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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Suche MHz Transistor Schaltung


Autor: Marco Kapps (marco01)
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Hallo,

ich suche eine Transistor schaltung um etwa 13MHz - 15MHz (an Antennen)
bei 5V zu schalten.

Bin Dankbar für jede lösung.

Autor: dummy (Gast)
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Relais

Autor: Marco Kapps (marco01)
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Es soll eine elektronische lösung sein und keine
mechanische mit relais.

Autor: TrippleX (Gast)
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Analogschalter?
Ich bin mir aber nicht sicher ob ich deine Fragestellung richtig 
interpretiert habe.

Autor: Marco Kapps (marco01)
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Ja, im prinzip eine Analogschaltung für MHz frequenzen.

Autor: dummy (Gast)
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>Es soll eine elektronische lösung sein und keine
>mechanische mit relais.

Das wird aber extrem schwierig ohne Relais.

>ich suche eine Transistor schaltung um etwa 13MHz - 15MHz (an Antennen)
>bei 5V zu schalten.

Was willst du eigentlich schalten?
Die Antennen mit 5V schalten? Die Transistoren mit 5V schalten?
Mit Transistoren im 13Mhz Takt schalten? Die Antennen im 13MHz
Takt umschalten? 5V mit 13MHz Transistoren schalten? 5V auf eine
13MHz Antenne geben?

Autor: Michael_ (Gast)
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>ich suche eine Transistor schaltung um etwa 13MHz - 15MHz (an Antennen)
>bei 5V zu schalten.

Was willst du eigentlich schalten?
Senderleistung, Empfangsantenne oder beides?
Welche Leistung?
Schau mal in den "Funkamateur", da gibt es genügend Angebote für 
Antennenumschalter.

Autor: Marco Kapps (marco01)
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Um genau zu sein:)

Soll ich mit einem 3 aus 8 Decoder (74HC238) der von einem PIC gesteuert 
wird
nacheinander antennen zu schalten.
Der decoder lifert mir nacheinender an seienen ausgängen für kurze zeit 
einen 5Volt Impuls.
Dachte mir ob es die möglichkeit gibt damit einen transistor 
anzusteuern, der die frequenzen duchschaltet ?

Autor: Michael_ (Gast)
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Sag ich doch, "Funkamateur" Koaxialrelais!!

Autor: Marco Kapps (marco01)
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@ Michael

Schalte beides Sende,- Empfangsantenne.

danke für den Funkamateur tipp,
werd dort mal nachschauen.

Autor: Michael_ (Gast)
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Wenn du lizensierter Funkamateur bist, sei die Frage gestattet, warum du 
hier fragst. Du musst das dann wissen, ansonsten lass es sein!

Autor: Marco Kapps (marco01)
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ich bin nicht lizensiert, funke auch nicht durch die gegend rum...

das ist einfach ein kleines projekt in der uni,
um erfahrung mit der elektronik zu bekommen.

im übriegen sind Koaxialrealis ,elektromechanisches Relais.

und ich solls auf dem elektronischen weg realisieren.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Marco,

du brauchst wahrscheinlich so etwas:

http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX4529.pdf

@Michael
>Wenn du lizensierter Funkamateur bist, sei die Frage gestattet, warum du
>hier fragst. Du musst das dann wissen, ansonsten lass es sein!

Lass du es doch sein, so einen Blödsinn zu verzapfen...

Kai Klaas

Autor: Jens G. (jensig)
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>>Wenn du lizensierter Funkamateur bist, sei die Frage gestattet, warum du
>>hier fragst. Du musst das dann wissen, ansonsten lass es sein!

>Lass du es doch sein, so einen Blödsinn zu verzapfen...

Denke ich auch. Die meisten FA's werden den technischen Teil nur 
deswegen gelernt haben, um die Prüfung zu bestehen - danach gerät es bei 
den meisten in Vergessenheit, weil die ja eigentlich bloß funken wollen, 
und nicht basteln. Die meisten benutzen nur noch gekaufte Fertiggeräte, 
und bauen nix mehr selbst (auser das Zeugs zusammenzustecken).

Um auf die Anfangsfrage einzugehen: wenn es nur Empfangsantennen sind, 
dann einfach mehrere Empfangsverstärker mit angepaßter Verstärkung 
(notfalls mit v=1 wegen möglicher Übersteuerungsgefahr) nehmen mit 
gemeinsamen Kollektorwiderstand (ein Verstärker pro Antenne). Nur der 
Transitor, der gerade aktiv sein soll, bekommt eine Basisspannung, die 
anderen bekommen Ub=0V (oder besser leicht negativ).
Eigentlich müsste man sogar gemeinsamen Emitterwiderstand nehmen können, 
womit sich eine leicht negative Ub für die nichtaktiven T's ohnehin 
einstellen würde.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Es gibt PIN-Dioden. In alten Fernsehtuner gibt es PIN-Dioden BA482 
heisen die glaube ich. Mit denen wurden schon im 70cm Band Leistungen 
bis ca 10 Watt geschaltet. Es gehört aber einiges an Erfahrung dazu um 
mit solch einer Lösung einen Antennenauswahlschalter zu bauen, der auch 
Leistung verträgt. Ganz schlecht sieht es für die Dioden dann bei einer 
Fehlanpassung der Antenne im Sendefalle aus.

Ansonsten gibt es mittlerweile chicke kleine Koaxrelais sogar für SMD 
Montage die zweifellos einfacher zu handhaben sind.

Ralph

Autor: Marco Kapps (marco01)
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@ Kai , ja danke genau so etwas hab ich gesucht.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Je nach zu schaltender Leistung gehen ganz normale Dioden wobei der 
Ruhestrom höher als der "Signalstrom" sein muss. Ansonsten - wie schon 
gesagt - Pindioden mit langer Rekombinationszeit.
Ansonsten macht man sowas aber auch mit MosFets - passende 
"Schaltmosfets" gibt es aber selten diskret sondern meistens direkt als 
HF-Schalter. Übliche Hersteller sind Analog Devices, RFM, Hittite, Avago 
Technologies. Bei so niedirgen Frequenzen musst Du aber aufpassen, dass 
die niedrige Grenzfrequenz auch wirklich so niedrig ist.

Viele Grüße,
 Martin L.

PS: Mechanische Schalter halte ich für Antennenumschaltung die oft 
passieren für suboptimal.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Schalte beides Sende,- Empfangsantenne.
Zum Thema PIN-Dioden:
Welche Leistung hast du auf der Sendeantenne?
Kannst du diese Leistung mit der PIN-Diode schalten?

> Bei so niedirgen Frequenzen musst Du aber aufpassen, dass
> die niedrige Grenzfrequenz auch wirklich so niedrig ist.
ROTFL  :-)

Autor: Marco Kapps (marco01)
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@ Lothar

kenne mich mit den PIN Dioden überhaupt nicht aus,
deshalb verwende ich einen cmos schalter.

bei der sende/empfangs -leistung bin ich mir nicht sicher,
liegt etwa so zwischen 5-10W.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Marco Kapps schrieb:

> kenne mich mit den PIN Dioden überhaupt nicht aus,
> deshalb verwende ich einen cmos schalter.

PIN Dioden haben zwischen dem P und dem N dotierten Material noch eine 
intrinsische (undotierte) Schicht. Deswegen rekombinieren die 
Ladungsträger langsamer. In der Schaltungstechnik führt das dazu, dass 
man mit einem geringen Ruhestom die Dioden leitend schaltet und wenn die 
Diode durch die eine Halbwelle eigentlich sperren müsste sie zu träge 
ist und trotzdem noch leitet. Die Halbwelle darf aber eben nicht zu 
lange dauern sonst haben die Elektronen doch wieder die Löcher gefunden. 
Deswegen geht es nur bis zu einer gewissen Frequenz.

> bei der sende/empfangs -leistung bin ich mir nicht sicher,
> liegt etwa so zwischen 5-10W.

Das ist die perfekte Leistung bei der man PIN Dioden noch ohne Umwege 
wie Impedanztransformation oder lamda/4 Leitungen betreiben kann. 
CMOS/LDMOS Schalter für die Leistung zu finden ist jedoch schon 
schwieriger. (Bei 40dBm ist es jedenfalls nicht mehr ganz so einfach TRX 
Umschalter zu bekommen.) Was benutzt Du?

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Marco Kapps (marco01)
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@ Martin:

das mit der diode hab ich verstanden. bin mir aber nicht sicher ob sie
für meine antennenumschaltung zum senden/empfangen finktionieren.

was ist den ein Impedanztransformator ? bzw. eine lamda/4 Leitungen ? :)

als cmos schalter probiere ich gerade einige ic's aus ,
die 15MHz schalten. erste versuche mit dem 4066 analog switch vielen
sind mislungen. nach langer recherche fand ich heraus ,das es die 
schlechte isolation (abschirmung) beim ausschalten(off-isolation) war.

neuere ic's mit einem t-glied solten deutlich besser schalten,
sowie einen gerigern einschaltwidersand.
im moment teste ich den DG442.
es gibt zwar deutlich bessere wie den max4721 , was off-isolation,
crosstalkt und R einschalt angeht. nur die bekommt man nicht so 
einfach...

naja die suche geht weiter...

Autor: Peter R. (pnu)
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10 MHZ ist im Grenzbereich in dem PIN-Dioden noch sinnvoll arbeiten.

Der für HF-Schaltdioden wichtige Effekt, dass die Gleichrichterwirkung 
der Diode auch bei hohen Leistungen entfällt und scheinbar nur noch ein 
verstellbarer Widerstand vorhanden ist, beginnt bei PIN- Dioden so im 
MHZ-Gebiet. 10 MHz sind noch nicht so richtig darüber.

Da kommt es darauf an, welche Spannung geschaltet werden muss, welche 
Verzerrungsfreiheit gebraucht wird und welche Durchlass- bzw 
Sperrdämpfung bei dem Schalter gewünscht ist.

Übrigens, wer es preiswerter haben will, nimmt HF-Schaltdioden wie die 
BA244 oder gar 1N400X. Das sind zwar nur PSN-Dioden, also nicht mit ganz 
so gut sperrender Zwischenschicht, aber oft reichen die gut aus.

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