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Forum: Offtopic Zucker dosieren (ca. Teelöfelgroße Portionen)


Autor: Paul H. (powl)
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Hi.. in naher oder ferner Zukunft steht die Teemaschine auf dem 
Projektplan. Nunja, dennoch mache ich mir derzeit schon so den ein oder 
anderen Gedanken zur Umsetzung.

Nun geht es mir darum wie man denn Zucker vernünftig dosieren kann, und 
zwar möglichst effizient und möglichst einfach. Ob der dabei 
portionsweise rauskommt oder lose als Schüttgut ist völlig egal. Von 
Vorteil wäre, wenn die Menge pro Zeiteinheit, die aus dem Dosierer kommt 
konstant ist, dann könnte man das einfach per Laufzeit dosieren und muss 
nichts abwiegen.

Ja ich würde ja einfach ein Trichterförmiges Gefäß nehmen und unten eine 
Klappe dranmachen, wie das bei einfachen Zuckerstreuern auch so 
funktioniert, das Problem bei Zucker ist allerdings, dass dieser in 
feuchten Umgebungen mit der Zeit anfängt zu verklumpen.

Wie löst man das Problemchen? Einen Rührer oben rein der das ganze 
durchpanscht? Unten einen Schneckenantrieb, der den Zucker kleinmahlt 
und dann auch noch gleichmäßig hinausbefördert? Wenn da ein Brocken 
drinhängt wird aber die Menge, die da rauskommt nicht konstant sein.

Noch besser Ideen?
Gruß, Paul

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zuckerwürfelwurfmaschine. Flüssigzucker mit Dosierpumpe.

Autor: Paul H. (powl)
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Zuckerwürfel wollte ich bewusst nicht nehmen weil die auch nicht so ohne 
zu dosieren sind, zudem sind die noch teurer und man muss sie jedesmal 
einsortieren. Flüssigzucker? Kommt drauf an. Flüssigsüßstoff kommt nicht 
in Frage.

Flüssigzucker wär ne Möglichkeit. Also ein Gemisch aus Zucker und 
Wasser, so Zuckersirup. Die Frage ist hier allerdings auch, was kostet 
das Zeug, wie lange ist es haltbar, muss ich es erst selbst herstellen 
oder gibts das garantiert ohne Probleme zu kaufen? Die Maschine soll 
auch im Unterhalt möglichst einfach und günstig zu handhaben sein. Daher 
sollte sie eher mit einfachem und günstigen Haushaltszucker auskommen.

Autor: Arno R. (conlost)
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Stelle einen Zuckerstreuer neben den Teeautomaten,
dann kann jeder sich die Menge Zucker nehmen, die
er gewohnt ist und bei Verstopfung des Zuckerstreuers
wird dieser einfach mal etwas geschüttelt.

Man muß nicht alles automatisieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> das Problem bei Zucker ist allerdings, dass dieser in
> feuchten Umgebungen mit der Zeit anfängt zu verklumpen.

Trockenhalten durch Beheizung.

Autor: Paul H. (powl)
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Arno R. schrieb:
> Man muß nicht alles automatisieren.

Klar muss man das nicht, aber gerade bei diesem Projekt soll es eben so 
sein, ich hab mir darüber schon so meine Gedanken gemacht, keine Angst.


Rufus t. Firefly schrieb:
> Trockenhalten durch Beheizung.

Erfordert leider ständigen Energieverbrauch.. Und wenns nur n Watt ist. 
Ich könnte aber eine etwas unkonventionelle Methode anwenden und die 
Elektronik bzw. zumindest den Trafo einfach in das Zuckergefäß einbauen, 
der hat ja auch ne dauerhafte Verlustleistung.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Standardprodukte wie ganz normalen Haushaltszucker verwenden, aus 
Gründen von Verfügbarkeit und Kosten. So ein Flüssig-Sirup kann auch 
eintrocknen und die Mechanik verkleben.

Evtl. Heizelement mit vielleicht 1-stelligen Watt Leistung am 
Zuckerbehälter anbringen, damit die Feuchtigkeit gering gehalten wird. 
Beim Gesamtenergiebedarf dürfte das nicht ins Gewicht fallen, und könnte 
sogar in den Toleranzbereich des Wasserkochers fallen. Oder eben die 
Wärmeentwicklung des Gerätes mit verwenden.

Bei alten öffentlichen Münzfernsprechern hatte man auch einen 
Heizwiderstand, um sie bei Frost betriebssicher zu halten.

Oder: Zuckerbehälter möglichst luftdicht verschließen?

Förderschnecke: Dazu gibt es doch große Vorbilder aus den Beton- und 
Asphaltbranchen. So eine Förderschnecke ist ja schon durch Bauform 
(Schnecke) und Übersetzungsverhältnis recht kräftig.

Wie macht das denn die Zucker verarbeitende Industrie bei Lagersilos und 
Abfüllanlagen?

Autor: Gerry E. (micky01)
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Wilhelm Ferkes schrieb:

> Wie macht das denn die Zucker verarbeitende Industrie bei Lagersilos und
> Abfüllanlagen?

Ganz einfach so wie die Stahhlkocher: ein Stillstand der Anlage wird 
tunlichst vermieden!

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> Rufus t. Firefly schrieb:
>> Trockenhalten durch Beheizung.
>
> Erfordert leider ständigen Energieverbrauch.. Und wenns nur n Watt ist.
Was ich für den Salzstreuer nutze: Einfach Reiskörner dazu tun... die 
Ausscüttöffnung muß nur feiner als die Reiskörner sein. Verhindert das 
zusammenklumpen recht zuverlässig.

Wenn du vor etwas mechanik nicht zurückschreckst kannst du auch einfach 
so einen großen Zuckerhutklotz nehmen und ne Art Mühle bauen die den 
Zucker fein mahlt, dann hättest du auch gleich ne Art Dosiermechanismus 
;)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Fritz Bollmann schrieb:
> Aber in groben Stufen reicht ja, 1, 2 oder 3 Löffel. :)
Am besten in Schachteln: 1, 2 oder 3 Schachteln...

Ne ernsthaft, trockenhalten kann man Zucker ganz prima mit Reis. In 
Extremfällen tuts auch ein Tütchen Trockenmittel, es muss ja nicht mit 
dem Zucker in Kontakt kommen.

Autor: Paul H. (powl)
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Trockenmittel, das müsste man von Zeit zu Zeit aber auch wieder 
trocknen.. In einer Maschine die Wasser aufkocht und in der folglich 
unweigerlich ein wenig Wasserdampf entsteht ist das halt nicht so 
prickelnd ;-) Für Reis gilt das gleiche, der kann jedoch einfach 
ausgetauscht werden. Natürlich sollte er nicht unbedingt mit dem Zucker 
vermengt werden müssen sondern durch ein Gitter vom Zucker getrennt in 
einem Anbau gelagert werden können. Auch nicht so ideal.

Durch was genau verklumpt der Zucker eigentlich? Indem wasserdampf an 
den Zuckerkristallen kondensiert, diesen anlöst und an den Kanten wieder 
verklebt?

Autor: Arno R. (conlost)
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>Aber in groben Stufen reicht ja, 1, 2 oder 3 Löffel.

Jo wo sind wir denn hier?
Wenn schon, dann doch bitte 1, 2, 4, 8 Löffel.  :-)

Autor: Johannes Knöller (anamollo)
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Ich verstehe irgendwie dein Problem nicht, denn du kannst den Zucker 
(wenn er schon direkt in der Maschine sein soll) an x-beliebige Stelle 
stellen und zum Beispiel über ein Rohr durch die Anziehungskraft "im 
Freien Fall" in die Tasse gleiten lassen.

Zum Dosieren würde ich einen Drucksensor (Piezzo: liefert eine 
Kleinstspannung bei Druck auf den Sensor) verwenden um den gewünschten 
Ist- mit dem Soll-Zustand zu vergleichen.


Gruß

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> ausgetauscht werden. Natürlich sollte er nicht unbedingt mit dem Zucker
> vermengt werden müssen sondern durch ein Gitter vom Zucker getrennt in
> einem Anbau gelagert werden können. Auch nicht so ideal.
Naja ich war bisher noch nie in der Verlegenheit den Reis austauschen zu 
müssen, durch "rumstehen" trocknet das wieder aus, nur das dabei der 
Zucker/Salz nicht verklumpt.

Autor: Stevko R. (stevko)
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Paul, Paul, Paul...

Du und Deine Teemaschine! Das wird wohl die unendliche Geschichte 
werden. Manno, ich glaubte Du geniesst schon lange Deinen Tee aus dem 
Wunderautomaten. ;-)

Also ich würde auch auf eine Art Förderschnecke setzen. Sie steht 
senkrecht und ist oberhalb mit einem zylinderförmigen Vorratsbehälter 
verbunden. Dieser hat zu Abschluss einen luftdichten Deckel/Kappe, damit 
der Zucker nicht klumpt. Natürlich könnte man auch eine Art schweren 
Kolben verwenden, der auf der Zuckeroberfläche (daher zylinderförmig) 
liegt und nachrutscht. Somit wäre eine Art "Vordruck" realisierbar. Aber 
ich glaube, hier könnte Dir der Restzucker an der Rohrwand einen Streich 
spielen.

Unterhalb des Vorratszylinders führt ein Rohr/Schlauch zu Deiner 
Förderschnecke. Durch den Förderdruck und der Reibung dürfte der Zucker 
nicht "klumpig" in Deine Tasse fallen. Doch wie von unten luftdicht 
bekommen? Und das Problem dass Dir die senkrechte Schnecke leerläuft 
steht auch noch im Raum.
Kennst Du die Honigflaschen mit dem Dosierer der nicht nachtropft? Dies 
ist eine Öffnung in der Verschlusskappe welche sich wieder verschliesst. 
Simples Prinzip aber für diesen Zweck geeignet. Der Förderdruck der 
Schnecke wird auf jeden Fall den Zucker durch die Öffnung pressen.

Diese Variante ist mir jetzt beim Lesen des Threads eingefallen. Es gibt 
bestimmt noch andere Ansätze, die hier den gewünschten Erfolg 
herbeiführen.
Etwas mehr Kreativität Paul, sonst wirds nie "Maschinen-Tee" geben. ;-)

Achso, falls Du arbeiten gehst hätte ich noch einen Tipp für Dich. Bei 
und kommen immer 2x die Woche zwei hübsche 
"Kaffeeautomaten-Nachfüll-Damen". Wenn dieser Automat wieder einmal 
geöffnet ist, werde ich mir das Prinzip des Zuckerdosierens ansehen. 
Vielleicht gibt es noch eine raffinierte Lösung.
Das gleiche glit aber auch für DICH!

Viel Glück und jetzt kann man schon bald sagen: "... und Gottes Segen", 
damit Deine Maschine bald fertiggestellt wird.

Gruß
  Stevko

Autor: Arno R. (conlost)
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>Der Förderdruck der
>Schnecke wird auf jeden Fall den Zucker durch die Öffnung pressen.

das wage ich zu bezweifeln, denn der Zucker liegt
üblicherweise in Kristallform vor.

Diese Kristalle verhaken sich gerne wenn man Druck darauf
ausübt.

Also besser drucklos arbeiten und die Schnecke liegend
anordnen.

Ein anderes Problem ist das nachrutschen des Zuckers in
dem Vorratsbehälter.
Es kann passieren, das sich durch ungleichmässiges
nachrutschen Hohlräume bilden.
Das kann man verhindern, indem man einen Rüttler an dem
Behälter anbringt, falls die Schnecke selber nicht genug
Vibration erzeugt.

Autor: Paul H. (powl)
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Nunja, richtig die Idee mit der Teemaschine hatte ich schon lange. 
Allerdings sammle ich jetzt erstmal nur Ideen und überleg mir, was 
technisch überhaupt machbar ist. Dann überleg ich mir, welche Werkzeuge 
ich dazu brauch (mindestens schonmal ne CNC z.B.) und erst dann, wenn 
sichergestellt ist, dass ich das Ding auch bauen kann, d.h. wenn ich 
Werkzeug, Geld, Zeit und das nötige Knowhow hab, fang ich damit an, und 
auch dann wird erstmal komplett geplant. Und zwar so, dass ich mir bei 
der Planung schon überleg wie ich das Ding hinterher Schritt für Schritt 
zusammenbau.

Danke für die Tipps bisher. Die Dosierung ist nicht so das Problem. Man 
kann das Zuckergefäß unten trichterförmig machen und mit einer klappe 
verschließen. Zum Dosieren lässt man für eine bestimmte Zeit einfach 
Zucker herausrieseln und verschließt die Klappe dann wieder. Das geht 
schon. Dazu muss allerdings der Zucker eine konstante Konsistenz haben, 
und keine Klumpen bilden die die Klappe verstopfen.

Alternativ kann ich die Zuckermenge auch einfach erstmal in eine kleine 
Waagschale rieseln lassen. Dann ist die Dosierung unabhängig von der 
Konsistenz. Der Zucker darf dann nur nicht in allzugroßen Portionen 
rausrieseln.

Für den Tee ist es egal ob der Zucker verklumpt ist oder nicht, der wird 
dann eh rumgerührt.

Kann jemand das Prinzip des Zuckerverklumpens erläutern? Was passiert da 
genau, ist es einfach nur die Feuchtigkeit? Und wie sollte Reis 
dauerhaft gegen das Verklumpen helfen? Das Zeug klumpt halt auch mit der 
Zeit auch im Schrank im Zuckergefäß. In der Teemaschine wo Wasser am 
Kochen ist, ist es halt noch ne nummer feuchter. Das Gefäß muss 
idealerweise auch im oberen Bereich der Maschine angebracht werden damit 
der Zucker einfach herunterrieseln kann.

Mit einer Förderschnecke die den Zucker hochfördert wäre das natürlich 
was anderes, wäre aber wieder komplizierter?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Wie wär's mit einer einfachen Lösung ?
( 3 Löffel = 3 Hübe )

Autor: Paul H. (powl)
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garnicht so übel, die Idee. Verklemmt dann allerdings die Mechanik durch 
Zuckerstaub mit der Zeit auch nicht? Ich würde allerdings eine kleine 
Gewindespindel mit Motor anstelle eines Hubmagneten nehmen, aber das tut 
ja nichts zur Sache.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ausprobieren !
Evtl. Nylon verwenden, oder mehr Spiel einbauen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Alternative:
Runder Bolzen mit Sackloch. Eine Umdrehung = 1 Teelöffel.
Natürlich Bolzen größer, und Loch kleiner gestalten.

Autor: Paul H. (powl)
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Hab ich mir auch schon überlegt, wäre wohl die einfachste 
Dosiereinrichtung die sogar mit Brocken klarkommt. Allerdings darf hier 
auch der Brocken nicht zu groß sein. Besser wäre natürlich die 
Entstehung zu verhindern. Vielleicht funktioniert das sogar wenn man 
gelegentlich einmal mit zwei Stäben durch das Zuckergefäß durchrührt. 
Könnte ja ein Getriebemotor ganz einfach machen. Die beste Alternative 
wäre wohl aber wirklich das Zuckergefäß luftdicht zu verschließen, hm?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Die Kombination von Abwärmenutzung und gleichzeitig möglichst
dicht verschließen, sollte doch reichen.
Aber Versuch macht kluch.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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In ordentlichen Tee gehört kein Zucker. Ist auch ungesund. Problem 
gelöst.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ich trink nur Kaffee ( So schwarz wie meine Gesinnung ) :)

Autor: Paul H. (powl)
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Bernd Funk schrieb:
> Die Kombination von Abwärmenutzung und gleichzeitig möglichst
> dicht verschließen, sollte doch reichen.
> Aber Versuch macht kluch.

Ja. das wäre einfach mal zu testen. Der Punkt ist, ich möchte zwar keine 
unnötigen Vorkehrungen treffen aber auch nix bauen was dann nicht 
funktioniert. Ob die Wärme was bringt?


Simon K. schrieb:
> In ordentlichen Tee gehört kein Zucker. Ist auch ungesund. Problem
> gelöst.
unbefriedigend

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Paul,

Ich kann mir nicht vorstellen, das so ein Teeautomat auf
Anhieb fehlerfrei funktioniert.

Da musst du bestimmt an einigen Teilen noch verbessern.

Also mal so ein Teil bauen, und dann weiterschauen.

Autor: Paul H. (powl)
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Das glaube ich ehrlich gesagt auch nicht. Trotzdem will ich mein bestes 
geben um so nachträgliche Änderungen zu vermeiden. Wenns zuviel ist 
wirds deprimierend ;-)

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> Kann jemand das Prinzip des Zuckerverklumpens erläutern? Was passiert da
> genau, ist es einfach nur die Feuchtigkeit? Und wie sollte Reis
> dauerhaft gegen das Verklumpen helfen?
Ich erkläre mir das einfach so das Reis eine höhere Affinität dazu hat 
Feuchtigkeit auf zunehmen (ähnlich wie diese Silikat Beutel in 
Elektronik Bereich) und wieder abzugeben.
Verbleibt die Feuchtigkeit natürlich im Gefäß da sehr dicht verschlossen 
kriegste irgenwann nen Brei aus Zucker wenn immer nur Feuchtigkeit 
aufgenommen aber nie abgegeben wird.

Der Trick wird nun sein, das der Reis die Feuchtigkeit wieder abgibt 
aber im Gegensatz zu Zucker sich nicht schon "verklummpt" hat (wenn man 
Reis lang genug kocht verlumpt der auch aber das hat sicher andere 
Ursachen).

Bei all den Mechanischen Lösungen mit Schrauben etc. wird das Problem 
sein das der Zucker nach und nach sich in den Ritzen 
verkannten/verkleben wird und dann etweder das ganze mechanisch zerstört 
wird oder blokiert.

Vieleicht sind Würfel doch die gangbarere Alternative, soviel teurer 
dürften die nicht sein und ws würde ein einfacher Schiebemechanismus wie 
bei einem Tacker ausreichend sein.

Autor: Paul H. (powl)
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Ihr vergesst bei Würfeln, dass es sich da um beträchtliche Mengen 
handelt ;-) Also 1Kg Zucker oder so.. das sind schon einige 
Zuckerwürfel.. dafür eine Dosiereinrichtung zu bauen ist auch nicht grad 
so easy. Noch dazu ist es so, dass der Tee mir am besten mit 2 1/2 
Zuckerwürfeln schmeckt.. die Portion ist nicht ideal, wobei das jetzt 
mal nur ne kleine Nebensache ist. Dieser Zuckerwürfeldosierer müsste 
dann auch so konzipiert sein, dass die Zuckerwürfel nicht rumbröseln und 
da wieder irgendwas verklemmen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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> Trotzdem will ich mein bestes
> geben um so nachträgliche Änderungen zu vermeiden. Wenns zuviel ist
> wirds deprimierend ;-)

Es kann aber auch vorkommen dass man sehr viel Zeit in die 
Vorab-Optimierung einer Sache steckt, und sich am Ende herausstellt dass 
es die einfachste Lösung auch getan hätte.

Ich würde es mal mit der zweiten Idee von Bernd versuchen. Dass der 
Zucker sofort alles verstopft glaube ich gar nicht, müsste man einfach 
mal ausprobieren.

Abgesehen davon braucht eine richtige Teemaschine sowieso keinen 
Zuckerdosierer, sondern einen Milchdosierer :)

Autor: Paul H. (powl)
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milch kommt bei bedarf ausm kühlschrank, ich kann die milch nämlich 
nicht in der maschine lagern weil die sonst schlecht wird ;-)

Autor: Arno R. (conlost)
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>Abgesehen davon braucht eine richtige Teemaschine sowieso keinen
>Zuckerdosierer, sondern einen Milchdosierer

Nöö, wenn schon denn Kluntjes und Sahne.  :-)

Autor: Denis G: (denis)
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Förderschnecke

Autor: Da Dieter (dieter)
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Jaa, Kluntjes und Sahne gehört in die Teemaschiene :D

Autor: Paul H. (powl)
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Ich trinke ja meinen schwarztee auch gerne mal mit nem schuss milch.

Das bringt ihr mich aber glatt auf ne idee.. wodurch wird eigentlich der 
vergammelprozess von milch aktiviert? durch luftsauerstoff oder keime in 
der luft, die in die milch geraten?

Es gibt UV-C lampen, die u.A. in der Lage sind, die Keime in der Luft zu 
zerstören. Wäre es unter Kühlhaltung (oder sogar bei Zimmertemp) dann 
nicht möglich sogar frische Milch mehrere Wochen lang zu halten ohne, 
dass sie kaputt geht? Theoretisch müsste das doch sogar bis zum 
Verfallsdatum funktionieren, oder?

Ne Alternative wäre eventuell sogar Milchpulver, ob das besonders gut 
schmeckt wage ich aber zu bezweifeln, müsste man aber mal probieren.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Im Wesentlichen sind es die Bakterien. Die kommen aber nicht bloß aus 
der Luft, nicht ohne Grund hält sich die Milch ja umso länger je stärker 
man sie erhitzt. UV-C dürfte wenig bringen, weil man die Milch damit 
nicht komplett durchleuchten kann. Wenn du in der Frequenz ein bisschen 
nach oben gehst dürfte es funktionieren (Gammastrahler) ;)

Autor: Paul H. (powl)
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Naja in der verschlossenen Milchtüte herrscht ein Zustand in dem die 
Milch nicht gammeln kann. Ich nehme mal an auf jeden Fall Keimfrei. Wenn 
man die Luft, welche man in die Milchpackung einströmen lässt mit UV-C 
desinfiziert kommen schonmal aus der Luft gar keine Keime in die 
Milchpackung hinein. Trotzdem kann man Milch aus der Packung 
herauspumpen. D.h. der Zustand der verschlossenen Milchpackung wird 
aufrecht erhalten und man kann sie eventuell gekühlt bis zum 
Verfallsdatum in der Maschine lagern. Wenn das ganze was mit dem 
Luftsauerstoff zu tun haben sollte wird das schon nicht mehr so leicht 
aber auch dafür gibt es eine Lösung.. CO2 oder N2O Gaskartuschen könnten 
als Treibmittel verwendet werden. Einfach zwei Nadeln in die Milchtüte 
einstechen, die eine treibt N2O in dosierbaren Mengen hinein, aus der 
andern Strömt die Milch heraus. Probleme bereiten könnte nur das offene 
Schlauchende aus dem die Milch herausströmt bzw. die Milch die sich noch 
im Schlauch befindet. Die könnte dann eventuell anfangen zu gammeln. Man 
könnte jedoch auch eine Art Rückschlagventil ans Schlauchende anbauen 
sodass dort keine Keime oder Bakterien aus der Luft hineingeraten. Die 
Milchportion die dann tatsächlich noch an der freien Luft ist beläuft 
sich auf weniger als ein Tröpfchen. Und das kann mit ein bisschen Wasser 
nach jeder Benutzung abgewaschen werden.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> Naja in der verschlossenen Milchtüte herrscht ein Zustand in dem die
> Milch nicht gammeln kann. Ich nehme mal an auf jeden Fall Keimfrei.

Und wie kommst du darauf? Die Bakterien sind in der Milch. Immer. Auch 
während diese in der Tüte ist.
Die Verpackung hält bloß Licht von der Milch fern.

Autor: Paul H. (powl)
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Die Bakterien lassen die Milch aber bei ungeöffneter Packung nicht (so 
schnell) schlecht werden. D.h. Licht ist ein zusätzlicher Faktor, der 
den beschleunigten vergammlungsprozess startet?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Paul,

mit der Milch wäre ich eher vorsichtig.

Was spricht gegen Milchpulver?  Und nachträglich ein wenig
konzentrierte Milch ( Kondensmilch ) reinzurühren hat auch
etwas Beruhigendes.

Man sollte dem Ganzen nicht die Pausenfunktion nehmen.

Autor: Paul H. (powl)
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Ja das mit der Milch ist auch nicht so wichtig. Ich hab grad 
"Kaffeeweißer" von Gut&Günstig ausprobiert. Das geht schonmal in die 
Richtung Milch.. aber frische Milch ist halt wieder was ganz anderes.. 
Nunja

Am besten ich bau mir einfach ne Euter in die Teemaschine ein, der dann 
immer frische Milch produziert.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Das wär mal eine echte Innovation.
( Das mit dem Euter )

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Milchpulver und Kondensmilch in Tee? Das ist ja widerwärtig.

Autor: Paul H. (powl)
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Ja.. schwarzer tee mit milch

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ich trinke meinen Darjeeling mit Milch. Aber eben mit Milch, nicht mit 
H-Milch und schon gar nicht mit irgendwelchen nur noch sehr entfernt 
milchartigen Produkten.

Autor: David ... (volatile)
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@ Paul: Hm, ich kann deinen Ansatz nicht ganz verstehen. Ich bin zwar 
mehr auf der Kaffee-Seite des Lebens angesiedelt, aber ich finde das 
rituelle am Kaffeekochen gerade gut, mit Siebstempelkanne usw. 
Vollautomatisch ist es nur noch ein Getraenk, das man wie Cola 
konsumiert, so zelebriert man mehr ;)

Autor: Paul H. (powl)
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Klar aber ich Zelebriere eher den genuss vieler verschiedene Sorten mit 
Freunden oder eben auch allein. Nicht so sehr das Anrichten des Tees. 
Das ist eher nervig. Wasserkocher befüllen, Teebeutel befüllen, alles in 
die Kanne, ziehen lassen, Zucker rein, nichts besonders tolles, eher 
einfach nur Arbeit, vor allem wenn mans täglich macht. Und vor allem 
morgens.

Autor: Gerry E. (micky01)
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So langsam nimmt das Thema ja Gestalt an!

Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, es mit der traditionellen 
Methode zu probieren: Wasser kochen, Tee aufgießen, ziehen lassen, 
etc...

In der Ruhe liegt die Kraft, Paul!

Ich kenne eine Uni, da hättest Du allein schon durch Äußerung des 
Gedankens an eine solche Teemaschine eine Notenstufe Abzug erhalten, 
obwohl sie sich mittlerweile technische Uni nennt :-)
Kommt halt drauf ob der Prof Teetrinker ist...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Das ist eher nervig. Wasserkocher befüllen, Teebeutel befüllen,
> alles in die Kanne, ziehen lassen, Zucker rein

So würde ich keinen Tee zubereiten.

Losen Tee in Aufbrühkanne geben, kochendes Wasser drauf, ziehen lassen, 
durch Teesieb in vorgewärmte Kanne geben. Zucker nur bei Bedarf in die 
Tasse, aber nichtniemalsnie in die Kanne.

Und kein Stövchen oder andere Heizungen verwenden.

Ein gewisser Werner F.J. Schmitt hat mal ein Buch* über die Zubereitung 
von Tee geschrieben - gewiss ein Spinner, aber Unrecht hat er nicht.




*) ISBN: 3548357563

Autor: Paul H. (powl)
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Warum den Zucker nicht in die Kanne? Ich habe da noch keinen Unterschied 
geschmeckt. Wobei meine Teemaschine den Tee ja sowieso nur tassenweise 
produzieren wird.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Kannenreinigung, unterschiedliche Dosierung bei unterschiedlichen 
Nutzern (Zucker sieht mein Tee nur in Ausnahmefällen), Prinzip.

Autor: Da Dieter (dieter)
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> Und kein Stövchen oder andere Heizungen verwenden.

Was is der Grund dafür? Ich bin da als bekennender Tee-Trinker mal 
neugierig :)

Autor: Stevko R. (stevko)
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So Paul,

es ist zwar schon spät und ich komme aus dem Biergarten, letzter schöner 
Tag in diesem Jahr [23.00Uhr und 18,2°C auf dem Thermometer!!].

Heute morgen war der Sevicemonteur für unseren Getränke- bzw. 
Kaffeeautomaten präsent und ich habe das Innenleben des Automaten 
begutachtet.

Also: für das gewählte Getränk, z.B. Instantbrühe, Schoki-Pulver, 
Tee-Granulat usw., werden alle Zutaten per Förderschnecke dosiert. In 
den Fachkreisen reden sie immer vom "Mahlen" und nicht vom Transport / 
Dosierung. Die Vorratsbehälter sind Quader, welche unten trichterförmig 
"zusammenlaufen". Der Trichter hatte einen Querschnitt von ca. 4cm 
Beite(x) und 10cm Tiefe(z). Fassungsvermögen ca. 2 Tüten Zucker a 500gr. 
Unterhalb des Vorratsbehälters/Trichter saß die waagerechte 
Förderschnecke. Allein das Gewicht der Zutat sogte schon dafür, dass 
keine Hohlräume in der Zufuhr entstehen. "Versiegelt" wurden die 
Behälter mittels Klappdeckel ->> keine besondere Sache. Das Material für 
Behälter  und Schnecke war ausschließlich aus "normalen" Kunststoff.

Doch für den Zucker gibt es ein besonderes Gefäß mit einem speziellen 
Behälter.
Warum: ??
1. der Zucker ist stark hygroskopisch. Er zieht H2O an und "verklumpt" 
dem entsprechent.
2. Verdichte ich einen kristallinen Stoff, so wird er am Ausgang der 
"Förder"-Schnecke den tangentialen Abschusswinkel wählen. Sprich der 
Zucker wird überall verstreut nur nicht in Deinem Becher. An dem 
Automaten wird der Zucker erst in ein seperates Gefäß gefördert und dann 
vor eigentlichen Getränk in das Gefäß befördert.
--> bevor der Becher/Tasse überhaupt ein Getränk sieht wird der Zucker 
eingefüllt.

Für Nachfragen offen,
 Stevko

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Und kein Stövchen oder andere Heizungen verwenden.
>
> Was is der Grund dafür? Ich bin da als bekennender Tee-Trinker mal
> neugierig :)

Tee zersetzt sich nach dem Aufguss, und das geschieht in etwa mit der 
Geschwindigkeit, mit der der Tee in einer üblichen Teekanne bei 
Raumtemperatur abkühlt.

Eine halbe bis dreiviertel Stunde nach Aufguss hats der Tee hinter sich.

Das mag man bei parfümierten Tees oder den üblichen Industrieabfällen, 
wie der in Teebeuteln befindliche Staub nicht wahrnehmen (da ist die 
Plörre sowieso ungenießbar), bei einem anständigen Darjeeling aber wie 
z.B. dem von https://www.teekampagne.de/ vertriebenen merkt man das.

Sofern man den Tee nicht in Teesocken oder anderen ungeeigneten Objekten 
zubereitet und die Teekanne gelegentlich reinigt. Ja, reinigt; die sich 
in ungereinigten Kannen bildende Kruste sorgt dafür, daß auch frisch 
aufgebrühter Tee schmeckt wie stundenalter.

Wer sowas macht, kann auch gleich dieses komische Zeug aus dem Samowar 
trinken.



NB: Tee im Sinne von Tee, also Teepflanze. Infusionen wie 
Pfefferminz"tee", Früchte"tee" oder Rotbusch"tee" sind Heißgetränke, 
aber kein Tee.

Autor: Paul H. (powl)
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Egal wie ich Tee zubereite. Es wird immer jemanden geben der mich wegen 
des Aufwands für ein bisschen Tee für verrückt erklärt oder mir sagt, 
dass man Tee so und so und genau so und nicht anders zubereiten muss und 
man sich erst dann, wenn überhaupt, als Teetrinker zu bekennen hat.

In meiner Maschine wird der Tee in ein Teesieb geschüttet und in eine 
Tasse mit heißes Wasser getunkt. Das muss dann reichen. Ansonsten 
müssten die Komponenten da drin ständig gereinigt werden. Es gäbe noch 
die Möglichkeit den Tee innerhalb der Maschine in kleine Teebeutelchen 
zu verpacken und so in die Tasse zu hängen, aber da stünde ich dann 
wieder vor ganz anderen Problemen. Und wenn man das Tee-Sieb alle paar 
Tage oder Wochen mal in die Spülmaschine steckt bleibt das auch sauber 
und geschmacksneutral. Ich hatte jedoch mal eins, das habe ich längere 
Zeit benutzt und das hat irgendwann den Geschmack des Tees merklich 
beeinflusst. Man darfs also nicht übertreiben.

Nach dem Aufguss soll das Teesieb übrigens aus der Tasse über einen 
Klappmechanismus herausgehoben werden, ein paar Sekunden abtropfen und 
dann mit Karacho um die Drehachse gekippt werden wodurch der gesamte 
Inhalt möglichst vollständig in den darunter befindlichen Mülleimer 
geschleudert wird. Ob ich dann noch mit einer kleinen Rundstrahldüse und 
einer geringen Menge an Wasser nachspülen muss oder mit einer sich 
drehenden Flaschenbürste nochmal in das Teesieb fahren sollte oder die 
verbleibenden Blätter einfach trocknen lassen kann muss ich mal noch 
erproben. Vielleicht schmeckt mans nicht. Die nächste Alternative wären 
geeignete Siebe, die man ineinander verschachteln kann. Davon kämen dann 
10-20 in die Maschine, quasi als Einweg-Siebe. Von Zeit zu Zeit holt man 
die verbrauchten heraus und steckt sie einmal in die Spülmaschine.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Es gibt auch so einweg Teebeutel zum selber befüllen, dafür gibt es 
passende Halterungen aus Kunststoff, die könntest du dann nach volzug 
einfach komplett entsorgen.
Die Schleudermethode wird wohl nicht soooo gut gehen kommt natürlich auf 
die Teesorte an...

Autor: Paul H. (powl)
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Klar, n bisschen was bleibt auf jeden Fall drin hängen, aber wenn es nur 
ein bisschen ist fällt das ja beim nächsten Aufguss nicht mehr ins 
Gewicht. Die allgemeine Verunreinigung des Siebs kann man damit sowieso 
nicht stoppen. Der muss halt auf jeden Fall von Zeit zu Zeit in die 
Spülmaschine. Vielleicht hilft es aber was, wenn ich ihn wirklich nach 
dem Brühen mit ein wenig Wasser durchspüle, damit der alte Teefilm nicht 
antrocknen kann. Oder könnte irgendwas das Teesieb dauerhaft davor 
bewahren anzugammeln? Natronlauge und dann mit Wasser nachspülen oder 
so. Oder einfach nur kochend heißes Wasser. Oder eine Säure gegen den 
Kalk.

Autor: Paul H. (powl)
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Alternativ gibts halt noch diese Teebeutel von der Rolle zum selber 
befüllen und verschließen (verschweißen). Allerdings kosten die halt, 
zwar nicht viel, aber sie kosten. Sie brauchen Platz in der Teemaschine, 
verschweißen muss man sie zwar nicht unbedingt aber trotzdem erfordert 
das wieder eine komplexere mechanik um die von der Rolle zu trennen, die 
Lasche offen zu halten, sie zu befüllen und nach dem Aufguss auch wieder 
in den Müll zu befördern. Der Vorteil wäre die Geschmacksneutralität.

Handelsübliche Teebeutel zum Selbstbefüllen zu verwenden wäre zwar auch 
nicht schlecht, allerdings variieren da die Größen auch wieder.

Alles in allem bin ich auf einen bestimmten Teebeutelhersteller 
angewiesen und wenn ich dann in ein paar Jahren eine bestimmte 
Teebeutelsorte nicht mehr erhalten kann muss ich meine Maschine umbauen 
damit sie mit einem neuen Beutelformat zurecht kommt.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Paul Hamacher schrieb:
> Handelsübliche Teebeutel zum Selbstbefüllen zu verwenden wäre zwar auch
> nicht schlecht, allerdings variieren da die Größen auch wieder.
Hauptproblem ist wohl die "aufzumachen" aber hey... es ist ein 
Bastelprojekt ;)
Alternativ wäre noch die Beutel per hand befüllen und dann einfach nur 
einen weissen vorrat an einer art karussel einzuhängen :)

> Teebeutelsorte nicht mehr erhalten kann muss ich meine Maschine umbauen
> damit sie mit einem neuen Beutelformat zurecht kommt.
Naja... ich glaub da ist man zusehr auf den Elektronikbereich fixiert, 
Müllbeutel, Tebeutel... da ändert sich nicht viel, und wenn du die halt 
einklemmst ist die Größe eh fast egal.

@Kosten:
http://www.tee-peter-kaffee.de/e-shop/vmchk/zubeho...
100 Stück für 2 Euro... das sollte vertretbar sein.

Alternativ aus Baumwolle zum waschen:
http://www.teekiste.com/zubehoer/fil.html

oder ein Teeei Karrussel ;)

Autor: Paul H. (powl)
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http://www.kapselwelt.de/norbert54-p189h65s66-600-...

Die gibts sogar an der Rolle. Wenn ich 3 Packungen nehme sind das 1800 
Stück. Macht mit Versand auch nur ca. 1€ pro 100 Stück. Allerdings 
sollte ich mich vor allem hier nicht drauf verlassen dass ich solche 
Rollenbeutel nochmal irgendwo finde. Also lieber einzelne. Ich müsste 
mal verschidene Beutelsorten kaufen und gucken welche Maße die haben. 
Man muss sie halt dann auch irgendwie einzeln entnehmen können, besser 
gesagt, die Maschine muss das tun. Einzeln entnehmen, einklemmen, 
aufklappen. Das dürfte das schwierigste werden. Da sind starre Teesiebe 
wohl das beste.

Aber ich kann ja mal einen Geschmackstest machen. 2 Tassen 
nebeneinander, zweimal die gleiche Menge Tee. Den Teefilter benutze ich 
2 Wochen lang nun so, wie ihn auch die Maschine verwenden würde. Danach 
vergleiche ich einfach mal den Geschmack zwischen Sieb und Teebeutel.

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