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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wecker was für Mikrocontroller?


Autor: Marco C. (Gast)
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Hallo,

Also ich muss demnächst ein Gesellenstück auf meiner Schule bauen und 
ich werde versuchen ein Wecker zu bauen mit folgenden funktionen:

-Weckfunktion
-Funkuhr mit 7-Segmentanzeigen
- Im Kreis 60 LED´s  wo dann jede Sekunde eine LED mehr angeht also eine 
Art Sekundenanzeige




So ich hab auch schon grob im kopf wie ich das anstellen werde nur weiß 
ich nicht was für mikrokontroller ich verwenden soll oder besser gesagt 
kann.

Ich bräuchte ein Mikrokontroller mit dem ich die Weckfunktion realisier 
und die Funkuhr mit den 7-Segmentanzeigen
Und dan brauch ich noch ein Mikrokontroller für die LEDs da es ja 60 
LED´s sind benötige ich ja dann 8Ports als Ausgang

Villeicht kann mir jemand helfen und hat schon erfahrungen mit 
Mikrokontrollern gemacht die ich eventuel benutzen kan

Danke

Autor: gast (Gast)
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Hallo,

da hast du Recht, dass du einen Controller mit mindestens 60 Ausgänge. 
Die Controller mit dieser Anzahl sind da meist nur in einem von Hand 
nicht mehr angenehm lötbaren Package erhältlich. Alternativ kannst du 
das auch mit einem Multiplexer machen, brauchst aber mehrere Bausteine, 
da mir gerade kein 60 oder mehr Kanal Multiplexer bekannt ist. Sehr 
elegant meiner Meinung nach ist die Verwendung eines LED Treibers mit 
I2C-Schnittstelle. Der PCA 9552 D von Philips hat Anschlüsse für jeweils 
16 LEDs und alle Chips lassen durch die Busstruktur von I2C mit wenig 
Aufwand ansprechen. Mit 4 Chips plus einem Mikrocontroller deiner Wahl 
könntest du dein Projekt dann realisieren.
mfg

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Für deine Aufgabe reicht irgend 1 Mikrocontroller.
Die 60 LEDs steuerst du am besten über ein SPI-Schieberegister an.

Aber wie wärs, wenn du dich einfach mal im weltweiten Netz umsiehst, ob 
und wie andere das gemacht haben. Und wenn du dann noch Fragen hast, 
findet sich sicher jemand, der dir helfen kann.


Als Tipp:
für Atmel AVR-Controller findest du m.E. am einfachsten jemanden, der 
dir hilft.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Schieberegister, wie das 74HC(T)595 tun es auch. Für LowCurrent-LEDs 
haben die auch genug Dampf. Braucht genau 3 Pins am Controller für z.B. 
64LEDs.

Autor: Rene H. (Gast)
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Vorschläge für die LEDs gibts ja genug.

Als Kontroller reicht das ein Mega8 völlig aus, 7 Segment würde ich 
etwas mit internem Multiplex nehmen (z.B. von Kensington). Das spart Dir 
eine Menge Leitungen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mit 2 Schieberegistern kann man 8x Siebebsegmentanzeigen multiplexen, 
macht wiederum nur 3 Leitungen am Controller. Da diese permanent 
getaktet sein müssen, würde ich 3 extra Leitungen nehmen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Es gibt fertige LED-Ansteuer-ICs, z.B. der MAX7219 kann 64 LEDs ab.

Nimm einen MC für alles.

Vergiß mehrere MCs, das Vernetzen ist nur was für Profis.


Atmel AVRs sind hier im Forum ne gute Wahl, da kennen einige fast jeden 
Transistor persönlich.


Peter

Autor: Michael Steinbauer (Firma: Steinbauer Electronics GmbH) (captain-stone)
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Hallo Marco,

ein Controller reicht, die LEDs kannst Du mit dem I2C Bus ansteuern. Das 
Archiv hier quillt über mit Informationen. Einfach durchstöbern, die 
Suchfunktion wie google nutzen und nachdem Du Dir einen Plan gemacht 
hast und spezielle Fragen hast, einfach wieder fragen.


> -Weckfunktion
> -Funkuhr mit 7-Segmentanzeigen
> - Im Kreis 60 LED´s  wo dann jede Sekunde eine LED mehr angeht also eine
> Art Sekundenanzeige

Vielleicht solltest Du noch zu Beginn mehr an Deiner Aufgabenstellung 
arbeiten. Wenn ich einen Wecker neben mir hätte, der mir mit 60 LED's 
die Augendeckeln durchleuchtet, wär das Ding recht schnell in der 
Antimateriekammer...

Michael ;-)

Autor: Marco C. (Gast)
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Also das Ansteuer IC max7219 das ist ja ne super Lösung aber dadurch das 
dort hohe frequenzen entstehen sind das doch störsignale für den DCF77 
oder?



Zu Michael,
Oh ja hatte ich vergessen ich hab vor mihilfe eines Helligkeitssensor 
die LEDs bei nacht zu dimmen oder mit einem Poti

Autor: hownottobeseen (Gast)
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Hi,

warum hat noch keiner Charlieplexing für die 60 LEDs vorgeschlagen?
Dürfte für sowas doch eigentlich ideal sein und es macht sich gerade 
beim Gesellenstück gut, weil man etwas denken muss ;)

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Marco C. schrieb:
> Also das Ansteuer IC max7219 das ist ja ne super Lösung aber dadurch das
> dort hohe frequenzen entstehen sind das doch störsignale für den DCF77
> oder?
Werden die LEDs mit 77,5kHZ (oder einem Vielfachen) gemultiplext?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Steinbauer schrieb:
> Vielleicht solltest Du noch zu Beginn mehr an Deiner Aufgabenstellung
> arbeiten. Wenn ich einen Wecker neben mir hätte, der mir mit 60 LED's
> die Augendeckeln durchleuchtet, wär das Ding recht schnell in der
> Antimateriekammer...

Das Problem läßt sich sehr leicht umgehen: man schiebt nur für die 1. 
Sekunde einer Minute eine 1 ins Schieberegister und dann nur noch 
Nullen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Marco C. schrieb:
> Also das Ansteuer IC max7219 das ist ja ne super Lösung aber dadurch das
> dort hohe frequenzen entstehen sind das doch störsignale für den DCF77
> oder?

Ja das stimmt.
Ich schalte daher nach 3.17Uhr die Anzeige dunkel, bis wieder ein Paket 
fehlerfrei empfangen wurde.
Man kann aber auch den Empfänger weiter weg stellen, 20cm Abstand haben 
bei mir gereicht.

Mit Schieberegistern gibt es das Problem nicht, aber man braucht dann 8 
Schieberegister und 60 Widerstände.


Peter

Autor: Michael Steinbauer (Firma: Steinbauer Electronics GmbH) (captain-stone)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Das Problem läßt sich sehr leicht umgehen: man schiebt nur für die 1.
> Sekunde einer Minute eine 1 ins Schieberegister und dann nur noch
> Nullen.

Hallo Uhu,

dann bekommt der Marco nicht das was er möchte, nämlich in der 59igsten 
Sekunde 59 leuchtende LEDs.

Michael

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