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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitsstelle noch in der Probezeit als Einsteiger kündigen?


Autor: gast (Gast)
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Hallo zusammen,

ich wollte gerne mal eure Meinung hören.

Habe Anfang des Jahres mein Diplom Elektrotechnik erhalten und arbeite 
seit knapp 4 Monaten bei einem Dienstleister (Automobil).

Das Betriebsklima ist ganz ok.

Jedoch was mich am meisten stört ist, das ich kaum Berufsnahe Aufgaben 
erhalte.

Meisten ist es nur eine Dokumentation vor zubereiten, die aber dann eh 
nicht angesehn/berücksichtigt wird.

Zur Zeit bin ich einige Tage beim Kunden vor Ort, wo aber nur Tabellen 
gepflegt werden.

Die anderen Tage wo ich bei meiner Firma bin, ist nichts zu tun. Es 
heißt immer es sind Projekte im Gespräch.

Aber es kommt nie was.

Schulungen die ich erhalten habe konnte ich bis jetzt auch nicht 
vertiefen, auch wenn ich mir das selber erarbeiten wollte.
Da heißt es dann immer nur wir haben kein Notebook ,Lizenz usw über.


Man kann sich somit nicht  alleine beschäftigen oder weiterbilden( nur 
lesen).

Daher spiele ich mit den Gedanken mir einen neuen Job zu suchen.

Denn ich sehe das er so, je länger ich wenig in meinem Bereich mache, 
umso mehr "verlernt" man auch wieder und die frischen Absolventen sind 
dort im Vorteil oder?

Würdet Ihr wechseln oder noch aushharren? Probezeit endet am Jahr.
Aufgrund von Abgängern ist der Markt momentan wieder stark besucht, 
wodruch auch Wechselchancen sinken.

Was würdet ihr machen?


Gruß,

Autor: Roland (Gast)
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Ich würde mich nach einem neuen Job umschauen und kündigen wenn ich was 
anderes habe.

Autor: Olli (Gast)
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Falls sich abzeichnet, dass sich die Situation in der Firma verbessern 
könnte, warte noch ein wenig ab. Kündigen kann man auch etwas später 
noch.
Du bist noch nicht lang dabei, manchmal braucht es etwas 
Durchhaltevermögen.

Falls Du keine Perspektive siehst, such Dir etwas anderes. Je früher man 
sich aus sinnlosen Situationen löst, desto weniger nimmt man Schaden 
(durch herumvegetieren), und desto eher kommt man woanders unter. Man 
kann dem neuen Arbeitgeber durchaus erklären, dass die Situation 
unbefriedigend war, sofern nicht der Eindruck erweckt wird, man hätte 
kein Durchhaltevermögen.
Einem Absolventen verzeiht man solche Fehlgriffe eher.

In jedem Fall aus ungekündigter Position nach Alternativen suchen. Sonst 
stehst Du am Ende evtl. blöd da.
Viel Erfolg!

Autor: ah (Gast)
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Und n'Notebook solltest eh selbst haben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Sehe ich auch so.
Vor allem ist es doch genial, viel Leerlauf zu haben!
Lernen und Weiterbilden kann man auch ohne teure Lizenzen.
Je nach Interesse reicht ein alter Rechner, ein paar Bauteile,
freie Software usw., um Elektronik zu basteln, zu programmieren
oder was man halt will.
Wenn ich sehe, was hier alles gebastelt wird, dann ist freie
Zeit doch ein Geschenk des Himmels. Du hast bezahltes Basteln,
und beschwerst dich?

Autor: Frederik Krämer (n0ll4k)
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Da stimme ich Roland zu.

Ich wäre momentan froh wenn ich überhaupt was kriegen würde.

Aber ich kenne es von der Firma wo ich Diplomarbeit gemacht habe, die 
Leute von den Dienstleistern werden oft dafür genutzt Arbeit die die 
eigenen Leute nicht machen wollen abzuwälzen. Diese also in ihrer Arbeit 
zu unterstützen und Tabellen befüllt nunmal keiner gerne...

Autor: gast (Gast)
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Also ein eigenes Notebook habe ich nicht.

Sitze seit dem 1 Tag an einem "normalen " Rechner wo eigentlich 
heimkehrende ihre Stundenverbuchen können, d.h hier ist keine einzigste 
Software drauf womit man sich beschäftigen könnte.

hatte mir selber schon mal ein Notebook mitgebracht aber das gab nur 
ärger weil das nicht gern gesehen wird(Datenschutz)

Was soll ich basteln wenn wir keine Mats haben und ich keine Geräte zu 
messen oder so habe?

Wie gesagt habe das ja schon versucht das ich selber was mache oder an 
Prüfstände geh und Programmieren üben.

Aber keine Mats da bzw. freigeben.

Es ist leider  nicht so das man in Labor geht sich ein Platine lötet mit 
µ-Controller das Notebook anwirft und sich in das Thema einarbeitet bis 
was kommt.


Wenn das so wäre würde ich das nutzen und mich net beschweren.

Aber da dies absolut nicht der Fall ist und man keine Wahl hat.

Und ich möchte auch nicht zum Chef gehen und meine Bestellung da abgeben 
damit ich mir was basteln kann.

Dann sagt dieser bestimmt. Wie du kostet doch so schon Geld und nun noch 
was ausgeben.NE

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Absolventen sind bei der derzeitigen Lage des Arbeitsmarktes eher keine 
Konkurrenz, außer vielleicht die besten soundsoviel Prozent. Ich würde 
mit meinen Vorgesetzten sprechen (sowohl beim Kunden als auch beim 
Dienstleister) und sie um entsprechende Aufgaben bitten. Wenn es 
überhaupt nichts bringt und weit und breit keine Besserung in Sicht ist: 
Nach anderem Job suchen, aber erst dann kündigen, wenn man eine neue 
Stelle sicher (!) hat.

Autor: icke (Gast)
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>Und n'Notebook solltest eh selbst haben.

Klar, man kann auch mit dem Chef reden, dass die Putzkraft gekündigt 
wird und in der freien Zeit die Räume z.B. sauber machen. Notebooks sind 
ehe out, die produzieren zu viel vom Elektrosmog. Als anständiger Ing. 
sollte man zum Blatt Papier greifen. Das hat auch einen Vorteil, dass 
man ohne einen Schredder sich mit zerschnippseln von firmeninternen 
Unterlagen beschäftigen kann. Falls man doch noch Langeweile haben 
sollte, kann man mit dem Chef reden und im Freien sein Auto per Hand 
waschen. Ach ja, falls man am Wochenende keine Lust auf eigene Familie 
hat und als Ing. sich die ICE Fahrt sowieso nicht leisten kann, kann man 
zur Arbeit gehen und z.B. die Schrauben sortieren.

Autor: oszi40 (Gast)
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Manchmal ist es gar nicht so einfach, neue Kollegen einzuarbeiten, weil 
zu viele Kleinigkeiten zu beachten sind. Da sollte man als Frischling 
ein waches Auge haben und wie ein Schwamm alles aufsaugen. Wenn die 
Kollgen merken, daß man zu was zu gebrauchen ist, werden sie gern auch 
auf Deine Hilfe zurückgreifen.

Wenn Du was Besseres gefunden hast, kannst Du ja dort anfangen. Vorher 
kündigen wäre dumm.

Autor: Roland (Gast)
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Also ein Laptop ist doch wie ein Werkzeug zu sehen und sollte von der 
Firma gestellt werden. Ich würde nie mein privates Werkzeug für meine 
Arbeit in der Firma einsetzen.

Autor: Jötze (Gast)
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Mann, Mann, Mann ...

Tut mir Leid - aber wenn ich solche Postings lese, dann kommt mir der 
Kaffee hoch.

Kollege, Du bist Ingenieur und willst so behandelt und bezahlt werden.

Dann, bitte, benimm' Dich auch so!

Angefangen bei der Rechtschreibung: es kann ja wohl nicht wahr sein, 
dass jemand der Abitur gemacht und studiert hat derartig ungelenk 
schreibt.
Für eine Firma, die evtl. Deine Doku nach draußen gibt ist das 
katastrophal.
Du willst keine Doku machen oder Tabellen ausfüllen? Natürlich nicht, Du 
kannst es auch nicht so, dass Du und alle Anderen zufrieden sind.

Der nächste Punkt, bei dem ich dachte ich lese nicht richtig: "... 
blablabla ... kein Notebook ... kann nichts lernen ... es bleibt ja nur 
lesen ..."

Äh - Hallo?
Freizeitpark Deutschland?

Himmelarsch, nimm Dir ein richtig anspruchsvolles Fachbuch, das relevant 
für die Arbeitsinhalte Deiner Stelle sind und bilde Dich!
Empfiehl Dich durch Dein Wissen, durch Deine Methodenkompetenz bei 
Deinen Vorgesetzten. Gib' DU ihnen die Gründe an die Hand, warum Du beim 
nächsten interessanten Projekt dabei sein MUSST.

Aber ganz ehrlich:
such Dir 'nen anderen Beruf ...


Jötze

Autor: Schwups.... (Gast)
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>Gib' DU ihnen die Gründe an die Hand, warum Du beim
>nächsten interessanten Projekt dabei sein MUSST.

Wenn der Arbeitgeber so tiefe Einblicke überhaupt zulässt.
Und wieder reichliche Fälle von Verantwortungslosigkeit
(Seitens des Arbeitgebers) ohne Plan.

Autor: gast (Gast)
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@ Jötze,

erstmal brauchst du mir nicht zu empfehlen mir einen neuen Beruf zu 
suchen.

Du kannst über meine Qualifikationen nicht entscheiden.


Des weiteren denke ich, dass Nervosität ganz normal zum Anfang des 
Berufsleben gehört.

Zudem ging es mir darum, das ich praktisch mehr tue und nicht nur 
Theorie lerne. Sicher kann ich mir ein Buch nehmen. Aber das mache ich 
dann lieber zu Hause und packe in der Firma mit an.



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