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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Deckblatt / Einleitung der Diplomarbeit Uni versus FH


Autor: dark-star (Gast)
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Öh.
Bei der Abgabe einer Arbeit an einer Universität ist es kurz und bündig:

Thema der Arbeit, Name des Diplomanden, erstellt bei Prof. Dr. xxx, Ort

Fertig.

Wenn ich mir das Gesabbel mancher FH-Arbeiten einmal ansehe, dann wird 
mir schlecht ;-)

Oft wird der Prof, bei dem man die Diplomarbeit erstellt, auch als 
"Betreuer" erwähnt. OMG.

Ferner gehen an alles Beteiligten überschwengliche Dankesworte und, wenn 
man sich für den öff. Dienst bewirbt, auch noch der Hinweis, dass man 
seiner Freundin/Verlobten und auch den Eltern für die tatkräftige 
Unterstützung dankt.

Wie seht ihr das?

Autor: Thomas (Gast)
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Dem stimme ich voll zu. Habe als FH Absolvent auch genau die Punkte, die 
Du aufzählst "dahin-gesabbelt". Und hat´s geschaded? Glaub 
nicht....zumindest hab ich nichts negatives darüber gehört....

Also dann

Autor: dark-star (Gast)
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das Wort "BETREUER" war mir so peinlich.

Das Praxissemester, das auch durch einen Prof. überwacht wird - sowie 
ein Ansprechpartner im Unternehmen - "betreuen" beide den Studenten.

Einmal ist mir rausgerutscht, dass mein "Betreuer" nicht da sei.

Die Lacher waren groß ;-)))

Autor: heinz (Gast)
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Ihr habt ja Probleme ;-)

An meiner alten FH war das Deckblatt vorgeschieben.

FH Name + Logo
"Diplomarebit im Fach XXX"
Thema
Name
Bearbeitungszeitraum
Betreuer FH
Betreuer Firma

Einleitung gabs nur in die Thematik der Arbeit, ohne gesabbel!!
War eigentlich bei allen Arbeiten die ich von Kommilitonen gesehen hab 
auch so. Also alles LANGWEILIG!

Das einzige High-Light in unsere Fakultät waren zwei Masterstudenen die 
sich gegenseitig ein Vorwort für die Thesis geschrieben hab. Das hab ich 
aber leider nur aus überlieferung :-(

Autor: lacher (Gast)
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Hm, ist hier jemand vielleicht neidisch?

Mag sein dass die Bezeichnung "Betreuer" nicht gerade zutreffend ist 
bzw. sich etwas komisch anhört. Aber wer sich an so Kleinigkeiten 
verbeißen muss, tut mir auch Leid.

Peinlich finde ich dagegen eher die Studierten, die zu blöd sind einen 
Nagel in die Wand zu hauen. Oder bei praktischen Aufgaben einen Pfusch 
abliefern, der einem die Worte verschlägt. :D
Wo diese Leute Mehrheitlich zu finden sind bzw. abgehen (FH oder Uni) 
kann sich jeder selbst beantworten. ;-)

Autor: Delete Me (skywalker)
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Ich (FH) hab meine Bachelorarbeit im Ausland an einer Uni geschrieben. 
Mein Betreuer dort, im Deckblatt auch schlicht "Supervisor" genannt, 
hatte konkrete Vorgaben was eine Bachelorarbeit enthalten sollte. Also 
war ein Blatt für Danksagungen reserviert. An der FH hätte ich mich 
kürzer gefasst. Soviel also zum Vergleich Uni-FH.

Nebenbei: Es gibt viele wichtige Dinge im Leben, aber ob der Betreuer 
nur Betreuer oder Professor ist und ob man seinen Eltern gedankt hat 
oder nicht ist so ziemlich das Nebensächlichste an der gesamten Arbeit. 
Im übrigen, ein intelligenter Student tut dies auch, orientiert man sich 
im Stil an den Vorgaben des Betreuers bzw. der Institution/Firma, die 
das Thema stellt. ;)

Autor: Gast (Gast)
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Frag doch einfach deinen Prof. Zur Gestaltung der Diplomarbeit hat da 
jeder seine Extrawünsche. Der wird dir also schon sagen, wie er es 
erwartet. Oft gibts für die Titelseite sogar Vordrucke, die man als 
Anhaltspunkt nehmen muss oder man bekommt alte Arbeiten von seinem Prof 
gezeigt, an die man sich halten soll.

> auch noch der Hinweis, dass man
> seiner Freundin/Verlobten und auch den Eltern für die tatkräftige
> Unterstützung dankt.

LOL, das habe ich ja noch nie gesehen. Was haben die denn damit zu tun?

Autor: Guest (Gast)
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Für die Statistik: An 'meiner' Universität war das aussehen des 
Deckblatts (nebst Buchrücken) penibelst vorgegeben - inklusive Abstand 
von den Seitenrändern. Einzig in der Verwendung des (Uni-, 
Lehrstuhl-)Logos hatte man eine eingeschränkte Wahl. Abgesehen davon 
waren sowohl der aufgabenstellende Professor als auch der betreuende 
(i.d.R. Lehrstuhl-)Mitarbeiter zu nennen. Das ganze war in der 
Diplomstudienordn^WFachprüfungsordnung festgehalten und wurde bei Abgabe 
des Nachweisexemplars peinlichst genau kontrolliert - inklusive 
Verweigerung der Annahme bei Nichteinhaltung.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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dark-star schrieb:
> das Wort "BETREUER" war mir so peinlich.

Dann erleuchte uns, o großer Meister. Wie pflegt man denjenigen 
Professor, der die Diplomarbeit zur Bearbeitung an den Studierenden 
ausgibt, zu benennen? Etwa "Diplomarbeitsvater" (in Anlehnung an den 
Doktorvater)?

Autor: Ein Ing (Gast)
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Autor: dark-star (Gast)
Datum: 19.10.2009 22:59

>Öh.
>Bei der Abgabe einer Arbeit an einer Universität ist es kurz und bündig:

>Thema der Arbeit, Name des Diplomanden, erstellt bei Prof. Dr. xxx, Ort
>Fertig.

>Wenn ich mir das Gesabbel mancher FH-Arbeiten einmal ansehe, dann wird
>mir schlecht ;-)

>Oft wird der Prof, bei dem man die Diplomarbeit erstellt, auch als
>"Betreuer" erwähnt. OMG.

>Ferner gehen an alles Beteiligten überschwengliche Dankesworte und, wenn
>man sich für den öff. Dienst bewirbt, auch noch der Hinweis, dass man
>seiner Freundin/Verlobten und auch den Eltern für die tatkräftige
>Unterstützung dankt.

>Wie seht ihr das?


Da kann ich nur sagen, die Welt ist größer als du denkst.

Wie kannst du denn diese Diplomarbeiten erklären?
http://tfs.cs.tu-berlin.de/Diplomarbeiten/TFSdipl/...
http://www.net.t-labs.tu-berlin.de/papers/W-CSCNAPBD-07.pdf
http://www.informatik.uni-freiburg.de/~ki/papers/d...
http://www.informatik.uni-freiburg.de/~ki/papers/d...


Ich würde sagen, sowas ist eher Institut bzw. Prof. abhängig.

Autor: Paul (Gast)
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Na, der Threaderöffner hat aber Probleme. Das hat doch nichts mit Uni 
oder FH zu tun, sondern mit der Einzelperson. Man sollte sich 
beispielsweise mal Promotionen anschauen, was da manchmal gesabbelt 
wird. Dann noch das vesrschörgelte Logo der Uni drauf. Ganz toll sind 
die, die vor jedes Substantiv das Adjektiv universitär setzen, auch in 
Verbindung (universitäre Prüfung, universitäres Seminar, universitäres 
Semester). Auf der zweiten Seite kommen dann Widmungen an die Profs. Ja 
keinen vergessen, damit die Note stimmt. Und daß man den Prof. Betreuer 
nennt, ist wohl Schwäche des Studenten. Man kann auch 1., 2. Gutachter, 
Beisitzer oder Vorsitzender des Prüfungssausschusses davorschreiben. Ach 
ich vergaß: Prüfungssausschuß ist auch nicht bei jeder Hochschule 
richtig, die nennen sich oft Senat.

Aber ich glaube, dem Threaderöffner geht es viel mehr darum, die leidige 
Diskussion, wie toll er an der Uni ist und wie "untoll" die an der FH 
sind, wiederzubeleben. Anschließend kann man noch ganz sinnlose 
Diskussionen führen, z. B. warum die FHler weniger mit dem Fahrrad 
kommen als die Uniler (man vergaß nebenbei, daß die FH auf dem Berg lag) 
oder ob die FH eine Hochschule sei.

Autor: Matthias Nix (vbchaos)
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Also, wenn man "Betreuer" nicht mag, weil es sich irgendwie nach Heim 
anhoert anstatt nach FH/Uni, dann schreibt man "Erstpruefer" und 
"Zweitpruefer" So heissen diese Leute naemlich hochoffiziell laut 
Pruefungsordnung (zumindest bei uns war das so). Ein Pruefer kann ein 
Prof sein, ein Vorgesetzer in der Firma oder sonst wer der das laut 
Pruefungsordnung darf.
Der Anmeldeschein zur Diplomarbeit in unserer FH beinhaltete auch die 
Zeilen "Als Erstpruefer benenne ich:_______"
"Als Zweitpruefer benenne ich:______"

Wenn diese Leute in anderen Pruefungsordnungen anders genannt werden, 
nennt man sie so, wie es da steht. Wenn es Betreuer sind, das ist das 
so. Dann muss einem das nicht peinlich sein. Das hast du dir dann nicht 
ausgesucht. Sonst muss es dir ja auch peinlich sein, dass es einen 
Halbleiter-Hersteller gibt, der den gleichen Namen hat wie ein 
Herren-Magazin.

Autor: ImmerFesteRein (Gast)
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Meine Masterarbeit baut auf einer Diplomarbeit eines Uni Studenten auf. 
Tja dann muss ich halt Betreuer schreiben, aber dafür habe ich als FHLer 
wenigstens schon einmal programmiert und etwas von Schaltungstechnik 
gehört. Wenn man sich den Quellcode und die Schaltung ansieht kann man 
sich nur fragen ob man an der Uni überhaupt etwas lernt. Ist aber kein 
Einzelfall, man hört immer wieder solche Geschichten. Aber man glaubt es 
erst wenn mans selbst erlebt.

Autor: Coon (FH) (Gast)
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>Wie seht ihr das?

Peinlich ist deine Argumentation. Hört sich für mich an als ob du so ein 
hochnäsiger Möchtegern bist, der alles besser weiss. Das ist zumindest 
mein erster Eindruck. Ob dies wahr ist, kannst nur du uns beantworten.

Ich denke es kommen mindestens genau so viele Pfeifen von Uni wie von 
der FH. Die Erfahrung der Firma in der ich meine DA "geschrieben" habe 
ist, dass diese lieber Leute von der FH nehmen. Da diese meistens mehr 
praktisches Können nachweisen können als die von der Uni.
Ich habe dies damals am eigenem Leib erfahren, als ich noch zusätzlich 
zu meiner DA auch noch dem Uni-Diplomanden bei seiner Arbeit helfen 
musste.

Autor: Christian R. (supachris)
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Angehängte Dateien:
  • preview image for DA.png
    DA.png
    33,3 KB, 40372 Downloads

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Hm, du hast aber einen sehr eingeschränkten Tellerrand. Meine DA hatte 
vorne so auszusehen. Hast du mal Beispiele zu deinen ganzen Thesen?

Autor: Unimensch (Gast)
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Ich verstehe gar nicht was für ein Problem der Threadersteller 
eigentlich hat? Arbeite an einer Uni und der Sprachgebrauch bei uns ist, 
dass wir Studenten betreuen bei ihren Ba/Ma/Dipl. Arbeiten.

Wie die das auf ihr Deckblatt verewigen ist eigentlich egal, solange 
alle Infos drauf sind. Danksagungen sind optional, und sind mir primär 
bei Dissen untergekommen,  aber tauchen durchaus auch mal bei anderen 
Arbeiten auf.

Generell würde ich uns aber eher als altmodisch bezeichnen, insofern, 
als das wir auch ein gewisses Augenmerk auf den Inhalt hinter dem 
Deckblatt legen.

Autor: oggy (Gast)
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Wir bekommen unser Deckblatt von der Hochschule, mit Logo und 
Unterschrift vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Hier drauf steht 
"Betrieblicher Konsultant". Das klingt auch gleich viel natürlicher und 
ungestelzter als "Betreuer". LOL

Der Student wird bei der ANfertigung durch den Prof. und einen 
Mitarbeiter des Betriebes betreut. Wo ist das Problem? Für mich hatte 
dieses Wort nie einen negativen Klang, ich habe es nie in Verbindung mit 
Betreuung im Sinne von Altenpflege oder Kindergärten gebracht. Erst 
dieser Thread machte mir die Doppeldeutung des Begriffs offensichtlich.

Ich hoffe mal es schämt sich keiner, wenn er den Geburtstag seines 
Doktorvaters vergisst.

Scheiß Korintenkackerei. Man sich wohl wirklich was aufs Unistudium 
einbilden.

Autor: Paul (Gast)
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Während Ihr Euch hier die Köpfe einschlagt, feiert der Threaderöffner 
schon Orgien über Euch. dark-star schrieb in einem anderen Thread über 
sich:

>Als Abiturient habe ich nach einem abgebrochenen Universitätsstudium ein
>Studium an einer FH absolviert,

Jetzt zieht er somit über sich her. Leute, die sich selber 
solidarisieren, sind immer mit Vorsicht zu genießen. Läßt aber im 
Eröffnungsschreiben seinen Status (als Unistudent?) völlig offen. 
Komisch!

Vielleicht ist er nach der Uni auch an der angeblich so leichten FH 
exmatrikuliert worden?

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