www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu lowcost AD/DA-Wandler & Audio Datenverarbeitung


Autor: Stephan Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi

ich suche gerade billige 16bit ADCs und DACs für Audioanwendungen,
d.h.
für samplingrates von 44k. Ich war auf der Seite von texas instruments,
ich denke die könnte ich im laden bekommen, aber das billigste is da 7
US$ was für mich in frage kommen würde.. kann mir jemand paar tips
geben ? oder paar namen sagen welche gut sind ? kenn mich da wirklich
noch absolut 0 aus..

2te frage:
ich will mit dem 68HC12 Sounddaten vom ISA-Bus an die DACs weiterleiten
mit 44kHz (wie bei einer Soundkarte). wie würdet ihr das programmieren,
sodass er genau auf diese Frequenz kommt ?
Im Endeffekt ist das ja nur ein kleines Programm welches die 16bit
Daten an einen PORTx in einer vorgegebenen Frequenz weiterleitet, oder
steckt da mehr dahinter ?
Muss man da Audiodatenblöcke zwischenspeichern ? oder kann man das
direkt in echtzeit routen ?

mfg

Autor: Tobi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
zu 2: ohne zwischenspeichern dürfte problematisch werden, da eigentlich
keine angeschlossene karte den bus 100% der zeit zur ferfügung gestellt
bekommt, da ja noch andere karten den brauchen könnten.

Autor: Stephan Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich das Abfragen kann ob Daten kommen oder nicht wärs ja
grundsätzlich kein problem, nur wieviel bytes brauche ich dann zum
cachen ? wenn das die 512bytes grenze überschreitet bräuchte ich
nämlich externen RAM Speicher...

mir fällt grad ein.. das audiosignal was vom DAC rausgeht, muss man das
noch verstärken ? oder wär das dann wie bei einer herkömmlichen
soundkarte ?

Autor: Benedikt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was spricht gegen eine ISA Soundkarte ?
Diese hat einen FIFO Puffer eingebaut, und meldet sich, wenn sie neue
Daten braucht.
Verstärker ist auch schon drauf, und das ganze kostet ein paar Euro bei
Ebay...

Autor: Stephan Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
jo, aber bei mir handelt es sich um eine Studienarbeit, und die arbeit
ist eine isa karte von 0 auf zu entwickeln mit hilfe dem 68hc12
(selber ausgedacht)
;-)

aber wie gesagt, wenns ohne externem ram nicht geht, dann wirds wohl
doch komplizierter als ich erst gedacht habe...

mfg

Autor: Benedikt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine (einfache) möglichkeit wäre ein simpler FIFO Speicher mit ein paar
kbyte. Den Lesetakt fest auf 44kHz einstellen, und den Almost Empty
oder auch den HalfFull Ausgang als Interrupt an den uC.

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Stephan,

wenn es die Aufgabe ist, eine ISA-Karte zu entwickeln, warum dann nicht
was anderes als ne Soundkarte (die es ja wie hier schon geschrieben
billigst gebraucht gibt) aufbauen? Wie wäre es z.B. mit einer Messkarte
mit einigen digitalen und/oder analogen Ein/Ausgängen, Zähler etc.? Oder
eine Schrittmotorsteurung?

Gruß,
Stefan

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmmmm, an welcher Uni/FH muss man denn noch etwas für den ISA-Bus
entwickeln? Der ist doch längst tot, selbst im embedded-Bereich.

Hat der Lehrer/Prof da die Entwicklung verschlafen?

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Michael,

>Hmmmm, an welcher Uni/FH muss man denn noch etwas für den ISA-Bus
entwickeln? Der ist doch längst tot, selbst im embedded-Bereich.

>Hat der Lehrer/Prof da die Entwicklung verschlafen?


traurig, aber wahr, mich erstaunt das gar nicht.

Gruß, Sebastian

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

ganz stimmt das nicht: elektrisch ist ISA = PC104, und das ist im
Steuerungs/Embedded Bereich schon noch state of the art.

Gerhard

Autor: Konrad Heisig (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es werden sogar noch riesige Adapter-Geräte für den Anschluss von
ISA-Karten an Notebooks hergestellt... wenn man halt nen ganz
spezielles Teil hat was nicht mehr weiterentwickelt wird

Autor: fish (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1.) ISA-Bus hin oder her. Im Studium geht es doch darum, richtig an so
ein Projekt heran zu gehen. Um welchen Bus es am Ende geht ist doch
völlig irrelevant.


2.) Wenn du billige AD Wandler brauchst, dann besorg dir ein paar alte
ISA-Soundkarten auf ebay. Natürlich darfst du keine Creative oder miro
Karten kaufen, sondern eher was von Turtle Beach. Da sind immer schöne
Wandler drauf.

Autor: Stephan Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi :-)
also ich habe ISA gewählt weil ich mich in die Thematik mit Bussysteme

einarbeiten will und PCI einfach zu schwer wäre für mich für den
Anfang.
Hat auch mein Prof. gemeint...

Was die Sache angeht "warum gerade soundausgabe?" :
naja ich mag halt sound.. weiss auch nich ;-) ich dachte halt den HC12
muss ich so oder so auflöten und beschalten, ein und ausgänge brauch
ich auch egal was ich mach.. naja und paar DA Wandler machen die Welt
auch nich schwerer... aber die sache mit dem externem speicher bammelt
mich jetz bisle :-/ .. aber interessieren tuts mich schon :-)
angeblich an der HC12 extra ports die schon für externen speicher
ausgelegt sind... denke da wird schon was drin sein!

ich hoff die sind nich so teuer ;)

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bist Du wirklich auf den HC12 festgelegt? Mir fällt auf die Schnelle
nicht ein, wie "echte" Audio-DAC daran angeschlossen werden können.
Ich habe hier ein Eval-Board mit dem Mitsubishi äh Renesas M16C24, der
hat eine richtige Audio-Wandler-Schnittstelle. Internen Speicher hat er
auch genug, es gibt kostenlose Eval-Tools, und sogar eine
USB-Schnittstelle (falls Du doch noch von ISA abkommst, über USB geht
Dein Vorhaben besser und billiger).

Für DA-Wandler schau mal bei cirrus:
http://www.cirrus.com/en/products/pro/areas/mixedsig_av.html

Übrigens: Ich sitze hier mit einem etwas betagten Motherboard rum, nur
weil ich eins mit ISA-Steckplatz für eine Emulator-Schnittstelle
brauche. Wird immer schwieriger, sowas zu finden, von ISA würde ich Dir
nach meinen Erfahrungen dringend abraten.

Stefan

Autor: Stephan Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi..

jo thx! ich denke ich werde schon was finden..

nur ich hänge grad bei den RAM ICs.. gibt es da extra FIFO RAMs ? oder
kann man da xbeliebige nehmen, hauptsache die größe stimmt und die
bitzahl stimmt ?

mfg

Autor: Tobi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
sollten eigentlich alle normalen gehen, musst du dann bloss selber
verwalten wo du gerade schreibst und liest

Autor: Profi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da würde ich auch lieber was zeitgemäßes machen.
Irgendwas mit CAN oder USB.
Die M16C / M32C sind wirklich super, der DMA-Controller kann die
Ausgabe über den internen DAC völlig im Hintergrund ohne Zutun des
Prozessors ausführen.

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, zu 1) Wenn Du Wandler von TI brauchst, bestelle sie Dir über das
Sample Program von TI als Muster. Da kosten sie nämlich gar nix und
werden mit UPS Expreß innerhalb von 2 Tagen geliefert :-)

Die besten (allerdings auch teuren) Wandler, die ich bis jetzt in der
Hand hatte, waren von AKM (Asahi Kasei) mit symmetrischen Ausgängen.
Bezüglich Rauschabstand/Dynamik sind die schon ziemlich gut...
AKM-Wandler werden viel in Studiohardware (z.B. Digidesign) eingesetzt.
Wie gut letztenendes das Endergebnis ist, hängt natürlich auch von der
umgebenden Beschaltung ab.

Cirrus-Wandler sind zwar auch gut, aber schwer zu bekommen. Mit
Musterbausteinen läuft da so gut wie nix :-(

MfG
Kai Markus

Autor: fish (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Von AKM bekommt man auch Samples (die AKM Vertretung sitzt irgendwo in
Bayern, weiss nicht mehr wo). Allerdings wollen die ziemlich genau
wissen was man damit macht.

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... ui, das hätte ich mal damals wissen sollen. Habe die Dinger damals
für viel Geld und sehr umständlich in den USA bestellt
(Mindestbestellmenge 50$, Versand auch 50$ - ganz schön happig...)

Kai Markus

Autor: till (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
billig - Audio DAC bei Reichelt TDA1543

Autor: hmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi!

Wenns wirklich billig sein soll den DAC selber aufbauen.
Mit nem R2R Wiederstandsnetzwerk. Bei google nach DAC und R2R-Ladder
suchen. Da gibts ne Menge zu.

Ciao

Autor: fish (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@hmann: hallo!? ist das jetzt ein witz?

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schau Dir doch mal die PCIMFB2 an (siehe www.ebru.de/pcimfb2.htm ).
Diese Multifunktionskarte könnte helfen...

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.