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Forum: PC Hard- und Software Dell Studio Notebooks


Autor: Gast (Gast)
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Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Dell Studio Notebooks? Pro- und 
Contras?

http://www1.euro.dell.com/content/products/product...

Wie findet ihr die in Sachen Preis/Leistung im Vergleich zu Händlern wie 
Media Markt?

Autor: Gast (Gast)
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Die Dell-Geräte haben in der Regel ein Top-Qualität.

Autor: User (Gast)
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Eigentlich verkauft Dell keinen Ramsch. Man sollte allerdings wissen, 
was man braucht. Die Systeme sind dann in sich konform und funktionieren 
auch. Arbeite seit Jahren mit Notebooks von denen für CAD-Anwendungen. 
Jederzeit wieder.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Man sollte allerdings die von Dell mitgelieferte 
Betriebssysteminstallation entfernen und eine "saubere" selbst 
durchführen. Wie andere Notebookhersteller auch liefert Dell eine mit 
mehr oder weniger gutgemeinten Hilfsprogrammen verseuchte Version, die 
nur mit erheblichen Aufwand von den nutzlosen Zutaten befreit werden 
kann (Kandidaten wie McAfee oder Norton).
Auch die von Dell selbst stammenden Hilfsprogramme, die irgendwelche 
Zusatzfunktionen unterstützen sollen, sind oft eher kontraproduktiv. Das 
ist aber keine Ausnahme, andere Hersteller sind da nicht weniger 
furchtbar.

Eine "saubere" Installation funktioniert aber i.d.R. sehr stabil und 
zuverlässig; im Laufe der Jahre habe ich zwei Dell-Notebooks verwendet 
(ein Inspiron 8000 von 2001 und ein Inspiron 6000 von 2004). Das ältere 
Gerät war mechanisch noch nicht ganz überzeugend, das Gehäuse war 
knarzig und die Tastatur konnte das Display berühren, was zu sichtbaren 
Spuren führte, wenn man nicht ein Tuch o.ä. beim Transport 
dazwischenlegte.
Das Gehäuse des neueren Gerätes ist dagegen vorzüglich verarbeitet, 
ausgesprochen verwindungssteif und auch die Deckelscharniere haben nach 
über fünf Jahren kaum nachgegeben.

Allerdings ist das flexible Akkudesign auf der Strecke geblieben, das 
das alte Gerät bot. Das bot die Möglichkeit, in einem Universalschacht 
wahlweise ein Diskettenlaufwerk, ein zweites(!) CD/DVD-Laufwerk, eine 
zweite Festplatte oder aber einen zweiten (zum ersten baugleichen) Akku 
zu verwenden. Damit waren traumhafte Akkulaufzeiten erreichbar, wenn 
auch das Gerät eher klobig und schwer war.
Obendrein sind die Akkus des Altgerätes auch jetzt noch für mehr als 
eine Stunde Betriebsdauer ausreichend (muss ich glatt mal wieder 
austesten).

Der Akku des neueren Gerätes hat sich leider am "Wettbewerb" orientiert 
und hält jetzt keine Viertelstunde mehr durch.

Würde ich mir ein Windows-Notebook anschaffen wollen, käme vermutlich 
ein Dell-Gerät in die engere Wahl, sofern es dafür ein mattes Display 
mit hoher Auflösung gibt. Die Auflösung war bei beiden Geräten 
kaufentscheidend, UXGA auf 15" und WUXGA auf 15.4".

Autor: mafenic (Gast)
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In den Händen hatte ich noch kein Dell Studio, da die Auslieferung mit 
Windows 7 erst Mitte des Monats erfolgt. Jedoch habe ich gerade einen 
Vergleich mit Business Serie von Dell durchgeführt.
Das Problem mit den Studio Notebooks ist einfach, dass sie zu Consumer 
Line gehören. Consumer Line bedeutet, dass sobald das Gerät vom Markt 
ist ( kann sehr schnell passieren) auch keine Ersatzteile mehr geliefert 
werden. Treiber existieren für das Gerät nur für Windows Vista und 
Windows 7. Weithin wird an jedem Service gespart, und, um den Verdienst 
zu steigern, werden gruselige Addon Programme, wie von rufus 
beschrieben, vorinstalliert. Meine Erfahrung mit Inspirons ( Vorgänger 
von Studio Line ) ist, dass die Geräte relativ laut sind, was meint, 
dass der Lüfter kaum Ruhe gibt.

Will man all dieses nicht haben, bietet Dell die Latitude E-Serie in der 
Business Line an. Für diese Geräte gibt es guten Support, für mehrere 
Jahre Ersatzteile und sehr gute Verarbeitung. Wer einen Port Replikator 
oder eine Docking Station benötigt, kann sie zur Zeit nur für diese 
Serie ordern( Abgesehen von USB Port Replikatoren für Studio Line, die 
jedoch bei Auflösungen >1024x768 patzen). Natürlich hat der Service auch 
eine (Auf)preis und man bekommt nicht immer die neuesten Komponenten.

Ich denke, man muss einfach wissen, was man mit den Geräten anfangen 
möchte. Wenn man so wie in unserer Firma >40 Notebooks am Laufen hat, 
muss man auf guten Support und Ersatzteilversorgung achten. Weiterhin 
sind in der Latitude Serie fast alle Komponenten, wie CD Laufwerke u.ä 
innerhalb einer Serie austauschbar.
Braucht man ein Notebook, dass nicht den ganzen Tag im Einsatz ist und 
auch mal ein paar Tage für eine Bring-In Reparatur zu entbehren ist, ist 
das Studio nicht schlecht. Abschrecken würde mich, dass nur Treiber für 
Vista und Windows 7 erhältlich sind, da Windows XP für das zur Zeit 
stabilste Windows ist. Und am Ende steht ja auch noch der Preis, der bei 
den Studios deutlich niedriger ausfällt.

Zur Marke Dell kann ich nur sagen, dass ich sie seit 10 Jahren einsetze. 
In der Zeit habe ich dort mehr als hundert Notebooks gekauft, die 
teilweise noch heute im Einsatz sind.
Gruß
mafenic

Autor: Gast (Gast)
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Gibts bei Dell eigebtlich auch matte Displays? Ich konnte nirgends 
welche finden.

Autor: Gast (Gast)
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Laut einiger Testberichte die ich gerade lese gelten die Dell Studios 
als sehr leise.

Autor: Gast (Gast)
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>In den Händen hatte ich noch kein Dell Studio, da die Auslieferung mit
>Windows 7 erst Mitte des Monats erfolgt. Jedoch habe ich gerade einen
>Vergleich mit Business Serie von Dell durchgeführt.

Kannst du beurteilen, in wie weit man den Akku leicht bzw. schnell 
ausbauen kann, um ihn zu schonen wenn man am Netz arbeitet?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Meine Erfahrung mit Inspirons ( Vorgänger
> von Studio Line ) ist, dass die Geräte relativ laut sind, was meint,
> dass der Lüfter kaum Ruhe gibt.

Das I8K brauchte zig BIOS-Upgrades, bis die Lüftersteuerung brauchbar 
war. Allerdings hatte jemand ein Programm entwickelt, das die 
Lüftersteuerung selbst in die Hand nahm, was nicht nur dem I8K, sondern 
auch dem neueren I6K sehr gut tat. Das nämlich ließ ohne Not sein 
Gebläse dauerhaft laufen; mit dem Tool i8kfancontrol* war der Lüfter 
schlichtweg 95% der Zeit aus, nur unter längerer Last wurden die von mir 
eingestellten 45° überschritten, die das Gebläse hochlaufen ließen.

Ein Toshiba Satellite aus meinem Bekanntenkreis ist ab Werk so schlecht 
konfiguriert, daß das Gebläse ebenfalls dauerhaft läuft, hier aber nicht 
unnötigerweise, sondern weil das Teil irgendwas tut, was richtig warme 
Abluft produziert. Und das, obwohl darin ein recht genügsamer Pentium M 
("Centrino") verbaut ist; wenn das Notebook ein Gericom-Gerät mit 
Pentium 4 wäre, könnte ich das Heißluftgebläse ja noch irgendwie 
verstehen. Mein dem sehr ähnliches I6K bleibt da erheblich kühler.


*) http://www.diefer.de/i8kfan/index.html

Autor: mafenic (Gast)
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>Kannst du beurteilen, in wie weit man den Akku leicht bzw. schnell
>ausbauen kann, um ihn zu schonen wenn man am Netz arbeitet?

Ist bei der Latitude Serie überhaupt kein Problem. Der Akku sitzt direkt 
vorne. Ein Problem könnte vielleicht geben, wenn man ein UMTS Modem 
eingebaut hat. Die SIM Karte ist unter dem Akku und liegt dann (relativ) 
frei.
Bei allen Geräten von Dell, die ich in den Händen hatte, war der Akku 
immer leicht zu erreichen.

Gruß
mafenic

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