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Forum: Platinen Theremin/Etherwave Layout

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Autor: Ralf (Gast)
Datum: 09.11.2009 22:56
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich würde mir gerne ein Theremin nachbauen. Als Basis verwende ich
diesen Schaltplan (Seite 4 des PDF):

http://www.moogmusic.com/manuals/HotRodEtherwav.pdf

Jetzt hab ich zwei Probleme:

1. Ich hab maximal Europaformat (100x160mm) für die Leiterplatte, also
kann ich leider die Bauteilanordnung von Seite 5 nicht halten :( Das hat
wiederum Einfluss aufs Layout, da durch die Bauteilanordnung ja ein
Großteil des Routings gegeben ist.
2. Ich hab's noch nicht so mit analogen Designs, und weiss nicht wie
unempfindlich/tolerant die Schaltung gegenüber dem Layout an sich ist.

Könnt ihr euch bitte mal mein bisheriges Layout (s.Anhang) anschauen und
mir Feedback geben?

- Abweichend vom Schaltplan habe ich momentan den Schalter direkt in der
Zuleitung geplant, deswegen sind Pin 1 & 2 des Frontanschlusses nicht
belegt (ansonsten hab ich zumindest wissentlich keine weiteren
Abweichungen)

- Die Unterseite ist eine GND-Fläche -> Hat das Auswirkungen auf die
Funktion bzw. Qualität? Da GND auf Erdpotential liegt, kann mir hier
Empfindlichkeit/Reichweite/etc. "verloren" gehen?

- Der Anschluss für das Poti "Volumetuning" (Pin6 des Frontanschlusses)
geht quer durch den entsprechenden Schaltungsteil, ist das kritisch?

- Die Versorgungsspannung +12V/-12V an C21/C22 habe ich versucht, so gut
wie möglich sternförmig zu verlegen -> Wäre prinzipiell eine Fläche in
diesem Design besser?

Ich hab alle Schaltungsteile so gut wie möglich gekennzeichnet, aber ich
weiss dass es nicht das Gelbe vom Ei ist :( Falls also was unklar ist,
bitte fragen.

Was meint ihr, wird das Layout so funktionieren?

Ralf
Autor: Michael (Gast)
Datum: 10.11.2009 19:58

Hm, ohne mich exakt mit der Materie auszukennen, würde ich sagen, dass
die GND- bzw. PE-Fläche der Schaltung hilft, die Annäherung an die
Antennen besser zu erkennen, da ja offenbar gegen Erdpotential gemessen
werden sollte, weil der Körper ja erdbezogen den größten kapazitiven
Einfluss bewirkt.

Für die Spannungsversorgung würde ich ebenfalls Flächen vorsehen.

Wie stabil/layoutunempfindlich die Oszillatorschaltungen sind, kann ich
leider nicht sagen, wenn's nicht in einem Quarzgehäuse steckt will ich's
nicht :)

Michael
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 11.11.2009 00:15

Hi Michael,

danke für die Antwort. Da momentan wohl keine weiteren Beiträge zu
erwarten sind, werd ich mich mal ans Feintuning des Boards machen,
vielleicht kann ich das noch etwas entwirren...

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 11.11.2009 19:26

Oi, ist das Layout SOOOO schlecht, dass gar nix mehr dazu zu sagen ist?
:)

Ralf
Autor: Max M. (xxl)
Datum: 11.11.2009 23:55

-Na, die Spulen zu den Antennen würde ich jeweils rechts und links
in einer Reihe (Wie Batterien einer Stabtaschenlampe) anordnen
wenn der Platz reicht. Wenns knapp wird kann man die Pads auch
nebeneinander platzieren, d.h. die Spulen würden um ein Rastermaß
versetzt platziert werden.
-Wenn man eine Platine beginnt sollte man sich schon mal Gedanken
machen wie man die befestigt. Hier wären, wenn keine andere Methode
angedacht ist, Schraubenlöcher angesagt.
-Das IC würde ich um 90° gegen dem Uhrzeigersinn drehen und etwas nach
oben schieben (mit der umliegenden Beschaltung) womit
sich eine Verkürzung der Leitungen zur Anschlußklemme ergeben
würde was gewiss nicht nachteilig ist.
-Die Spannungsversorgung scheint gut platziert zu sein.
-Die einzelnen Modulschaltungen müssten dann gut und elegant
in dem Zwischenraum zwischen dem Spannungsversorgungsmodul
und den Anschlussklemmen unten platziert werden.
-Der Detektor dürfte bequem über den VPO passen da dieser ohnehin
kleiner als die anderen Module ist.
                  DT
   VO/VT   FPO    VPO

-Die Pads der meisten diskreten Bauteile scheinen mir ein wenig
klein zu sein. Die würde ich größer machen. Platz reicht doch.
-Zu guter letzt würde ich noch auf beiden Seiten einen Text oder
Schriftzug einsetzen was die Herstellung vereinfacht.
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 12.11.2009 23:27

Hi Max,

danke für deine Antwort.
Die Spulen sollten um jeweils 90° versetzt zueinander angeordnet sein,
das würde wohl für ein besseres Ergebnis sorgen. Die Info stammt aus
einem Theremin-Forum.

Die Schraubenlöcher kommen noch, die mach ich zum Schluss rein.

Das Drehen des ICs guck ich mir an, danke. Ich bin sogar am Überlegen,
ob ich die Widerstände wieder hinlege, dann kann ich drunter
durchfahren, und hab auch nicht so einen Pulk an Lötstellen.

Die Pads sind direkt aus der Bibliothek ohne Änderungen, und da ich die
Platine fertigen lasse, dürften sich da keine Probleme ergeben, denke
ich.

Ralf
Autor: Michael (Gast)
Datum: 26.11.2009 23:37

Hi, gings an dem Teil mal weiter bzw. wie ist der aktuelle Stand? Würd
mich interessieren :)
Nimmst du die polypropylen/polystyren Kondensatoren aus dem EM Theremin
Artikel, oder einfach Keramikkondensatoren bzw. welchen Unterschied
würde das machen?

Michael
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 27.11.2009 18:26

Hi Michael,

es geht voran, leider nur stückchenweise. War nicht so einfach, die
passenden Spulen zu finden... Das Layout bekommt den letzten
Feinschliff, wenn alle Teile da sind, werd ich die Platinen mal
bestellen... Zu den Caps kann ich nix sagen, ob es einen Unterschied
macht oder nicht, ich meine mal gelesen zu haben, dass diese
Poly-wasauchimmer Caps stabiler sind, was Frequenzgang etc. angeht...
Vielleicht kann da jemand Klarheit schaffen? :)

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 16.12.2009 18:59

So, ich hol das jetzt nochmal hoch, weil ich hier nochn
Beschaffungsproblem mit den Caps habe. Im EM-Theremin-Artikel
(http://www.cs.nmsu.edu/~rth/EMTheremin.pdf) sind
polypropylen/polystyren bzw. polyester Kondensatoren angegeben. Kann
mich bitte jemand aufklären, was die Dinger so besonders macht bzw. ob's
auch mit ganz normalen Keramikkondensatoren gehen würde? Was ich bis
jetzt rausfinden konnte, ist dass die Polywasauchimmer-Caps wohl enger
toleriert sind und über Laufzeit wesentlich stabiler.

Ralf
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum: 16.12.2009 20:21

Mit Keramikkondensatoren würde ich das nicht aufbauen, weil es ja
ein Schwebungsgenerator ist, der darauf angewiesen ist, daß die beiden
Oszillatoren im "Ruhezustand" (d.h. keine Musik) die gleiche Frequenz
aufweisen müssen. Keramikkondensatoren weisen eine höhere
Temperaturdrift
auf als MKP oder MKT-Kondensatoren. Du müßtest dann immerzu neu ab-
gleichen.

Onkel Pollin hat  MKT-Kondensatoren, da werden andere Versender
auch welche haben.

MfG Paul
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 16.12.2009 20:58

Hallo Paul,

danke für deine Antwort. Okay, dann werd ich mal schauen, wo ich
entsprechende Caps herbekomme. Ausserdem hast du mir grad geholfen, die
Schaltung nochmal aus nem anderen Blinkwinkel zu betrachten, da ist
jetzt noch mal was klarer geworden, danke!

Ralf
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum: 16.12.2009 21:08

Alles klar, -wenn es klarer geworden ist...;-)
MfG Paul
Autor: Luis (Gast)
Datum: 19.01.2010 20:25

Hallo,
die passenden Spulen gibt´s bei Farnell, und soviel ich weiß nur dort
Hab das Teil auch gebaut, es lohnt die angegebenen Kondensatoren zu
verwenden (z.B.NPOs).
Die Platine kann ruhig größer werden (200x100), da die Länge des
Gehäuses bzw. ein vernünftiger Abstand der Antennen gut 45 cm beträgt.
(gegenseitiger Störeinfluß, Spielbarkeit und Handabstand beim
Stimmen(!))
Auch hab ich, wie im Pdf beschrieben, den fixpitch möglichst weit vom
variablepitch angeordnet, und beim Stimmen der Oszillatoren  einen
Plastikschraubendreher verwendet.

im layout sind nur jeweils drei Spulen vorhanden statt vier wie beim
em-theremin, welche hast du weggelassen?

Es lohnt sich die hotrod schaltungen, wie Kopfhörer-Ausgang und Pitch-CV
(funzt super) etc. gleich auf der Platine unterzubringen und man hat
dann ein "EM-Theremin Plus".

Schöne Sache, so ein Theremin.
LG Luis
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 19.01.2010 21:55

Hallo Luis,

so ein Zufall, dass ausgerechnet jemand an dem Tag bzgl. des Theremin
schreibt, an dem die Leiterplatten eingetroffen sind :)

Siehe dazu hier:

Beitrag "Kosten bei EuroCircuits unklar :("

Mittlerweile habe ich das Layout entsprechend an die Original-Bestückung
angepasst, d.h. es ist nicht mehr wie oben, sondern entspricht
weitestgehend der Platzierung wie es beim aktuellen Etherwave ist, dafür
ist die Platine auf 220x70mm geändert, was aber von der Fläche her
ungefähr dem Euroformat entspricht.
Die Erweiterungen sind für's nächste Release geplant :)

Bzgl. der Spulen, ich habe die Schaltung gemäß dem EMTheremin angelegt
und mich dann auf Thereminworld.com erkundigt, welche Abweichungen es
zum aktuellen Stand gibt.
Dort ist gesagt worden, dass erstens nur noch drei Spulen verwendet
werden und die Anordnung nicht mehr wie die vier Spulen aus der
Originalschaltung nebeneinander, sondern jeweils im rechten Winkel
zueinander ist.
Ausserdem haben sich die Werte wie folgt geändert:

Pitch:
- 10mH, 25mH, 5mH von Antenne Richtung Schaltung
Volume:
- 2.5mH, 10mH, 2.5mH von Antenne Richtung Schaltung
- Die Diode aus dem EM-Theremin hab ich an die innere 2.5mH Spule
angeschlossen

Wie hast du die Antennen gefertigt? Also was hast du verwendet an
Material, wie hast du es gebogen bekommen und wie ist die Befestigung?
Ich dachte an ein Rohr, wie man es z.B. beim Wasserboiler hat, für's
Biegen muss ich mir noch was überlegen, und die Befestigung ist auch
noch nicht ganz klar. Ich würd einfach die zum Rohr passenden
Verschraubungen verwenden, selbst wenn sie zum Rohr wg.Gummidichtung
o.ä. isoliert sind, dürfte das nix machen. Am liebsten wäre es mir, wenn
ich die Antennen aus Transportgründen relativ einfach abmontieren kann.

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 20.01.2010 20:04

Hallo Ralf,
dann bist du grad schon fleißig am Löten...
Da gibt´s ganz nett ein paar unterschiedliche Bauteilwerte in den
Versionen des EM Theremins und des Etherwave. Ich hab mich an den
Schaltplan im "Hotrod" Tutorial gehalten mit Ausnahme von R14, hat bei
mir nur mit 560K (EM) funktioniert.
Andere Werte haben: R2,R6,R16,R14,R15,C16, außerdem gibt es boards mit
einem Q9 und einem weiteren Kondensator.
Der Aufwand für die Antennen war um einiges größer als ich dachte:
zuerst hab ich`s mit den Quetschverschraubungen probiert, sieht aber
ziemlich "plumber" aus, war mir zu klobig, hab dann mit verschiedensten
Steckern probiert,
6.3 Klinke war der Favorit, allerdings hält das Plastik das Einlöten ins
Rohr nicht aus,
hab mir dann auf der Drehbank selbst Klinken aus Messing gedreht, die
passen in den 6.3 Klinkenstecker am Gehause,geht tadellos und
praktischer als das Herumgeschraube,
wenn man das Gerät mal mitnehmen möchte.
Bin dann später draufgekommen, daß die das beim Etherwave-Pro auch so
gemacht haben.

Zum Biegen geht am leichtesten Kupferrohr, über eine Schablone kalt
gebogen, allerdings verbiegt sich das auch wenn´s mal hinunterfällt...
oder die gerade Pitch-Antenne kriegt im Rucksack die Kurve. Epoxy-
Füllung tut da gut.

Am besten hält sich Messingrohr, wie es die Lampenhersteller verwenden,
ist zum Biegen aber kniffliger, sieht aber edler aus.
Ein Schlosser/Installateur kann dir da sicher am ehesten weiterhelfen.

Für die Potis hab ich mir eine extra Platine gemacht, auf der alle
zusätzlichen Schaltungen, außer der Pitch CV, Platz haben.
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 20.01.2010 23:22

Hallo Luis,

vielen Dank für deine Antwort. Ja, bin schon am Löten :)
Sogar bald fertig, ich muss noch die Potis verdrahten, dann werd ich mal
mit dem Oszi rangehen, ob ich was am Audio-Ausgang sehen kann. Momentan
sehe ich da nämlich gar nix (Antenne und Potis nicht angeschlossen,
dachte aber, dass ein "Basis"-Signal kommt).

Ich habe ebenfalls den Schaltplan aus dem HotRod-Manual als Basis
genommen. Danke für den Hinweis mit R14, ich werd's im Hinterkopf
behalten, falls es nicht gehen sollte, werd ich mir die Ecke der
Schaltung genauer ansehen.

Woher weisst, du dass es Board mit einem weiteren, neunten Transistor
gibt? Im "EtherWave Field Upgrade Manual" sehe ich links und rechts in
der Nähe der großen Spulen jeweils eine Bestückposition für einen
weiteren Kondensator, dort bezeichnet mit C31 und C32.

Drehen von Klinkenkontakten wär auch bei mir kein Problem, aber ich kann
nicht nachvollziehen, wie das dann bei der Pitch-Antenne halten soll?
Oder hast du das nur für die Volume-Antenne genutzt? Kannst du evtl. ein
Foto posten?
Apropos Volume-Antenne, hast du auch unter die Leitung von Antenne zu
Leiterplatte eine mit PE verbundene Fläche bzw. ein Blech gesetzt?

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 21.01.2010 15:04
Angehängte Dateien:

Hallo Ralf,
Danke für den Hinweis auf das "EtherWave Field Upgrade Manual", war mir
nicht bekannt.
Hat sich ja einiges getan...
zu den Antennen: am Grundgehäuse sind Klinkenstecker anstatt der
Quetschschrauben montiert,
in die man bei aufgesetzter Abdeckung die Antennen steckt.
Die Pitch-Antenne ist daher nicht seitlich montiert, sondern rechts oben
(steckt quasi im Deckel) aber auf den Bildern sieht man´s eh.
Eine mit Ground verbundene-Folie oder ein Blech brauchst du unbedingt
zum
Abstimmen, hat glaub ich, mit der Grundkapazität zu tun, jedenfalls ohne
reagiert die Antenne je nach Aufstellungsort extrem unterschiedlich.
Als Verbindungsdraht von Antenne zu Platine kein flexibles Kabel
verwenden, sondern etwas formstabiles: verzinnte Litze zB.
Eingestellt wird einmalig durch Abstandsveränderung der Litze zur Folie.
Einstellen ist überhaupt ein langwieriges nie endendes Kapitel.
Temperatur, Drift, Wetter, wahrscheinlich auch Horoskop spielen da große
Rollen : )
Wichtig ist: warm laufen lassen. die erste Viertelstunde einfach warten
und dann die gut beschriebenen  Schritte im Manual prozedieren und
später beim Spielen auch: erst mal warmlaufen lassen.
Ich hab versuchsweise für R2/ R6 je einen PTC eingelötet und glaub das
bringt´s.
(für genaue Aussagen fehlt mir aber das profunde Fachwissen)
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 21.01.2010 20:54

Hallo Luis,

das sieht gut aus! Werd mir das mal überlegen, evtl. geh ich eher auf
Bananenstecker, das könnte stabiler sein. Ist aber ne Detailfrage, muss
ich ausarbeiten. Dein Gehäuse sieht klasse aus, wo/wie hast du das
gemacht? Hast du da was fertiges gekauft?

Wegen der Folie/Platte, die kommt soweit ich das aus dem EM-Artikel
sehen konnte nur unter die Zuleitung der Volume-Antenne, oder? Oder auch
unter die Pitch-Antennenzuleitung?

Ich bin momentan an der Inbetriebnahme, muss das Steckernetzteil
modifizieren. Hab ursprünglich einen 2x15Vac Trafo drin gehabt, baue
gerade um auf 2x9Vac. Beim 15er ergab die gleichgerichtete Spannung
einen Wert von 30Vdc(!), das ist zuviel für die Spannungsregler im TO-92
Gehäuse, die werden mir zu warm. Deswegen steigt der 7812 auch ab und zu
aus, wie ich vermute.

Die Pitch-Versuchs-Antenne (kleines Stück Alu-Rundmaterial) hat im
absolut fliegenden Aufbau und massig voller Tischplatte zumindest dafür
gesorgt, dass sich die Frequenz am OP-Eingang leicht geändert hat,
allerdings kommt am Ausgang nix. Ich vermute(eher hoffe), weil ich
absolut keinerlei Erstabstimmung vorgenommen habe, das werd ich jetzt
mal versuchen.
Am zweiten OP-Ausgang tut sich jedenfalls nix nennenswertes, egal was
ich bisher versucht habe. Am Audio-Signal kommt dann wahrscheinlich
deswegen nix, weil quasi die Lautstärke voll übersteuert ist (vermute
ich).

Ich hab mir ein Pertinax-Brett gemacht, auf dem ich das Board und ein
paar Antennen mal stabil montieren will, damit ich einen definierten
Testaufbau hab, und werd jetzt mal versuchen, ob ich dem Audio-Signal
was entlocken kann :)

Ralf
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.01.2010 21:17

Postet mal ein wenig Musik(?), wenn eure Theremins laufen.
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 21.01.2010 21:52

> Postet mal ein wenig Musik(?), wenn eure Theremins laufen.
grins
Der war gut. Luis kann vielleicht schon was "angenehmes" liefern, da er
wohl schon länger eins hat. Aber ich werd erst mal ne Weile quieken :)

Aber wenn du was hören willst, guck mal auf YouTube.

Auch wenn ein Syntesizer hinten dran hängt und es dadurch nochmal anders
ist, hat mir das enorm gefallen:

http://www.youtube.com/watch?v=h-3lU3bgOgE

Ralf
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.01.2010 22:31

Ralf schrieb:
> Der war gut. Luis kann vielleicht schon was "angenehmes" liefern, da er
> wohl schon länger eins hat. Aber ich werd erst mal ne Weile quieken :)

Wie ein Theremin klingt, weiß ich ja und ich stelle es mir gar nicht so
einfach vor, so einem Teil angenhme Töne zu entlocken. (Deswegen auch
das '?')

Also: es macht nichts, wenns quiekt und kreischt - Hauptsache es kommen
einigermaßen beeinflußbare Töne dabei raus. Das könnt ihr ja mal
vorführen, wenn der Lötkolben ausgekühlt ist ;-)
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 21.01.2010 22:51

Ja, klar, das kann ich machen, kein Problem. Ich hab nix dagegen, wenn
andere mitleiden :)

Aber du hast recht bzgl. Schwierigkeitsgrad. Kennst du dieses
"Koordinations-"Training, wo man irgendwie eine Hand überm Kopf kreisen
lässt und sich gleichzeitig vertikal übern Bauch reibt? Oder den Fuss
wippen lassen, irgendwie sowas, jedenfalls stelle ich mir das genauso
vor am Anfang :)

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 21.01.2010 23:14

Hallo,
wenn da nix kommt lies mal auf Seite 6 des "hotrod-manual", C28 brücken,
bzw Pin 12 des
LM13700 auf ground,
das setzt die Vol-Antenne außer Betrieb, bzw den VCO auf volle
Lautstärke.

R14!! das wars bei mir. Lautstärke "untersteuert"

Miß die Frequenz an L13 und L12.  Beide sollten so um die 270 bis 285kHZ
sein ist aber egal wieviel genau, worauf es ankommmt bei einem beat
freqency oszillator ( Schwebungssummer),
ist deren unterschiedliche Freqenz, die über D14 dedektiert wird.
Frequenz Fix Pitch minus Frequenz Variable Pitch = hörbare Frequenz. 40
Hz-17KHz
(manche hören auch noch das gras wachsen)
Sind die mehr als 10kHZ auseinander dann kannst du fast nix mehr hören
außer Zirpen.

an R23 liegt das audio Signal an, falls mögl. der OTA streikt.

Wenn du einen Trafo mit 2x 15V hast, kannst du dir auch ein besseres
Netzteil, (mit Brückengleichrichtung und Mittenanzapfung) als diese
"Sparschaltung"  aus dem Manual überlegen. 9V ist zu wenig, ergibt 12,7
V. auch für einen 78-L-12.

Klinke ist sehr stabil, zudem steckt die Antenne ja auch noch im
Gehäuse.

Die Folie ist nur unter der Pitch Antenne!

Gehäuse ist von mir, hatte noch Funierreste von einem Biedermeier-Bett,
das unbedingt zu einem Thereminkasten umgebaut werden wollte. :)

Ja, mit Effekt dran klingt´s riesig, mit der richtigen PA kannst du in
den tiefen Frequenzen Wände zittern lassen :)

Das mit dem Testaufbau ist gut, ich hab die längste Zeit mit einem
offenen Theremin gelebt.
Gehäuse kam erst viel, viel (und zwei Platinen) später.
Autor: Luis (Gast)
Datum: 21.01.2010 23:22

Töne entlocken ist nicht schwer, Töne treffen umso mehr.
Diese EM Theremine klingen sehr angenehm, Cello ähnlich, nicht zu
vergleichen mit den Schaltungen die z.B.  einen 4046 im Kern verwenden,
die klingen eher sinuslastig .
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 21.01.2010 23:37

Luis schrieb:
> Töne entlocken ist nicht schwer, Töne treffen umso mehr.

Da fehlen halt sowohl der Hals, als auch die Stege...
Autor: Luis (Gast)
Datum: 22.01.2010 00:18

Stimmt, deshalb nennt MOOG es auch Etherwave, weil man in der Luft
herumfuchtelt.:)

Ein gutes Theremin läßt sich aber ernsthaft spielen, bzw nachdem man
viel geübt hat, wie für jedes andere Instrument. Und gute Instrumente
baut der Instrumentenbauer.

Dieses Teil erhebt nicht den Anspruch ein perfektes Instrument zu sein,
im Vergleich zu vielen anderen im Netz herumschwirrenden Schaltungen,
ist es aber weit mehr als nur ein Spielzeug.

Außerdem ist die Schaltung ziemlich lehrreich, für mich jedenfalls,
und ich find´s lustig, daß dieser thread ausgerechnet im
microcontrollernetz stattfindet,
bei soviel  anachronischer Analog-ie.
Spricht vielleicht für die Zeitlosigkeit des Instruments.
Oder der Sehnsucht nach der guten alten Zeit, wo man auf´s Radio
draufhaute um den Sender einzustellen...
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 22.01.2010 01:47

Hi Luis,

damit hast du vollkommen recht :)

Bin grad am on-the-Fly-Abgleichen. Prinzipiell tut es (Volume Antenne
noch nicht getestet), aber die Empfindlichkeit der Pitch-Antenne ist
extrem niedrig (>7cm). Liegt wahrscheinlich am Testaufbau und dem
Drumrum. Oder an der Antenne -> Alu-Rundmaterial statt (Kupfer-)Rohr,
kann das sein? Ich hab eine mit GND verbundene Kupferfolie unter die
Leitung der Antenne geklebt.

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 22.01.2010 07:12

Moin,

also, kurze Info, ich hab's nicht geschafft, nennenswerte
Tonhöhenänderungen über eine akzeptable Distanz zu produzieren, daher
bin ich zur VolumeAntenne noch nicht gekommen, aber man kann schon mal
was hören im Kopfhörer :)

Keine Ahnung, was der Bug ist, um drei Uhr hab ich aufgegeben, werd
vielleicht heut abend einen neuen Versuch starten und mir mal die
Empfindlichkeit der Pitch-Schaltung mit dem Oszi ansehen, vielleicht
komm ich dann drauf, an was es liegt.

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 22.01.2010 23:59

So, kurzes Update:

Ich hab das Theremin mal auf einem freien Tisch im Wohnbereich
aufgestellt, es hat sich zumindest schon mal ein Unterschied zur
Werkstatt gezeigt. Aus den vormals wenigen Zentimetern sind zumindest
schon mal etwa 15cm geworden. Das heisst also, die Umgebung beeinflusst
doch schon die Reaktion, angefangen von Metallteilen bis hin zum etwa
zwei Meter entfernten PC.

Ich bin nach wie vor erst am Abgleich der Pitch-Antenne. Morgen will ich
mir die Spulen nochmal ansehen, ich hab beim Bestücken nicht dran
gedacht, dass es hilfreich sein könnte, auf den Wicklungssinn zu achten.
Evtl. bewirkt das noch eine Verbesserung der Empfindlichkeit der
Pitch-Antenne. Auf 50-60cm würde ich eigentlich schon gerne kommen :)

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 24.01.2010 22:16

Und, tut sich was?
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 25.01.2010 18:38

Hi Luis,

naja, wie man's nimmt... Die Reichweite der Pitch-Antenne konnte ich auf
meinem Wischiwaschi-Testaufbau durch extreme Abgleicharbeiten auf
geschätzt etwa 30cm nach oben pusten. Ich hoffe, da kann ich noch mehr
erwarten/rausholen.

Aber der Tonbereich gefällt mir nicht, das sind keine drei Oktaven.

Zwischenzeitlich hab ich auch versucht, die Volume-Antenne in Betrieb zu
nehmen, aber der Pegel am OP ändert sich nicht einen Muks, wenn ich das
Poti P1 verwende.
Ich hatte beim ersten Versuch wie von dir beschrieben ebenfalls R14 im
Verdacht, ein 820k parallel dazu hat nichts gebracht.
Das Oszi verstimmt mir durch den Tastkopf die ganze Sache hörbar, ich
will grad mal gucken, ob's mitm Trenntrafo besser zum Messen ist...

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 25.01.2010 18:40

Hm, da fällt mir ein, welche Spulen hast du für die Oszillatoren und die
Antennen verwendet?

Für die Oszillatoren hab ich die TOKO 5P genommen. Da du geschrieben
hast, dass sie nur von Farnell zu bekommen sind, nehme ich an, du hast
die gleichen :)

Für die Antennen hab ich die 1535-Serie von Hammond genommen.

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 25.01.2010 19:07

Hallo,
für die Antennenspulen ist nur das Original gut genug : )
http://at.farnell.com/bourns-jw-miller/6302-rc/cho...
die haben den besten Q, Gütefaktor, ist wie bei den Kondensatoren, sind
nicht alle gleich gut für alles zu gebrauchen.
bei den Abgleichspulen, kannst du auch 100µH Typen verwenden, solange
sie im Frequenzbereich
arbeiten. 5p, ja, ich kann mich erinnern. die Hammondspulen werd ich mal
suchen.
Hab zum abgleichen auch schon selbstgewickeltes verwendet, mit Erfolg.
(Abgleichspule aus einem Radio auf 50µH getrimmt)

eine Idee zur VOl Antenne: verleg mal die Diode hinter die letzte Spule,
oder wenn du noch Spulen, hast versuch´mit dem Aufbau a la´ EM-Theremin.

Ist schon eineinhalb Jahre her, daß ich meins gebaut hab, bin wieder auf
den Geschmack gekommen. Hab irgendwo mal einen Aufbau in SMD gesehen,
wär einen Versuch wert.
Autor: Luis (Gast)
Datum: 25.01.2010 19:14

Kann nirgends Spulen von Hammond finden. Wo gibt´s die?
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 25.01.2010 19:52

Hier gibts die Hammonds:

http://de.mouser.com/Passive-Components/Inductors/...

Die hab ich genommen, weil auf Thereminworld.com im Forum gesagt wurde,
sie hätten eine niedrige Kapazität etc.

> eine Idee zur VOl Antenne: verleg mal die Diode hinter die letzte Spule,
> oder wenn du noch Spulen, hast versuch´mit dem Aufbau a la´ EM-Theremin.
Ja, ist jetzt die Frage, für wen von uns beiden die letzte Spule auch
die letzte ist :)
Ich hab die Diode an der Spule angeschlossen, die in die Schaltung zeigt
(also die letzte von der Antenne aus gesehen) - so ist es ja auch beim
EM Theremin gewesen.

Was mich total verblüfft ist dass eben gar nix geht, wenn ich P1 regle.
So wie ich mich kenne, hab ich n Lötfehler, das werd ich jetzt mal
untersuchen. Obwohl die Oszillatorfrequenz beim Verstellen von P1
reagiert...

Ich LIEBE Analog-Technik :)

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 26.01.2010 19:15

Hallo Ralf,
was macht die LIEBE? :)

Ich les´ grad FredM´s "understanding and calbrating the theremin´s front
end".
gut erklärt, aber auch nicht alles, da hab ich noch viele Fragen.

Hast Du die spice-simulation mal probiert?

Wie hast du dein Theremin geerdet?

Danke für den Mouser link, dacht´die gibt´s nur in Amerika.
Verkaufen die auch an Privatleute oder nur an Firmen?
Luis
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 26.01.2010 21:45

Hi Luis,

> was macht die LIEBE? :)
Hm... momentan genauso viel wie die andere grml
Die Volume-Schaltung reagiert ums Verrecken nicht. Auch das Ersetzen des
OP's durch den pinkompatiblen LM13700 hat nichts gebracht (hatte ich
aber auch erwartet). Jetzt muss ich mal schauen, wodurch das verursacht
wird.
Ich werd schauen, was die Volume-Schaltung ohne den OP macht, und auch
prüfen, wie es sich mit OP verhält, wenn ich den Ausgang (Pin 12) über
einen Widerstand nach Masse lege, dann müsste ich eigentlich etwas sehen
können, wenn die Sache an sich funktioniert. Könntest du evtl. die Werte
posten, die du für die "VCA Prozessor"-Schaltung verwendet hast?
Ich hab mich an die Werte aus dem HotRodding-Manual gehalten. Die Werte
aus dem EM-Artikel weichen doch schon erheblich davon ab, das werd ich
dann als nächstes ausprobieren!
Wenn die Verstärkung des VCA-Prozessors gaaaanz grob mit R37/R14 und den
Werten aus dem HotRodding-Manual berechne, komme ich auf 3M3/1M = 3.3,
im Gegensatz zu 4M7/560k = ~8.4! Welche weiteren Auswirkungen dann noch
R35 sowie R36 haben, muss ich aber noch rausrechnen.

Die Pitch-Antenne reagiert jetzt soweit eigentlich recht brauchbar, aber
die Linearität und der Temperaturdrift der Oszillatoren machen mir noch
n bisschen sorgen. Hast du das irgendwie kompensiert?

> Ich les´ grad FredM´s "understanding and calbrating the theremin´s front
> end". gut erklärt, aber auch nicht alles, da hab ich noch viele Fragen.
Das heisst, du bist auf meinen Thread gestossen? :)
Ich bin noch nicht zum Lesen gekommen, mich juckt in den Fingern, dass
ich das mal ans Laufen bekomm!

> Hast Du die spice-simulation mal probiert?
Nein, ich seh da grad keinen Sinn drin, irgendwie muss die Schaltung ja
mit den angegebenen Werten funktionieren, aber ich werds trotzdem
demnächst tun, vielleicht bringt mich das noch auf ne Idee...

> Wie hast du dein Theremin geerdet?
Direkt über's Steckernetzteil -> Trafo, 2x12Vac, Wicklungen parallel,
ein Wicklungsende auf Erde gelegt, und dann zweiadrig raus auf's Kabel.
Wie hast du es gemacht, also Netzteil und Erdung?

> Danke für den Mouser link, dacht´die gibt´s nur in Amerika.
Nein, die sind vor ein oder zwei Jahren auch zu uns gekommen :)

> Verkaufen die auch an Privatleute oder nur an Firmen?
Soweit ich weiss, müsste auch Privatkauf gehen. Ich beziehe
Mouser-Artikel der Einfachheit halber bei meinem örtlichen
Elektronik-Lieferanten, mit dem ich sowieso zusammenarbeite, von daher
wäre es auch möglich dass ich für dich mitbestelle und es dir dann
zuschicke. Wo wohnst du denn?

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 26.01.2010 23:20

Hallo Ralf,
ja den threat hab ich gefunden, du sagtest ja man hätte dir die
Hammond-Spulen auf Thereminworld empfohlen.
Die Idee mit den CA3086 ist gut, hab auch schon mal dran gedacht; bringt
sicher
was zur Stabilität. ist halt nicht mehr ganz so diskret...
Temparatur: wie gesagt ich hab mit einem PTC statt R2/R6 probiert und
für gut befunden.
                   was hast du für Kondensatoren für die Oszillatoren?

Mir fällt grad auf, daß ich das Theremin nie mit dem Oszi vermessen hab,
hab mir das erst gekauft, da war´s schon fertig. Sollt ich mal
nachholen.
Netzteil und Erdung.
Hab da mal in Elektor was gelesen, da ging´s um einen kapazitiven
Näherungssensor, da stand man müsse die Erdung mit einem
hochvoltverträglichen Kondensator koppeln??? vielleicht ein üblicher
Übersetzungsfehler?

> Ich beziehe
> Mouser-Artikel der Einfachheit halber bei meinem örtlichen
Elektronik-Lieferanten.
 So fein möcht ich´s auch mal haben. In ganz Tirol gibt´s keinen
einzigen.

Luis
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 27.01.2010 00:08

Hi Luis,

> Die Idee mit den CA3086 ist gut, hab auch schon mal dran gedacht; bringt
> sicher was zur Stabilität. ist halt nicht mehr ganz so diskret...
CA3083 meinst du, oder? Egal, die Transistor-Arrays eben :)
Der "undiskrete" Aufbau wäre mir egal, Hauptsache das Ding läuft ohne
große Abstriche so gut wie möglich ;)

> Temparatur: wie gesagt ich hab mit einem PTC statt R2/R6 probiert und
> für gut befunden.
Hm, könnte ich auch mal probieren. Aber eins nach dem anderen, erst muss
ich das Problem mit der Lautstärke lösen...

> was hast du für Kondensatoren für die Oszillatoren?
Jeweils 3.3nF(Metallfilm) parallel zu der Spulenkombi der
Pitch-Oszillatoren, was bei der LC-Schwingkreisrechnung im Mittel etwa
285kHz ergibt.
Beim Volume-Oszillator muss ich gestehen, dass ich noch nicht dahinter
gekommen bin, welcher der Kondensatoren denn nun dessen Frequenz
bestimmt :(
Wenn ich die Messung von vorhin noch richtig im Kopf habe, waren es
etwas um die 450kHz, wenn ich mich recht erinnere...

> Mir fällt grad auf, daß ich das Theremin nie mit dem Oszi vermessen hab,
> hab mir das erst gekauft, da war´s schon fertig. Sollt ich mal nachholen.
In dem Fall wär's fein, wenn du mir die Ergebnisse zukommen lassen
könntest, dann hätte ich einen Vergleich, welches Signal ich wo erwarten
kann, gerade bezogen auf den Volume-Teil wär das interessant. Aber nur,
wenn du eh messen wolltest.

> Netzteil und Erdung.
> Hab da mal in Elektor was gelesen, da ging´s um einen kapazitiven
> Näherungssensor, da stand man müsse die Erdung mit einem
> hochvoltverträglichen Kondensator koppeln??? vielleicht ein üblicher
> Übersetzungsfehler?
Du meinst, GND nicht direkt an Erde, sondern über den Kondensator? Kann
ich mir nicht vorstellen, dann fehlt ja der Bezug? Welches Netzteil
verwendest du denn?

>> Ich beziehe Mouser-Artikel der Einfachheit halber bei meinem örtlichen
>> Elektronik-Lieferanten.
> So fein möcht ich´s auch mal haben. In ganz Tirol gibt´s keinen
> einzigen.
Ja, wie gesagt, das Angebot würde stehen. Aber schreib doch einfach mal
eine Email nach München. Auf der Website kannst du auch auf Österreich
und andere Länder umstellen, ich vermute mal, dass du dann auch die
Versandkosten usw. einsehen kannst, wenn du eine Online-Bestellung
aufgibst - musst ja nicht gleich "Bestellen" anklicken :)

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 27.01.2010 21:14

Hallo,
Jaja die arrays eben. ich meinte schon die 3086, die 3046, oder eben die
3083, dies wenigstens noch gibt. Hab aus nem Ausverkauf noch ein paar
3086 und 3046 erstanden die verbaut werden wollen.
Mouser liefert auch nach Ö. wo bist du denn zuhaus?

Frage: Du bist ja eigentlich ein microcontroller, oder? Hab ich nicht
viel zu tun gehabt bisher;
Ich bräuchte für einen PIC16f628 ein leistbares Programmiergerät, ev.
USB und Software.
Sollte auch für PIC16 funktionieren, da gibt´s für Anfänger am meisten
Beispiele.
bei der Fülle an Angeboten, fertig oder DIY, weiß ich nicht wirklich ob
ich das alles brauch.

Luis
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 27.01.2010 21:57

Hi Luis,

> Jaja die arrays eben. ich meinte schon die 3086, die 3046, oder eben die
> 3083, dies wenigstens noch gibt. Hab aus nem Ausverkauf noch ein paar
> 3086 und 3046 erstanden die verbaut werden wollen.
Ah, sorry, ich hab mich der Array-Sache noch nicht angenommen, erst will
ja mal das aktuelle Design ans Laufen gebracht werden :)
Ich wusste daher nicht, dass es da noch andere Typen mit ähnlicher
Bezeichnung gibt schäm

> Mouser liefert auch nach Ö.
Das wär ja schon mal gut. Hast du den Privatverkauf auch gecheckt?

> wo bist du denn zuhaus?
Im Schwarzwald. Am Neckar-Ursprung (Schwenningen) :)

> Frage: Du bist ja eigentlich ein microcontroller, oder?
LOL Ja, ich bin so gesehen eher ein µC als ein Schwingkreis :)

> Hab ich nicht viel zu tun gehabt bisher;
Also so wie ich mit den analogen Sachen =)

> Ich bräuchte für einen PIC16f628 ein leistbares Programmiergerät, ev.
> USB und Software.
Leistbar in welchem Rahmen?

> Sollte auch für PIC16 funktionieren, da gibt´s für Anfänger am meisten
> Beispiele.
Kannst du mir einen kurzen Abriss über die Programmier-Interface der
beiden Controller geben? Ich bin eher der 805x-Typ, daher weiss ich
jetzt nicht auswendig, welches Interface die verwenden (ich guck aber
auch separat noch wg. den PICs).

> bei der Fülle an Angeboten, fertig oder DIY, weiß ich nicht wirklich ob
> ich das alles brauch.
Öhm, was ist ALLES? Ich werd aus der Beschreibung jetzt nicht ganz
schlau :)
Meinst du weitere Features wie Debuggen etc.?

Hier mal die Ergebnisse einer Schnellsuche:
http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/brenne...
http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/brenne...

Die Schaltungen scheinen recht einfach zu sein und haben USB. Ich weiss
aber nicht, ob man damit auch debuggen kann.

Die Website meines örtlichen Händlers ist:
http://www.geist-electronic.de/html/home.html

Da findest du im Shop mit dem Suchwort "PIC" auch noch ein paar
Sachen/Programmer, allerdings musst du dich informieren, welche der
Schaltungen das bieten, was du gerne hättest. Du könntest dort auch die
Teile vom SPRUT-Brenner bestellen. Er bietet auch einen
Programmierservice, falls das für dich sinnvoll ist.
Falls du Support brauchst für die Programmer-Sache, kein Problem, ich
helfe gerne, aber das sollten wir in einen separaten Thread auslagern,
oder per Email machen :)

Bzgl. des Theremin, ich hab grad (nachdem ich Stück für Stück durch die
Schaltung bin und Teile aus- und wieder eingelötet habe) festgestellt,
dass die Lautsprecher reagieren, wenn ich die mittlere Spule der
Lautstärke-Schaltung mit Druck berühre!!! -> Das untersuche ich jetzt
mal bzgl. der Signale und der Änderungen etc.
Wär klasse, wenn ich jetzt endlich das Problem lokalisiert hätte!

Ralf
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 27.01.2010 23:31

Wooooooohooooooooo!

Es geht!!! Na eeeeendlich! Der Fehler bestand zum Einen aus dem zu
unempfindlichen Volume-Schwingkreis und zum Anderen aus falsch gewähltem
Material für die Volume-Antenne des Testaufbaus argl

Ich bin zufällig drauf gekommen, als ich mal alle Kontakte mit dem
Finger angetippt hab (-> Kapazität einbringen). Als ich die Wicklung der
mittleren Spule etwas fester angetippt hatte, war dann eine Reaktion am
Pin 12 von IC3, also dem Lautstärke-Signal zu sehen. Zuviel Druck, und
der Sound war wieder weg.
Also hab ich den Spulenwert geändert, zuerst auf 25mH, was die ganze
Sache noch unempfindlicher gemacht hat, und dann auf 2.5mH, was dann
druckmäßig über einen weiten Bereich funktioniert hat.
Die Pitch-Antenne besteht momentan aus Aluminium (Rundmaterial, kein
Rohr), und die Volume-Antenne hingegen aus einem gebogenen Messing-Stab
(ebenfalls Rundmaterial, kein Rohr).
Also hab ich ne Teleskop-Antenne mal rangehängt, und... was soll ich
sagen, es hat funktioniert!
Also nicht immer strikt den Schaltplan kopieren :)

Luis, ich danke dir für deine Unterstützung. Bzgl. dem Programmer können
wir gerne Kontakt aufnehmen, falls du Interesse hast.

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 27.01.2010 23:37

GRATULIERE !!!!
post mal die musik....

Luis
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 28.01.2010 00:02

Jo, ich werd am Wochenende mal ne Aufnahme machen - selbst mit dem
Testaufbau dürfte das schon einigermaßen was sein.
Aber die nächste Version bekommt einen Controller, soviel ist schon mal
sicher :) Bin schon grob am Schaltplan skizzieren grins

Ralf
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 28.01.2010 00:06

Und Fotos von deinem Werk?
Autor: Luis (Gast)
Datum: 28.01.2010 00:34

Hast recht.  Der ganze Analog- Hype ist Schnee von gestern und nur was
für Retro-Heinis. :)
In Elektor wurde letztes Jahr im Oktoberheft tatsächlich ein Theremin
als Applikation für ein arduino-board vorgestellt.

Wie klingt´s denn?
Ich kann mich noch gut erinnern, als die Kiste bei mir zum erstenmal
ertönte;
Ich hab dann gleich versucht "alle meine entchen" zu spielen", hat aber
außer mir keiner erkannt.

@µC: sprut.de ist auch mein Favorit.
Für eine Midi-Schaltung brauch ich einen PIC-Programmierapperatus, womit
ich das im Netz zur Verfügung gestellte Programm auf bzw in den PIC
bekommen tu. ( Kein LCD, kein Experimentierfeld, keinen Beeper,etc.
einfach nur was zum flashen.)

Na dann üb´mal fleißig.

Luis
Autor: Luis (Gast)
Datum: 28.01.2010 00:35

JA FOTOS!
Autor: Luis (Gast)
Datum: 06.02.2010 23:03

Und ??
Was gibt es Neues?
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 07.02.2010 12:40
Angehängte Dateien:

Hi Luis,

sorry für die einwöchige Verspätung :(

Anbei ein Bild des Testaufbaus sowie eine Schnellaufnahme über den
Rechner.
Die Aufnahme hab ich gemacht, in dem ich aus etwa 70-100cm auf das Gerät
zugelaufen bin und zum Schluss mit der Hand Richtung Pitch-Antenne bin.
Das springende Quicken am Ende der Aufnahme ist das Berühren der
Antenne.

Falls mehr Bedarf an Bildern oder Aufnahmen besteht, kann ich gerne
machen :)

Das Prototypen-Gehäuse kam gestern, ich werd die nächsten Tage denke ich
mal in Angriff nehmen.

Ralf
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum: 07.02.2010 14:18

Ralf schrieb:
> Falls mehr Bedarf an Bildern oder Aufnahmen besteht, kann ich gerne
> machen :)

Ohne, deine Freude über das Theremin schmälern zu wollen:
Wenn mehr Bilder oder Aufnahmen, dann aber bitte in einem Passenden
Format. Das leicht unscharfe Foto hätte bei der halben Auflösung den
selben Informationsgehalt und die Tonaufnahme wäre im in einem
100KByte-MP3-Päckchen auch gut aufgehoben.
Autor: Dussel (Gast)
Datum: 07.02.2010 14:32

Woher kommt eigentlich das gesteigerte Interesse am Theremin in letzter
Zeit? Ich kenne es jetzt schon ein paar Jahre, aber ich habe das Gefühl,
dass es so im letzten (halben) Jahr einen ziemlichen Popularitätsschub
bekommen hat. War irgendwas besonderes damit (90 Geburtstag)?

Aber mal eine Frage: Was ist mit EMV? Lasst ihr die selbstgebauten
Theremins einfach so laufen oder seid ihr Amateurfunker oder sowas? Ich
möchte euch nicht den Spaß verderben, es interessiert mich nur für meine
Experimente.
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 07.02.2010 14:58

> Ohne, deine Freude über das Theremin schmälern zu wollen:
> ...
Jo, da hast du recht. Ich hab das Ding im Schnellschuss
geknipst/aufgenommen. Für die nächsten Samples gelobe ich Besserung :)

> Woher kommt eigentlich das gesteigerte Interesse am Theremin in letzter
> Zeit? ...
In meinem Fall, ich kenne es auch schon mehrere Jahre, allerdings war's
bei mir so, dass es sich ein Bekannter zum Geburtstag gewünscht hat.
Also hab ich gesagt ich bastel ihm eins und lern evtl. was dabei. Auf
den Geschmack bin selbst erst bei meinen tiefergehenden Recherchen
gekommen, weil ich ein entsprechendes Video auf YouTube gesehen hab.
Ich denke, bei einigen anderen dürfte die Vorführung bei "SuperTalent"
ein bisschen Interesse geweckt haben, und andere haben sich
wahrscheinlich gefragt, woher die grauenhafte Hintergrundmusik einiger
Film-Klassiker kommt :)

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 08.02.2010 20:49

Hallo Ralf,
Klingt ja ziemlich gut! und sieht gut aus, bin gespannt auf´s Gehäuse.

Alex H. schrieb:
> Ohne, deine Freude über das Theremin schmälern zu wollen:
> Wenn mehr Bilder oder Aufnahmen, dann aber bitte in einem Passenden
> Format. ...

Wollt ich auch sagen: Ralf, das nächste Mal bitte nur Photos von einem
professionellen Photographen, oder noch besser: laß´es in ÖL malen
und ab ins Tonstudio, wenn du was aufnimmst.   ABBEY ROAD soll gut sein,
hab ich gehört : )

Dussel schrieb:
> Aber mal eine Frage: Was ist mit EMV? Lasst ihr die selbstgebauten
> Theremins einfach so laufen oder seid ihr Amateurfunker oder sowas? Ich
> möchte euch nicht den Spaß verderben, es interessiert mich nur für meine
> Experimente.

KLingt ja spannend: Was denn für EXPERIMENTE ? ?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 08.02.2010 21:22

Ralf schrieb:
> Falls mehr Bedarf an Bildern oder Aufnahmen besteht, kann ich gerne
> machen :)

Ja bitte!
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 08.02.2010 21:27

Hi Luis,

> Klingt ja ziemlich gut! und sieht gut aus, bin gespannt auf´s Gehäuse.
Nja, das mit dem Gehäuse wird spannend. Hab's über den Bekannten von nem
Bekannten machen lassen, der ist Schreiner. Ist nicht ganz so geworden,
wie ich's gerne gehabt hätte - Prototyp eben :) Er hat quasi einfach
jeweils drei zugesägte Sperrholzplatten U-förmig aneinander gekleistert.
Da werd ich noch n bisschen Kanten brechen und spachteln müssen grins
Aber für'n Prototyp sollte das reichen...

> Wollt ich auch sagen: Ralf, das nächste Mal bitte nur Photos von einem
> professionellen Photographen, oder noch besser: laß´es in ÖL malen
> und ab ins Tonstudio, wenn du was aufnimmst.   ABBEY ROAD soll gut sein,
> hab ich gehört : )
Ja schäm Ich hab Foto und Aufnahme gemacht, ohne drauf zu achten. Das
Bild hab ich zwar auf den relevanten Teil beschnitten, aber auf
Auflösung etc. hab ich in der Eile echt nicht geachtet. Dasselbe bei der
Aufnahme grml Ich werd nochmal entsprechende Bilder/Aufnahmen machen
(diesmal hoffentlich ruckelfrei), ein Moderator könnte dann netterweise
den Anhang löschen.

> Was ist mit EMV? Lasst ihr die selbstgebauten Theremins einfach so laufen
> oder seid ihr Amateurfunker oder sowas? Ich möchte euch nicht den Spaß
> verderben, es interessiert mich nur für meine Experimente.
EMV? Funker? Also, EMV ist während meiner Hobbybasteleien nur selten ein
Thema. Und Funker bin ich diesem Fall nur unabsichtlich :)
Was machst du denn für Experimente?

Ralf
Autor: Luis (Gast)
Datum: 08.02.2010 22:08

Hallo,
Ralf schrieb:
> Er hat quasi einfach
> jeweils drei zugesägte Sperrholzplatten U-förmig aneinander gekleistert.

Ich hoff ja schwer, er hat sie GELEIMT. (Gelernt ist gelernt.) :)
Ihr Tischler macht´s persönlich...
Ja, ist nicht ganz so einfach wie man meinen möchte, ein Gehäuse zu
finden, zu entwickeln.
Ich frickel da immer wild herum und bin nie zufrieden. Ich frag mich wie
das die Profis
machen, die ganze Elektronik schick untern Hut zubringen und dann noch
die Potis und Schalter
bedienfreundlich, sprich ergonomisch anzuordnen. Aber wahrscheinlich
basteln die einfach nicht allein in der Garage ...
@EMV: es gibt da eine Schaltung für ein Theremin, das hat als
Wiedergabe-Verstärker tatsächlich ein Radio- geht mit dem Em-Theremin
übrigends auch, nona; auf LW, wenn´s in unmittelbarer Nähe steht- wär
eigentlich nützlich beim Abgleichen, da unabhängig von der Volume
Antenne.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Ja bitte!
Hallo UHU! Baust du auch an so einem Teil ?

Werd dann auch mal was aufnehmen... nur wie postet man eine
Schallplatte??
Lg Luis
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 08.02.2010 22:39

Luis schrieb:
> Hallo UHU! Baust du auch an so einem Teil ?

Nein, aber solche Spielereien faszinieren mich...
Autor: Ralf (Gast)
Datum: 08.02.2010 23:28

Hi,

> Ich hoff ja schwer, er hat sie GELEIMT.
Öhm... ja, hoff ich auch, fällt mir grad auf :)
Meinte ich doch...

> Ja, ist nicht ganz so einfach wie man meinen möchte, ein Gehäuse zu
> finden, zu entwickeln.
> Ich frickel da immer wild herum und bin nie zufrieden. Ich frag mich wie
> das die Profis machen, die ganze Elektronik schick untern Hut zubringen
> und dann noch die Potis und Schalter bedienfreundlich, sprich ergonomisch
> anzuordnen. Aber wahrscheinlich basteln die einfach nicht allein in der
> Garage ...
Ja, okay, wenn ich noch Zeit reinstecke, bekomme ich auch ein super
Gehäuse raus, drehen, fräsen, etc. wäre kein Problem für mich. Aber
ehrlich, mir tut's auch die
Sieht-Nicht-Ganz-Professionell-aus-ist-dafür-aber-recht-einfach-Variante.

> es gibt da eine Schaltung für ein Theremin, das hat als Wiedergabe-
> Verstärker tatsächlich ein Radio- geht mit dem Em-Theremin übrigends auch,
> nona; auf LW, wenn´s in unmittelbarer Nähe steht- wär eigentlich nützlich
> beim Abgleichen, da unabhängig von der Volume Antenne.
Stimmt, eine Radio-/Stereoanlage als Empfänger wäre geschickt, kein
unnötiges Gefrickel bzgl. Kabel, Ausgangstreiber etc. Hm... vielleicht
bei der nächsten Version... aber in dem Fall muss man glaub ich extrem
vorsichtig sein, damit nicht der Radiowagen vor der Hütte halt macht...

>> Hallo UHU! Baust du auch an so einem Teil ?
> Nein, aber solche Spielereien faszinieren mich...
Na, dann bau doch mit :)

Ralf
Autor: Dussel (Gast)
Datum: 09.02.2010 00:21

>Was machst du denn für Experimente?
Zum Beispiel steht bei mir schon länger ein sogenanntes 'Theremin' auf
dem Plan ;-)
Experimente heißt, Schaltungen bauen und untersuchen, nichts
Spektakuläres, nur auf einem Steckbrett ein bisschen. Da
'experimentiere' ich rum, wie die sich unter bestimmten Voraussetzungen
verhalten. Wahrscheinlich nicht das, was sich manche jetzt unter
"Experimente" vorgestellt haben.

Es ging mir aber mit der Frage um Funkschaltungen. Ich lerne zwar im
Studium ausführlich, wie man die Felder berechnen kann, aber ich habe
keine Ahnung, wie man jetzt tatsächlich funkt. Deshalb würde ich das mal
gerne ausprobieren, nur für kleine Versuche, vielleicht einen Meter über
den Tisch. Aber da habe ich Sorge, dass bald die Bundesnetzagentur vor
der Tür steht. Wobei, das fällt gar nicht unter EMV, oder?
Autor: Luis (Gast)
Datum: 09.02.2010 20:27

Dussel schrieb:
> Es ging mir aber mit der Frage um Funkschaltungen.

HMMM...

> Ich lerne zwar imStudium ausführlich, wie man die Felder berechnen kann, aber
ich habe
> keine Ahnung, wie man jetzt tatsächlich funkt. Deshalb würde ich das mal
> gerne ausprobieren, nur für kleine Versuche, vielleicht einen Meter über
> den Tisch. Aber da habe ich Sorge, dass bald die Bundesnetzagentur vor
> der Tür steht. Wobei, das fällt gar nicht unter EMV, oder?

HMMM ... meinst du mit FUNK den Musik- Stil ?

> Zum Beispiel steht bei mir schon länger ein sogenanntes 'Theremin' auf
> dem Plan ;-)

HMMM ...
Vielleicht hab ich eine Antwort: Am Besten du beläßt es beim Plan, dann
fällt auch garantiert nichts unter EMV, derweil ich die Luft anhalte und
so CO2 einspare.... und gemeinsam retten wir dann die Welt ...

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