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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Darf man eine Fliege zum Bewerbungsgespräch tragen?


Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Ich trage Fliege oder wie sie richtig heißt: Schleife. Ich binde sie 
selbst und es war eine größere Herausforderung, das Binden der Fliege zu 
lernen, als das Binden einer Krawatte.

Nun habe ich gelesen, dass es nicht gerne gesehen wird, wenn man 
Schleife trägt. Ich trage die Schleife auch auf meinem Bewerbungsfoto. 
Was meint ihr?

Ich finde es schade, dass die wirklich so viel Wert auf die Krawatte 
legen. Ich finde Krawatten nicht mehr schön, weil fast alle Männer sie 
tragen. Und die Fliege soll ja eigentlich wieder im Kommen sein.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Fliege geht nur, wenn du dazu auch einen schmalen Oberlippenbart, eine 
Zigarre und ein Monokel trägst...

Autor: M. S. (bugles)
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>selbst und es war eine größere Herausforderung, das Binden der Fliege zu
>lernen, als das Binden einer Krawatte.


Also ganz ehrlich trag was du willst. Aber besser ist du trägst Krawatte 
weil einfach alle Krawatte tragen so sind die Spielregeln.

Autor: Master Snowman (snowman)
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kommt darauf an, ob du individuell herausstechen willst (kann vom 
gegenüber positiv oder negativ gewertet werden), oder leiber auf 
sicherheit positiv auffallen willst...

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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>Ich trage Fliege oder wie sie richtig heißt: Schleife. Ich binde sie
>selbst und es war eine größere Herausforderung, das Binden der Fliege zu
>lernen, als das Binden einer Krawatte.

Wenn du dich bei den Comedian Harmonists bewirbst, geht das mit der 
Fliege sicher klar.

Aber was soll die Bemerkung mit der "Herausforderung"? Ich empfehle das 
nicht als Erungenschaft im Lebenslauf zu vermerken...

Autor: Sabine (Gast)
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Du wirst als Sonderling eingestuft.

Nehmen wir an, ein anderer Bewerber ist haargenau gleich gut wie Du. Der 
einzige Unterschied ist der, dass Du Fliege trägst und er Krawatte, dann 
bekommt er den Job und nicht Du. So sieht es aus.

Autor: yalu (Gast)
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Was für eine Fliege (bzw. Schleife) ist das? So eine rote mit großen
weißen Punkten drauf? Oder eher umgekehrt?

Ok, auffallen tut das schon. Muss es aber gar nicht, weil du beim
Bewerbungsgespräch ohnehin im Mittelpunkt stehst. Beim Bewerbungs-
gespräch ist es meiner Meinung nach am vorteilhaftesten, maximal
unauffällig dazustehen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Kommt ganz darauf an. Manche haben auch Fliegenfänger im Büro. :-)

Bei mir würden auch Fliegen eine Chance bekommen, wenn sie überzeugender 
sind. Evtl. erinnert man sich an eine Fliege länger als an einen 
langweiligen 0815-Schlips. Notfalls mal die Sekretärin fragen?

Autor: querulant (Gast)
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Die Krawattenaffen sagen: Krawatte tragen. In der Hierarchie unterordnen
heisst also Krawatte tragen und machen was die Oberaffen sagen.

Autor: .blackhat .blade (blackhat-blade)
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Trage deine Schleife, wenn du nicht für engstirnige Idioten arbeiten 
willst.
Trage eine Krawatte wenn es dir egal für was für Menschen du Arbeitest, 
und den Job unbedingt brauchst.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Man arbeitet nicht nur für, sondern auch mit Leuten. Jeder halbwegs 
intelligente Chef wird es sich mehrfach überlegen, ob so ein 
aufgeputzter Geck zu den Kollegen passt mit denen er arbeiten soll, und 
ob er den auf Kunden loslassen kann.

Eine Firma ist nicht der Ort Individualität auszuleben.

Autor: Michael S. (fandjango)
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Kommt doch ein bisschen was darauf an, für was man sich bewirbt.

Das projizierte Image sollte zur angestrebten Rolle passen und man 
sollte sich nicht verstellen.

Abweichungen, die man selber nicht auf Dauer kompensieren kann, führen 
zu späteren Stresssituationen.

Ingenieure oder Elektronikfachleute mit Fliege sind eher selten, obwohl 
eine Fliege in technischen Umgebungen wesentlich weniger gefährlich ist 
als eine Krawatte oder lange Haare - ich meine die Gefahr durch 
Maschinen eingewickelt zu werden. Aber die Neigung zu einer sicheren 
Formalkleidung wird hier wohl nicht honoriert.

Der Extremfall wäre der Schottenrock - man nehme einen echten Schotten 
der aber nun hier wohnt und sich bewirbt. Legitim sich so zu kleiden, 
immerhin gibt es auch die Burka und das Kopftuch bei uns. Bekommt dieser 
Schotte arbeit, z.B. im Büro irgendwo?

Es gibt aber auch Umgebungen in denen die Kreativität und eigene 
Selbstdarstellung sehr wichtig sind - kommt auf die Branche und die 
Stelle drauf an.

Die tatsächlichen Fähigkeiten spielen dann aber leider nur noch eine 
untergeordnete Rolle.

Gruß,
Mike

Autor: lol (Gast)
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> Ich finde es schade, dass die wirklich so viel Wert auf die Krawatte
> legen. Ich finde Krawatten nicht mehr schön, weil fast alle Männer sie
> tragen. Und die Fliege soll ja eigentlich wieder im Kommen sein.

Bist Du gay oder was???

Autor: Delete Me (skywalker)
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Ganz ehrlich: Du darfst tragen was du willst. Ob die Schleife dann am 
Ende positiv oder negativ aufgefasst wird hängt vom Einzelfall ab. Mit 
Krawatte geht man natürlich eher auf Nummer sicher. Andererseits kann 
man sich mit einer Schleife auch angenehm aus einer größeren 
Bewerbermenge hervorheben, wenn der Personaler das auch so sieht.

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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> Bist Du gay oder was???

Guido Westerwelle - Krawattenmann des Jahres 2001

Noch Fragen?

Ich dachte mir, dass irgend jemand sich entblödet und die sexuelle 
Neigung anhand der Wahl Fliege/Krawatte in die Diskussion einwirft. Und 
wenn jemand nichts um den Hals trägt? Ein Zeichen von Asexualität.

Man kann auch denken: Ich bin von meiner Heterosexualität so überzeugt, 
dass ich es nicht habe, eine Krawatte zu tragen, um mich nicht dem 
Vorwurf, dem Verdacht auszusetzen, schwul zu sein. Wenn Jungen anderen 
Jungen vorwerfen, schwul zu sein, wollen sie auch nur ihren eigenen 
homosexuellen Neigungen verbergen. ;)

@skywalker
Ich zerbreche mir wirklich den Kopf darüber, ob sogar die Fliege einen 
besseren Eindruck hinterlässt. Im Sinne von: Der ist stilbewusst, 
modisch und vor allem auch mutig und selbstbewusst. Die Fliege hat auch 
den Vorteil, dass man sofort erkannt wird, sei es von der Dame an 
Rezeption oder von der Person, die mich am Bahnhof abholt. (Ich wurde 
mal für ein Vorstellungsgespräch vom Bahnhof abgeholt.) Und natürlich 
stechen auch meine Bewerbungsunterlagen hervor: Schau mal, der trägt 
Fliege. Gerade Frauen, die ja in er Mehrzahl in den Personalverwaltungen 
sitzen, dürfte das Eindruck machen, oder nicht?

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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> Eine Firma ist nicht der Ort Individualität auszuleben.

Das bisschen Individualität wird wohl noch erlaubt sein, denke ich. Ich 
gehe schließlich nicht im Frack dorthin, dass sich der Gastgeber 
unangenehm neben mir fühlen muss, weil er nur einen Anzug trägt.

Autor: Bernd (Gast)
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7 gute Gründe, warum man mit einer Fliege begehrenswerter ist:

http://www.frag-mutti.de/pdf/fliege_binden.pdf

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hm, ist es wirklich so schlimm wenn man als Entwicklungsingenieur die 
Krawatte genau einmal an hat, nämlich beim Vorstellungsgespräch?

Wenn man erstmal in der Firma drin ist, kann man zur Weihnachtsfeier 
oder wasweißich für nem Anlass ja immer noch eine Fliege pardon Schleife 
tragen...

Autor: Gastino (Gast)
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>Im Sinne von: Der ist stilbewusst,
>modisch und vor allem auch mutig und selbstbewusst.

Ob Du kleidungstechnisch stil- oder modebewusst bist, ist für Deinen 
Beruf irrelevant. Relevant wird es erst, wenn Du Kundenkontakt hast und 
dann ist eher die Stilsicherheit gefragt. Im Ingenieurbereich ist man 
eher konservativ zurückhaltend. Alberne Sebstdarstellung über die 
Kleidung kommt da nicht gut an.

>Gerade Frauen, die ja in er Mehrzahl in den Personalverwaltungen
>sitzen, dürfte das Eindruck machen, oder nicht?

Vielleicht. Ist aber für Deine Einstellung völlig irrelevant, weil die 
nicht über Deine Einstellung entscheiden. Das macht der Chef der 
Abteilung, in der Du arbeiten sollst.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Für Deutschland würde ich es so beschreiben:
(1)
- Lebenslauf muss geradlienig sein, bloss keine Abweichung
- Outfit muss allgemein passend sein (immer schön blenden)
--> Krawatte ist üblich, also mache ich es als Bewerber auch so --> ein 
"Türöffner" zum V-Gespräch
- Fliege: als Ing fällst Du damit aus der Reihe und bist bei den 
"geradlinig" fordernden Unternehmen aussen vor
(2)
- in (kleinen) Unternehmen, wo Individualisten herumrennen, KANN es mit 
Fliege klappen; ODER es ist völlig egal, wie Du aussiehst.
(3)
- Institute/Forschungseinrichtungen: Fliege könnte ganz gut ankommen, 
weil die Leute dort möglicherweise noch Zeit haben, über den Tellerrand 
hinaus zu denken und somit nicht in die totale Engstirnigkeit verfallen 
sind. --> Somit akzeptieren sie "Anders sein".

Für (1) gilt: Deine geistige Individualität kannst Du immer noch 
vorsichtig herausschauen lassen, wenn Du im Gespräch bist.

Sorry für meine subjektive Sichtweise.

Autor: Gast (Gast)
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Die Tatsache, dass die Frage Fliege, Krawatte oder Hawaiihemd überhaupt 
eine Rolle bei Bewerbungen spielt und für manche Personaler soger eine 
größere Rolle als Zeugnisse und Kenntnisse zeigt doch, wie FUBAR unsere 
Gesellschaft ist.

Autor: Klaus P. (Gast)
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Wie oben schon gesagt, man sollte die Spielregeln kennen...

Aber ich hab noch ne andere Story:

Ich kenne eine Firma, da "darf" die Sekretärin
die Vorauswahl der vielen Bewerbungen treffen.

Da sie fachlich natürlich nicht bewerten kann
schaut sie auf (Schul-)Zeugnisse und
O-Ton: "...vor allem auf das Bewerbungsfoto!"

Wenn du also zu einem Gespräch eingeladen wirst,
hast du zumindest den Geschmack der Sekretärin
getroffen :-)

Klaus P.

Autor: Gast (Gast)
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>Wie oben schon gesagt, man sollte die Spielregeln kennen...

Sag ich doch, die Spiegregeln sind FUBAR ... nicht nur in Deutschland, 
sondern weltweit.

Autor: tom (Gast)
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hallo

meine güte....wie krank kann eine gesellschaft eigentlich noch werden?

gruß

Autor: Hans Hortes (mikro-man)
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Wieso sollte man denn keine Fliege tragen? Ein Arbeitgeber sollte den 
Bewerber doch wohl nach seinen Fähigkeiten und Qualitäten auswählen, und 
nicht nach dem was er trägt. Er wäre schön doof, einen qualifizierten 
Bewerber nur wegen einer Fliege abzuschlagen.

Autor: Gastino (Gast)
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>Die Tatsache, dass die Frage Fliege, Krawatte oder Hawaiihemd überhaupt
>eine Rolle bei Bewerbungen spielt und für manche Personaler soger eine
>größere Rolle als Zeugnisse und Kenntnisse zeigt doch, wie FUBAR unsere
>Gesellschaft ist.

Also dass man sich gewissen Etiketten unterwirft, ist doch nun wirklich 
nichts Schlimmes oder gar Außergewöhnliches. Man zeigt damit einen 
gewissen Respekt, dem man seinem (unbekannten) Gegenüber entgegenbringt.
Die Leute, die über Eure Einstellung letztendlich entscheiden, bringen 
u. U. auch ihren Job in Gefahr, wenn sie sich eine oder mehrere 
Fehlbesetzungen leisten. Es ist daher keine gute Idee, schon im 
Vorstellungsgespräch Hinweise darauf zu liefern, dass sich die 
Zusammenarbeit sehr schwierig gestalten könnte.

Autor: Gastino (Gast)
Datum:

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>Wieso sollte man denn keine Fliege tragen? Ein Arbeitgeber sollte den
>Bewerber doch wohl nach seinen Fähigkeiten und Qualitäten auswählen, und
>nicht nach dem was er trägt. Er wäre schön doof, einen qualifizierten
>Bewerber nur wegen einer Fliege abzuschlagen.

Das kommt immer auf den gesamten Auftritt an. Wenn der potentielle Chef 
den Eindruck bekommt, einen seltsamen Sonderling vor sich zu haben, dann 
wird der natürlich Abstand von diesem Bewerber nehmen. Wer bringt sich 
schon gern Ärger und Unfrieden in's Haus? Letztendlich fällt ja die 
Entscheidung, diesen Bewerber einzustellen,, auch wieder auf den Chef 
zurück.

Autor: Gast (Gast)
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>Also dass man sich gewissen Etiketten unterwirft, ist doch nun wirklich
>nichts Schlimmes oder gar Außergewöhnliches.

Das Problem ist doch, dass anhand von Äusserlichkeiten die 
Arbeitsleistung beurteilt wird. Ich arbeite zum glück in einem kleinen 
Laden wo das nicht so ist (Chef == Personalleiter). Wir haben einen 
Kollegen der Piercings im Gesicht hat und die Unterarme tätowiert hat. 
Ist aber ein SUPER Mitarbeiter in jeder Hinsicht. Bei Siemens würde 
seine Bewerbung aber wahrscheinlich sofort im Papierkorb landen. Nur 
weil jemand "sonderlich" aussieht, bedeuted es nicht das er sich auch 
sonderlich verhält. Das ist generell ein Problem in unserer 
Gesellschaft, in der Äusserlichkeiten mehr zählen als alles andere. Ist 
doch in der Politik das gleiche ... wir haben die grössten Dumpfbacken 
in Berlin sitzen, aber immer fein angezogen. Was kümmert mich wie einer 
aussieht wenn er seine Arbeit gut macht. Wer aufgrund von 
Äusserlichkeiten auf die Qualitäten eines Menschen schliesst, ist 
einfach nur voll von Vorurteilen. Seh ich zumindest so.

Autor: Gastino (Gast)
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>Das Problem ist doch, dass anhand von Äusserlichkeiten die
>Arbeitsleistung beurteilt wird.

Das stimmt so nicht. Während der normalen Projektarbeit sind 
Äußerlichkeiten absolut nebensächlich. Nur sollte man bei Kunden und bei 
Vorstellungsgesprächen in der Lage sein, sich passend zu kleiden.

>Wir haben einen
>Kollegen der Piercings im Gesicht hat und die Unterarme tätowiert hat.
>Ist aber ein SUPER Mitarbeiter in jeder Hinsicht. Bei Siemens würde
>seine Bewerbung aber wahrscheinlich sofort im Papierkorb landen.

Weiß ich nicht. Ich war aber vor kurzem in einem großen Konzern zu 
Besuch und dort lief eben ein solcher Mitarbeiter umher. Kommt immer 
darauf an, was der dann dort machen soll. Als Vertriebsingenieur würde 
ich so jemanden aber auch nicht einstellen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Darf man ein Fliege zum Bewerbungsgespräch tragen?

Wenn man sich bei einer Spinne bewirbt, könnte das als Gastgeschenk
Eindruck machen.

Aber vermutlich wird die Fliege nicht so lange ruhig auf Deinem 
Handrücken
sitzen bleiben, bis Du den Bewerbungsort erreicht hast.

:-)
MfG Paul

Autor: Gastino (Gast)
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Das war bis jetzt der beste Beitrag in diesem Thread. :)))

Autor: Gast (Gast)
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>Weiß ich nicht. Ich war aber vor kurzem in einem großen Konzern zu
>Besuch und dort lief eben ein solcher Mitarbeiter umher. Kommt immer
>darauf an, was der dann dort machen soll. Als Vertriebsingenieur würde
>ich so jemanden aber auch nicht einstellen.

Verstehen tue ich das schon irendwie, die Welt ist halt so. Trotzdem 
zeigt dies, dass das ganze System Mist ist. Einem Kunden sollte es egal 
sein wie ein Vertriebsingenieur ausschaut (OK, waschen sollte er sich 
schon, soweit geh ich mit ;). Ein Kunde sollte sich eher dafür 
interessieren wie das Produkt präsentiert wird, vollkommen Objektiv 
eben, da sollte der Kleidungsstil keine Rolle spielen. Mir ist schon 
klar dass die Welt so ist, auch ich trage bei Bewerbunsgesprächen Anzug 
und Schlips. Gut finde ich das System jedoch nicht. Natürlich ist das 
alles schon immer so, wahrscheinlich schon seit der frühen Steinzeit. 
Das heisst aber nicht dass das gut und produktiv ist. Ich will nicht 
wissen wie viele gute Leute in Jobs unter ihrem Niveau landen (und somit 
der Gesellschaft "durch die Lappen gehen") nur weil sie sich dem 
Dresscode verweigern. Aber das geht zu sehr off-topic hin zu 
philosophischen Fragen. Wir werden die Welt nicht ändern können (erst 
wenn eine kritische Masse an "sonderlingen" erreicht ist kann sich da 
was ändern).

Dem Threadstarter kann ich empfehlen: Wenn auf Nummer sicher gegangen 
werden soll, besser nicht die Fliege sondern "normal", Anzug und 
Krawatte halt. Nicht zu overdressed, normaler gut sitzender, schlichter 
Anzug in schwarz, grau oder gaaaanz dunkles blau, farblich passende 
Krawatte, bloss nichts zu grelles. Die Fliege kann zwar vielleicht bei 1 
von 100 Personalern gut ankommen, aber ansonsten eher auf Nummer sicher 
gehen. Falls ein Bewerbungsgespräch in Aussicht ist, wo man vielleicht 
garnicht zusagen will (weil man schon was anderes hat oder aus welchen 
Gründen auch immer), kann man ja mal einen Feldversuch mit Fliege 
starten.

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Mir war bislang gar nicht bewusst, wie negativ es gesehen wird, dass man 
statt einer Krawatte eine Fliege trägt. Und der Vergleich mit jemanden, 
der in Alltagskleidung antanzt, ist ein bisschen daneben. Und die Fliege 
ist auch nicht besonders festlich, wie man das hier und da lesen kann. 
Nur weil man das zum Smoking trägt? Die Etikettenpäpste und -päpstinnen 
übertreiben manchmal. Wie wir sehen, existieren unterschiedliche 
Auffassungen zu diesem Thema und genauso werden die Personalentscheider 
unterschiedliche Auffassungen pflegen. Denn wer Fliege aus dubiosen 
Grünen nicht akzeptiert, kann ja genausogut Krawatten aufgrund der 
Farbkombination ablehnen.

Viele Männer laufen da draußen schlecht angezogen herum, auch viele 
Männer mit Anzug und Krawatte. Da möchte ich hervorstechen mit einer 
schnieken, selbstgebunden Fliege.

Ich prognostiziere:

- Die Fliege wird wieder populärer.

- Die Weste wird man in den nächsten Jahren wieder häufiger sehen.

- Streifenmuster auf Krawatten und Fliegen verschwinden. Dafür gibt's 
vermehrt Karomuster.

- Die Krawattenknoten werden wieder kleiner.

- Graue Anzüge verschwinden völlig.

Autor: Mike (Gast)
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Nun, die älteren Semester werden sich vielleicht noch an Heinz 
Riesenhuber erinnern [http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Riesenhuber]. 
Der ist mit Fliege sogar Minister geworden.

Ich hatte mal einen Abteilungsleiter, der meist mit gelbem Hemd, roter 
Krawatte und grünem Sakko herumlief. Unter der Hand hiess er daher bei 
den Mitarbeitern "der Papagei". Da er aber als genial galt, konnte er 
sich das leisten.

Kurzum, Du kannst alles zum Bewerbungsgespräch anziehen, solange Deine 
sonstigen Qualitäten stimmen. Ein wenig Exzentrik würde dann als 
Genialität gewertet. Natürlich geht das nur bei Stellen, in denen dies 
auch gewünscht wird, d.h. in der Forschung. Bei einem 
Aussendienstmitarbeiter wäre zu viel Intelligenz sicher eher 
kontraproduktiv.

Gruss
Mike

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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> Bei einem
> Aussendienstmitarbeiter wäre zu viel Intelligenz sicher eher
> kontraproduktiv.

Wird man jetzt schon für intelligenter gehalten, wenn man Fliege trägt? 
Genial! Nun habe ich kein Problem damit, Krawatte zu tragen, man sollte 
mir dann aber mitteilen, wenn es notwendig wird. Sonst finde ich Fliege 
einfach schicker.

Der Unterschied zwischen dem Papagei und meiner Fliege ist, dass die 
Fliege nicht das Gesamtbild betrübt. Aber die genannte Farbkombination 
tut ja schon in der Vorstellung weh.

Riesenhuber finde ich gut; der ist ja das älteste MdB und hat die 
konstituierende Sitzung eingeleidet. Seine Fliege fand ich leider 
ausgesprochen geschmacklos. Riesenhuber ist ja Chemiker und bei denen 
gehört Fliege einfach dazu.

Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, dass die Fliege ein gutes 
Distinktionsmerkmal ist? Hier die Fliegenträger aus der Kreativabteilung 
(Ingeieure, Softwareentwickler usw. sind äußerst kreativ), dort die 
Krawattenträger mit BWL-Diplom, MBA und wie das alles heißt.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Interessant. Ich ordne Ingenieur als kreativen Job ein, grad hinter 
Musiker und Maler, aber viel mehr auf Sicherheit bedacht. Als Maler und 
Musiker ist man eher am Rande des Ruins wenn man nicht gerade einen 
Knaller landen kann. Spuren muss man eigentlich nicht. Der Lohn ist 
seltsamerweise nach oben begrenzt, dafuer kann man sich mit zunehmenden 
Alter nahezu alles leisten, diesmal nicht im finanziellen Sinn. 
Wiederholt sich der Chef zu oft ? Kein Bock auf endlose Sitzungen ? Dann 
geht man nicht. Kravatte oder Fliege ? Soll das ein Witz sein ?

Autor: Horst (Gast)
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> Ob die Schleife dann am Ende positiv oder negativ aufgefasst wird hängt
> vom Einzelfall ab.

So ist es.
Wenn du bei 50 Bewerbungsgesprächen, bei denen Du den Posten vielleicht 
eh nicht bekommen hättest, negativ auffällst, so macht das nichts, 
solange du bei dem einen Gespräch, bei dem Du die Stelle dann bekommst, 
positiv auffällst.
Wenn du dich bei einer Bank, als Arbeitsdrohne, ... bewirbst, und die 
Stelle auch haben willst: Krawatte.

> eine größere Herausforderung ... als das Binden einer Krawatte.

Verrate besser niemandem, wenn Du das Binden einer Krawatte als 
Herausforderung ansiehst.

Autor: Ausländer (Gast)
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Hallo Onkel Kapott,

meine Meinung nach, man darf alles tragen was er will aber "Sabine" 
sagt:

>> Nehmen wir an, ein anderer Bewerber ist haargenau gleich gut wie Du. Der
>> einzige Unterschied ist der, dass Du Fliege trägst und er Krawatte, dann
>> bekommt er den Job und nicht Du. So sieht es aus.

---->>>> ist tatsächlich so!

man sollt einfach elegant, sicher und Selbstbewusst beim Arbeitgeber 
ankommen

ich bin Dipl.-Ing und Arbeite ich als Inbetriebnehmer großer Anlagen mit 
Paar Jahre Erfahrung, sollte ich beim eine Vorstellungsgespräch mit 
T-Schirt, Jeans und Turnschue eintreten und kommt anderer Bewerber auch 
mit gute Erfahrung aber er kommt mit Anzug dann ist für mich 
"Aufwiedersehen" !

Gruß

Autor: c-a-s-i-n-o royal (Gast)
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>> 7 gute Gründe, warum man mit einer Fliege begehrenswerter ist:
>>
>> http://www.frag-mutti.de/pdf/fliege_binden.pdf

klasse, am frühen morgen schon soviel spaß.. xD ich hab sie mal gelesen 
und das sind reine "dating"-argumente.. also die hoffentlich weibliche 
bewerbungsgesprächsführerin gleich im anschluss ins c-a-s-i-n-o 
ausführen! ;)

soviel zu "im gedächtnis bleiben". ^^

Autor: Haus der Spinne (Gast)
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Es kommt sicher auch drauf an, wo man sich bewirbt.
München ist nicht Berlin.

Autor: Hugo (Gast)
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Fliegen dürfen nur von Promovierten getragen werden. Du suggerierst 
einen Doktor-Titel, den Du vielleicht nicht hast.

Autor: Paul (Gast)
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>Fliegen dürfen nur von Promovierten getragen werden. Du suggerierst
>einen Doktor-Titel, den Du vielleicht nicht hast.

Kleiner Scherz am Rande oder was? Ich finde eine Fliege wesentlich edler 
als eine Krawatte. Allerdings muß man vom Typ auch passen. Ein 200 
kg-Mann mit Fliege sieht etwas komisch aus. Stehkragenhemd muß auch 
nicht sein (außer am Abend). Ich trage  auch viel lieber Fliege, weil 
sie praktischer ist und den Herdentrieb nicht unterstützt.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Onkel Kapot,
ein Sprichwort sagt Kleider machen Leute. Ein Bankmensch trägt etwas 
anderes als Handwerker, ein modebewusster Mann etwas anderes als ein 
unter dem frauenpantoffel stehender Schosshund. Trage das was du denkst 
dir und deinem Charakter steht. Denke nicht nur an Krawatten, und Fliege 
sondern auch an Mode Accessoires. Was hällst du von einer Hemdnadel. 
Hauptsache du hast es dir selber gekauft und nicht von deiner Frau 
kaufen lassen. Hemdnadel sind elegant, sportlich, modisch und kommen bei 
Frauen der Personalabteilung gut an. Mal was anderes nicht nur Krawatten 
oder Fliege.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Ich glaube das ganze wäre einfacher wenn Onkel Kapott schreiben würde 
für welche Art Job er sich bewirbt.
Ich selbst hatte in meiner letzten Stelle mehrfach die Aufgabe Bewerber 
auszuwählen. Eine Fliege, wenn Sie zum gesamteindruck passt, hätte mich 
eher interessiert, was das wohl für ein Mensch ist, der nicht das 
Einheitsdress trägt.
Auf jeden Fall signalisiert Fliege Individualität und über den 
Tellerrand schauen. Wenn das für die entsprechende Stelle gut ist. Dann 
nur zu.

Wichtigste Regel: Tragt das in dem Ihr euch auch wirklich wohl fühlt und 
das im roben zur Tätigkeit passt. Jeder Chef merkt sofort ob jemand ihm 
gegenüber authentisch ist. Soll heißen wenn man sofort merkt, dass der 
Bewerber so gut wie nie Anzug trägt und sich nicht wirklich darin wohl 
fühlt, wird es einen schlechteren Eindruck machen, als wenn er in GUTEN 
Jeans, einem dunklen Rolli ind passendem Jacket kommt.

Auch zu überlegen, wie wird euch der Chef wohl gegenüber gekleidet sein? 
Eventuell vorher herausbekommen wie leger die Leute im Betrieb 
rumlaufen. Sich ähnlich zu kleiden wie der entsprechende Chef kann auch 
plus punkte bringen.

Noch ein Tipp: Je nachdem bei wem man sich bewirbt lohnt es sich in ein 
paar gute Schuhe zu investieren :-)

Und noch was: Wenn Ihr es erst mal ins Vorstellungsgespräch geschafft 
habt, ist es für einen Ingeneur nicht entscheidend was er trägt, solange 
er in der Lage ist rüberzubringen, dass er wirklich was drauf hat.

Gruß
Tom

Autor: Rene H. (Gast)
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Falls die Frage ernst gemeint ist:

Nein, man darf nicht. Weshalb nicht? Es ist unhöflich besser gekleidet 
zu sein wie sein gegenüber. Das heisst:

Gegenüber - ich
Fliege - Fliege, Kurzkrawatte, Krawatte
Kurzkrawatte - Kurzkrawatte, Krawatte
Krawatte - Krawatte

Ganz einfach. Bei einer Hochzeit gilt im übrigen, man darf nicht gleich 
gut wie der Bräutigam gekleidet sein.


(steht irgendwo im Knigge)

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Hans Hortes schrieb:
> Wieso sollte man denn keine Fliege tragen?

Wieso sollte man eine Krawatte tragen?

Ich hab meine (relativ wenigen) Vorstellungsgespräche bisher immer ohne
Krawatte oder Fliege durchgezogen, oft sogar ohne Sakko und mit (guter) 
Jeans.

<troll>
Ich will ja was arbeiten und nicht rumlabern.
</troll>

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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> Verrate besser niemandem, wenn Du das Binden einer Krawatte als
> Herausforderung ansiehst.

Für manche Männer ist Krawattebinden wirklich schwer. Mein Vater kann es 
jedenfalls nicht und viele Männer lassen von ihrer Frau binden. Ich 
selbst kann natürlich Krawatte binden und ich fand es recht einfach zu 
lernen. Um eine Fliege binden zu lernen, hat der Kapott länger 
gebraucht.

> Ganz einfach. Bei einer Hochzeit gilt im übrigen, man darf nicht gleich
> gut wie der Bräutigam gekleidet sein.

Es ist eigentlich ganz schön schwierig, das hinzubekommen, da viele 
Bräutigame nichts besonderes mehr anhaben, manchmal haben die gar nichts 
um den Hals. Es ist für einen Gast zumindest verboten, einen Plastron zu 
tragen. Nur der Bräutigam darf einen Plastron tragen.

Autor: Claudio H. (bastelfinger)
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Kapott, die Tatsache, dass du überhaupt so eine Frage stellst, zeigt 
eigentlich schon, dass du nicht der richtige für den Job bist. Wer will 
denn so einen "Zauderer von Oz" einstellen, der keine Entscheidungen 
trifft, sondern total unsicher ist.
Die Selbstsicherheit kann man etwas trainieren, allerdings solltest du 
Jobs mit Kundenkontakt vermeiden.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wer eine Fliege trägt, kann sich nicht auf den Schlips getreten fühlen.

(alte kirgisische Volksweisheit)

;-)
MfG Paul

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Claudio H. schrieb:
> "Zauderer von Oz"

:)

Autor: Link zu (Gast)
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> Ich trage Fliege oder wie sie richtig heißt: Schleife.
>
> Nun habe ich gelesen, dass es nicht gerne gesehen wird, wenn man
> Schleife trägt.
Wo denn? Im Parteibuch der CDU Schleswig Holsteins?

Autor: Link zu (Gast)
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> Ich trage Fliege oder wie sie richtig heißt: Schleife.
Querbinder!

Autor: Mikela M. (mikela)
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Ich glaube die Arbeitsgeber würden denken, dass sei ein Spiel für dich! 
Zieh lieber eine Krawatte an!

Autor: Paul (Gast)
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Vielleicht bist Du auch der Einzige unter Vielen, der im Gedächtnis des 
Personalers hängen geblieben ist. Und deshalb stellt er Dich ein. Die 
Entscheidung kann man nicht vorhersehen. Gegen Etikette verstößt man mit 
einer Fliege keinesfalls.

Beitrag #1822503 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #1822516 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: ... ... ... (Gast)
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...schade, der Thread war mal so schön tot...echt schade...

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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wenn dir im Bewerbungsgespräch ein Ingenieur sitzt, der seinen Beruf als 
klassischen Problemlöser sieht, wird er dich bei genügenden fachlichen 
Kompetenzen auch einstellen, wenn du ein sauberes T-Shirt und gewaschene 
Jeans trägst.

Autor: Suchender (Gast)
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Ich gehe als Absolvent immer mit Jeans und weißen Hemd. Ohne Anzug und 
ohne Krawatte.

Bis jetzt hätte ich bei jedem BG den Job haben können. Dabei waren 
Klitsche, Uni und Großkonzern.


Also entweder braucht man den Anzug erst wenn man 30+ ist oder manche 
brauchen es um ihre Unzulänglichkeiten zu kompensieren

Autor: heiner (Gast)
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ich trage immer noch fliege!
nachteile kann ich seit 4 jahren nicht feststellen.
die fliege sollte natürlich schon etwas hochwertiger sein!

Autor: Ländle (Gast)
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Dann mußt du aber acht geben, dass niemand mit einer Fliegenklatsche 
draufschlägt.

Beitrag #1823508 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: _Patrick_ (Gast)
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Um Die Ursprungsfrage "Darf man eine Fliege zum Bewerbungsgespräch 
tragen?" zu beantworten: Ja man darf! Man darf sogar Schwimmflossen 
tragen. Es gibt keine Gesetze oder Vorordnungen die das verbieten.

Die Frage "Ist es ratsam eine Fliege zum Vorstellungsgespräch zu 
tragen?" lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Wenn man mal von 
Smoking oder Frack absieht, werden Fliegenträger immer ein wenig als 
Sonderlinge betrachtet. Das muss nicht schlecht sein und kann ins Image 
passen. Wenn man sich allerdings einen Kopf darum macht, ob man die 
Schleife umbinden soll oder nicht, dann sollte man sie weg lassen! Dann 
beschäftigt man sich zu sehr mit dem Detail und fühlt sich ggf dadurch 
verunsichert. Und Unsicherheit ist das Letzte was man in einem 
Vorstellungsgespräch benötigt.

Was in diesem Konkreten Beispiel auch gegen die Fliege spricht ist die 
Tatsache, dass sie schon auf dem Bewerbungsfoto ist. Es klingt zwar für 
viele lächerlich, aber man sollte die Kleidung zwischen Foto und 
Gespräch leicht variieren. Logisch spricht nichts dagegen die gleiche 
Kleidung zu tragen. Aber unterbewusst nimmt man es oft ein wenig 
sonderbar auf, wenn der Gegenüber exakt als Bild vor einem liegt.

Autor: dominik (Gast)
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Also ich seh so aus:

http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/hs257...

Meistens geh ich auch so zum Vorstellungsgespräch, mit Fliege oder halt 
Krawatte, aber ohne Bergmannshut.

Das hab ich auch als Bewerbungsfoto angegeben, einfach, weil ich 
Absolvent einer Berguniv. in Österreich bin (Bergbau, Mining, 
Stahlindustrie) und dieser "Bergknappenanzug" auch gerne mit Fliege oder 
manchmal auch Frack ist einfach bei uns Tradition (und in den 
Studentenverbindungen viel Bier trinken) und ich bin stolz drauf.

Hab auch schon mehrere Angebote von Stahl/Bergbaufirmen gehabt und 
arbeite jetzt in so einer. Das V-Gespräch war witzig, mein Chef 
bewunderte die Uni wo ich studiert habe, ob der alten und gut erhaltenen 
Traditionen dort (so ähnlich wie bei euch die Bergakademie Freiberg 
zB..). Auch trage ich gern Bergkittel (aber nur bei besonderen Anlässen 
(Studentenverbindungstreffen, Heirat etc.)

Mit besten Grüßen
Dominik P.

Autor: dominik (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #1823508:
>> wenn dir im Bewerbungsgespräch ein Ingenieur sitzt, der seinen Beruf als
>
>> klassischen Problemlöser sieht, wird er dich bei genügenden fachlichen
>
>> Kompetenzen auch einstellen, wenn du ein sauberes T-Shirt und gewaschene
>
>> Jeans trägst.
>
>
>
> Sehe ich genau so !

Genau das ist auch meine Meinung und soll unter Ingenieuren wenigstens 
genauso gehandhabt werden.
Wennst du dich für einen Bwler-Idioten Posten bewirbst musst dort halt 
fast in Anzug kommen...

Autor: mike (Gast)
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>Wennst du dich für einen Bwler-Idioten Posten bewirbst musst dort halt
>fast in Anzug kommen...

und wird dann eine fliege dazu empfohlen?

Beitrag #1824234 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: pistolero (Gast)
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dominik schrieb:
> Meistens geh ich auch so zum Vorstellungsgespräch, mit Fliege oder halt
> Krawatte, aber ohne Bergmannshut.
>
> Das hab ich auch als Bewerbungsfoto angegeben, einfach, weil ich
> Absolvent einer Berguniv. in Österreich bin (Bergbau, Mining,
> Stahlindustrie) und dieser "Bergknappenanzug" auch gerne mit Fliege oder
> manchmal auch Frack ist einfach bei uns Tradition (und in den
> Studentenverbindungen viel Bier trinken) und ich bin stolz drauf.

Find ich mal geil. Hoffentlich bekommst du gleich deine 120k /Jahr als 
Einstieg :-P

PS: Fürs saufen zahlt dich keine Firma, da musst dich schon woanders 
umsehen

Autor: Thomas (Gast)
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pistolero schrieb:
> PS: Fürs saufen zahlt dich keine Firma, da musst dich schon woanders
> umsehen


Qualitätsprüfung in einer Brauerei wär da die richtige Stelle.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Onkel Kapott schrieb:
> oder wie sie richtig heißt: Schleife.
Bei mir wärst du halt nach diesem Satz schon durch. Hohe Nase und wenig 
Cojones geht nicht lang gut...
Aber viel Spaß.

Autor: No Name (nohelp)
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Ich hab bei meinem Vorstellungsgespräch bewußt auf diesen ganzen 
Firlefanz verzichtet und bin ähnlich hingegangen, wie ich auch im Alltag 
aussehe. Empfand das nicht als respektlos sondern im Gegenteil, ich 
verberge nichts hinter einer Fassade und sie bekamen ein authentisches 
Bild. Überzeugt hat sie schließlich mein Vortrag und die kurze 
Präsentation meiner Dipl.Arbeit. Manchmal laufe ich heutzutage mit 
meinem "Held der Arbeit" T-Shirt in der Firma rum - stört auch 
niemanden.

Fazit: sei authentisch und wenn die Fliege für Onkel Kapott das ist, 
ist's die richtige Entscheidung

Autor: DERLEVELER (Gast)
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Sorry, aber was hier alles in eine Flige interpretiert wird.
Ich würde mir darüber keine Sorgen machen, geh so hin wie du bist.
Wenn dir eine Fliege steht, wird das ehr positiv empfunden, als wenn du 
mit ner Krawatte auftauchst die überhaupt nicht passt.
Würde ich jemanden einstellen müssen, würde ich auf so was nicht achten 
(Natürlich das Äußere muss schon gepflegt sein, aber mit ner Fliege ist 
das ja auch der Fall), aber weit wichtiger als Fliege oder Krawatte ist, 
dass dein Profil stimmt, also Qualifikationen, Lebenslauf und dann das 
der Vortrag im Bewerbungsgespräch gut abläuft.

Beitrag #1826763 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Der Pfarrer (Gast)
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Was soll man machen, wenn sich diese lästige Fliege nicht verscheuchen 
lässt?
duck_und_wech

Autor: User (Gast)
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Der Pfarrer schrieb:
> Was soll man machen, wenn sich diese lästige Fliege nicht verscheuchen
> lässt?

Duschen

Beitrag #1830231 wurde von einem Moderator gelöscht.

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