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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Warum 5V USB?


Autor: Stromi (Gast)
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Warum hat man eigentlich bei USB 5 V Spannngsversorgung genommen? Viele 
USB Geräte arbeiten intern eh mit anderen Spannungen als 5 V.
Warum hat man beispielsweise nicht 12 V genommen, damit liesse sich ja 
deutlich mehr Leistung beziehen.
Gibt es eigentlich nen Steckerstandard, welches die USB Datenleitungen 
und eine Spannung von 12 V zur Verfügung stellt? Also sozusagen ein high 
power usb. Oder müsste man sich selber was friemeln?

Autor: eh (Gast)
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Ja. Man haette auch 48V nehmen koennen, 2.5 Quadrat mit 
Hochtemperaturisolation. Fingerdick, haette, haette, haette...

Zudem kann man  Ein USB Gerate fremdspeisen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ich denke mal, dass die ursprüngliche Absicht hinter USB die 
Kommunikation war und nicht damit Fremdgeräte exzessiv zu speisen.

Autor: Olaf (Gast)
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> Warum hat man eigentlich bei USB 5 V Spannngsversorgung genommen?

Das hat man nicht getan. Man hat eine Spannung genommen die irgendwo 
zwischen 4 und 5V liegt, je nachdem was wackelige Steckverbinder und 
gewagte Leiterbahnfuehrung so hergeben.

> Viele USB Geräte arbeiten intern eh mit anderen Spannungen als 5 V.

Sie arbeiten mit 3.3V. Eine Spannung die man sehr gut mit einfachen
Linearreglern ohne grosse Verluste aus 4-5V herstellen kann.

> Warum hat man beispielsweise nicht 12 V genommen, damit
> liesse sich ja deutlich mehr Leistung beziehen.

Das haette man machen koennen. Aber dann waere dein chinesischer 
USB-Stick dicker weil da ein fetter LM317 in TO220 drin waer. :-) Oder 
ersatzweise halt jedesmal ein Schaltnetzteil.

Dein Problem ist das du hier mit Logic und Vernunft ankommst. Haette die 
Menschheit von beidem genug so haette sie Firewire genommen wo man sehr 
viel mehr Leistung ueber den Bus bekommen kann. Aber die Menschen kaufen 
immer nur das billigste und schlechteste. Also musst du mit ungefaehr 5V 
leben.

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Dein Problem ist das du hier mit Logic und Vernunft ankommst. Haette die
> Menschheit von beidem genug so haette sie Firewire genommen wo man sehr
> viel mehr Leistung ueber den Bus bekommen kann. Aber die Menschen kaufen
> immer nur das billigste und schlechteste. Also musst du mit ungefaehr 5V
> leben.

Das ist natürlich auch irgendwie Humbug. USB ist als einfache 
Schnittstelle für Peripheriegeräte erdacht worden, wie z.B. Mäuse und 
Tastaturen. Firewire wäre alleine wegen der Lizenzkosten aus dem Spiel, 
und auch sonst absolut irrwitziger Overkill. Firewire kann man mit 
seriellem SCSI gleichsetzen, das ist ideal für Massenspeicher und 
ähnliche Anwendungen mit hohem Datenaufkommen.

Außerdem ist die gerade im Mobilbereich verbreitete Variante der 
Firewireschnittstelle die kleine 4polige, die keine Speisung aufweist.

Autor: Michael (Gast)
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>Warum hat man eigentlich bei USB 5 V Spannngsversorgung genommen? Viele
>USB Geräte arbeiten intern eh mit anderen Spannungen als 5 V.

Das ist "Entwicklung". Als man für USB die Standards festlegte war 
5V-Logik die Regel, deshalb die 5V. Heute würde man vermutlich 3V3 
festlegen.

>Warum hat man beispielsweise nicht 12 V genommen, damit liesse sich ja
>deutlich mehr Leistung beziehen.

Es heißt USB und das steht für "Universal Serial Bus" was vermuten 
lässt, dass der Bus mal für Datenübertragung gedacht war...und nicht für 
Leistungsübertragung ;)

>Gibt es eigentlich nen Steckerstandard, welches die USB Datenleitungen
>und eine Spannung von 12 V zur Verfügung stellt? Also sozusagen ein high
>power usb. Oder müsste man sich selber was friemeln?

Einen Steckerstandard gibt es (sogar mehrere, das ist ja das tolle an 
Standards) aber alle nur für die USB-Spezifikationen. 12V haben nichts 
mehr mit USB zu tun, wenn du 12V haben willst aus dem USB-Bus dann musst 
du dir das selbst friemeln. Mit Step-Up und Co ist das auch kein 
Problem.

Autor: A. K. (prx)
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Olaf schrieb:

> Dein Problem ist das du hier mit Logic und Vernunft ankommst. Haette die
> Menschheit von beidem genug so haette sie Firewire genommen wo man sehr
> viel mehr Leistung ueber den Bus bekommen kann.

Dem stand die Logik und (Un-)Vernunft Apples entgegen, die daran pro 
Port erheblich mehr verdienen wollten, als der angepeilte Einsatzzweck 
aus Intels Sicht hergab. Sind heute wohl immer noch 25¢ pro Port, aber 
damals als die Entscheidung anstand war das beträchtlich mehr.

Autor: Olaf (Gast)
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> Das ist natürlich auch irgendwie Humbug. USB ist als einfache
> Schnittstelle für Peripheriegeräte erdacht worden, wie z.B. Mäuse und
> Tastaturen. Firewire wäre alleine wegen der Lizenzkosten aus dem Spiel,
> und auch sonst absolut irrwitziger Overkill.

Fuer eine Maus oder aehnliches ist eigentlich auch USB total 
ueberkompliziert. Andererseits muss der Hersteller das auch nur einmal 
entwickeln und es passt dann in einen genauso kleinen Microcontroller 
wie frueher das PS2 Protokoll.
Ausserdem betrachte meinen Hinweiss auf Firewire nur als Beispiel. Die 
Hersteller haetten sich gerne etwas eigenes ausdenken koennen.

> Außerdem ist die gerade im Mobilbereich verbreitete Variante der
> Firewireschnittstelle die kleine 4polige, die keine Speisung aufweist.

Ich weiss, ein weiteres Beispiel dafuer das die Leute nur den billigsten 
Scheiss wollen und dann sich selber verarschen. Da habe ich noch ein 
tolles Beispiel fuer. Ich habe noch einen Laptop von Sony. Da ist so ein 
kleiner 4pol Stecker fuer Firewire dran. Hat Sony wohl gemacht weil das 
die Leute so wollten. Jetzt ist aber manchen wohl aufgefallen das Strom 
doch nett waer. Was macht Sony? Sie bauen neben dem 4pol Firewire noch 
eine Buchse die dem Firewireanschluss nachempfunden ist, aber nur 2Pinne 
hat. Da kommt dann Strom raus. Und natuerlich gibt es dann einen Adapter 
der den Kram wieder auf 6pol bringt und vermutlich ein Vermoegen kostet.
So haben die Leute es billig gewollt, bezahlen aber doppelt.

Es gibt aber auch Dinge die ich an USB gut finde. So zum Beispiel das 
man fuer das neue USB3 andere Stecker braucht. Haette man nur schon bei 
USB2 einfuehren sollen. So kann man naemlich fuer schnelle 
Datenverbindungen qualitativ gute Kabel nehmen die etwas dicker sind, 
und fuer Sachen die langsam sind wie Tastatur/Maus geht dann auch ein 
sehr duennes unscheinbares Kabel.

Ein bisschen mehr Leistung ueber USB waer aber nett, allein damit die 
Tassenwarmhalter besser funktionieren. :-D

Olaf

Autor: Guido Körber (Gast)
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> Firewire wäre alleine wegen der Lizenzkosten aus dem Spiel,
> und auch sonst absolut irrwitziger Overkill.

Urban Legends sterben auch nie...

Apple hat damals als sich die ganze Bande der Patentinhaber nicht 
einigen wollte einfach mal die Forderung aufgestellt, dass sie $5 pro 
Firewire Port alleine für ihre Patente haben wollen. Danach waren alle 
ganz schnell gesprächsbereit und haben sich auf $0,25 pro FireWire Gerät 
geeinigt. Die ungewaschene Öffentlichkeit erinnert sich natürlich nur an 
die $5.

USB war als Schnittstelle für Maus, Tastatur, Joystick, Ersatz für RS232 
und solche Dinge konzipiert worden und ist dann (wie alles im Windows 
Umfeld) auf unsaubere Art aufgebohrt worden um Massenspeicher leidlich 
zu bedienen. FireWire schlägt noch immer die Datenraten wenn es darum 
geht Festplatten anzuschließen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Auch 0.25$ Lizenzgebühren pro Gerät sind zu viel - überleg' doch mal, zu 
welchen Preisen die billigsten USB-Geräte verkauft werden.

Im übrigen war Apple annähernd die erste Firma, die massiv auf den 
Einsatz von USB-Geräten gesetzt hat - als Nachfolger für den ADB wurden 
am ersten iMac Tastatur und Maus per USB angeschlossen. Das war 1998, 
als zwar viele PCs bereits USB-Schnittstellen hatten, diese aber wegen 
des Mangels an verfügbaren Geräten spöttelnd als "useless serial bus" 
bezeichnet wurde.
Und das Design vieler USB-Geräte war jahrelang vom 
iMac-"Tupperware"-Aussehen geprägt.

Mir geht es nicht darum, ein pro/contra für Firewire oder USB 
auszufechten; ich habe bereits in vor-USB2-Zeiten etliche 
Firewire-Geräte genutzt. Für Massenspeicher war das damals eine 
definitiv überlegene Schnittstelle; heute ist das primär eine 
Kostenfrage. Meine alten Firewire-Festplattengehäuse sind nicht mit 
neuen Festplatten ausstattbar, da deren Firmware keine 
LBA48-Unterstützung mit sich bringt, und für neue Firewire-Gehäuse, gar 
FW800-Gehäuse zahlt man einen ganz erheblichen Exotenzuschlag.

Wenn USB2-Gehäuse, mit denen durchaus Übertragungsraten um die 30 
MByte/sec erzielbar sind, inklusive Netzteil für 10 EUR zu bekommen 
sind*, dann ist die Verlockung, für eine Backup-Platte ein deutlich 
teureres Firewire-Gehäuse zu kaufen, eher gering.

Dennoch: Meine Rechner sind alle mit FW-Schnittstellen ausgestattet, 
mein aktuelles Notebook sogar mit FW800.

*) zwar einfaches Plastikgehäuse, aber auch kein ganz übler Dreck:
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=88663

Autor: MaWin (Gast)
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USB 5V 0.5A
FireWire 8-33V/1.5A
Power Over Ethernet POE 48V/350mA

USB ist halt die Billiglösung.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Interessant, dass hier einige finden, dass USB die Billiglösung ist. Und 
ich dachte USB sollte es dem User leichter machen Geräte zu 
benutzen...und was hat das mit dem Topic zu tun, das ja heißt: "Warum 5V 
USB"?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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USB IST die Billiglösung. Es begann sein Leben als eine I2C-ähnliche 
Konstruktion, die dann Stück für Stück aufgebohrt wurde. Ursprünglich 
für 400kBit/s spezifiziert, wurde es bis 480MBit erweitert. Für 
Billiglösung spricht eben auch die Tatsache, daß 5V für die Versorgung 
spezifiziert wurden. 5V hat jeder PC, teure Schaltwandler sind unnötig, 
die Begrenzung auf 500mA erlaubt die Verwendung recht dünner Kabel, ohne 
daß die Untergrenze unterschritten wird. Leider laufen manche 
2.5"-Festplatten dann nicht sauber hoch, weil zuviel Spannung auf der 
Strecke bleibt, verstorbene Atmel Dragons gehen ebenfalls auf das Konto 
zu schlaffer USB-Kabel/Ports.

Immerhin kommen bei USB3.0 neue Stecker/Kabel zum Einsatz, was zumindest 
der Datensicherheit zugute kommt, da hier die Komponenten wenigstens 
sauber durchdefiniert/durchkonstruiert sind.

Da es noch einige Zeit dauern wird, bis USB3.0-Ports/-Geräte 
flächendeckend erhältlich sind, ist für Festplatten und andere 
Massenspeicher eSATA die Wahl. Damit sind bis 300MByte/s möglich. 
Aktuelle 3.5"-Festplatten der Terabyte-Klasse erreichen physikalisch 
bereits bis zu 140MByte/s, USB2.0 ist damit hoffnungslos überfordert.

Mit freundlichem Gruß
Jadeclaw.

Autor: dummzum (Gast)
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Warum sollte man 12 V nehmen wenn jeder microprozessor mit 5 V läuft?
Um eine Autobatterie am Laptop zu laden?

Autor: Olaf (Gast)
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> Warum sollte man 12 V nehmen wenn jeder microprozessor mit 5 V läuft?

Nochmal zum mitdenken! Aus USB kommen keine 5V, sondern irgendwas
zwischen 4 und 5V. Da einen Prozessor direkt dran zu haengen waere
ausgesprochen diletantisch, zumal der sowieso mit 3.3V laeuft und die 
Signal auf dem Bus haben auch 3.3V Pegel.

Wenn man aber sowieso ein Netzteil braucht dann ist es egal ob man 5V 
oder 12V runter transformiert. Aber auf 12V koennte man halt mehr 
Leistung rausbringen. Es waer doch schoen wenn z.B 2.5" Festplatten 
immer an USB funktionieren wuerden und nicht nur manchmal wenn der Mond 
guenstig steht. Und noch schoner waere es doch wenn man auch mal eine 
3.5" Platte anschliessen koennte.

Ach so, und wo doch jetzt die Menschheit ausgerechnet (SEUFZ!) den 
Usb-Stecker als Ladebuchse fuer Akkus ausgewaehlt hat, waere es auch 
schoen wenn da etwas mehr Leistung rauskommen koennte.

Olaf

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)

>USB IST die Billiglösung.

Was nichts schlechtes heissen muss. Nicht erst im Geiz ist geil 
Zeitalter war der Preis ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium.

>Konstruktion, die dann Stück für Stück aufgebohrt wurde. Ursprünglich
>für 400kBit/s spezifiziert, wurde es bis 480MBit erweitert.

Spricht für Flexibilität und Weitsicht bei der Spezifiklation.

>Billiglösung spricht eben auch die Tatsache, daß 5V für die Versorgung
>spezifiziert wurden. 5V hat jeder PC, teure Schaltwandler sind unnötig,
>die Begrenzung auf 500mA erlaubt die Verwendung recht dünner Kabel, ohne
>daß die Untergrenze unterschritten wird.

Super! Alles 100% positive Punkte!

> Leider laufen manche
>2.5"-Festplatten dann nicht sauber hoch, weil zuviel Spannung auf der
>Strecke bleibt, verstorbene Atmel Dragons gehen ebenfalls auf das Konto
>zu schlaffer USB-Kabel/Ports.

Das ist kein USB Problem, sondern ein Festplatten/Dragon Problem.

>Immerhin kommen bei USB3.0 neue Stecker/Kabel zum Einsatz, was zumindest
>der Datensicherheit zugute kommt, da hier die Komponenten wenigstens
>sauber durchdefiniert/durchkonstruiert sind.

Sind die alten genauso.

>Da es noch einige Zeit dauern wird, bis USB3.0-Ports/-Geräte
>flächendeckend erhältlich sind,

Braucht man für 90% der Geräte auch nicht. Maäuse, Tastaturen, Scanner, 
Drucker PiPaPo kommen noch in 10 Jahren mit USB 2.0 klar.

Riesige USB-Sticks und Festplatten sind eine andere Kategorie.

>bereits bis zu 140MByte/s, USB2.0 ist damit hoffnungslos überfordert.

Firewire ist es auch.

MFG
Falk

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ganz einfach, eine höhere Spannung mit etwas mehr Strom würde das 
Anlaufproblem bei 2.5"-Festplatten erschlagen, Laptops haben - zumindest 
bei Netzbetrieb - sowieso mehr als 5 V zur Verfügung, von 9 bis 24V ist 
da alles vertreten, Desktops sowieso, für Geräte mit geringem Verbrauch 
reichen weiterhin Linearregler, für Geräte mit höherem Verbrauch, die 
jetzt nur mit Mühe funktionieren, wären Schaltregler notwendig, wie bei 
Firewire auch. Handelsübliche Laptop-Festplatten sollten schon 
problemlos laufen, 2 Ports zu belegen, nur damit man genügend Saft hat 
(Y-Kabel), das kann ja wohl nicht die Lösung sein. Hier hätte die 
Spezifikation schon lange entsprechend angepaßt werden müssen. Daß da 
keine Großverbraucher darüber betrieben werden sollen, ist mir aber auch 
klar, ein vernünftiger Betrieb von portablen Massenspeichern sollte aber 
möglich sein.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Olaf schrieb:
> Aber auf 12V koennte man halt mehr
> Leistung rausbringen.

Na das ist mal eine gewagte Aussage. Ich dachte immer Spannung UND Strom 
spielen für die Leistung eine Rolle...

> Es waer doch schoen wenn z.B 2.5" Festplatten
> immer an USB funktionieren wuerden und nicht nur manchmal wenn der Mond
> guenstig steht. Und noch schoner waere es doch wenn man auch mal eine
> 3.5" Platte anschliessen koennte.

Wofür war noch mal USB gedacht? Und ich hab einige 2.5" HDDs die ohne 
Probleme am USB-Port gehen. Wenn mal eine net geht ist das eher die 
Ausnahme. Es gibt mehr als genügend die sauber am USB laufen. Wobei ja 
grade für Festplatten eigentlich Firewire die klügere Wahl ist.


> Ach so, und wo doch jetzt die Menschheit ausgerechnet (SEUFZ!) den
> Usb-Stecker als Ladebuchse fuer Akkus ausgewaehlt hat, waere es auch
> schoen wenn da etwas mehr Leistung rauskommen koennte.

Das wäre eigentlich Blödsinn denn der USB ist nicht zum Laden von Akkus 
gebaut worden sondern hatte andere Schwerpunkte. Ich nutz mein 
Bildschirm ja auch nicht zur Raumbeleuchtung.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael Köhler (sylaina)

>> Ach so, und wo doch jetzt die Menschheit ausgerechnet (SEUFZ!) den
>> Usb-Stecker als Ladebuchse fuer Akkus ausgewaehlt hat, waere es auch
>> schoen wenn da etwas mehr Leistung rauskommen koennte.

>Das wäre eigentlich Blödsinn denn der USB ist nicht zum Laden von Akkus
>gebaut worden sondern hatte andere Schwerpunkte. Ich nutz mein
>Bildschirm ja auch nicht zur Raumbeleuchtung.

Wer nur einen Hammer hat, sieht überall Nägel.

;-)
Falk

Autor: dummzum (Gast)
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@Olaf: Es gibt auch einige Prozessoren und Logikchips, die auf 5 V 
laufen.
Klar, dass man 3,3 V daraus mit einem lowdrop- Regler macht. Aber 12 V
braucht man eben dafür nicht.

Autor: Christian R. (supachris)
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Im Übrigen gibts einige Stecker-Varianten für USB mit höheren 
Versorgungs-Spannungen. (Kann man im Wiki Artikel zu USB lesen) 
Allerdings dann natürlich nicht dem USB Standard entsprechend. Ansonsten 
gibts ja immer noch Self-Powered. Hoffentlich gibts bald USB 3.0 Device 
Controller, die ähnlich einfach zu benutzen sind, wie der Cypress FX2. 
Das wäre mal was. Schade nur, dass bei USB 3.0 die LWL wieder aus dem 
Standard geflogen sind, hat sicher was mit Abwärtskompatibilität zu tun. 
Schade, wäre ein Schritt weiter in Industrie gewesen.

Autor: Guido Körber (Gast)
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USB ist dazu entworfen worden unter anderem Eingabegeräte anzuschließen. 
Wenn man dafür dann einen Port mit extrem hoher Datenrate, Glasfaser und 
Drehstromanschluss nimmt, dann sollte man sich mal untersuchen lassen.

Daher war es logisch 5V zu nehmen die direkt oder auf 3,3V geregelt für 
die Versorgung von kleinen, preiswerten Geräten genau richtig sind.

Was das ständige "das sind keine 5V" hier betrifft: Die Chinesen lesen 
auch keine Specs, daher gibt es alle möglichen Fehlfunktionen mit 
Billigkram. Die Spec definiert 5V, erlaubt aber eine Toleranz und einen 
Spannungsabfall auf dem Kabel und im Bus Powered Hub, am Gerät müssen 
minimal 4,25V ankommen. Ich habe aber schon PCs gesehen die am Port nur 
3,8V rausgaben, Elektroschrott halt...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> USB IST die Billiglösung. Es begann sein Leben als eine I2C-ähnliche
> Konstruktion, die dann Stück für Stück aufgebohrt wurde. Ursprünglich
> für 400kBit/s spezifiziert, wurde es bis 480MBit erweitert.

Welcher USB-Standard soll das gewesen sein, der 400 kBit/sec 
spezifiziert hat? Das Ur-USB wurde mit 12 und 1.5 MBit/sec spezifiziert. 
Bringst Du da vielleicht etwas durcheinander? Die I2C-Ähnlichkeit endet 
bereits mit der Anzahl der genutzten Signalleitungen.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Philips hatte sich einen 'Desktop-Bus' ausgedacht, für Eingabegeräte und 
ähnliches Zubehör. Das hat allerdings nie das Labor verlassen, diente 
aber als Vorlage für USB. Was dann tatsächlich auf den Markt kam, war 
bereits mit 1.5 und 12 MBit spezifiziert. USB 1.1 eben. 480MBit wurde da 
dann irgendwann draufgepfropft.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Tom (Gast)
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Passt doch, höhere Spannung bei gleichem Strom = höhere Leistung. Wo ist 
das Problem?

Autor: Nils S. (kruemeltee) Benutzerseite
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>Die I2C-Ähnlichkeit endet bereits mit der Anzahl der genutzten
>Signalleitungen.
häh? D+ und D- sind 2. SDA und SCL sind zusammen 7?

>Passt doch, höhere Spannung bei gleichem Strom = höhere Leistung. Wo ist
>das Problem?
Das Problem ist dort, wo man anfängt etwas zu missbrauchen. Du willst 
doch auch keine Waschmaschine an deinen Zigarettenanzünder anstecken, 
oder?

Höhere Leistung = Dickere Kabel/Stecker

Braucht eine Tastatur 17 Watt? Reichen 2..2.5W nicht aus?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nils S. schrieb:
>>Die I2C-Ähnlichkeit endet bereits mit der Anzahl der genutzten
>>Signalleitungen.
> häh? D+ und D- sind 2. SDA und SCL sind zusammen 7?
>

Wenn man Apples ADB mit NXPs i2c verheiratet und etwas nachdenkt 
('modernisiert'), kommt man direkt zu USB.

Autor: Guido Körber (Gast)
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ACCESSbus nicht vergessen...

In einer Draft Version der USB 1.0 Specs stand auch drin, das man 
Anregungen aus ADB und ACCESSbus verwendet hat, das war dann in der 
finalen Version nicht mehr im Text.

Autor: Thomas Müller (thomas1123) Benutzerseite
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Stromi schrieb:
> Gibt es eigentlich nen Steckerstandard, welches die USB Datenleitungen
> und eine Spannung von 12 V zur Verfügung stellt? Also sozusagen ein high
> power usb. Oder müsste man sich selber was friemeln?

An meinem Dell Notebook von der Firma (D830) eine Buchse die in etwa die 
Höhen von 2 USB Buchsen hat dabei ist der untere teil eine Normale USB 
Buchse und der obere teil stellt glaube ich 12V zur Verfügung.
An diese Buchse soll man externe Laufwerke ohne externes Netzteil 
anschließen können. Aber ich gehe davon aus, dass diese Buchse nur bei 
Dell Geräten zu finden sein wird.

Autor: philip Siefke (Gast)
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Worin auch immer der Unterschied zwischen I2C und Accessbus besteht. ;-)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Allein schon die Lizenz war ein Unterschied. smBus gehört auch noch 
dazu.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Wir installieren POS-Systeme (Kassen), da werden div. Geräte (Scanner, 
Monitore, Drucker) über USB-Stecker angeschlossen, die 12V oder 24V zur 
Verfügung stellen.
Ich habe den Eindruck, daß das ein Standart bei POS-Geräten ist.

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