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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Defekte EEPROMs


Autor: Andreas H. (Gast)
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Hallo,
erlebt Ihr es auch schon mal, dass EEPROMs mit den merkwürdigsten 
Fehlerbildern kaputt sind?
Habt Ihr eine Strategie, um EEPROM-Fehler zu bemerken?

Gruß Andreas

Autor: Bastler (Gast)
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1. Daten in EEPROM speichern
2. Daten auslesen
3. Vergleichen
 Wenn Daten gleich sind, dann schreibe Valid_Byte in EEPROM

Beim Auslesen wird dann als ersten gebrüft ob VALID_Byte da ist.

Autor: Andreas H. (Gast)
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@ Bastler

Damit merke ich aber nicht, ob ggf. ein Bit im EEPROM nachträglich 
gekippt ist: ich kenne u.A. auch den Effekt, dass einige Bits beim Lesen 
zufällige Zustände haben, die sich bei jedem Lesen sogar ändern können. 
Als die betreffenden EEPROMs beschrieben wurden, arbeiteten sie einige 
Wochen fehlerfrei.

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Da bleibt dann wohl nur, den Inhalt irgendwoanders hin zu kopieren und 
später nochmal mit der Kopie zu vergleichen.
Entweder in nen anderen EEPROM oder je nach Hardwaremöglichkeiten sogar 
auf ne SD-Karte o.ä.

Andere Möglichkeit wäre noch, ne Prüfsumme über den EEPROM zu berechnen 
und irgendwo abzuspeichern. Je nach Algorithmus müsste schon eine sehr 
unwahrscheinliche Bitkombination kippen, damit das dann trotzdem noch 
passt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn noch Platz ist könnte man eine Prüfzahl bilden oder bei noch mehr 
Platz z.B. zusätzlich die Komplemente abspeichern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweierkomplement

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Was für EEPROMS?

Sind es 28Cxxx ohne SW-Protection, dann kann ne Amok laufende CPU beim 
Ein-/Auschalten die sehr leicht umschreiben.

Die 24Cxxx arbeiten bei mir sehr stabil, sie sind durch die komplexe 
Schreibsequenz gut geschützt.

Und die EEPROMs in MCs brauchen nen gut funktionierenden Brownout-Reset.


Peter

Autor: Bensch (Gast)
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Ich würd eher die Ursache bekämpfen als an den Folgen rumzudoktern.

Versaute Betriebsspannung, fehlerhafte Software, keine 
Brown-Out-Protection  usw.

An den Speichern wird's zu 99,99% nicht liegen, hab hier bei einigen 
Tausend Stück im Einsatz noch nicht ein einziges Problem gehabt.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die heißen ja auch 'Speicher' und nicht 'Kipper' ;-)

Autor: Andreas H. (Gast)
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> bei einigen Tausend Stück im Einsatz noch nicht ein einziges Problem
> gehabt.

Suchen Deine Softwaren auch nach fehlerhaften Daten aus den EEPROMs?

Meine Softwaren machen das und werden dabei auch mal fündig. Nur lassen 
sich nicht immer Ursachen für die falschen Daten finden. Im übrigen sind 
auch Strategien implementiert, die trotz fehlerhaft erkannter 
EEPROM-Daten die Anlagen immer noch innerhalb ihrer erlaubten 
Betriebsparameter laufen lassen. Man weiß halt nur, daß beim nächsten 
Service-Einsatz das betreffende EEPROM zu tauschen ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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Zusammengefasst:

-Fehler durch gute Konstruktion vermeiden
-Trotzdem zyklisch prüfen um rechtzeitig Fehler zu erkennen

ist nie schädlich und verringert UNgeplante Ausfallzeiten.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Andreas H. schrieb:
> Man weiß halt nur, daß beim nächsten
> Service-Einsatz das betreffende EEPROM zu tauschen ist.

Und ändert der Tausch dann das Verhalten?

Wie oft wird denn geschrieben?

Und nochmal, was für EEPROMs sind das überhaupt?


Peter

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