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Forum: Offtopic Brauche Hilfe zur Selbsthilfe


Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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Ich habe mich hier im Forum angemeldet weil ich hoffe
das sich jemand findet der mich in die richtige Richtung
schubsen kann.

Ich moechte mir - fuer meinem privaten Bereich - die Moeglichkeit
schaffen um die 1.ZF (LNB - Frequenz 900(950) bis 2200(2150) 
abzuscannen,
(Spektrumanalyser) und ueber das lan auf einen PC anzeigen zu lassen.

Meine Idee dabei war mehrere kauefliche Satelliten-Tuner zu verwenden.
Dabei jeweils nur den Tunerchip zu verwenden.
Abgriff an I/Q , mittels D/A Wandler die AGC zu versorgen
und an den I2C pins die PLL zu programmien.

Habe schon ueber 9 monate vergeblich im Internet rumgesucht, aber leider 
ausser
eine Menge Bunter Bildchen keine Brauchbare Information ( 
Pin-OUT,Vollstaendige
Registerbeschreibung und so weiter ) gefunden.

Die Hersteller von den Tuner-ICs halten alle Informationen unter 
Verschluss
(jedenfalls fuer den normalsterblichen Bastler) als ob sie ueberhaupt 
keine
Interesse daran haben das jemand ihre ICs benutzen moechte.

Die Tunermodul-Hersteller stellen sich genauso an.
Entweder ist die Mindeststueckzahl > 1000 die man kaufen muss um 
ueberhaupt
welche zu bekommen, oder es werden schlichtweg keine verkauft.

Bliebe wenn man vernueftige Datenblaetter bekommen wuerde nur Uebrig
sowas wie SS2 rev. 2.8A zu kaufen und zu schlachten.

Als Alternative sehe ich nur die Moeglichkeit den Tunerchip mit 
einzelkomponenten
Nachzubilden.
Aber das wollte ich mir eigendlich nicht antun.

So bitte ich die Gemeinschaft mir bei meinem Vorhaben zu helfen.
Ein ausfuehrliches Datenblatt mit Pinout vom CX24113A wuerde da maechtig 
weiterhelfen.
Ist im SS2 rev. 2.8A verbaut. Die kann man ja in Stueckzahlen kaufen.
Wird ebend nur das Tuner-IC verwendet und der Rest ist "geschenkt"

Noch was , wenn Interesse besteht bin ich bereit das Konzept der 
Allgemeinheit
zur Verfuegung zu stellen. Aber Vorsicht, fuer ein Appel und ein Ei kann 
man das nicht
realisieren.

derpurzel

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Was hindert dich einen realen Reciver zu analysieren und zu 
modifizieren? Die Analogsignale sollten mit entsprechender Messtechnik 
darstellbar sein.
Ebeso sollte sich ein Blockschaltbild mit den Schnittstellen der 
funktionalen Blöcke realisieren lassen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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9 monate gesucht und nichts gefunden ? Aus Einzelkomponenten zu 
Aufwendig ? Dann kann's ja nicht so wichtig sein.
Was man benoetigt ist ein VCO, den Bereich macht. Falls man das nicht 
findet, weil zu breitbandig, dann nimmt zwei VCOs mit hoeherer Frequenz 
und subtrahiert/addiert die voneinander.
Die Standard VCOs machen Oktavband, und 900 bis 2200 ist mehr als 
Oktavband. In diese Fall koennte man einen 4-5er von einem festen 6er 
subtrahieren. Die PLL chips sind auch Standard, zB bei Analog Devices.

Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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zuerst mal Danke fuer die Antwort.
Leider ist das nicht so einfach wie es auf dem ersten Blick aussieht.
Die heutigen Receiver sind ja alles digitale DVB-S Empfaenger.
Und von den darin verbauten Prozessor bekommste erst Recht keine 
Informationen.
Selbst bei Linux-Kisten giebt es meistens nur Binaercode oder garnichts.

Selbt wenn ich den I2C bus mitlesen wuerde , haette ich noch lange
keine Information darueber was in den Register des Tuner-ICs die
einzelnen Bits fuer eine Bedeutung haben.
Wenn Ihr ein Plugin im Receiver-Menue anspricht, dann muss ich dazu
folgendes sagen . Das ist nun wirklich nicht das gelbe vom Ei.
und wie soll das dann ueber das LAN kommen?
Nee , das ist es nicht.

derpurzel

Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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Auch an Mini Troll einen schoenen Dank fuer die Antwort.

>>9 monate gesucht und nichts gefunden ? Aus Einzelkomponenten zu
>>Aufwendig ? Dann kann's ja nicht so wichtig sein.

Ist das so unglaubwuerdig das ihr zu solcher Aussage kommt?

>>>Was man benoetigt ist ein VCO, den Bereich macht. Falls man das nicht
>>>findet, weil zu breitbandig, dann nimmt zwei VCOs mit hoeherer Frequenz
>>>und subtrahiert/addiert die voneinander.
>>>Die Standard VCOs machen Oktavband, und 900 bis 2200 ist mehr als
>>>Oktavband. In diese Fall koennte man einen 4-5er von einem festen 6er
>>>subtrahieren. Die PLL chips sind auch Standard, zB bei Analog Devices.

Ich habt das alles schon in einem WochenendProjekt mehrmals realisiert.
Nicht war ? Kann man ja locker mal so mit Faedeltechnik auf einer
Lochrasterplatte aufbauen. Ist ja blos pulsierende Gleichspannung.
Das macht ihr bestimmt taeglich mit Links.

derpurzel

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Nein, an einem Wochenende macht man sowas nicht, und ohne solides 
Layouttool auch nicht. Einen einfachen Synthesizer macht man in ein paar 
Tagen, das Layout. Ein paar Tage fur die Software. Mit zunehmender 
Frequenz muss man mehr aufpassen.
Mit einem Tunerchip ist man sicher auch nicht dabei. Ohne passendes 
Layout ist nichts.
Du hast uebrigens Glueck, Minicircuits hat einen VCO, den ZX95-2150VW 
(koaxial) resp ROS-2150VW (smd), der macht 970-2150, ueblicherweise auf 
beiden Seiten noch etwas mehr.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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gabs nicht bei den alten d-boxen (dbox-1 oder dbox-2) bei irgendwelchen 
Varianten der dadrauf gebrachten "freien" Software solche Funktionalität 
direkt mit integriert? irgendwas war da mal ....

http://www.lmgtfy.com/?q=spektrum+analyse+dbox

hat jetzt 8 Sekunden gedauert, und keine 9 Monate .....

Autor: Dieter Z. (derpurzel)
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@ Wegstaben Verbuchsler
Das ist mir schon bekannt,
habe/hatte sogar einen Triple Dragon, der hatte auch eine
Spektrumanalyserfunktion. Aber das war auch nur solche
Notloesung. Und ueber das LAN kommt da auch nichts.

@Mini Troll

>>Nein, an einem Wochenende macht man sowas nicht..........
Fein das wir uns da mal schon einig sind.

>>>>Minicircuits hat einen VCO
ist schon mal ein guter Tip

Hier noch mal meine Version vom Ganzen.

Man nehme eine PCI-SS2 rev. 2.8A (ist eine PCI-Sat-karte)
Kostet unter 50Teuro
Nimmt den durchloecherten Deckel ab.
Dan sieht man 2 ICs
ein kleines - den Tuner-chip
und ein groesseres - den Demodulator-chip.

Den Demodulator-chip brauchen wir nicht.
Also trennen wir folgende Verbindungen Tuner <>Demodulator
ALC
I
Q
I2C
und Takt zum Demodulatorchip

Nun verbinden wir unsere Zusatzelektronik mit
I2C dann koennen wir die Tunerregister programmieren
Unseren D/A converter mit dem ALC pin

und unsere auswerteschaltung an I oder Q

Als Versorgungsspannung ( lassen wir mal LNB versorgung aussen vor)
wird 3,3volt benoetigt.

Alles ohne Layout-programm usw.

Deswegen suche ich krampfhaft ein ausfuehrliches Datenblatt vom
CX24113A

derpurzel

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Aha, das ist doch mal Butter bei die Fische.

also doch ein ansatz auf der basis bestehnder und sogar konkreter HW

Datenblatt suchen o.k.
wenn das aber nicht fruchtet mal andersrum denken

Die deaktivierte HW (Decoder) hat doch schon mal ei weng mit dem tuner 
plauschen können.

Hier kannst du ansetzen du mußt nur den Plauschenden lang genug lauschen 
um um ihre Sprache zu erlernen. Wenn du verstehst worüber die so reden 
und ihrer Unterhaltung en Detail folgen können wirst kannst du ja mal 
versuchen ein paar Brocken einzuwerfen. An ihrer Reflektion deiner 
binären Ergüsse kannst du deine Erfolge auswerten. ...

Am Ende kehrst du zur jetzigen Konfiguration zurück um  das Wissen 
reicher welches das nicht erreichbare Datasheet dir vorenthält und 
nimmst mit deiner HW die stelle des Decoders ein.  .....

Ich hoffe das ist Hilfe zur Selbsthilfe, denn konkret kenne ich weder 
die Beteiligten namentlich, noch deren Dialekt. Jedoch methodisch gehe 
ich bei jeder Reparatur undokumentierter Anlagen und Geräte so vor.

Autor: Björn B. (elmo)
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Auf der diesjährigen Blackhat gab es einen interessanten Vortrag über 
"Satellite Hacking" wo ein Spektrum Analysator mittels einer Dreambox 
eingesetzt wurde. Das ging dann auch über Ethernet ...

http://www.securitytube.net/Satellite-Hacking-for-...

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