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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Weiterbildung zum Techniker: eine Lachnummer


Autor: Roland (Gast)
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Tag zusammen. Irgendwie bin ich ein wenig gefrustet. Dazu möchte ich zu 
erst meine Ausgangssituation beschreiben:
Vor über 3 Jahren bemerkte ich, dass ich mit meinem Lehrberuf 
(Elektroinstallateur) kein Land sehen werde. Direkt nach meiner 
Ausbildung wechselte ich in die Industrie. Dort arbeitete ich erst 2-3 
Jahre im Schaltschrankbau. Anschließend folgten 2-3 Jahre 
Inbetriebnahmen und Service vor Ort bei Kunden. Danach wechselte ich in 
der selben Firma in die Softwareentwicklung und wurde als 
innerbetrieblicher Meister angestellt. Diese stelle habe ich nun 
ebenfalls seit 2-3 Jahren inne. Klingt vielleicht nach Karriere, doch 
wenn ich meinen Zahltag betrachte lässt mich das zweifeln. Ok, ich bin 
niemand der für seinen Wert kämpft, aber das ist ein anderes Thema und 
nicht der Grund warum ich hier schreibe. Alles in allem war ich mit der 
gesamten Situation unzufrieden, da ich irgendwie zum Mädchen für alles 
wurde. Ich sollte alles können, konnte aber nichts wirklich richtig. Ich 
wollte mich weiter entwickeln, und so entdeckte ich durch Zufall die 
Fortbildungsmöglichkeit "Techniker" und schrieb mich prompt ein. Mich 
störte schon immer die leicht beschränkte Einsicht in technologische 
Gebiete, aus denen ich irgendwie nicht raus kam. Mein Eigentliches 
Interesse gilt der Elektronik woraufhin ich mich zum Elektrotechniker 
KT/IT einschrieb. Die von mir auserwählte Schule war nicht gerade die 
nächst gelegene, aber dennoch verfügte sie über einen positiven Ruf. 
Dies war zumindest mein Eindruck, von verschiedenen unabhängigen 
Quellen, doch auch die Schule machte keinen Hehl daraus zu preisen wie 
toll sie sei. Solche Umstände lassen mich für gewöhnlich schon stutzig 
werden.
Nach mittlerweile 3 Jahren wage ich eine kleine Zusammenfassung:
Im Rahmen der bisherigen Zeit kann ich nicht behaupten im technischen 
Bereich weiter gekommen zu sein. Neben technisch bildenden Fächern waren 
selbstredend auch allgemein bildende Fächer an der Tagesordnung. In 
Englisch und BKOM lernte ich einige interessante Dinge, doch denke ich 
dass ich dieses Wissen mir ebenso in einer VHS hätte aneignen können. 
Aber das war für mich nicht der eigentliche Grund warum ich mit dem 
Techniker begann. Vielmehr wollte ich die grundlegenden technischen 
Zusammenhänge besser verstehen. Uns wurde oftmals eingebleut, dass ein 
Techniker in der mittleren Führungsebene anzusiedeln ist, und seine 
Kompetenzen daher auch verstärkt im sozialen Bereich gestärkt werden 
müssen. Dagegen habe ich eigentlich auch nichts einzuwenden, auch wenn 
meine Präferenzen eher auf der technischen Seite liegen. Doch habe ich 
ausser den sozialen Bereichen keinerlei Stärkung der technischen 
Bereiche wahrnehmen können.
Ich habe aktuell einen Schnitt von 1.7 was sich wahrscheinlich 
unglaublich toll anhört, aber ich bilde mir darauf nichts ein, da ich 
weiss, dass ich meine mittlere Reife mit 4.0 und meine Berufsausbildung 
mit 3.0 abgeschlossen habe. Der Grund des guten Notendurchschnitts liegt 
darin begründet, dass ich bisher nicht viel mehr als in meiner 
Ausbildung gelernt habe. Ich fühle mich verarscht wenn ich als 
angehender Techniker eine Widerstandskennlinie aufnehmen soll. Ich fühle 
mich verarscht wenn ich SPS-Programmierung habe und ich dem Lehrer 
vorführen muss wie ein Öffnerkontakt gezeichnet wird, und wie dieser zu 
bezeichnen ist, und ich dies 10 Minuten lang vor der Klasse erklären 
muss. Ich fühle mich verarscht wenn ich zum x. ten mal die 
Grundbeschaltungen (invertierender, nicht invertierender Verstärker) 
eines OP lerne und an der Tafel erklären muss.  Von den 
organisatorischen Fähigkeiten meiner Bildungsinstitution ganz zu 
schweigen. Ich fühle mich verarscht wenn ich nach 3 Jahren immer noch in 
C unterrichtet werde und ich langsam in die Verwendung von Pointern 
eingewiesen werde.  Und außerdem fühle ich mich verarscht wenn ich als 
angehender Elektrotechniker der Kommunikations und Informationstechnik 
außer AM keine Modulationsverfahren kenne und sich meine elektronischen 
Kenntnisse auf Grundschaltungen des OP und einfache Filterschaltungen 
beschränken. Außerdem fühle ich mich derbst ver***** wenn hier Leute im 
Forum ernsthaft über die unterschiedliche Qualifikation des Techniker 
gegenüber de Ing. diskutieren.
Anfangs dachte ich: "Naja ok. Das ist jetzt nur am Anfang so. Das wird 
sich noch ändern. Aber bisher hat sich nichts geändert und in 7 Monaten 
sind Prüfungen. Ich habe keine Sorge diese zu bestehen. Allerdings finde 
ich es interessant einen fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung 
ausgegeben zu haben, die ich auch so theoretisch aus jeder 
Stadtbibliothek hätte beziehen können.
Bin ich einfach nur ein ignoranter Nerd? Sind meine Anforderungen zu 
hoch? Ist das das Niveau auf das Techniker im Allgemeinen trainiert 
werden? Oder ist einfach nur meine Schule dermaßen schlecht, dass sie 
die geforderten Inhalte nicht vermitteln kann. Ich würde mich über eure 
ehrliche Meinung freuen.

P.S. Ich mache den Techniker in der Abendschule. Hat man möglicherweise 
dermaßen Mitleid mit uns, das man uns nkchts zutraut?

Autor: Hutab (Gast)
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Liegt an der schule (ITS)... hättest woanderst machen sollen

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Jepp, würd auch sagen dass das an der Schule liegt.

Autor: Techniker (Gast)
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Du solltest wirklich mal deinen Techniker bei DAA machen: dann würdest 
du wie viele fleissig lernen und eine 4 bekommen.
Dann müsstest du auch keine Widerstandkennlinie aufnehmen. Bei DAA gibt 
es z.B. auch PSK und QPSK Modulationsarten und einige mehr, 
Bode-Diagramm und Ortskurve, höhere Mathematik auf dem Niveau von 
Logaritmen und Integralen. Und das alles natürlich schnell, schnell, und 
am besten in Fernstudiumform, wo du dir alles selbst beibringen muss.
Da ist nix mit Öffner und Schließer.

Schließe von deiner Schule nicht auf alle Techniker aus: du siehst ja 
selbst dass es durchaus Unterschiede gibt.

Grüsse.

Autor: Ich (Gast)
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Ganz ehrlich?
Am besten hättest Du das Abi nachmachen sollen und studieren. Da 
bekommst Du die Grundlagen und kannst danach in der Entwicklung 
arbeiten. Das interessiert Dich anscheinend am meisten. Ein Techniker 
wird nicht entwickeln-> Du bist wieder da wo Du losgelaufen bist...
Gehe zurück auf los, ziehe keine 4000 ein...

Autor: Techniker (Gast)
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>Techniker wird nicht entwickeln->

Echt? Ich entwickle aber und zwar recht viel.
Kenne ebenfalls andere Firmen wo Techniker als Entwickler arbeiten.

Autor: Conrad Weinauer (Gast)
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Lieber Roland,

Der Vorschlag weiter oben, Abi und Studieren ist meiner Meinung nach für 
dich utopisch, da deine mittlere Reife ja nicht so prickelnd war, Noten 
hast du ja selber geschrieben. Deine Noten im Techniker sind meiner 
Ansicht nach so gut weil du halt die Berufserfahrung mitbringst, 
außerdem wird man ja auch reifer und ich behaupte mal du steckst in 
diesen Techniker mehr Energie rein als damals in die Schule/ Ausbildung. 
Soweit als kleine Analyse.
Was meine Erfahrung mit Studium und co. betrifft lernst du im Studium 
auch nichts. ABER durch den harten Stoff und die schwierigen Klausuren 
bist du gezwungen dich SELBER mit dem Stoff auseinanderzusetzen, denn 
die Proffessoren sind größtenteils didaktisch total ungeschult, kannste 
vergessen!
Führt mich zu meiner Meinung: Wenn du wirklich was lernen willst, besorg 
dir Bücher über Themen die dich wirklich interessieren, lerne selbst! Du 
wirst merken, Themen die dich echt interessieren lernst du sehr schnell! 
Bist du erstmal eingearbeitet fluppt das nur so.
Zu deinem Techniker: sein einfach froh über die guten Noten, mach deinen 
Abschluss und schau dass du ne entsprechende Stelle bekommst. Im 
Endeffekt zählt nur der Abschluss, nicht WAS du gelernt hast, dies habe 
ich immer wieder festgestellt!
Nettes Beispielt: Ein guter Freund von mir ist erst vor etwa zwei 
Monaten im Service zum Abteilungskeiter geworden. Im Service verdiente 
er ohnehin schon immer einiges mehr als die Kollegen (Ingenieure) aus 
der Entwicklung. Er ist Techniker!

Autor: Conrad Weinauer (Gast)
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Ups, Sorry für die Tippfehler ;-)

Autor: Thomas Hinst (mademan2070)
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Kenne ich auch, meine Technikerschule konnte ich im Halbschlaf 
absolvieren und das Leistungsniveau wurde immer an den schlechtesten 
angepasst. Freu dich, das Du sch on mit Pointern arbeiten darfst, bei 
uns hat man die in der gesamten Zeit nicht mal erwähnt. Wo und zu 
welcher Schule gehst Du den?

Autor: P. S. (Gast)
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Roland schrieb:

> Ich habe aktuell einen Schnitt von 1.7 was sich wahrscheinlich
> unglaublich toll anhört,

Eigentlich nicht. Fuer Dinge, die unter deinem Niveau sind, ist das 
ziemlich mager.

> Allerdings finde
> ich es interessant einen fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung
> ausgegeben zu haben, die ich auch so theoretisch aus jeder
> Stadtbibliothek hätte beziehen können.

Man kann alles aus der Bibliothek lernen. Eine Erkenntnis, die sich im 
Titelgeilen Deutschland wohl nie durchsetzen wird.

> P.S. Ich mache den Techniker in der Abendschule. Hat man möglicherweise
> dermaßen Mitleid mit uns, das man uns nkchts zutraut?

Wenn du etwas lernen wolltest, hast du wohl einen Fehler gemacht und 
dich vorher nicht ausreichend ueber das Niveau dort informiert. Wenn du 
einen Abschluss wolltest um deine beruflichen Chancen zu verbessern, 
hast du es wohl richtig gemacht.

Autor: Techniker (Gast)
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Sorry, aber ich finde die Aussagen mit der Widerstandskennlinie und 
Öffner Schwachsinn, denn dann wäre es keine Weiterbildung sondern 
Rückbildung, denn schon im Berufsausbildung lernt man wesentlich mehr 
als das.
Techniker lernt mehr ohne sich in den wissenschaftlichen Hintergrund zu 
vertiefen.

Autor: Schwups.... (Gast)
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Ich schließe mich denen Meinungen von Hutab und Jens an.
Es liegt an der Schule, vor allem an den Lehrern deren
Lehrstoff doch teilweise recht angestaubt ist und sich
in Richtung Fortschritt wenig bewegt hat.
Ich habe vergleichbares erlebt und nicht nur bei der
Technikerausbildung. Richtig was lernen ist da kaum
möglich weil die Pauker entweder unfähig, überfordert
oder einfach nur nach Schema F alles runter Leiern.
Fragen die man hat, werden entweder unvollständig,
teilweise falsch oder überhaupt nicht beantwortet.
Sich Beschwerden bringt leider meist auch nichts
weil die Schulleitung auf Dauer auf diese Deppen
angewiesen ist und auch nicht wirklich in der Lage
ist etwas zum Besseren zu ändern.
Das böse Erwachen kommt dann nachher im Job weil
der Betrieb dann eine Kompetenzerwartungshaltung
zeigt ohne je zufrieden zu sein. Dann hat man, wenns
so läuft schnell die Arschkarte gezogen und wundert
sich das sich das nicht in der Lohntüte bemerkbar macht.
Ein besseres Einkommen kann man sowieso nur bei einem
Jobwechsel herausholen aber in einem bestehenden Job
ist mir das noch nicht gelungen. Vielleicht hatte ich
auch nur Pech und man hat mich nicht ernst genommen.

Autor: Roland (Gast)
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Was ich so erschreckend finde ist irgendwie das die Lehrkräfte ernsthaft 
denken einen guten Job zu machen. Wie gesagt ich mache den Techniker an 
der Abendschule wo es eigentlich eine Auslese nach einiger Zeit geben 
sollte. Nach 3 Jahren ist nur ein einziger abgesprungen. Dieser jedoch 
schon nach den ersten 2 Wochen. War wohl nichts für ihn. Einer der 
Gründe warum die Lehrer wohl auch in einem sehr gemächlichen Thema voran 
schreiten sind einige Leute in der Klasse die in manchen Gebieten 
überfordert sind. Ich denke hier hat einfach die Selektion nicht 
stattgefunden. Vielleicht auch gut so, da ich es sonst möglicherweise 
selbst geschmissen hätte :)
Den Namen der Schule möchte ich an dieser Stelle mal nicht nennen. Die 
Welt ist klein, und ich bin mittlerweile zu egoistisch um mir die 
letzten Monate irgendwie unnötig zu erschweren.
Prinzipiell hätte ich gerne mein Abitur gemacht und dann E-Technik 
studiert. Aber der Zug ist nun einmal abgefahren. Prinzipiell würde ich 
mir das schon zutrauen, da ich früher zugegebener Maßen einfach nur faul 
war. Aber ich kann aus der Arbeitswelt finanziell nicht mehr aussteigen. 
Und für ein Abend Fernstudium, nunja langsam sehne ich mich wieder nach 
Freizeit. Und dann steht noch das Thema Familienplanung an, welches mir 
dann doch wichtiger ist. Das ist jetzt auch so weit ok für mich. Wenn 
ich meinen Abschluss habe werde ich mir einen neuen Job suchen. Wenn ich 
mich dafür in neue Gebiete nebenher einarbeiten muss mache ich das 
gerne, und werde eben so versuchen weiter zu kommen.
Mich täte an dieser Stelle halt interessieren, ob andere ähnliche 
Erfahrungen gemacht haben, was ja der Fall zu sein scheint. Was ich 
nicht wollte war andere Techniker in ihrer Qualifikation in irgend einer 
Weise abwerten.

Thomas Hinst schrieb:
> Freu dich, das Du schon mit Pointern arbeiten darfst, bei
> uns hat man die in der gesamten Zeit nicht mal erwähnt.
naja arbeiten ist zu viel gesagt. Wir haben gelernt dass es da was gibt 
wo man ein sternchen vor schreiben muss. Auf die Frage wozu man das 
brauche gab es die Antwort "das braucht man einfach manchmal. Vertrauen 
sie mir". Mittlerweile sind wir bei Funktionen und da haperts bei 
einigen Leuten, Stichwort Gültigkeitsbereich von Variablen. 
Aaaaaaaaaaahhhh
> Wo und zu welcher Schule gehst Du den?
wie gesagt. Namen möchte ich vorerst mal nicht nennen, aber der 
Namensgeber würde sich im Grabe umdrehen :)

Peter Stegemann schrieb:
> Eigentlich nicht. Fuer Dinge, die unter deinem Niveau sind, ist das
> ziemlich mager.
Es gibt ja noch die allgemein bildenden Fächer. Das zieht den Schnitt 
etwas runter. Und hin und wieder gab es mal auch interessanteren 
Unterricht.

> Man kann alles aus der Bibliothek lernen. Eine Erkenntnis, die sich im
> Titelgeilen Deutschland wohl nie durchsetzen wird.
Da stimme ich dir auch 100% zu wenn du Zugang zu einer größeren 
Institution hast. Bei den für mich "normalen" kleineren Stadtbüchereien 
ist die Auswahl im technischen Bereich nicht sehr groß.

Autor: Noch ein Techniker (Gast)
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Hallo Roland,

kann Dir zum Teil zustimmen, habe meinen Techniker Vollzeit in München 
an der staatlichen Technikerschule gemacht und kann für mich folgendes 
Fazit ziehen:

Jede Schule verkauft sich so gut sie kann.
Es kommt verdammt viel auf die Lehrer an, hatte saugute die dir wirklich 
etwas beigebracht haben und auch solche Fälle von "ich dacht ich könnte 
ja was von Ihnen lernen", wie bei Dir mit Öffner-Schließer.

Habe auch bei den Abschlussprüfungen "Leute aus privaten Schulen" 
erlebt, denen alle Felle davongeschwommen sind, da sie teilweise den 
Prüfungstoff garnicht hatten.

Hatte vorher nur Quali und trotzdem mit 1,44 und FHR mit 1,88 
abgeschlossen, es kamm eigentlich alles dran "Differential-, 
Integralrechnung, usw" hatte am Amfang schon zu knapsen.

(Extra für Paul aus den anderen Thread Matheprüfung ist die selbe wie im 
Fachabi)

Und nun kommts, war 2005 fertig, leider kein so tolles Jahr für den 
Einstieg, bis jetzt keine "richtige Technikerstelle", keine Angst habe 
immerhin eine inoffizele.

Habe auch fünfstellig Investiert (keinerlei Bafög), und würde es nie 
wieder machen, sondern
gleich Fachabi und dann ab ins Studium, wenn ich nicht schon so ein 
alter Sack wäre.
Techniker werden immer weniger nachgefragt, wenn die Unternehmen ja 
immer mehr Mitarbeiter mit Studium zum selben Preis kriegen.

Gruß von einen Techniker der jetzt schlauer ist.

Autor: Techniker (Gast)
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>Was ich so erschreckend finde ist irgendwie das die Lehrkräfte ernsthaft
>denken einen guten Job zu machen. Wie gesagt ich mache den Techniker an
>der Abendschule wo es eigentlich eine Auslese nach einiger Zeit geben
>sollte. Nach 3 Jahren ist nur ein einziger abgesprungen.

Kann ich nicht bestätigen.
Bei uns (DAA) waren fast 30 Man zum Anfang. Die Staatliche Prüfung haben 
dann nur 8 gemacht. 2 haben nicht bestanden.
Du kannst gerne die DAA-Studierende im Techniker-Forum dazu befragen die 
die das Gleich erzählen werden.
Da haste deine Auslese.

Autor: Jens G. (jensig)
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Elektrotechniker KT/IT (was ist KT?) klingt für mich nicht so sehr nach 
Elektronik als Schwerpunkt, sondern eben eher nach Elektrotechnik (gut - 
vielleicht haben sich inzwischen die Bedeutungen dieser Bezeichnungen 
etwas geändert, dessen ich mir nicht so bewußt bin). Insofern würde ich 
vielleicht auch nicht erwarten, daß mir alle möglichen Modulationsarten 
und spezielle OPV-Grundschaltungen erklärt werden.
Auch kommt es ein bißchen drauf an, was da so als Voraussetzung für 
diese Ausbildung genannt wurden. Vielleicht waren Anfängerkurse für 
Quereinsteiger einfach Bestandteil des ganzen ;-)

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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KT=Kommunikationstechnik.

Autor: FH-Ing (Gast)
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Roland schrieb:

>> Man kann alles aus der Bibliothek lernen. Eine Erkenntnis, die sich im
>> Titelgeilen Deutschland wohl nie durchsetzen wird.
> Da stimme ich dir auch 100% zu wenn du Zugang zu einer größeren
> Institution hast. Bei den für mich "normalen" kleineren Stadtbüchereien
> ist die Auswahl im technischen Bereich nicht sehr groß.

Ich nutze eine städt. Bibo, die an einem Ort mit einer FH angesiedelt 
ist. Der Bestand elekrotechnischer Fachbücher ist nicht berauschend, 
aber doch nicht unbeachtlich. Wenn du eine FH oder Uni in der Nähe hast, 
kannst du die Bibo dort als Gastleser/externer Leser nutzen. Das ist 
meist kostenlos. Oder mittels Fernleihe Bücher aus Hochschulbibos 
bestellen. Habe darüber Zugang zu 2 FH-Bibos und eben jener städtischen. 
Das ergänzt sich perfekt, die Bücher sind exzellent. Man muß nur die 
Zeit zum lesen finden ;-)

Ich hatte bisher mit 2 Technikern gearbeitet. Das Bild war jeweils 
ähnlich: In Theorie und Programmiersachen hatten beide 
verständlicherweise Defizite, aber in der praktischen Elektronik und 
Technik haben mir beide was vormachen können. Die Zusammenarbeit war 
jeweils perfekt. Ich weiß nicht, ob Techniker unbedingt als Entwickler 
für alles eingesetzt werden können, aber in einzelnen Bereichen der 
Entwicklung (Programmierung etc.) und zur Zuarbeit sind sie erste Wahl. 
Das hängt natürlich auch vom speziellen Individuum ab ;-)

Autor: Techniker (Gast)
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>Ich weiß nicht, ob Techniker unbedingt als Entwickler
>für alles eingesetzt werden können, aber in einzelnen Bereichen der
>Entwicklung (Programmierung etc.) und zur Zuarbeit sind sie erste Wahl.
>Das hängt natürlich auch vom speziellen Individuum ab ;-)

Wie schon oft erwähnt bleibt die Grundlagenforschung (primäre 
Entwicklung) ein Bereich der definitiv eine Hochschulbildung erfordert 
wobei man da mit Sicherheit Master erwartet oder Dipl. Ingenieur.
Die Sekundäre Entwicklung wie mit Bausteinen der Embedded-Technik 
erfordert nur Systemarbeit und Datenblätter lesen.
Mein Tätigkeitsbereich umfasst alles: angefangen beim Kundenbesuch bis 
zur Produktionsunterstützung. Systemdokumente, Präsentation, 
Dimensionierung der Schaltung, VHDL-Programmierung, Simulation der 
Teilschaltungen, Layout und EMV-Tests. Das was ich nicht mache sind 
Mechanik-Plannungen.

Ja, die Arbeit in kleineren Firmen ist sehr vielseitig. Das wissen nur 
Wenige und laufen zu Siemens&Co um da in einem Bereich (Schaltungen 
pinseln) hängen zu bleiben.

Gruß.

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Also ich hab auch den Techniker in Vollzeit gemacht. Ich muss sagen, 
dass ich in den technischen Fächern recht gute Lehrer hatte, die sich 
auch angestrengt haben und im Stoff auch tief gehen wollten.
Was mich da geärgert hat, dass sie jeden Idioten auf die Technikerschule 
aufnehmen. Da haben so ein paar Backpfeifen immer alles ausgebremst.
Das Problem war halt, dass diese Idioten nicht ausgesiebt wurden.

Mittlerweile arbeite ich auch in der Elektronikentwicklung, werde auch 
gut bezahlt, wenn man sieht was Ing's gerade bekommen.
Aber man muss sich definitiv richtig reinknien, wenn man da mithalten 
will. Aber mit Wille und vor allem Interesse geht das.

Gruß

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Übrigens,

ich arbeite auch in einer kleinen Firma und da macht man wirklich alles, 
was zu der Entwicklung gehört. Und es machst sau viel Spaß !!!

Autor: Ollz (Gast)
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Was sagst du? Prüfung in sieben Monaten? Die sieben Monate wirst du doch 
noch auf einer Arschbacke absitzen können, nachdem du drei Jahre hinter 
dir hast.

So, und dann nimmst du den Lappen, auf dem "staatl. gepr. Techniker 
$BUCHSTABENSUPPE" zusammen mit einer 1.x Note steht, und denkst dir 
"Arschlecken, den hab ich jetzt". Dann gehst du mit dem Lappen auf die 
Suche nach einem besser bezahlten Job. War der besser bezahlte Job nicht 
das Ziel? Dann entscheidet sich, ob sich die Ausbildung gelohnt hat.

Wenn du abends mit deiner Schule nicht ausgelastet bist, dann hindert 
dich niemand daran, nebenbei noch etwas dazu zu lernen. Du sagst, du 
bist in Englisch weiter gekommen, aber weißt nicht genug über 
Modulationstechniken? Na, dann nutze deine freie Zeit, knall dir ein 
paar DSP-Grundlagen rein http://www.sp4comm.org/webversion.html 
http://www.dspguide.com/pdfbook.htm und dann gib dir 
http://www.complextoreal.com/tutorial.htm Na, noch immer Langeweile?

Autor: Techniker (Gast)
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>Allerdings finde
>ich es interessant einen fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung
>ausgegeben zu haben, die ich auch so theoretisch aus jeder
>Stadtbibliothek hätte beziehen können.

Einen fünfstelligen Betrag für deinen Techiker? Wo hast den deinen 
Techniker gemacht, in Cambridge? DAA (Deutsche Angestellten Akademie) 
ist die teuerste private Einrichtung für Techniker wo man pro Monat 100€ 
zahlt. Man kommt also auf etwa 4500€ in vier Jahren. (Natürlich 
Fernstudium, selber lernen, nix rumsitzen)

Das mit der Widerstandskennlinie und Öffner kommt mir wie ein 
Trollbeitrag vor. Zu viel hysterischen Quatsch der mit Realität nichts 
zu tun hat.

Autor: Roland (Gast)
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Techniker schrieb:
> Kann ich nicht bestätigen. Bei uns (DAA) waren fast 30 Man zum Anfang. Die
> Staatliche Prüfung haben dann nur 8 gemacht. 2 haben nicht bestanden.
> Du kannst gerne die DAA-Studierende im Techniker-Forum dazu befragen die
> die das Gleich erzählen werden.
> Da haste deine Auslese.
Wie gesagt. Ich denke das lässt auf das Niveau meiner Institution 
schliessen.
> Einen fünfstelligen Betrag für deinen Techiker? Wo hast den deinen
> Techniker gemacht, in Cambridge? DAA ... 4500€ in vier Jahren. (Natürlich
> Fernstudium, selber lernen, nix rumsitzen)
Klar. Wenn du nur die Schulgebühren nimmst. Aber ich fahre dafür fast 
jeden Tag 100km extra. Dann kommen Schulbücher, Prüfungskosten und 
Arbeitsmaterial hinzu. Jetzt kann man anfangen gegen zu rechnen und die 
Bücher als Investition für Leben ansehen... Also gut. Ich ändere 
"5-stelliger Betrag" in 8500 Euro.
> Das mit der Widerstandskennlinie und Öffner kommt mir wie ein
> Trollbeitrag vor. Zu viel hysterischen Quatsch der mit Realität nichts
> zu tun hat.
Das ist kein Witz. Ich habe nicht behauptet dass das die Tätigkeiten 
sind die ich seit 3 Jahren täglich dort machen darf. Natürlich waren es 
Extreme die ich als Beispiel ausgewählt habe. Es sollte aber deutlich 
machen auf welchem Wissensstand aufgesetzt wurde.

Jens G. schrieb:
> Auch kommt es ein bißchen drauf an, was da so als Voraussetzung für
> diese Ausbildung genannt wurden. Vielleicht waren Anfängerkurse für
> Quereinsteiger einfach Bestandteil des ganzen ;-)
Wie bei jedem staatlich geprüften Technikerabschluss: Abschluss einer 
Ausbildung im ausgesuchten Fachbereich mit anschließender 1-2 jähriger 
Berufserfahrung. Letzteres ist abhängig vom Bundesland. Einen gewissen 
Wissensstand sollte man also voraus setzten können.

FH-Ing schrieb:
> Wenn du eine FH oder Uni in der Nähe hast,
> kannst du die Bibo dort als Gastleser/externer Leser nutzen.
Die ist leider ein wenig weiter weg. Klar nichts was man nicht erreichen 
kann aber wenn ich Bücher brauche bin ich so frei und kaufe sie. siehe 
Text unten.

MeinerEiner schrieb:
> Was mich da geärgert hat, dass sie jeden Idioten auf die Technikerschule
> aufnehmen. Da haben so ein paar Backpfeifen immer alles ausgebremst.
> Das Problem war halt, dass diese Idioten nicht ausgesiebt wurden.
Definitiv ist das das Problem bei uns. Das Lerntempo wird so angepasst, 
dass gewiss jeder noch mitkommt.

Ollz schrieb:
> Was sagst du? Prüfung in sieben Monaten? Die sieben Monate wirst du doch
> noch auf einer Arschbacke absitzen können, nachdem du drei Jahre hinter
> dir hast.
Ich habe nie etwas Gegenteiliges behauptet.
> So, und dann nimmst du den Lappen, auf dem "staatl. gepr. Techniker
> $BUCHSTABENSUPPE" zusammen mit einer 1.x Note steht, und denkst dir
> "Arschlecken, den hab ich jetzt". Dann gehst du mit dem Lappen auf die
> Suche nach einem besser bezahlten Job. War der besser bezahlte Job nicht
> das Ziel? Dann entscheidet sich, ob sich die Ausbildung gelohnt hat.
wie ich oben schon schrieb werde ich mich mit dem Wisch nach einem neuen 
Job umschauen.
> Wenn du abends mit deiner Schule nicht ausgelastet bist,
> ...
> Na, noch immer Langeweile?
Habe nie behauptet dass mir in meiner Freizeit langweilig ist. Und wenn 
ich im Unterricht auf einmal anfange mein eigenes Ding zu machen würde 
das wohl nicht sehr positiv aufgenommen werden :) Danke für die Links.

Allgemein:
Ich denke, dass mich einige hier möglicherweise falsch verstanden haben. 
Der Prüfung sehe ich gelassen entgegen. Mein Problem ist nicht, das ich 
nicht wüsste wie ich mir fehlende Wissen aneignen kann. Ich habe 
genügend Bücher zu Hause die ich nebenbei zur weiteren Vertiefung 
studiere. Langweilig wird mir so schnell nicht, und wenn die Schule 
vorbei ist werde ich endlich mehr Zeit haben mich mit den Themen zu 
beschäftigen die mich interessieren.
Mein Problem ist der wohl gravierende qualitative Unterschied zwischen 
den einzelnen Institutionen. Offenbar scheint es ja an anderen Orten 
wesentlich straffer voran zu gehen als hier. Ich finde es schade dass am 
Ende mein Zeugnis keine Aussagekraft bezüglich der Leistung hat, da die 
Bewertungskriterien ortsabhängig sind. Letztlich habe ich die Schule 
gemacht damit ich einen Wisch bekomme den ich vorzeigen kann, obwohl ich 
mir selber eine fachliche Qualifikation davon versprach, die ich jetzt 
nebenher, unabhängig von der Schule, erarbeite. Aber das ist wohl in 
vielen Gebieten des Lebens so, dass Papier nichts über das Können einer 
Person aussagen kann.

Autor: Ulrich (Gast)
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Ich habe nur den ersten Beitrag gelesen und habe mich gleich in dem was 
ich erlebt habe bestätigt gefühlt.

Ich habe die Weiterbildung zum Techniker nicht gemacht damit ich eine 
bessere Stelle bekomme oder weil meine aktuelle Stelle mir keinen Spaß 
macht.
Sondern weil ich mich für Technik interessiere und ich meine Fähigkeiten 
ausbauen wollte.

Ich habe IT-Systemelektroniker gelernt. Die Ausbildung bereue ich auf 
keinen Fall. Für mich persönlich hat es wie die Faust aufs Auge gepasst. 
Aber leider war es so das man am Ende zwar von allem ein bissele konnte, 
aber in der wirklich freien Wirtschaft hätte man die meisten von uns 
nicht selbständig zum Kunden schicken können.

Beim Techniker hatte ich die Hoffnung das es so strange ist das man sich 
nicht so leicht durchmogeln kann und man wirklich Elektronik aus dem FF 
lernt.

Die Schule(WSS-Stuttgart) hat wirklich einen guten Ruf und das was meine 
Kollegen vor 10 jahren beim Techniker gelernt haben war wirklich 
fachlich sehr hoch. Angeblich gibts noch schlechtere Schulen.

Bei mir wars aber voll für den Arsch. Englisch und BKom waren nicht der 
Grund für mich in die Schule zu gehen und die restlichen Fächer habe ich 
alle mit 1.0 Abgeschlossen.
Teilweise war das Niveau unter dem vom Berufsschulunterricht. Alle 
Themen waren ohne zusammenhang... Wir haben versucht sachliche Kritik zu 
üben aber ob die jemals bei der Schulleitung wirklich ankam bezweifel 
ich...
Und die wo davor nix auf dem Kasten hatten habens jetzt immer noch nicht 
und die wo es drauf haben können jetzt nicht wirklich mehr.....

Im Prinzip kann ich mich jetzt über die Urkunde freuen. Dass ich 
bestanden habe und das wars ;-)

Also wer Angst hat dass nicht zu bestehen. Sorry dann heißt es:
"Du bist raus"! Denn das schafft jeder ;-)

Und die jenigen die Denken das sie es locker schaffen , dann heißt es 
von mir:
"Geh studieren" ;-)

Mfg
Ulrich

Autor: Techniker (Gast)
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>Wie gesagt. Ich denke das lässt auf das Niveau meiner Institution
>schliessen.

Nein, lässt sich nicht. Ich habe dir den Bildungsumfang schon 
geschildert und werde mich nicht wiederholen. Wenn 8500€ ein 
fünfstelliger Betrag für dich ist und du eine Widerstandskennlinie in 
deiner Technikerschule machst, dann brauche ich wohl diesem Beitrag 
nichts mehr hinzuzufügen.


Grüsse.

Autor: Andy N. (matador)
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Liegt eindeutig an deiner Schule! Habe meinen in Bayern auf einer 
staatlichen in Vollzeit gemacht. Die Themen waren durchwegs 
anspruchsvoll. Arbeite seit einiger Zeit in der Entwicklung und würde 
den Techniker jederzeit wieder machen. Klar lohnt sich ein Studium eher, 
aber kommt halt immer auf das Alter und die Lebensumstände an.

mfg

Autor: Techniker (Gast)
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>Techniker werden immer weniger nachgefragt, wenn die Unternehmen ja
>immer mehr Mitarbeiter mit Studium zum selben Preis kriegen.

Kann ich nicht bestätigen wei der Gehaltunterschied oft präsent ist, 
wenn auch nicht gewaltig. Eher Gegenteil ist der Fall: mir liegen 
mehrere Angebote vor die ich nicht annehme und es ist keine Zeitarbeit. 
Weil Unternehmen fast immer von BWL-lern geführt werden, neigen sie 
immer dazu Löhne zu drücken: Techniker ist für sie ein willkommener 
Kollege der etwas weniger Geld als Ingenieur verdient und gleiche Arbeit 
macht.
Viel wichtiger ist es was für eine Berufserfahrung du hast was du 
gemacht hast. Das ist wesentlich schwerwiegender als Bildungsgrad.
In deinen Bewerbungsunterlagen wird zuerst geschaut ob du als Entwickler 
gearbeitet hast und wie lange, welche Erfolge hast du gehabt usw. Je 
weiter die Schule zurück liegt desto weniger wird sie in Betracht 
gezogen.

Gruß.

Autor: Paul (Gast)
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"Allerdings finde
ich es interessant einen fünfstelligen Betrag für eine Fortbildung
ausgegeben zu haben, die ich auch so theoretisch aus jeder
Stadtbibliothek hätte beziehen können."

Erklärt dieser Satz Ursache und Wirkung nicht hinreichend? Wenn man dem 
Schüler jedes Semester Euros aus der Tasche leiern kann, wer ist dann 
ernsthaft dran interessiert, seine Schüler durch Leistungsauslese zu 
verschmälern? Bei uns wirbt die Fachschule in der Zeitung mit 
Bestandsraten von 99%!
Außerdem sollte man die tatsächliche Quali der Lehrer mal prüfen. Manche 
können kaum mehr, als der fertige Techniker können sollte.

"(Extra für Paul aus den anderen Thread Matheprüfung ist die selbe wie 
im
Fachabi)"

Ein Fachabi ist der saloppe Ausdruck für eine fachgebundene 
Hochschulreife und keine FHR. Der Techniker bekommt kein Fachabi, weil 
er eben nicht die fachgebundene Hochschulreife ablegt, sondern die FHR.

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