

Vieles ist sicher nicht mehr, was auch nach > 20 Jahren noch von
Interesse wäre.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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balina schrieb:

> Also: Es geht auch kleiner! hier mal ein paar Fotos und die Eagle
> .brd-Datei dazu: 10 bis 5 mil.

OK, nur Mist, dass man die Angaben immer erst in Millimeter umrechnen
muss, um sich was drunter vorzustellen. ;-)  (Ich hasse dieses Ami-
Maßsystem, zum Glück verschwindet es sukkzessive immer mehr auch aus
der Elektronik.)

Danke für die Tests.  Im Prinzip deckt sich das einigermaßen mit
dem, was ich auf Folie so erreicht habe, vielleicht probiere ich das
mit dem Transparent auch mal aus.

Autor: balina (Gast)
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keine Ursache..

Als alte Ossis haben wir doch umrechnen gelernt: Ost- in D-Mark, D-Mark 
in Euro, brutto in netto mit div. Steuersätzen, Wahlergebnisse in 
Realität.. etc etc. :-)

Ich find mm auch besser, aber bei Eagle ist es halt so voreingestellt, 
und die Pinabstände sind eben leider noch zollbruchteilig.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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balina schrieb:

> ...,
> und die Pinabstände sind eben leider noch zollbruchteilig.

Doch nur noch bei altem Krempel. ;-)  Seit QFP ist alles metrisch.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jörg Wunsch schrieb:

> Danke für die Tests.  Im Prinzip deckt sich das einigermaßen mit
> dem, was ich auf Folie so erreicht habe, vielleicht probiere ich das
> mit dem Transparent auch mal aus.

Ich mach meine auch mit Folie (2 Folien deckungsgleich). Eines abends 
war Folie alle und ich wollte unbedingt ...
Auf ganz normalem Druckerpapier ausgedruckt, das Papier mit einem 
Tropfen Öl durchsichtig (besser gesagt durchscheinend) gemacht und 
mangels Erfahrung wie eine Folie belichtet. Ergebnis: Hat tadellos 
geklappt. Einziger Nachteil: Ölfilm nach dem Belichten mit Spüli 
runterwaschen

Ich habe allerdings nie ausprobiert, wie fein man damit gehen kann. 
Meine Platinen haben eher breitere Bahnen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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balina schrieb:
> keine Ursache..
>
> Als alte Ossis haben wir doch umrechnen gelernt: Ost- in D-Mark, D-Mark
> in Euro, brutto in netto mit div. Steuersätzen, Wahlergebnisse in
> Realität.. etc etc. :-)
>

he he. Mir fällt was auf: Rechnen hier nicht schon diverse in CNY?


> Ich find mm auch besser, aber bei Eagle ist es halt so voreingestellt,
> und die Pinabstände sind eben leider noch zollbruchteilig.

Eagle hat mich schon vor fast 20 Jahren das Fürchten gelehrt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Jörg, erzähl doch mal was über deinen DDR-Photolack.
>
> AZ1350H, bekommt trotz seines Alters bei Google noch genügend Treffer.
>

Schau ich mir mal an.


>> Warst du damals in einer Chemiebude?
>
> Nein, aber in Dresden, und hier gab's das ZMD.  Das war damals für
> Dresden fast ein "Arbeitgeber" wie vielleicht VW für Wolfsburg, d.h.
> im Prinzip kannte man über höchstens zwei Ecken immer jemanden, der
> da gearbeitet hat.

Das muß aber ein großer Laden gewesen sein, weil Dresden ist ja nun 
nicht gerade so klein.
Ich erinnere mich noch, wei Honecker im Westfernsehen mit dem 1MBit DRAM 
(?) stolzer Brust sich präsentierte.
Später kam dann Siemens und wollte für 64MBit die ersten Subventionen. 
Jetzt haben wir Opel. Gottseidank muß man sich selten in DE umgewöhnen.


>
> Auf welch verschlungenen Pfaden der Lack nach draußen kam, ist mir
> nicht völlig klar.  Ich vermute, es war einfach der Lack, der beim
> Beschichten von den Scheiben runtergeschleudert worden ist, und den
> dann im normalen Halbleiterprozess sowieso keiner mehr nehmen konnte,
> also ein Chemieabfall.

Uh. Das ist mir fast schon zuuuu praktisch gedacht.


>
>> Was für tolle Sachen
>> aus dieser Zeit sollte man noch kennen?
>
> Einen A277D. :-)  LED-Band-/Punkt-Anzeigesteuerung, die im Westen
> keinen exakten Vergleichstyp hat, da es dort Band- und Punktbetrieb
> nur in separaten ICs gab/gibt.
>

Hm. Also in WE gabs so einen Chip auch! Kann mich dran erinnern. Aber 
LED-Banden fand ich immer bescheuert und hab mir deswegen keine Details 
gemerkt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Bei welcher Wellenlänge ist der AK3116 sensitiv?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Bei welcher Wellenlänge ist der AK3116 sensitiv?

Meinst du den alten AZ1350H?  Mit seinen neueren Substituten habe ich
keine Erfahrung.

Wir haben den damals in der Uni immer mit normalen HQLs belichtet,
und zu Hause habe ich eine alte HQL aus einer Straßenlampe (bei der
der Glaskolben mit der Leuchtschicht gebrochen war).  Das dürfte
alles noch nahes UV sein, Wikipedia spricht von 250...400 nm.  Das
waren ja damals noch Strukturgrößen von bestenfalls 1 µm (soweit ich
mich entsinne).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:

> Das muß aber ein großer Laden gewesen sein, weil Dresden ist ja nun
> nicht gerade so klein.

Ein bisschen habe ich wohl übertrieben.  Habe gerade nochmal bei
Wikipedia nachgelesen, zu Ende der DDR-Zeit hatten sie 3000
Beschäftigte.

> Ich erinnere mich noch, wei Honecker im Westfernsehen mit dem 1MBit DRAM
> (?) stolzer Brust sich präsentierte.

Ja, der war vor dem 256 kbit dRAM fertig, den haben sie nie so
richtig in den Griff bekommen.  Die Megabit-Chips liefen dann recht
gut, wir waren damals in der Uni kurz davor, für unsere selbst
gebauten CP/M-Computer den 1-MB-SIMM zu erfinden. ;-)  (Wir hätten
Chips bekommen können, und Hand-Bonder gab's in der Uni.)

> Uh. Das ist mir fast schon zuuuu praktisch gedacht.

In der DDR funktionierte sehr viel auf sehr einfache und praktische
Art. ;-)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Aha. Danke!

Autor: Route_66 (Gast)
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> Ich erinnere mich noch, wei Honecker im Westfernsehen mit dem 1MBit DRAM
> (?) stolzer Brust sich präsentierte.

Aus sicherer Quelle ist bekannt, daß Erich einen kaputten Chip bekam. 
Die paar funktionsfähigen Exemplare haben die Entwickler lieber selbst 
behalten!

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Bei welcher Wellenlänge ist der AK3116 sensitiv?
>
> Meinst du den alten AZ1350H?  Mit seinen neueren Substituten habe ich
> keine Erfahrung.
>
> Wir haben den damals in der Uni immer mit normalen HQLs belichtet,
> und zu Hause habe ich eine alte HQL aus einer Straßenlampe (bei der
> der Glaskolben mit der Leuchtschicht gebrochen war).  Das dürfte
> alles noch nahes UV sein, Wikipedia spricht von 250...400 nm.  Das
> waren ja damals noch Strukturgrößen von bestenfalls 1 µm (soweit ich
> mich entsinne).

Mit Quecksilberdampflampen (HQL) lässt es sich ganz gut belichten (hatte 
selber schon eine 80 W HQL + Vorschaltgerät). Nur ist das Licht halt 
ungerichtet gegenüber einem Strahler. Es blendet also stark. Es sei 
denn, man hat einen geeigneten Schirm, aber die Lampen werden ziemlich 
heiß. Einfacher sind da noch die billigen Halogen-Baustrahler zu 
händeln. Je nach Abstand muss man aber die Vorlage mit einem Lüfter 
kühlen, sonst kann z.B. Toner von der Laserdruckervorlage angelöst 
werden.

Mit gebrochenem Kolben würde ich die HQL keinesfalls betreiben. Viel zu 
gefährlich, falls der kleine Glaskörper platzt (dieser wird extrem heiß 
und enthält Quecksilber).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Route_66 schrieb:

(U61000D)

> Aus sicherer Quelle ist bekannt, daß Erich einen kaputten Chip bekam.

Klar, was soll er denn auch mit einem funktionierenden anfangen? :-)

> Die paar funktionsfähigen Exemplare haben die Entwickler lieber selbst
> behalten!

Naja, das mag am Anfang richtig gewesen sein.  Später war der Engpass
dann nicht mehr die funktionierenden Chips, sondern die Gehäuse.  Für
die Nullserie wurden Metall-Keramik-Gehäuse aus West-Importen benutzt,
die waren dann ziemlich schnell knapp.  Chips gab es genug, was uns
ja zu der Idee mit den SIMMs gebracht hatte (die wir natürlich noch
nicht so genannt haben).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Einfacher sind da noch die billigen Halogen-Baustrahler zu
> händeln.

Viel zu schlechter Wirkungsgrad.  Deren UV-Emission ist doch im
Vergleich zum Rest miserabel.

> Mit gebrochenem Kolben würde ich die HQL keinesfalls betreiben. Viel zu
> gefährlich, falls der kleine Glaskörper platzt (dieser wird extrem heiß
> und enthält Quecksilber).

Warum soll der den brechen?  Bricht bei dir einfach so eine normale
Halogenlampe?  Deren Gehäuse ist genauso aus Quarzglas wie der Brenner
einer HQL.  Das bisschen Quecksilber ist nicht einmal die Menge, die
man in einem normalen Quecksilberthermometer findet (also kein
Fieberthermometer, dort war viel mehr drin), das sieht man nämlich
prima als Kügelchen im kalten Zustand.

Erst durch das Weglassen der UV-absorbierenden Glashülle mit dem
Leuchtstoff ergibt sich der nötige brauchbare Wirkungsgrad für den
UV-Bereich.

Wirklich nachteilig bei diesen Lampen ist die notwendige Anheizzeit,
bis sie reproduzierbare Ergebnisse bringen.  Daher kann man sie nicht
für die Belichtung einfach ein- und ausschalten.  Ich habe die Lampe
in einer großen Blechkiste mit einer Schwenkblende.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> Einfacher sind da noch die billigen Halogen-Baustrahler zu
>> händeln.
>
> Viel zu schlechter Wirkungsgrad.  Deren UV-Emission ist doch im
> Vergleich zum Rest miserabel.

Ja, aber man kann mit ihnen dennoch gut belichten.

>> Mit gebrochenem Kolben würde ich die HQL keinesfalls betreiben. Viel zu
>> gefährlich, falls der kleine Glaskörper platzt (dieser wird extrem heiß
>> und enthält Quecksilber).
>
> Warum soll der den brechen?

Weil du das oben doch selbst so angegeben hattest.

Zitat Jörg Wunsch:

> Wir haben den damals in der Uni immer mit normalen HQLs belichtet,
> und zu Hause habe ich eine alte HQL aus einer Straßenlampe (bei der
> der Glaskolben mit der Leuchtschicht gebrochen war).

> Bricht bei dir einfach so eine normale
> Halogenlampe?

Halogenstäbe sind mir schon geplatzt und das ist nicht sonderlich 
angenehm, wenn die 400 Grad heißen Splitter durch die Gegend fliegen ..

> Deren Gehäuse ist genauso aus Quarzglas wie der Brenner
> einer HQL.

Das ändert nichts am Sachverhalt.

> Das bisschen Quecksilber ist nicht einmal die Menge, die
> man in einem normalen Quecksilberthermometer findet

Das ist ein sehr verharmlosender Vergleich. Ein Quecksilberthermometer 
enthält nicht gerade wenig von dem hochgiftigen, Nerven schädigendem 
Stoff.

> Erst durch das Weglassen der UV-absorbierenden Glashülle mit dem
> Leuchtstoff ergibt sich der nötige brauchbare Wirkungsgrad für den
> UV-Bereich.

Den höheren Wirkungsgrad erkaufst du dir mit einem sehr stark erhöhtem 
Sicherheitsrisiko. Wo ist da der Gewinn?

> Wirklich nachteilig bei diesen Lampen ist die notwendige Anheizzeit,
> bis sie reproduzierbare Ergebnisse bringen.

Das kommt noch oben drauf. Deshalb hat ein Halogenstrahler auch dort 
Vorteile.

> Daher kann man sie nicht
> für die Belichtung einfach ein- und ausschalten.  Ich habe die Lampe
> in einer großen Blechkiste mit einer Schwenkblende.

Kann man machen, ist halt zusätzlicher Aufwand, während es ein fertiges 
Blech-Gehäuse für Halogenstäbe im Baumarkt oftmals schon für 5 Euro gibt 
(samt Anschlusskabel und Halogenstab).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

>> Warum soll der den brechen?
>
> Weil du das oben doch selbst so angegeben hattest.

Ich hatte vom äußeren, relativ dünnwandigen Glaskolben
gesprochen.  Den bekommt man ziemlich problemlos kaputt.

Die dicken Quarzglaskolben habe ich bislang nur zerstört erlebt (*),
indem man exzessive mechanische Kräfte auf die eingeschmolzenen
Anschlüsse einwirken lässt.  Da ich ein Gehäuse um die Lampe
herum habe, lässt sich diese Quelle so ziemlich ausschließen.
(Ich betreibe die Leuchte seit mittlerweile > 20 Jahren, wobei
ich in dieser Zeit einmal die Lampe selbst wechseln musste, weil
die erste nicht mehr richtig gezündet hat.)

(*) Allerdings noch nie bei HQL, nur bei normalen Halogenlampen.

> Halogenstäbe sind mir schon geplatzt und das ist nicht sonderlich
> angenehm, wenn die 400 Grad heißen Splitter durch die Gegend fliegen ..

Würde in diesem Falle nur auf die Platine fallen.

> Das ist ein sehr verharmlosender Vergleich. Ein Quecksilberthermometer
> enthält nicht gerade wenig von dem hochgiftigen, Nerven schädigendem
> Stoff.

Ja, und?  Trotzdem hat man es jahrelang verwendet.  (Ich weiß gar
nicht, ob es sie heute noch gibt, bspw. als klassisches Maximum-
Minimum-Thermometer.  Meines Wissens sind mittlerweile lediglich
Fieberthermometer auf Quecksilberbasis verboten, aber die enthalten
auch mindestens 10x so viel.)

Lötest du eigentlich mit hochgiftigem, Nerven schädigenden Blei?

Wenn das Teil wirklich mal brechen sollte (die Gefahr wäre wohl
am größten, wenn ich die Lampe nochmal wechseln muss), dann würde
ich zusehen, noch vorhandenes Quecksilber bestmöglich zu
amalgamieren und danach reichlich lüften.  Das metallische Hg
ist ja genauso wenig gefährlich wie es metallisches Blei ist.

Ist aber alles recht hypothetisch.  Wir hantieren jahrzehntelang
mit Quecksilberdampflampen in Form gewöhnlicher Leuchtstofflampen,
bei denen die Glaswand im Vergleich zu diesen dicken Quarzglas-
Röhrchen sehr dünnwandig ist und die rein durch ihre geometrischen
Abmessungen stark bruchgefährdet sind, ohne dass die Teile eine
wirklich ernsthafte Gesundheitsgefahr für uns gewesen sind bisher.

> Kann man machen, ist halt zusätzlicher Aufwand, während es ein fertiges
> Blech-Gehäuse für Halogenstäbe im Baumarkt oftmals schon für 5 Euro gibt
> (samt Anschlusskabel und Halogenstab).

Ich möchte aber nicht in erster Linie meinen Keller heizen, sondern
meine Platine belichten. ;-)

Wenn ich mich mal umstelle, dann wird es wohl ein Belichter auf der
Basis von UV-LEDs werden.  Die Dinger sind mittlerweile erschwing-
lich, der Wirkungsgrad ist gut, und man kann sie simpel ein- und
ausschalten.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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So schlimm ist das mit dem Halogenlicht gar nicht. 
Quecksilberthermometer nutze ich selber noch und löten mit verbleitem 
geht besser :) Wozu belichten mit UV LEDs, wenn man mit Röhren so 
einfach und preiswert belichten kann? LED mag moderner u. schicker sein, 
aber Röhren tun es sehr gut. Ein leeres Scannergehäuse fliegt auch immer 
irgendwo rum .. Wirkungsgrad ist bei der kurzen Benutzung einfach kein 
Thema (es sei denn du möchtest auch dort belichten, wo keine Steckdose 
vorhanden ist :)).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> So schlimm ist das mit dem Halogenlicht gar nicht.

Naja, 95 % der Leistung gehen ohnehin nur in Wärme, und der Rest
verteilt sich auf ein Spektrum, das im Vergleich zu Tageslicht ja
immer noch eher rotlastig ist.  Der UV-Anteil dürfte also unter
1 % der zugeführten elektrischen Leistung liegen.  Im Vergleich
dazu emittiert Quecksilber auf 4 Linien, von denen eine im UV-Bereich
liegt, also hat man wenigstens 20 % der Emission als UV, und das bei
einem ohnehin besseren Wirkungsgrad.

> Quecksilberthermometer nutze ich selber noch

Nun, die haben wohl ca. 130 mg Hg drin, im Vergleich dazu dürfte die
HQL 20...30 mg haben (wenn überhaupt -- ich habe die genaue Größe
der Kügelchen gerade nicht in Erinnerung).  Du lebst also ziemlich
gefährlich...

> und löten mit verbleitem
> geht besser :)

Tja, siehste.  Die Langzeit-Vergiftungserscheinungen von Blei sind
mindestens genauso kritisch wie die von Quecksilber.

> Wozu belichten mit UV LEDs, wenn man mit Röhren so
> einfach und preiswert belichten kann?

Ich finde es halt nicht wirklich einfach, insbesondere finde ich die
Unterstrahlungen kritisch.  Schon der vergleichsweise kurze Bogen
des alten HQL-Brenners verursacht stark unterschiedliche Unter-
strahlungen in x- und y-Richtungen, mit den Lampen eines Gesichts-
bräuners bin ich sowohl hinsichtlich der Unterstrahlungen als auch
der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung noch viel weniger zufrieden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker, hast du ernsthaft die Hoffnung, daß der äußere 
Glaskolben einer HQL heil bleibt, sollte der Quarzbrenner darin 
explodieren?

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Platinenschwenker, hast du ernsthaft die Hoffnung, daß der äußere
> Glaskolben einer HQL heil bleibt, sollte der Quarzbrenner darin
> explodieren?

Uhu, hast du überhaupt alles gelesen, was geschrieben wurde? Ich glaube 
nicht.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> So schlimm ist das mit dem Halogenlicht gar nicht.
>
> Naja, 95 % der Leistung gehen ohnehin nur in Wärme, und der Rest
> verteilt sich auf ein Spektrum, das im Vergleich zu Tageslicht ja
> immer noch eher rotlastig ist.  Der UV-Anteil dürfte also unter
> 1 % der zugeführten elektrischen Leistung liegen.  Im Vergleich
> dazu emittiert Quecksilber auf 4 Linien, von denen eine im UV-Bereich
> liegt, also hat man wenigstens 20 % der Emission als UV, und das bei
> einem ohnehin besseren Wirkungsgrad.

Ach Jörg, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad. Wie oft belichtest 
du denn täglich?!

>
>> Quecksilberthermometer nutze ich selber noch
>
> Nun, die haben wohl ca. 130 mg Hg drin, im Vergleich dazu dürfte die
> HQL 20...30 mg haben (wenn überhaupt -- ich habe die genaue Größe
> der Kügelchen gerade nicht in Erinnerung).  Du lebst also ziemlich
> gefährlich...

In der Tat, nur wird mein Thermometer nicht 400 Grad heiß. :)

>
>> und löten mit verbleitem
>> geht besser :)
>
> Tja, siehste.  Die Langzeit-Vergiftungserscheinungen von Blei sind
> mindestens genauso kritisch wie die von Quecksilber.

Das bisschen Blei in der Hand macht nichts.

>
>> Wozu belichten mit UV LEDs, wenn man mit Röhren so
>> einfach und preiswert belichten kann?
>
> Ich finde es halt nicht wirklich einfach, insbesondere finde ich die
> Unterstrahlungen kritisch.  Schon der vergleichsweise kurze Bogen
> des alten HQL-Brenners verursacht stark unterschiedliche Unter-
> strahlungen in x- und y-Richtungen, mit den Lampen eines Gesichts-
> bräuners bin ich sowohl hinsichtlich der Unterstrahlungen als auch
> der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung noch viel weniger zufrieden.

Unterstrahlungen sind ein großes Problem. Kriegt man aber mit 
ausreichend Abstand und genügend Andruck einigermaßen in den Griff. 
Übrigens, was Unterstrahlungen betrifft, das Thema ist bei Halogen 
weitaus unkritischer (schönes paralleles Licht ;)).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Ach Jörg, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad. Wie oft belichtest
> du denn täglich?!

Wenn ich meinen Keller heizen will, schalte ich aber die Heizung
ein. ;-)  Allein die Blendwirkung eines 500-W-Scheinwerfers wäre

> Übrigens, was Unterstrahlungen betrifft, das Thema ist bei Halogen
> weitaus unkritischer (schönes paralleles Licht ;)).

Aber nur, wenn die Lampe selbst nach vorn abgedeckt ist wie beispiels-
weise in einem Kfz-Nebelscheinwerfer.  Bei den üblichen Baustellen-
Strahlern ist das jedoch nicht der Fall.  Dann hast du immer noch
die lange Ausdehnung der Glühwendel als Lichtquelle (übrigens viel
länger als der Bogen in meiner HQL).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Mift, jetzt habe ich irgendwie vor dem Absenden die Hälfte meines
Beitrags gelöscht. :-/

Platinenschwenker .. schrieb:

> In der Tat, nur wird mein Thermometer nicht 400 Grad heiß. :)

Ich habe schon eins, was bis zu einigen 100 °C geht.

Der Haken beim Thermometer ist, dass man damit in der Werkstatt
hantierst, und dass dabei die Bruchgefahr viel höher ist als bei
der vergleichsweise gut verpackten HQL.

> Das bisschen Blei in der Hand macht nichts.

<Loriot>Ach?</Loriot>

Das bisschen Quecksilber in der Hand übrigens auch nicht.  Metalli-
sches Quecksilber ist genauso wenig gefährlich wie metallisches
Blei.  Gefährlich sind bei beiden die Verbindungen, besonders die
organischen (und bei Quecksilber außerdem noch der Dampf).

Du hast eine sehr selektive Wahrnehmung von Gefahren.  Einige 10 mg
Quecksilber, in einer recht stabilen Hülle verpackt, stellst du als
nahezu tödliche Unfallgefahr dar, während viele Gramm Blei, offen
für die Hände zugänglich, völlig unbedeutend sind.  Das passt nicht
zusammen.

Beides ist auf seine Art gefährlich, und mit der Gefahr muss man
umgehen können.  Autofahren ist auch lebensgefährlich, auch mit der
Gefahr muss man umgehen können.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> Ach Jörg, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad, Wirkungsgrad. Wie oft belichtest
>> du denn täglich?!
>
> Wenn ich meinen Keller heizen will, schalte ich aber die Heizung
> ein. ;-)  Allein die Blendwirkung eines 500-W-Scheinwerfers wäre

Jörg, du konstruierst alle Möglichen Probleme und redest dabei wie der 
Blinde von der Farbe. Hast du überhaupt schon mal längere Zeit mit 
Halogen belichtet? Dein Argument mit der Blendwirkung ist doch Blödsinn 
im Vergleich mit der Gefährlichkeit der starken UV-Strahlung bei Röhren 
und bei LEDs wird die UV-Strahlung auch nicht der Netzhaut förderlich 
sein. Lass es halt mal einen Moment blenden, im Sommer blendet die Sonne 
auch oft genug, kennt jeder beim Autofahren zu früher Stunde. So what?

>
>> Übrigens, was Unterstrahlungen betrifft, das Thema ist bei Halogen
>> weitaus unkritischer (schönes paralleles Licht ;)).
>
> Aber nur, wenn die Lampe selbst nach vorn abgedeckt ist wie beispiels-
> weise in einem Kfz-Nebelscheinwerfer.  Bei den üblichen Baustellen-
> Strahlern ist das jedoch nicht der Fall.  Dann hast du immer noch
> die lange Ausdehnung der Glühwendel als Lichtquelle (übrigens viel
> länger als der Bogen in meiner HQL).

Du versuchst alles mögliche hier mit ein paar theoretischen Überlegungen 
dir zurechtzubiegen. Ich habe mit beiden Verfahren lange belichtet und 
kann dir sagen, Halogen ist weit aus weniger problematisch was 
Unterstrahlung betrifft. Glaube es oder lasse es sein, aber erspare mir 
weitere Rechthaberei deinerseits.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Mift, jetzt habe ich irgendwie vor dem Absenden die Hälfte meines
> Beitrags gelöscht. :-/
>
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> In der Tat, nur wird mein Thermometer nicht 400 Grad heiß. :)
>
> Ich habe schon eins, was bis zu einigen 100 °C geht.
>
> Der Haken beim Thermometer ist, dass man damit in der Werkstatt
> hantierst, und dass dabei die Bruchgefahr viel höher ist als bei
> der vergleichsweise gut verpackten HQL.

Ach Gottchen, das Thermometer steckt in einer Küvette und liegt nicht 
auf einer "Werkbank" rum.

>
>> Das bisschen Blei in der Hand macht nichts.
>
> <Loriot>Ach?</Loriot>
>
> Das bisschen Quecksilber in der Hand übrigens auch nicht.  Metalli-
> sches Quecksilber ist genauso wenig gefährlich wie metallisches
> Blei.

Sorry Jörg, aber du redest DUMMES ZEUG, das muss ich dir jetzt mal so 
sagen. Bis jetzt hat noch jeder der irgend wann mal mit Löten angefangen 
hat seine Lötdrahtrolle mit bloßen Händen gehalten. Frage mal wer mir 
Plastikhandschuhen arbeitet? Niemand! Und dann frage mal rum, wer sich 
metallisches Quecksilber gerne auf die Handinnenfläche träufeln lässt, 
viel Spass!

http://www.vbg.de/glaskeramik/arbhilf/form/1-pdf.pdf

Zitat

"Elementares Quecksilber ist bei Zimmertemperatur flüssig und gibt 
giftige Dämpfe ab, die nicht wahrnehmbar und schwerer als Luft sind. 
DieKonzentration der Dämpfe im Arbeitsraum erhöht sich mit steigender 
Temperatur und wachsender Quecksilberoberfläche,
gleichbleibender Luftwechsel vorausgesetzt. Bei 20°C liegt die 
Sättigungskonzentration der Luft mit Quecksilber bereits 130fach über 
dem zulässigen Luftgrenzwert."

Auch wenn die Aufnahme über die Haut gering ist, Quecksilberdämpfe sind 
hoch gefährlich und nicht vergleichbar mit den Dämpfen der 
Lötzinnverbindungen.

> Gefährlich sind bei beiden die Verbindungen, besonders die
> organischen (und bei Quecksilber außerdem noch der Dampf).
>
> Du hast eine sehr selektive Wahrnehmung von Gefahren.  Einige 10 mg
> Quecksilber, in einer recht stabilen Hülle verpackt, stellst du als
> nahezu tödliche Unfallgefahr dar, während viele Gramm Blei, offen
> für die Hände zugänglich, völlig unbedeutend sind.  Das passt nicht
> zusammen.

Ich hahe nicht von tödlichen Gefahren gesprochen. Lege mir nicht Worte 
in den Mund die nicht gesagt wurden.

>
> Beides ist auf seine Art gefährlich, und mit der Gefahr muss man
> umgehen können.  Autofahren ist auch lebensgefährlich, auch mit der
> Gefahr muss man umgehen können.

Ja ja, Autofahren ist auch gefährlich und Radfahren, mit der DB fahren 
ist gefährlich, aus dem Haus gehen ist gefährlich .. all das ist genau 
so gefährlich wir Quecksilberdämpfe ..

Sorry, jetzt wird es lächerlich. Damit ist die Diskussion beendet.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Hast du überhaupt schon mal längere Zeit mit
> Halogen belichtet?

Nein, aber ich weiß, wie hell eine 500-W-Lampe ist, auch wenn ich
damit noch keine Platinen belichtet habe.  Über sowas reden wir
doch hier als Alternative, oder (und nicht, beispielsweise, über
eine kleine 20-W-Lampe)?

> Dein Argument mit der Blendwirkung ist doch Blödsinn
> im Vergleich mit der Gefährlichkeit der starken UV-Strahlung bei Röhren
> und bei LEDs wird die UV-Strahlung auch nicht der Netzhaut förderlich
> sein.

Die UV-Strahlung hast du doch auch bei deinem Halogenstrahler, sonst
würde sich dein Lack ja nicht belichten lassen.  Nur auf diesen
Strahlenanteil kommt es ja dabei an.  Das vielleicht einzige, was
beim Baustrahler besser sein kann ist, dass das Auge auf Grund des
grellen Lichts extrem weit abblendet.  Ich schaue beim Platinen-
belichten einfach nicht auf die beleuchtete Fläche drau, vielleicht
sollte man ja mal in Erwägung ziehen, zusätzlich einen Sonnenbrille
zu tragen.

> Lass es halt mal einen Moment blenden, im Sommer blendet die Sonne
> auch oft genug, kennt jeder beim Autofahren zu früher Stunde. So what?

Nach dem Ausschalten stehe ich aber wieder bei Gelblicht im dunklen
Keller -- oder wie machst du das dann?

Beim Autofahren vom grellen Sonnenlicht in einen finsteren Wald
hineinzufahren gehört ja auch nicht gerade zu den Dingen, die
man sich unbedingt wünscht, und dabei wird die Helligkeit im
Wald (wenn draußen schon die Sonne scheint) einiges größer sein
als im abgedunkelten Keller.

> Du versuchst alles mögliche hier mit ein paar theoretischen Überlegungen
> dir zurechtzubiegen. Ich habe mit beiden Verfahren lange belichtet ...

Damit widersprichst du dir aber, denn du hast die ganze Zeit erzählt,
dass du nie und nimmer eine HQL ohne den äußeren Glaskolben (den mit
der Leuchtschicht) betreiben würdest.  Damit kannst du aber beide
Verfahren genauso wenig direkt vergleichen wie ich.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Ach Gottchen, das Thermometer steckt in einer Küvette und liegt nicht
> auf einer "Werkbank" rum.

Und meine Lampe steckt in einem stabilen Metallgehäuse, in dem man sie
selbst mit einer Zange kaum noch berühren könnte.

OK, wenn du das Thermometer die ganze Zeit auch zum Messen in der
Küvette hast, ist es sicher auch nicht weiter bruchgefährdet.  Ich
bezog mich auf ein Laborthermometer, das man schon mal hie und da in
einen Behälter zum Messen der Temperatur steckt.  Sowas habe ich
auch noch in einem Schubkasten liegen, und ich sehe die davon
ausgehende Gefährdung (wegen der Bruchmöglichkeit und der
Quecksilbermenge) als deutlich kritischer als die Gefahr, die von
der HQL ausgeht.

> Und dann frage mal rum, wer sich
> metallisches Quecksilber gerne auf die Handinnenfläche träufeln lässt,
> viel Spass!

Es würde mich genauso wenig stören wie das Anfassen des Lötdrahtes,
sofern ich es an der frischen Luft machen darf.  (Allerdings gibt
es bei der HQL nichts zu "träufeln", da ist nicht mehr als ein
Tropfen von vielleicht 1 mm³ drin.)

> Bei 20°C liegt die
> Sättigungskonzentration der Luft mit Quecksilber bereits 130fach über
> dem zulässigen Luftgrenzwert."

Weißt du, was eine Sättigungskonzentration ist?  Das ist die,
bei der das Quecksilber aus der Luft getropft käme...  Nein, ich
würde mich nicht damit duschen wollen. ;-)

Dass die Dämpfe gefährlich sind, ist keine Frage, und ich habe dir
auch mehrfach betont, dass ich mich im Falle eines Unfalls umgehend
um eine gute Belüftung des Raums bemühen würde -- das steht außer
Frage.

Um aus deinem Dokument weiter zu zitieren:

"Die Aufnahme von Quecksilber über die Haut ist vergleichsweise
gering, die Aufnahme bei Verschlucken vernachlässigbar."

Wenn du dort weiterliest, wirst du sehen, dass offenbar in der
Glasindustrie problemlos mit metallischem Quecksilber gearbeitet
wird.  Da ist von Auffangrinnen und glatten Fußböden die Rede.
Da dürfte es sich um Mengen handeln, die weit mehr als den Inhalt
deines Thermometers und meiner HQL umfassen.

Aber zurück zum Thema -- wir wollen ja hier nicht mit größeren
Mengen metallischen Quecksilbers hantieren, sondern Platinen
belichten.

> Ich hahe nicht von tödlichen Gefahren gesprochen.

Ich habe das überspitzt.  Mir war es einfach nur lästig, dass du
eine Gefahr überbewertest, die es so nicht gibt, und die durchaus
beherrschbar ist, genauso wie halt die Gefahr beim Umgang mit Blei
oder mit anderen Giften -- oder eben die beim Autofahren.  Wenn du
den Vergleich als lächerlich empfindest, dann vergegenwärtige dir
die Anzahl der Verkehrstoten und die der Quecksilbervergiftungen
mal.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Jörg, lassen wir das mal mit dem Quecksilber ..

Jörg Wunsch schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>
>> Hast du überhaupt schon mal längere Zeit mit
>> Halogen belichtet?
>
> Nein, aber ich weiß, wie hell eine 500-W-Lampe ist, auch wenn ich
> damit noch keine Platinen belichtet habe.  Über sowas reden wir
> doch hier als Alternative, oder (und nicht, beispielsweise, über
> eine kleine 20-W-Lampe)?
>
>> Dein Argument mit der Blendwirkung ist doch Blödsinn
>> im Vergleich mit der Gefährlichkeit der starken UV-Strahlung bei Röhren
>> und bei LEDs wird die UV-Strahlung auch nicht der Netzhaut förderlich
>> sein.
>
> Die UV-Strahlung hast du doch auch bei deinem Halogenstrahler, sonst
> würde sich dein Lack ja nicht belichten lassen.  Nur auf diesen
> Strahlenanteil kommt es ja dabei an.

Auch ein 500 Watt Halogenstrahler hat nicht annähernd die starke 
UV-Strahlung eines Röhrenbelichters und Platinenmaterial ist lange nicht 
nur ausschließlich empfindlich im UV-Bereich. So schmal ist die 
spektrahle Empfindlichkeit des Basismaterials nicht. Das wurde 
seinerzeit auch mit Herrn Bungard persönlich diskutiert (der übrigens 
selbst auch schon Halogen als Belichtungsquelle eingesetzt hatte - nur 
mal zu deiner Information - war ihm nur (oh Wunder) zu verlustreich und 
zu heiß).

> Das vielleicht einzige, was
> beim Baustrahler besser sein kann ist, dass das Auge auf Grund des
> grellen Lichts extrem weit abblendet.

Nein, beim Baustrahler brauchst du keinen Augenschutz wie beim 
Röhrenbelichter. Das Licht ist lange nicht so aggressiv wie das von 6 
UV-Röhren.

>
>> Lass es halt mal einen Moment blenden, im Sommer blendet die Sonne
>> auch oft genug, kennt jeder beim Autofahren zu früher Stunde. So what?
>
> Nach dem Ausschalten stehe ich aber wieder bei Gelblicht im dunklen
> Keller -- oder wie machst du das dann?

Gedämpftes Licht in der Wohnung, entwickeln im Badezimmer, aber schon 
länger mit Röhren und nicht mehr Halogen. Das erste was mich bei Röhren 
aber "begrüßte" war Unterstrahlung, hatte ich mit Halogen praktisch 
nicht ..

>
> Beim Autofahren vom grellen Sonnenlicht in einen finsteren Wald
> hineinzufahren gehört ja auch nicht gerade zu den Dingen, die
> man sich unbedingt wünscht, und dabei wird die Helligkeit im
> Wald (wenn draußen schon die Sonne scheint) einiges größer sein
> als im abgedunkelten Keller.
>
>> Du versuchst alles mögliche hier mit ein paar theoretischen Überlegungen
>> dir zurechtzubiegen. Ich habe mit beiden Verfahren lange belichtet ...
>
> Damit widersprichst du dir aber, denn du hast die ganze Zeit erzählt,
> dass du nie und nimmer eine HQL ohne den äußeren Glaskolben (den mit
> der Leuchtschicht) betreiben würdest.

Das hast du falsch verstanden oder ich habe mich unklar ausgedrückt. Vor 
Halogen hab ich mal eine Zeit lang mit einer 80 Watt HQL (nebst 
Vorschaltgerät) belichtet. Das ging ganz gut, aber die Rundumstrahlung 
(hatte keinen geeigneten Schirm) fand ich nicht so angenehm. Ohne 
Glaskolben würde ich die Dinger nie betreiben, aus den besagten Gründen 
sprich der Angst vor Quecksilberdämpfen, falls das Ding mal platzt.

Mit Röhren ist eigentlich alles ganz angenehm, ich muss aber zugeben, 
die Sache mit den UV-LEDs hat mich bereits auch schon beschäftigt. Hab 
noch ein schönes Scannergehäuse rumliegen .. :)

Autor: balina (Gast)
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Streitet Euch doch nicht oder macht einen Quecksilber-explodier-Thread 
auf.

Was hab ich doch mit meinem 5 Euro Gesichtsbräuner für ein Glück gehabt 
- ich wußte gar nicht, wieviele theoretische Probleme ich umgangen habe 
... :-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Das wurde
> seinerzeit auch mit Herrn Bungard persönlich diskutiert (der übrigens
> selbst auch schon Halogen als Belichtungsquelle eingesetzt hatte - nur
> mal zu deiner Information - war ihm nur (oh Wunder) zu verlustreich und
> zu heiß).

Dass es funktioniert, hatte ich ja auch keinesfalls angezweifelt.

Aber ich schein nicht der Einzige zu sein, der es nicht nur als
vorteilhaft empfindet. ;-)

> Nein, beim Baustrahler brauchst du keinen Augenschutz wie beim
> Röhrenbelichter. Das Licht ist lange nicht so aggressiv wie das von 6
> UV-Röhren.

Ja, wie gesagt, das Auge blendet durch den sichtbaren Teil sehr
weit ab, was es bei einer reinen UV-Quelle ja nicht macht.  Aber
ich glaube, du hast auch keine Vorstellung, wie mein Lampenkasten
aussieht.  In den Lichtbogen selbst kann ich ohne Verrenkungen
nicht reingucken.  Ganz am Anfang hatte ich die Lampe mal offen
betrieben und mich dann nach dem Einschalten aus der Bastelecke
verzogen, aber das ist nun schon knapp 30 Jahre her.  Als ich
mal eine Minute oder so in der Umgebung der Lampe geblieben war,
hat sich am nächsten Tag überall die Haut leicht geschält, das
war mir eine Lehre -- daher dann auch die Metallkiste.

> Ohne
> Glaskolben würde ich die Dinger nie betreiben, aus den besagten Gründen
> sprich der Angst vor Quecksilberdämpfen, falls das Ding mal platzt.

Ja, aber dann vergleichst du auch wirklich Äpfel mit Birnen.
Erstens ist der UV-Wirkungsgrad ja dann viel schlechter (das Glas
dämpft [gewollt] das noch vorhanden UV, und die Leuchtschicht hat
den größten Teil bereits in sichtbares Licht umgewandelt), sodass
du länger belichten musst, zweitens ist die leuchtende Fläche
vergleichsweise riesig.  Der reine Lichtbogen, mit dem ich belichte,
hat (ich müsste ihn jetzt nachmessen gehen) vielleicht eine
Ausdehnung von 50 x 5 mm².

> Hab
> noch ein schönes Skannergehäuse rumliegen .. :)

Da müsste man doch aber sinnvollerweise die Glasplatte durch eine
aus organischem Glas (Plexiglas etc.) ersetzen, oder?  Sonst
belichtet man ja wieder viel länger.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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balina schrieb:

> Was hab ich doch mit meinem 5 Euro Gesichtsbräuner für ein Glück gehabt
> - ich wußte gar nicht, wieviele theoretische Probleme ich umgangen habe
> ... :-)

Wieso hast du sie damit umgangen?  Was denkst du, was in deinem
Gesichtsbräuner als Strahlungsquelle werkelt?

Vier Quecksilberdampflampen... (nur halt mit geringerem Druck).

:^)

Autor: Guido (Gast)
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>Da müsste man doch aber sinnvollerweise die Glasplatte durch eine
>aus organischem Glas (Plexiglas etc.) ersetzen, oder?  Sonst
>belichtet man ja wieder viel länger.

Könnte man nicht wenigstens auf ein unbestätigtes und falsches
Vorurteil verzichten? Die Platinen sind auf UV-A-Strahlung
empfindlich und diese wird durch Glas nur wenig gedämpft (ist ja
fast noch imsichtbaren Bereich).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Guido schrieb:

> Die Platinen sind auf UV-A-Strahlung
> empfindlich und diese wird durch Glas nur wenig gedämpft (ist ja
> fast noch imsichtbaren Bereich).

OK, ist doch'n Wort!  (Da steht ja nicht umsonst ein Fragezeichen
dahinter in meinem Text.)

Ich habe nur in Erinnerung, dass selbsteinstellende Sonnenbrillen
hinter Autoscheiben sehr schlecht funktionieren, allerdings war
mir nicht klar, welchen Teil der UV-Strahlung diese für ihre
Funktion benötigen.

Dann werde ich mich wohl auch mal nach einem Scannergehäuse
umsehen...

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