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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Batterieversorgung: Einfacher schalter ohne größeren Spannungsabfall


Autor: Gast (Gast)
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Hallo, ich weiß, dass die kommende Frage eine absolute "noob-Frage" ist, 
ich verstehe aber einfach nicht, was an allem, das ich ausprobiert habe, 
das problem ist...

Was ich habe: Triggerschaltung aus TS555 Timer mit 3Volt 
batterieversorgung, der Ausgang des Timers soll einen Schalter 
aktivieren, der an eine zweite schaltung 3 Volt anlegt und durch den 
schätzungsweise max 500mA fließen dürfen muss.

Das Problem:
- Ich habe es mit pnp Transistoren versucht, irgendwie bekommt die 
zweite schaltung durch den (evtl 0,7v spannungsabfall) aber zu wenig 
saft.
- Ich habe es mit einem Subminiaturrelais ausprobiert, das mit 3V aus 
dem Netz zwar funktioniert, mit 3V aus der batterie aber nicht mehr.
- Ich habe es mit einem N-FET probiert, auch hier fällt aber bei Ugs=3V 
über dem Transistor zu viel ab (was ich schon nicht verstehe)...

Frage: Wie würdet ihr dieses eigentlich einfache problem lösen?
Ausgang-TS555 -> ???? -> 3Volt-Versorgung an meine andere Schaltung.
Bitte möglichst genau, wenn über transistor, wie den verschalten?

Ich habe als FETS den BS170, BS108, BS250 und als pnp bzw npn bipolar 
den ganzen standardkram da.

Autor: Bensch (Gast)
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> Das Problem:
- Ich habe es mit pnp Transistoren versucht, irgendwie bekommt die
zweite schaltung durch den (evtl 0,7v spannungsabfall) aber zu wenig
saft.

Falsche Schaltung, geht auch mit ein paar mV Abfall.

- Ich habe es mit einem Subminiaturrelais ausprobiert, das mit 3V aus
dem Netz zwar funktioniert, mit 3V aus der batterie aber nicht mehr.

Intelligentes Relais? Geht nicht mit umweltfeindlichen Batterien....

- Ich habe es mit einem N-FET probiert, auch hier fällt aber bei Ugs=3V
über dem Transistor zu viel ab (was ich schon nicht verstehe)...

Blick ins Datenblatt hätte den Nebel gelichtet....

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast (Gast)

>aktivieren, der an eine zweite schaltung 3 Volt anlegt und durch den
>schätzungsweise max 500mA fließen dürfen muss.

Was denn nun? Dürfen oder müssen?

Siehe Transistor.

MfG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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gut, dass irgendwo immer was falsch war, war ja naheliegend. gibt es 
denn ähnlich erleuchtende tips zur lösung da ich ja offensichtlich 
selbst nicht drauf komme? =D

zum ersten: ist das eine hinweis auf pnp transistoren?
zum zweiten: was sind denn umweltfreundliche batterien?
zum dritten: Ich habe ja ins datenblatt geschaut. aber was man dann auch 
darin erkennt ist ja offensichtlich vom vorwissen abhängig. etwas 
weniger nebel in der antwort wäre auch äußerst beglückend!

Autor: Gast (Gast)
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@falk
die formulierung deshalb, weil ich nicht weiß wie viel genau fließt, nur 
dass es weniger als 500mA sein werden.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

bei 0,5A brauchst Du schon einen ordentlichen FET
die Standard-Fets mit 5-10 Ohm RDS-On haben halt ihren Spannungsabfall.
Die Mindestanforderung wäre ein BSP295 (N-Kanal) der dürfte so ca 
0,2-0,3V Spannungsabfall (0,5 Ohm bei 0,5A) haben. Wenn das immer noch 
nicht reicht tuts wahrscheinlich ein IRLZ34.

http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3...

Bei PNP-Transistoren brauchst Du mindestens einen ZTX750 bzw. FMMT717 
bei einem Basisstrom > 10mA (Basiswiderstand dann <= 220 Ohm).
Andere Kleinsignal-Transistoren haben bei 0,5A einfach keine Verstärkung 
mehr.

Autor: Bensch (Gast)
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> zum ersten: ist das eine hinweis auf pnp transistoren?

Hinweis: zwischen Basis und Emitter bleiben 0,7V stehen.

> zum zweiten: was sind denn umweltfreundliche batterien?

Nein.

> zum dritten: Ich habe ja ins datenblatt geschaut. aber was man dann auch
darin erkennt ist ja offensichtlich vom vorwissen abhängig. etwas
weniger nebel in der antwort wäre auch äußerst beglückend!

Hinweis: Gate-Source-Spannung
Ein Hobby, bei dem man alles vergekaut bekommt, finde ich jedenfalls 
nicht beglückend- wenn man diese Wort hier überhaupt verwenden 
sollte.....

Autor: Gast (Gast)
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hallo anja vielen dank für diese konkrete antwort!

Autor: Gast (Gast)
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@bensch
danke, also:
-> die 0,7 Volt sind mir ja bekannt und das problem (deshalb die frage 
nach irgendeiner schaltung für meinen zweck), das ich zu umgehen 
versuche aber nicht weiß wie
-> Das ding mit UGS habe ich inzwischen erkannt, danke dafür

das mit dem vorkauen ist richtig, ich probiere auch lieber ersteinmal 
aus und versuche es selbst herauszufinden.. nur sitze ich an dieser 
schaltung mit unterbrechung nun schon 2 wochen und habe immernoch das 
selbe (oben beschriebene) problem nach sämtlichen versuchen... der rest 
funktioniert ja einwandfrei.

Das ganze problem existiert wohl auch nur weil ich eine teilschaltung 
ausgebaut und weiterverwendet habe, von der ich die spezifikationen 
nicht genau kenne.. (zB eben den peak-Strom)

Autor: Gast (Gast)
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Gibt es denn keine Möglichkeit mit dem Subminiaturrelais G5V-1
( https://www.relayspec.com/specs/021320/G5V1.pdf )
über Batterieversorgung? Ich habe noch nicht ganz verstanden wieso das 
nicht funktioniert. Das habe ich nämlich da und würde mir einiges 
ersparen...

Autor: Winfried (Gast)
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Am besten, du hängst mal Schaltpläne von all deinen Varianten an.

PNP: Emitter nach P3V, Basis über Widerstand vom 555 versorgen und 
Kollektor zur Schaltung, die du versorgen willst. Wenn du wirklich 500mA 
brauchst, sollten es schon 20-50mA Basisstrom sein und z.B. ein BD436.

Alternative: P-Kanal Mosfet mit kleiner UGS, z.B. BSH205, siehe auch:
http://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3...

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