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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Präzisionsgleichrichter Gleichrichter Zweiweggleichrichter im IC?


Autor: Bach (Gast)
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Gibt es Präzisionsgleichrichter bzw. Gleichrichter bzw. 
Zweiweggleichrichter in einem IC??? Wo kann ich nach so etwas suchen???

: Verschoben durch Admin
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Dafuer brauchst du einen DoppelOP 2 Dioden und ein paar Widerstaende.

Das ist die klasische  Schaltung dafuer.

Allerdings schreibst du nicht welchen Frequenzbereich du brauchst. Oder 
ob doch noch eine Effektivwert berechnung erfolgen soll.

Gruss Helmi

Autor: Bach (Gast)
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ja genau, die schaltung, hab dies aufgebaut und mir überlegt ob es sowas 
schon fertig in einem ic gibt, also ein bautteil und fertig...

Autor: Sebastian Förster (Gast)
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Hallo, so etwas ähnliches Versuch ich auch gerade ran zu bekommen...

Da man ja eine negative Versorgungsspannung für die OPVs braucht und ich 
die nicht auf meinem Board habe. Hat mir ein Dozent folgenden IC 
empfohlen
->  AD736 von Analog Devices

Ich möchte eigentlich nur einen Tachogenerator auslesen... der schickt 
mir Gleichspannung bis 4 Volt... leider aber auch negativ 
(Drehrichtungswechsel)...
das muss ich irgendwie auf den ATMEGA bekommen...
Also ich schließ mich mal der Suche an, wenn nicht muss ich den 
Strommess IC oben verwenden...

Ich hoffe ich konnte dich ein Stück weiter bringen... vielleicht gibts 
aber auch noch was besseres...

Grüße

Basti

Autor: Bach (Gast)
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auf meinem board hab ich auch momentan "noch" das problem das ich keine 
negative spannung habe.

ich will einen sensor +-3Volt mit einem atmega auslesen, dazu will ich 
halt mit solch einem IC die gleichspannung gleichrichten. im prinzip das 
gleiche wie bei dir.

es muss doch gleichrichter in ic's geben ?:-(

Autor: Layouter (Gast)
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Schau dir mal die Schaltung bei Figure 43 an.
Du brauchst nur den OP-AMP und 2 Widerstände. Muss natürlich ein R2R 
sein, negative Spannung brauchst du auch nicht.

Gruss

Autor: Bach (Gast)
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statt eines R2R kann ich das doch auch in den adc des avr geben.
oder nicht???

Autor: Sebastian Förster (Gast)
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@Bach ich glaub du verwechseltst jetzt vielleicht was...

R2R meint er nicht das Netzwerk, sondern einen Rail to Rail OPV...

Ich hab ja ne maximale Spannung von +-4V und Bach +-3 Volt... Da muss es 
doch vielleicht gar kein Rail to Rail sein...

Autor: yalu (Gast)
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Statt eines Rail-to-Rail-OPV geht auch ein Single-Supply-OPV, wenn der
maximale Betrag der Eingangsspannung mindestens ca. 2V unter der Versor-
gungsspannung liegt. Bei geringen Geschwindigkeits- und Genauigkeits-
anforderungen tut's also auch ein LM358.

Ansonsten könnt ihr euch auch mal dieses hier anschauen:

  Beitrag "Re: Betrag bilden mit OpAmp"

Diese Schaltung funktioniert ebenfalls mit einem Single-Supply-OPV.

Einen komplett integrierten Messgleichrichter kenne ich nicht.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Sebastian Förster schrieb:
> @Bach ich glaub du verwechseltst jetzt vielleicht was...
>
> R2R meint er nicht das Netzwerk, sondern einen Rail to Rail OPV...
>
> Ich hab ja ne maximale Spannung von +-4V und Bach +-3 Volt... Da muss es
> doch vielleicht gar kein Rail to Rail sein...

Rail to rail muss es nicht sein, aber der Eingang muss -4V vertragen 
obwohl die negative Versorgungsspannung nur 0V beträgt. Zusätzlich darf 
keine Phasenumkehr eintreten für Uein <0V. Das alles können nur wenige 
R2R Verstärker. Der empfohlenen AD820 erfüllt alle diese Anforderungen.

Autor: Bach (Gast)
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der ad820 sieht gut aus, bloss man benötigt für die schaltung 2 davon. 
in einem ic ist nur einer drin der kostet 4,50Euro, to much!!!

Autor: yalu (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> Rail to rail muss es nicht sein, aber der Eingang muss -4V vertragen

Autsch, das habe ich in meinem letzten Beitrag übersehen, bzw. vergessen
zu schreiben. Ich habe mir das Datenblatt des AD820 schon heute morgen
angesehen, das Problem der negativen Eingangsspannung gesehen und auch,
dass das für den AD820 gar kein Problem ist. 3h später habe ich das wohl
irgendwie wieder verdrängt :(

Die Schaltung aus dem LMC6482-Datenblatt sollte aber auch mit anderen
OPVs- gehen. Die Phasenumkehrfestigkeit ist aber auch hier zu empfehlen,
vor allem dann, wenn das Eingangssignal steile fallende Flanken
aufweist. Notfalls kann man das Problem der Phasenumkehr auch mit einer
zusätzlichen Schottky-Diode von GND zum nichtivertierenden Eingang des
OPV beseitigen.

Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Da muss ich Bach zu stimmen...
scheint ja ein teuer Spaß zu sein.... bei Reichelt gibts den zwar für 
3,50€ aber das sind auch 7 Euro für nen Präzesionsgleichrichter...
Da wäre nen DC/DC Wandler oder ne Ladungspumpe schon billiger...

Autor: yalu (Gast)
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Sebastian Förster schrieb:
> bei Reichelt gibts den zwar für 3,50€ aber das sind auch 7 Euro für
> nen Präzesionsgleichrichter...

Es sind sogar "nur" 3,05€, und als zweiten OPV kann man auch einen
billigen nehmen, da der nicht das Feature mit der negativen
Eingangsspannung braucht.

Trotzdem ist die Lösung auch mir nicht sonderlich sympathisch, obwohl
sie auch ihren Charme hat: Bei den anderen beiden Schaltungen müsste der
mit Dioden gegengekoppelte OPV beim Nulldurchgang des Eingangssignals
theoretisch in der Zeit 0 einen Spannungssprung von einer bzw. zwei
Diodenspannungen vollführen. Da er das nicht kann, entstehen Fehler im
Ausgangssignal. Bei der Schaltung von AD gibt es diese Unstetigkeiten
nicht, da keine Dioden eingesetzt werden.

Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Naja, wie die Flanken aussehen ist uns glaube ziemlich egal.

Wir haben ja nur mit Gleichspannungen im positiven und im negativem zu 
kämpfen =)

Naja mal schauen wie ich vorgehe...

Autor: Layouter (Gast)
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@Bach

Wie wertest du eigentlich das Signal mit deinem AVR um?
An was bist du interessiert?
Welche Frequenz hat dein Tachosignal?

Autor: Bach (Gast)
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ich bin an der spannung interessiert
auswerten will ich das ganze mit einem komperator oder adc

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