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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Cortex M3 Kit - MCBTMPM330


Autor: heinz (Gast)
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Hallo Leute,

kennt einer von euch das Keil-entwicklungskit für den TMPM330?
Das wird ja sehr günstig angeboten (wohl von Toshiba subventioniert).

Ist das U-Link-ME Interface irgendwie an den Controler gebunden. (bei 
den IAR Kits soll das so sein laut deren HP).

Würde mir das Kit holen, wenn ich auch meine Arm7tdmi damit laufen.

Vielen Dank und viele Grüsse

Jan

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Hi,

da gibtz hier nen Tread drüber.
Das Kit finde ich eine gute Idee, hab selbst eins zu hause^^

Für den Preis bekommste normalerweise nciht mal den ULINK-ME, und hast 
damit einen vollwertigen ARM JTAG/SW debugger zur Hand.
Und die 32k Codesize vom Keil uVision sind auch nicht gerade wenig...

> Ist das U-Link-ME Interface irgendwie an den Controler gebunden.
Da ist nichts gebunden. Du kannst das Board wegwerfen und mit dem ULINK 
ME jeden anderen ARM programmieren, die FW ist die gleiche wie auf 
seinem "grossen Bruder". Unterschied sind die fehlenden Ausgangsbuffer 
und der fixe ARM JTAG/SW Stecker.

Der ULINK ME ist halt für die ARM Einsteiger Kits gedacht, da reicht die 
Treiberleistung des uC.


----------  aus meinem anderen Posting  -----------------------
Beitrag "Cortex-M3 JTAG-Kit - Sponsored by Toshiba"

> Man bekommt auch den JTAG Adapter mitgeliefert.

Hi,

nett. Der ULINK-ME ist im Grunde ein ULINK2 nur für ARM, dafür aber für
alle ARMs. Also von daher vlt doch interessant ^^
So weit ich weiss "fehlen" nur die Ausgangsbuffer.

> Ist dieses günstige Board für einen Einstieg in die 32Bit-ARM-Welt
> lohnenswert?
Lohnenswert sicherlich, zumal es nicht sehr einfach ist, im Hobbybereich
so ein Platinchen zu fertigen. Ich hab selbst eins, welches in meiner
Laseranlage zum Einsatz kommen wird, weil eben alle Anschlüsse
rausgeführt sind, gerade das macht es für Hobbybastler interessant.

Allerdings sei anzumerken, dass das Manual nicht ganz so einfach ist wie
z.B. STM32 oder gar 8Bit AVR (My opinion: best Manuals ever!).

Im Keil MDK-ARM findet man ein paar Beispiele zu diesem netten, kleinen
Board. Demo, max. 32k Codesize.



VG,
/th.

Autor: Pete K. (pete77)
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Das Kit kann man bei elmicro aber nicht als Privatperson kaufen.

Bei Sander kostet es 89€ plus Versandkosten:
http://www.sander-electronic.de/es0034.html

Autor: Kai F. (k-ozz)
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Die 75€ bei elmicro sind auch exkl. MwSt. und entsprechen somit den 89€ 
inkl. MwSt. bei Sander.

Autor: A. K. (prx)
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Soo billig ist das auch nicht, wenn's nicht zwingend ein ULink sein 
muss. Anderes ARM/Cortex-Board plus JTAG-Modul auf Basis FT2232 ist auch 
nicht unbedingt teurer.

Keil bis 32K ist ja ganz nett, aber was wenn's 32K plus 1 Wort werden? 
Der Sprung ist heftig.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> JTAG-Modul auf Basis FT2232
meist schlecht zu debuggen, hab mich da mal mit GDB versucht

> Keil bis 32K ist ja ganz nett
und kostenlos, +ein ganzer Sack voller Examples, die einenn schnellen 
Einstieg ermöglichen

Wie man danach weitermacht, kann man dann ja sehen :-)

Als ich August 2006 mit den ARM SAchen für meine Diplomarbeit anfing, 
war ich echt froh über das Keil Zeugs. Hatte so gut wie NULL Ahnung von 
ARM.

Vor allem sind die Keil Examples klein, fix, übersichtlich und ohne 
DriverLibs!

> aber was wenn's 32K plus 1 Wort werden
Dann biste beim gcc schon weit über 32k :-)  (jedenfalls, als ich das 
2007 mal gegenübergestellt hab)


VG,
/th.

Autor: Lutz (Gast)
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> Ist das U-Link-ME Interface irgendwie an den Controler gebunden.
>>Da ist nichts gebunden. Du kannst das Board wegwerfen und mit dem
>>ULINK ME jeden anderen ARM programmieren, die FW ist die gleiche
>>wie auf seinem "grossen Bruder".

Also bei Keil steht:
Note* ULINK-ME is only delivered and supported as part of Keil Starter 
Kits. It is not guaranteed to work with custom hardware.
Kann/darf man das lediglich als Absicherung von Keil betrachten? Wenn 
man sich jetzt das Toshiba-Kit nur wegen dem ULINK-ME bestellt (der Chip 
selbst ist ja eher nicht so hitverdächtig) und später z.B. irgendein 
LPC17xx-Board-Nachbau damit nicht bearbeiten kann, ärgert man sich die 
Krätze.

Autor: A. K. (prx)
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Random ... schrieb:

>> JTAG-Modul auf Basis FT2232
> meist schlecht zu debuggen, hab mich da mal mit GDB versucht

Der Olimex ARM USB OCD funktioniert bei mir mit Crossworks problemlos.

Autor: heinz (Gast)
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Hallo und vielen Dank schon mal für die vielen Antworten.

Mir geht es in der Tat, hauptsächlich um das J-Tag Interface aber im 
wesentlichen auch um die IDE und den compiler/debugger.

Ich habe privat schon viele Erfahrungen mit PICs (8-16Bit) gesammelt und 
liebe das MPLAP (ok, es hat auch Macken ;-)

Im Studium habe ich ein paar Sachen mit Arm7 gemacht (AT91Sam7). Damals 
hatte ich ein ausgeliehenes Starterkit von IAR. Damit lies sich sehr gut 
und schnell arbeiten. Leider scheint IAR die J-Link Adapter jeweils an 
den Prozessortyp des Starterkits zu binden.

Um auch Zuhause mit den Arm7 zu spielen hab ich mir dann das OpenOCD USB 
von embedded projects geholt. Nach einiger Zeit hatte ich auch alles am 
Laufen (inkl. Eclipse), aber ich finde diese Lösung mit dem GDB eher 
schlecht.

Daher interessiert mich nun das Keil Angebot. Ersten möchte ich den 
Cortex M3 mal etwas kennen lernen (auch AT91SAM3) und zweitens auch das 
Interface samt IDE für meine Arm7 einsetzten.

Beruflich schlage ich schon viel Zeit damit tot, makefiles oder auch 
debugger-skripte für Freescale PPC's zu basteln. Dafür bekomme ich aber 
auch Geld ;-) In meiner Freizeit würde ich gerne soweit wie möglich 
"out-of the Box" mit neuen Controllern spielen. Meine Frau ist auch so 
schon der Meinung, ich verbringe schon genug Zeit mit dem "Sch..." :-(

Ich werde mir das Kit einfach mal zulegen (bei dem Preis ja auch kein 
großer Verlust). Und dann sehen was geht. Die 32kB dürften auch mal 
ausreichen. Beziehen die sich eigentlich auf den Compiler oder den 
Debugger?

Vielen Dank und freundliche Grüße
Jan

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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Damit lies sich sehr gut
> und schnell arbeiten. Leider scheint IAR die J-Link Adapter jeweils an
> den Prozessortyp des Starterkits zu binden.
>
Weiss nicht so richtig ob das stimmt mit dem gebunden an Prozessortyp. 
Falls es sich um das externe gelbe IAR-JLink handelt, dann kann das auch 
andere Prozessoren. Wenns es ein blaues SAM-Ice ist, bei Atmel fuer die 
Einschraenkungen bedanken, wenn das J-Link integriert auf dem Board ist, 
dann kann es allerdings sein, dass es ans Board gebunden ist.

Robert

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> It is not guaranteed to work with custom hardware.

Das bezieht sich eher auf die custom Hardware. Wenn du ein Board baust, 
welches "relativ viel" Treiberleistung für RESET oder die JTAG Pins 
braucht, kann es sein, dass das ULINK ME dafür nicht ausreicht (weil 
halt keine Ausgangsbuffer drauf sind).

Mir ist hier aber noch kein (fertiges) Board untergekommen, wo der nicht 
ausgereicht hätte, lediglich ein paar C166 Boards brauchen mehr auf der 
RESET Leitung.

> Wenns es ein blaues SAM-Ice ist, bei Atmel fuer die Einschraenkungen bedanken,

Nunja, dafür schiessen die die dinger aber auch relativ günstig mit 
ihren DEV Kits raus. Special Agreement Segger <-> Atmel, der SAM-ICE 
fragt den angeschlossenen Core ob er von Atmel kommt. Sonst mag er ihn 
nicht.
Läuft übrigends wunderbar im Keil uVision der blaue ^^

>wenn das J-Link integriert auf dem Board ist, dann kann es allerdings sein, dass 
es ans Board gebunden ist.
willst ihn raussägen? :-)

> Falls es sich um das externe gelbe IAR-JLink handelt,
der läuft nur im IAR, ob es auch noch Beschränkungen auf den Prozessor 
gibt, weiss ich nicht. Special Agreement Segger <-> IAR. Tauscht mit der 
IDE vermutlich irgendwelche Keys aus.
JTAG/SW detect geht im Keil uVision, sonst natürlich nix.

> Ersten möchte ich den Cortex M3 mal etwas kennen lernen
lohnt sich, schau dir auch mal die CMSIS von OnArm.com an

> (auch AT91SAM3)
achtung: auf den ersten DEV Kits sind engeneering samples drauf, bei 
denen der SWO nich tut. Da eben dran denken (kein Trace, ITM printf). 
Ansonsten ein feiner Chip!


> Daher interessiert mich nun das Keil Angebot.
Gewusst? Für die "Bastler" sind im UV4 nun auch Terminalsequenzen 
möglich, sowie die Cursortasten werden zum UART/ITM Window übvertragen. 
Nicht alles, aber das wichtigste ^^


VG,
/th.

Autor: Lutz (Gast)
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>> It is not guaranteed to work with custom hardware.

>Das bezieht sich eher auf die custom Hardware. Wenn du ein Board
>baust, welches "relativ viel" Treiberleistung für RESET oder die JTAG
>Pins braucht, kann es sein, dass das ULINK ME dafür nicht ausreicht
>(weil halt keine Ausgangsbuffer drauf sind).
>Mir ist hier aber noch kein (fertiges) Board untergekommen, wo der
>nicht ausgereicht hätte, lediglich ein paar C166 Boards brauchen mehr
>auf der RESET Leitung.

Na dann steht dem Kit für 89 Euro ja eigentlich wirklich nichts im Wege. 
Ein JTAG-Teil voll integriert in Keil µVision für 89 Euro: Billiger wird 
es doch kaum gehen, oder gibt es noch andere JTAG-Teile, die von der 
32k-Version voll unterstützt werden? Oder hat gar einer von einem noch 
besseren Angebot (evtl. auch erst in einigen Wochen) gehört?

Autor: Timo (Gast)
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>Das Starterkit MCBTMPM330 ist ab sofort erhältlich und stellt das
>erste Produkt in einer Reihe gemeinsam entwickelter Lösungen von
>Toshiba und Keil dar.

Da wird dann wohl noch mehr kommen, ist nur die Frage wann und zu 
welchen Konditionen.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> oder gibt es noch andere JTAG-Teile, die von der
> 32k-Version voll unterstützt werden?

der schwarze J-Link (und bald auch J-Trace CM3).
Das einzige Limit der uVision Demo sind die 32k. Sonst läuft alles.


VG,
/th.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Autor: Marek N. (bruderm)
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