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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Antwort auf Stellenangebot


Autor: U. K. (rauchendesdope)
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Ich bin derzeit Zivildiener und werde das auch noch ein halbes Jahr 
sein. Jetzt habe ich von einem Unternehmen, ein Stellenangebot erhalten. 
Ich möchte nach dem Zivi eigentlich auch bei dieser Firma zu arbeiten 
beginnen. (günstige Lage, eine Arbeit die mich Interessiert) Das Problem 
ist nur, sie suchen jemanden zum sofortigen Eintritt.
Wie soll ich auf dieses Stellenangebot reagieren? Soll ich mich gleich 
bewerben obwohl ich erst in einem halben Jahr beginnen kann?

Soll ich zurückschreiben, dass ich nicht kann aber vl. in einem halben 
Jahr auf das Angebot zurückkommen werde?

Oder soll ich einfach gar nicht reagieren?

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Garnicht reagieren: Schlecht.

Schreib einfach was Sache ist.
Evtl. kann die Firma mit der jeweiligen Aufgabe bis dahin warten.

Autor: U. K. (rauchendesdope)
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> Schreib einfach was Sache ist.

Gibt es da Vorlagen?

Autor: Tobias (Gast)
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Man kann den Zivildienst auch verkürzen wenn man dadurch einen festen 
Arbeitsplatz in Aussicht hat. Das hat jedenfalls ein ehemaliger 
Zivildienstkollege von mir so gemacht. Da musst du dich mal beim 
Bundesamt für Zivildienst (oder wie das heißt) erkundigen.

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
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Du kannst auch nebenbei dort arbeiten

Autor: ohmeiohmei (Gast)
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Wenn das Bewerbungsverfahren wie so oft Monate dauert, dann gibt es doch 
gar kein Problem.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Das mit dem Zivildienst verkürzen geht zwar, ist aber streng 
reglementiert (beispielsweise geht das nur innerhalb eines bestimmten 
Zeitraums usw.).
Erklär der Firma was Phase ist. Wenn du die Stellenbeschreibung von dem 
Unternehmen erhalten hast, wie du schreibst, scheint bei denen ja auch 
ein gewisses Interesse an deiner Person vorhanden zu sein. Wenn man das 
ordentlich erklärt sind die Chancen gut, dass sie noch so lange warten 
werden, zumal das ja nicht deine Schuld ist.

Autor: Jubelperser (Gast)
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Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten? Gibt 
doch nur Probleme, 1 Jahr älter , bei den Personaler kommt sowas nicht 
gut an !

Autor: Kronauer (Gast)
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@Jubelperser:

Du hast das Thema nicht verstanden.
Deine polarisierenden Anspielungen darfst Du dir sparen oder als 
Leserbrief an die BILD schicken.

Autor: dagger (Gast)
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> Wie soll ich auf dieses Stellenangebot reagieren?
Sofort bewerben!

> Soll ich mich gleich bewerben obwohl ich erst in einem halben Jahr
> beginnen kann?
Ein halbes Jahr vorher bewerben ist doch Standard! Die meisten Firmen 
brauchen locker 4-5 Monate bis sie sich entschieden haben.

> Soll ich zurückschreiben, dass ich nicht kann aber vl. in einem halben
> Jahr auf das Angebot zurückkommen werde?
Äh, solche Informationen mit zu geben ist auch Standard.
In das Anschreiben gehört immer:
-Frühstmöglicher Beginn
-Gehalt
-Grund für die Bewerbung/den Jobwechsel (okay, der liegt bei dir auf
 der Hand)
-vorige Tätigkeiten/Ausbildung
-Schlussabsatz

Das war sehr grob und lückenhaft. Ich orientiere mich an Heiko Mell 
[1]. Da gibt es aber auch andere und einige halten seine Art für 
veraltet, aber die verschicken auch Bewerbungsvideos.

[1] http://heiko-mell.de/html/tipps_und_informationen.html

Autor: MeinerEiner (Gast)
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> Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten?
> [...] bei den Personaler kommt sowas nicht gut an !

Das seh ich anders.
Kenne ein paar Personaler, denen sind Leute die wirklich "gedient" haben 
(sei es an der Waffe oder als Zivi) lieber als Totalverweigerer.
Aber ich denke, dass ein Arbeitgeber die Tatsache, ob man gedient hat, 
nicht zur Entscheidungsfindung verwenden darf (Diskriminierung etc.)

"Lustig" isses bei nem Studienkollegen; Kriegsdienstverweigerer und 
arbeitet jetzt trotzdem für einen Hersteller militärischer Geräte.


Was anderes ist es, wenn man noch nicht dran war und der Arbeitgeber 
damit rechnen muss, dass man demnächst mal für 9 Monate weg ist.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Sehe ich auch so, dass Totalverweigerer nicht überall gern gesehen 
werden.
Ich persönlich möchte meine 9 Monate Zivildienst nicht missen. Das war 
die beste und prägendste Zeit meines Lebens.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Jubelperser:

>Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten?

Wie denn? Reichen Papa oder was? Mit Anwalt? Von selbst geht das doch 
nicht?

Autor: dagger (Gast)
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>> Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten?
>> [...] bei den Personaler kommt sowas nicht gut an !
> Das seh ich anders.
> Kenne ein paar Personaler, denen sind Leute die wirklich "gedient" haben
> (sei es an der Waffe oder als Zivi) lieber als Totalverweigerer.
Glaube ich nicht, ich habe dass bis jetzt zweimal mit bekommen und 
beides waren auch im Bereich der Wehrtechnik angesiedelt. Ich schätze 
die Zahl auf unter 1%.
Außerdem, jemand der weder den Grundwehrdienst noch eine Ersatzdienst 
gemacht hat, ist kein Totalverweigerer, denn er hat sich nicht gedrückt, 
sondern wurde nicht gezogen (zu was auch immer). Die einzigen 
Totalverweigerer in Deutschland haben den Knast gewählt und die haben 
ganz andere Sorgen.

>> Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten?
> Wie denn? Reichen Papa oder was? Mit Anwalt? Von selbst geht das doch
> nicht?
Doch, teilweise geht das von selbst, wenn zu schlecht gemustert wirst/23 
Jahre alt bist, gehörst du zu den 40% deines Jahrgangs, die gar nichts 
machen müssen. Ist aber erst seit circa 5 Jahren so und ja, dass kam 
knapp nach meinem Wehrdienst auf.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Jubelperser:
>
>>Wer ist denn heute noch so dumm Zivi oder Wehrdienst zu leisten?
>
> Wie denn? Reichen Papa oder was? Mit Anwalt? Von selbst geht das doch
> nicht?

Hi,

also Möglichkeiten gibt es schon...
Da Mittlerweile alles schlechter als T2=Ausgemustert ist könnte man 
versuchen auf möglichst "Krank" zu machen...
Kann aber natürlich bei späterer Bewerbung im ÖD(zumindest in 
Teilbereichen) negativ sein, da dort manchmal die Musterungsunterlagen 
gefordert werden.

Alternativ versucht man sich möglichst immer zurückstellen zu lassen bis 
man >23 ist. Oder ein paar andere Halblegale bis Illegale Tricks.
NAtürlich kann man auch einfach nichts tun und hoffen das man einfach 
"vergessen" wird. (Seit ein paar Jahren hat man echte Chancen)

Alternativ kann man statt Wehr-Zivildienst auch sich auch bei einer im 
erweiterten KatS mitwirkenden Organisation verpflichten (THW, KatS-Züge 
der FW, KatS Einheiten DRK/MALTESER usw.).
Für die Dauer der Mitwirkung ist man von der Wehrpflicht befreit. Bei 
einer Befreiung von 6Jahren oder länger erlischt die Pflicht 
Grundwehrdienst zu leisten...
Als groben Zeitansatz kann man im Mittel so einen Abend Dienst (3 1/2 
Std.) pro Woche nehmen. Manchmal auch nur zwei Tage im Monat, dafür aber 
länger pro Dienst. Dazu die Einsätze.

HAt natürlich den NAchteil das man längerfristig gebunden ist und evtl. 
in einem Einsatzfall auch wirklich kommen MUSS. Egal was der AG dazu 
sagt.
(Wird aber im normalfall doch etwas abgewogen) Dagegen hat man als GWDL 
nach neun Monaten den ganzen Spuk hinter sich...
Wenn man aber direkt mit 18 Jahren wärend des Abis einsteigt und dann 
studiert, so hat man die Mindestzeit mit Studienabschluss hinter sich 
und kann -wenn es denn mit dem Beruf wirklich icht mehr vereinbar ist- 
jederzeit aufhören. (ODer wenn man keine Lust mehr hat)
Also ein JAhr gewonnen!

Gruß
Carsten

Autor: dagger (Gast)
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> Alternativ versucht man sich möglichst immer zurückstellen zu lassen bis
> man >23 ist.
Ist das so? Zu unserer Zeit waren die, die sich zurückstellen ließen 
auch noch mit über 27 Jahren dran. Wir hatten einen, der sich für das 
Studium zurückstellen lies und den haben sie dann auch mit 27 gezogen. 
Ich habe meinen Sold aber auch noch in DM bekommen. ;-)

Autor: D. I. (Gast)
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dagger schrieb:
>> Alternativ versucht man sich möglichst immer zurückstellen zu lassen bis
>> man >23 ist.
> Ist das so? Zu unserer Zeit waren die, die sich zurückstellen ließen
> auch noch mit über 27 Jahren dran. Wir hatten einen, der sich für das
> Studium zurückstellen lies und den haben sie dann auch mit 27 gezogen.
> Ich habe meinen Sold aber auch noch in DM bekommen. ;-)

so ist es auch heute noch.

Alternative: Heiraten / Kinder kriegen

Autor: Max M. (xxl)
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@U. K.
Wäre interessant wie die überhaupt auf dich gekommen sind?

Wenn du dich bewirbst ist das noch keine Garantie auch
genommen zu werden. Den Firmen gehts erst mal darum ein
breites Angebot zu haben um sich dann für den Besten und
Billigsten zu entscheiden. Der Rest wird dann kalt abserviert.
Ein Problem wird auch sein ob die Firma jemanden auf Dauer
oder nur sehr kurzfristig benötigt weil denen andere Lösung
zu unbequem oder zu lästig sind. Hauptsache keine Verantwortung.
Irgend jemand wird sich schon finden lassen.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Christopher D. schrieb:
> dagger schrieb:
>>> Alternativ versucht man sich möglichst immer zurückstellen zu lassen bis
>>> man >23 ist.
>> Ist das so? Zu unserer Zeit waren die, die sich zurückstellen ließen
>> auch noch mit über 27 Jahren dran. Wir hatten einen, der sich für das
>> Studium zurückstellen lies und den haben sie dann auch mit 27 gezogen.
>> Ich habe meinen Sold aber auch noch in DM bekommen. ;-)
>
> so ist es auch heute noch.
>
> Alternative: Heiraten / Kinder kriegen

Bei mir ist es schon länger her... Auch bin ich den Weg über den Dienst 
im KatS gegangen (und auch heute noch dabei, trotz ende der 
Mindestzeit).

Aber ich weiß das damals, als die Herabsetzung des Höchstalters in Kraft 
tratt eine Menge meiner Bekannten auf einmal "gerettet" waren.
Aber es gibt ja verschiedene Arten der Zurückstellung. Abhängig vom 
Grund und auch ob man selbst den Antrag gestellt hat oder von Amtswegen 
bzw. aufgrund eines Rechtsanspruches zurückgestellt wird. (zum Beispiel 
wenn man ohne Rückstellungszusage ein Studium begonnen hat und mehr als 
-1/3? 2 Semester? irgendwie soetwas wars- absolviert hatte bevor der 
Einberufungsbescheid kommt. Dann dürfen die einen auch vor Ende des 
Studiums nicht mehr ziehen.
Evtl hängt das damit zusammen - z.B. Freiwillige Zurückstellungszusage 
für Studium auf Antrag: Verlängerte Frist
Zu Spät Einberufen, bereits durch Regelungen wie 1/3 Studienzeit um, 
geschützt - Keine Fristverlängerung?
Weiß es aber nicht...

Das einzige was ich sicher weiß:
Wenn man einmal für KatS unterschrieben hat, dann gilt Automatisch das 
Höchstalter 32 für Abbrecher...

Gruß
Carsten

Autor: Trottel (Gast)
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Geschichte:
!Oh, ich hatte bei mir in der Grundausbildung einen über Einzugs Grenze 
!(knapp zählt da das Schreiben? Dann war er glaub ich nicht drüber) 
!verheirateten mit Kind.
!Das war echt ne geile Situation, wie der die Fotos in den Spint räumte!
!Natürlich alle erstmal gefragt warum er überhaupt da ist, er fragt nur 
!zurück wieso.
!
!Ende der Geschichte war das er nach unserer Aufklärung direkt zum 
Zugführer !und direkt den nächsten Morgen Sachen abgeben konnte und 
wieder nach Hause !ist.


Kommentar der hier hin gehört(hoffe ich zumindest):
Würde mich erstmal schnell über eine Verkürzung bei dem zuständigen 
Sachbearbeiter nachfragen, der dir zugeteilt würde, wenn du mit der 
Verkürzung konkret kommst.

Dann, die doch etwas abgesicherten Fakten zurück an die Firma.

Autor: U. K. (rauchendesdope)
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Max M. schrieb:
> @U. K.
> Wäre interessant wie die überhaupt auf dich gekommen sind?

Meine ehem. Schule hat ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit, unter 
anderem eine "Jobbörse" die direkt an unserer Schule abgehalten wird. 
Das ist so quasi eine Berufsmesse bei der sich Firmen vorstellen, und da 
habe ich unter anderem bei dem Stand dieser Firma meine Personaldaten 
hinterlegt und ein bisschen mit den Personalchefs (Human Resources 
Manager) geplaudert ;)

> Ein halbes Jahr vorher bewerben ist doch Standard! Die meisten Firmen
> brauchen locker 4-5 Monate bis sie sich entschieden haben.

Hab ich mir zu Herzen genommen und bin jetzt fleißig am 
Bewerbungsschreiben und Lebenslauf verfassen.

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