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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Günstiger OPAMP mit kleinem Rauschen


Autor: Tina (Gast)
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Was kann man denn so als low noise Opamp im 1 Euro Bereich möglichst bei 
Reichelt oder Conrad empfehlen? R2R wäre nett, muss aber nicht sein.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Tina,

>Was kann man denn so als low noise Opamp im 1 Euro Bereich möglichst bei
>Reichelt oder Conrad empfehlen? R2R wäre nett, muss aber nicht sein.

Das kann man nicht pauschal sagen, hängt von der Quellimpedanz ab.

Für niedrige Quellimpedanzen ist der NE5534 schon sehr rauscharm, für 
höhere der LF356 oder TL071.

Kai Klaas

Autor: Tina (Gast)
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Im Bereich von Fotodioden und sehr kleinen Potentialen, also hohe 
Quellenimpedanz. TL071 habe ich, ist aber immer noch nicht rauscharm 
genug...

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

Du brauchst also möglichst geringes Stromrauschen da ist der TL071/LF356 
mit 0.01 pA/sqrt(Hz) gar nicht mal so schlecht.

Schau mal hier:
http://www.analog.com/static/imported-files/applic...

Etwas besser wird es erst mit einem AD743/AD745 oder AD8610/AD8620.
Den AD8610/20 habe ich bei RS gesehen (paßt aber nicht so in Dein 
Preischema).

Da ist es halt die Frage ob Du das Rauschen nicht auf andere Weise in 
den Griff kriegst (Bandbreitenbegrenzung, mehrere OPs parallel ...)

Reichelt hat den LMC6062 der hat zwar ein irre hohes Spannungsrauschen, 
aber das Stromrauschen ist sehr niedrig. Je nach Quellimpedanz könnte 
das helfen.

Autor: Ulrich (Gast)
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Eine gute Wahl wäre eventuell auch der OPA2134, als FET OP mit geringem 
Spannungsrauschen.

Sonst muß man ggf. einen Diskreten FET nehmen und dann einen OP erst 
dahinter.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Anbei ist eine kleine Graphik, wie sich das Rauschen beim LT1028 
verhaelt. Die niedrigste Kurve ist das Rauschen der Quellenimpedanz. 
Dort sieht man dass nur mit kleinen Quellenimpedanzen vernuenftige 
Rauschwerte erreichbar sind.

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Man muß beim Rauschen auch das 1/f Rauschen (bis ca. 20Hz) und das 
Breitband-rauschen unterscheiden. Das 1/f Rauschen ist besonders bei FET 
und C-MOS Typen stärker ausgeprägt als bei Bipolartypen. Bei sehr hoher 
Quellimpedanz ist man aber trotzdem auf solche Typen 
beschränkt.Allerdings werden auch die bipolaren Opamps immer besser was 
bias-Ströme und das damit verbundene Stromrauschen angeht. Schau dir mal 
den AD8675 an. Die Preisgrenze von 1€ ist mit dem, glaub ich ,auch nur 
um den Faktor2 überschritten. Ja, gutes Zeug kostet einfach was.

Grüße

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