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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was kostet eine BGV A3 Prüfung?


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Autor: NoName (Gast)
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Wollt mal wissen was man Pro gerät so nehmen kann und wo die Preise so 
liegen

Autor: NoName (Gast)
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die prüfung wird auch oft als vde 702 messung bezeichnet

Autor: Th B. (tbusse)
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Suchst Du jemand der sie durchführt oder willst Du die selber machen? 
Wenn ich mich recht erinnere haben wir hier 7€/Gerät bezahlt. War aber 
nur eine EUP die die Prüfung gemacht hat und bei Nachprüfungen haben wir 
mehrfach Fehler gefunden. Es fehlte dem armen, weil gehetzten, Menschen 
das nötige Hintergrundwissen und so mußte er auf die Gut/Schlecht 
Anzeige seines Testgeräts vertrauen die aber leider oft nur die halbe 
Wahrheit darstellt.

Autor: NoName (Gast)
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war am überlegen das selber zu machen ...
aber 7€/gerät ist übel ...
um genau durchzuführen dokumentieren usw. brauch man ja schon ein paar 
minuten und nen 40€ stundenlohn sollte dabei locker rauskommen

Autor: tex (Gast)
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Je nach Lage und Menge der Geräte  Menge der Zusatzleistungen  Büros 
oder Labors sollte die Messung zwischen 1,40 und 4,20 Euro liegen. Beide 
Werte sind Extremwerte.
Natürlich ist der Markt heiss umkäpft, daher ist die Summe der schwarzen 
Schafe nicht zu klein.
Wenn Du ein Angebot brauchst, kannst Du Dich vertrauensvoll an mich 
wenden
tex () looneytex . de

Autor: NoName (Gast)
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Wie lange brauchst du denn für eine Messung ??? Dokumentation ? Am 
besten noch in Digitale Form bringen (Prüf-Excel Tabelle etc.) da sind 
1,50 - 4,20 schon nen ganzschön wenig besonders da die Anfahrtskosten 
und eigenden Bürokosten ... Zeit fürs Rechnungschreiben usw. auch noch 
dazu kommen. Großen "mengen" kann man ja mit dem preis runtergehen oder 
jenachdem wie weit die geräte schon vorbereitet sind

Autor: tex (Gast)
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Inkl. Doku mit Messewerten, ect.(Papier und digital) , 
selbstzerstörender Plakette, und aller erforderlichen Nebenarbeiten wie 
Ab- und Aufbau / rauslösen aus den Tischen, An- und Abfahrt ect.
Gute Organisation, neueste Technik, eingespielte Leute.... So gehts.
Ausserdem muss die Technik die Leute überwachen, damit beim messen nicht 
beschissen wird. BGV A3 ist auf Dauer eine sehr öde Arbeit.

HSG und Konsorten bieten die Prüfung für 0,50 Euro an. (Kein Witz!)

Autor: Th B. (tbusse)
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Wer führt denn die Überprüfung durch, E-Fachkräfte oder EuPs? Bei den 
Preisen (0,50€!!!) mache ich mir doch ernsthaft Gedanken wie man es 
leisten will eine 50m Verlängerung wirklich komplett zu überprüfen oder 
bei Mehrfachsteckern alle Anschlüsse zu testen...

Autor: tex (Gast)
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Wie sie das bei 0,39 Euro schaffen (11 Cent kostet die Plakette, wenn 
man 200.000 auf Einmal abnimmt)  weiss ich auch nicht, zumal alleine das 
schnellste Messgerät ja 1:20min für den Prüfablauf braucht und da ist 
die Zeit für ein- und ausstecken, Protokollieren Sichtprüfung ect. noch 
nicht eingeschlossen.
Aber dem Vergabeausschuss war das egal.

Autor: tex (Gast)
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Unterwiesene Personen dürfen nicht mehr messen!

Autor: NoName (Gast)
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hmm sicher das keine unterwiesenden personen mehr messen durfen wäre neu 
oder?
find das für 50 Cent einfach nur verrückt

Autor: tex (Gast)
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nicht ganz. das wurde mit der Normänderung von VDE 0701 und 0702 zu VDE 
07010702 aktiv. Damit wollte man die schwarzen Schafe dezimieren und in 
den Bereich der Illegalität abschieben. Geholfen hat es nichts oder nur 
wenig. Unbequeme Lernaufgaben dauern länger, so wie immer noch Prüfung 
nach BGV A3 verlangt wird, obschon es doch seit Juni 2009 nur noch die 
TRBS2131 gibt.

Autor: qwertzuiop (Gast)
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Protkollieren und in digitale Form bringen können moderne Geräte 
mittlerweile selber. Jedes Gerät in ner Firma kriegt ne Nummer, die 
Nummer wird über Numpad eingegeben Und ne PC Software erstellt die Excel 
Liste. Ausdrucken Fertig. dauert bei so einem Gerät ca ne halbe Minute 
die Messung. Problematisch wird nur die Sichtkontrolle bei langen 
Verlängerungen.

Autor: Th B. (tbusse)
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tex schrieb:
> nicht ganz. das wurde mit der Normänderung von VDE 0701 und 0702 zu VDE
> 07010702 aktiv. Damit wollte man die schwarzen Schafe dezimieren und in
> den Bereich der Illegalität abschieben. Geholfen hat es nichts oder nur
> wenig. Unbequeme Lernaufgaben dauern länger, so wie immer noch Prüfung
> nach BGV A3 verlangt wird, obschon es doch seit Juni 2009 nur noch die
> TRBS2131 gibt.

Korregiere mich wenn ich mich irre, aber ist die Übergangsfrist nicht 
bis 2013 verlängert worden, da die Unternehmen mit den 
Sicherheitsbeurteilungen für die einzelnen Geräte nicht hinterher 
gekommen sind?
Ich dachte Eups dürfen nur ortsfeste Geräte nicht prüfen veränderliche 
aber schon.

Btw Welches Gerät setzt du ein?

Autor: tex (Gast)
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Die Verlängerung auf 2013 wäre mir nun wieder neu, aber nicht 
ausgeschlossen, muss mich nun also wieder schlau machen.
Die Abschaffung der el. unterwiesenen Person ist meines Wissens aber 
2007 definitiv gewesen.
// Humor an
Seither dürfen el unterwiesene Personen nur noch Leuchtmittel tauschen, 
allerdings weiss ich nicht aus dem Hut ob auch solche größer 300W
// Humor aus.
ja, Schüttelt die Köpfe! Die Einschränkung gibt es Tatsächlich!
Also nach meinem Kenntnisstand gibt es die El. unterwiesene Person nicht 
mehr.

Secutest SII / SIII


>>  dauert bei so einem Gerät ca ne halbe Minute die Messung
Welches Gerät wäre das?

Autor: tex (Gast)
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und nach dieser Ausgabe dürfen Sie es dann doch wieder...

http://www.bge.de/asp/dms.asp?url=/bge/m37/m37.htm

also, Kommando zurück.

el unterwiesene Person darf:

Durchführung von Prüfungen entsprechend § 5 BGV A3 unter Verwendung 
geeigneter Prüfgeräte (mit Ja/Nein-Aussage), z.B. Prüfung 
ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel wie Handbohrmaschine, 
Handkreissägemaschine oder Prüfung von Geräteanschluss- und 
Verlängerungsleitungen mit Steckvorrichtungen

Autor: NoName (Gast)
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Secutest kann glaub ich auch als das prüfprotokoll als Txt datei 
speichern was man dann mit exel auslesen könnte. Viel arbeit wäre die 
vorbereitung Nurmmern vergeben und listen erstellen wenn das erledigt 
ist bleiben die langen kabeltrommeln :-D

Autor: Mario K. (Gast)
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Hallo
ich arbeite als Techniker in ein Medizinischen Labor und führe die 
Prüfung auch durch. Mich würde mal interessieren welche geräte so im 
einsatzt sind.
Ich selber habe das Pat4e von der Firma Megger.

Gruß Mario

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo

Ihr bekommt die Prüflinge nicht auf einem Tisch serviert. Ihr müsst 
Anschlußkabel entwirren, nicht lesbare Typenschilder erkennen, teils mit 
Handlampe arbeiten, erst mal den Staub wegsaugen Typenschilder unter 
Tischen lesen, Leitungen verfolgen, Kabelbrüche suchen, Zugentlastungen 
prüfen u.s.w. Ihr schafft mit allen Tests und Protokollierung keine 10 
Geräte die Stunde.
Ein vernünftiges Testgerät kostet mindestens 2,5k€

Viel Spass

Gruss Bernd

Autor: Th B. (tbusse)
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Mario Knebel schrieb:
> Hallo
> ich arbeite als Techniker in ein Medizinischen Labor und führe die
> Prüfung auch durch. Mich würde mal interessieren welche geräte so im
> einsatzt sind.
> Ich selber habe das Pat4e von der Firma Megger.
>
> Gruß Mario

GossenMetra Secutest SII+10

Autor: EFachkraft (Gast)
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Ich finde den Unimet800 am besten. Ich halte es für das beste Gerät im 
Markt für Safety Analyzers.
http://www.bentron.de/products/b/d/UNIMET800ST_PRO...

Autor: m.s. (Gast)
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hallo leute!ich mache den "spass"jetzt einige monate bei einer firma die 
sich mit "billig" brüstet.zu deusch ,sie unterbieten alles.lohndumping 
in jeder art.firmen die jahrelang ordentlich geprüft haben werden 
ausgeschaltet über die preise.
unsere prüfungen sind nur eine farce...fern jeder legalität weil wir 
sonst im haartz 4 bereich wären mit unserem lohn.
wie kann ich diesen betrügerladen stoppen?
leider kann ich meinen namen nicht preisgeben weil ich auf den "lohn" 
angewiesen bin.

Autor: Franz (Gast)
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Mach doch mal eine Inkognito-Info an die Berufsgenossenschaft oder 
Handwerkskammer, mit detailierten Hinweisen, aber ohne dich selbst zu 
belasten.

Autor: Magnetus (Gast)
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m.s. schrieb:
> unsere prüfungen sind nur eine farce...fern jeder legalität weil wir
> sonst im haartz 4 bereich wären mit unserem lohn.

Kannst du "fern jeder Legalität" etwas näher beschreiben? Werden 
womöglich keine Messungen durchgeführt und die dokumentierten 
"Messergebnisse" quasi ausgewürfelt?

Gruß,
Magnetus

Autor: ... (Gast)
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m.s. schrieb:
> wie kann ich diesen betrügerladen stoppen?
>
> leider kann ich meinen namen nicht preisgeben weil ich auf den "lohn"
>
> angewiesen bin.

Naja, stoppst du den Laden bist du deinen Job auch los.

Autor: wimiol (Gast)
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wir, die elektrofachkraft sind für die Prüfungen mit verantwortlich, wie 
kann man sich auf so ein preisnuwo runterlassen.wir stehen doch immer 
mit einem fuss im knast, der angesprochene preis von 4,20 € ist nach 
meiner meinung die aller unterste grenze, wir gewährleisten mit unserer 
prüfung den arbeitenden leuten ein sicheres gerät. das ist bei einer 
schnellprüfung nicht möglich. ich mache keine prüfung unter den 
og.preis. dafür ist mir mein freies leben zu schade.

Autor: Meister-Röhrich (Gast)
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Guten Tag allerseits...


...es ist immer wieder faszinierend den Markt hinsichtlich der 
elektrischen Sicherheit zu beobachten. Die mir bekannten Preise für die 
Prüfung eines nichtmedizinischen Gerätes reichen von 1,50 € bis hin zu 
10 €......selbst das Ost-West-Gefälle lässt solche Unterschiede nicht 
erklären.

Ist eine Tabellarisierung vieler Geräte eines Betriebes bei der 
elektrischen Sicherheit erwünscht so kann dies mit den Messgeräten der 
Firma S.P.L. sehr gut gemacht werden. Das Messgerät GM-410 lässt sich 
nicht als stand-alone-Messgerät verwenden und muss immer per remote über 
Laptop gesteuert werden. Aber mittels der dazugehörigen Software kann 
eine Katalogisierung (die Grundlage bildet Access) vorgenommen werden. 
Ich selbst nutze dieses Gerät unter anderem für ein großes 
Pharmaunternehmen und kann so Geräte den einzelnen Gebäuden und Räumen 
zuordnen mit den demenstprechenden Ansprechpartnern. Über Filter lassen 
sich alle möglichen Kriterien aus-und einblenden.

Der weitere Vorteil ist das vollkommen freie Zusammenstellen der 
Prüfabläufe. Hier ist allerdings ein festes Hintergrundwissen der Normen 
und Richtlinien gefragt.

Persönlich prüfe ich ungern unter dem Zeichen "BGV-A3".
Die Daten der Berufsgenossenschaftlichen Vereinigung stellen ein 
profundes Fachwissen dar die mit viel Erfahrung über Arbeitsunfälle 
zusammengestellt wurden.
Jedoch ist eine "Prüfung gemäß BGV-A3" argumentativ nutzlos wenn man in 
einem Institut prüft welches nicht in der Berufsgenossenschaft ist. Es 
handelt sich hierbei um Daten einer Privatgesellschaft. So könne man 
genauso gut sagen man habe die elektrische Sicherheit gemäß Angaben der 
Hamburg-Mannheimer oder der HUK-Coburg gemessen....(Es gibt noch sehr 
viel mehr Versicherungsanbieter und die oben genannten sollen nicht zu 
Werbezwecken erwähnt sein...).

Prüfungen gemäß TRBS oder Arbeitsschutzgesetz haben Gesetzescharakter 
(auch wenn sie schon durch die Bundesregierung, ein Bundesministerium 
oder die Landesregierungen verabschiedet werden düfen) und gelten somit 
für jederman gleich.

Ich bitte um sofortige Berichtigung wenn ich mich irre um so eventuell 
falsch verstandene Informationen nicht weiter zu tragen.

Fakt ist: Selbst mit einer Software welche Katalogisierung und Prüfung 
vereint und einem Messgerät, welches sich per Mausklick steuern lässt 
sind mehr als 4 Geräte pro Stunde utopisch wenn man nachts in einem Büro 
(nur dann sind die Arbeitsplätze unbesetzt und man kann prüfen) die 
PC-Einheit hervorzieht, zerlegt, inspiziert, palpiert, katalogisiert, 
prüft und dann wieder an den Platz rückt.

Man kann den Stundenlohn für das Schreiben der Rechnungen, das Verwalten 
der Gerätelisten und das immer wiederkehrende studieren der Gesetze und 
Normen auch nicht auf den Kunden eins-zu-eins umsetzen. Dies ist 
allgemeine Arbeit im Hintergrund und auch als solche zu betrachten!

Im Hinblick auf die Medizingeräte bin ich manchmal Stunden gebunden um 
Informationen über vermeindliche Prüfungen vom Hersteller zu erhalten 
welche der Hersteller vorschreibt aber selbst nicht weiß was eigentlich 
geprüft werden soll....wenn ich das, sagen wir auf ein 
Ultraschallbetrachtungsgerät per Stundenlohm umsetze läge die Prüfung 
bei 300-400 Euro.....

Autor: Eder (Gast)
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Hallo,

muß mich mal einmischen. Darf ein Instandhalter wie ich es bin, von 
Beruf I.-Elektroniker, nach einer entsprechenden 2 Tage Schulung eine 
BGV A3 Prüfung an fest installierten Anlagen durchführen oder nicht? Als 
Elektroniker darf ich doch laut meines Wissens nur am 230V vom Lichtnetz 
"rumfummeln". Die Anlagen arbeiten aber mit 400VAC. Ami Drehstrom.

Für mich ist auch das hier schwammig geschrieben.
http://www.enso.de/enso/home.nsf/Ressourcen/7DA105...
Demnach darf ich nichts in der Hinsicht machen?

Wie sieht das überhaupt Versicherungsmäßig aus? Materialschaden 
übernimmt die Firma, da bin ich mir sicher. Aber wie sieht das mit 
Verletzungen am Menschen aus?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>...laut meines Wissens nur am 230V vom Lichtnetz
>"rumfummeln". Die Anlagen arbeiten aber mit 400VAC. Ami Drehstrom.
keine Ahnung ob das rechtlich einen Unterschied macht.
Technisch ist der Unterschied marginal. Wenn du einen gewischt
bekommst und nicht gerade zwei Außenleiter gleichzeitig anfasst
haste gewöhnlich immer 230 Volt gegen Erde.
>Wie sieht das überhaupt Versicherungsmäßig aus? Materialschaden
>übernimmt die Firma, da bin ich mir sicher. Aber wie sieht das mit
>Verletzungen am Menschen aus?
Dafür haben Firmen Haftpflichtversicherungen, aber das ist kein
Allheilmittel. Haftung mit dem ganzen Vermögen.
Es kommt auf die Gefährdungshaftung an, wo auch du dran beteiligt bist.
Handelst du leicht fahrlässig brauchste nichts zu befürchten,
anders dagegen wenn du grob, gröbst fahrlässig oder vorsätzlich
handelst und das kann jeder anders sehen. Im Fall eines Falles kann
ein Gutachter die ausschlagende Wertung ausmachen. Irrtum vorbehalten.
Also sollte man immer gut versichert sein und sorgfältig arbeiten.

Autor: M. (Gast)
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Wenn ich das so lese könnte ich meinen du bist in eben der gleichen 
Firma wie ich beschäftigt!Eigentlich müsste man denen das Handwerk 
legen...unterbieten alles seriöse auf Kosten ihrer Prüfer und die müssen 
betrügen um auf Stückzahl ,sprich Lohn, zu kommen.Leider bin ich in 
einem Alter in dem man schwer einen anderen Job bekommt

Autor: Michael S. (technicans)
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M. schrieb:
> Leider bin ich in
> einem Alter in dem man schwer einen anderen Job bekommt

Probiere das erst mal, im Moment ist die Marktlage günstig
wie schon lange nicht mehr. Da bleibt den Firmen oft keine
andere Wahl als das zu nehmen was sich gerade bietet.

Autor: test (Gast)
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Ich denke ich befinde mich auch in so einer Firma die für rund 2€ pro 
Gerät Großaufträge beschafft. Kollegen von mir schaffen am Tag 160- 200 
Gerät (8 - 10 Stundentag). Das hat meiner Meinung nach nichts mehr mit 
ordnungsgemäßtes messen zu tun. Ich muss da so schnell wie möglich weg, 
wenn sogar der Chef das als Standard nimmt. Denn ich habe keine Lust 
irgendwann hinter Gittern zu landen, durch dieses fahrlässiges messen.

Oder täusch ich mich da etwa?

Autor: Titus (Gast)
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Kennt denn wer anständige Prüffirmen die nicht mehr wie 10 Geräte die 
Stunde von ihren Prüfern verlangen ? Ich arbeite selbst als Prüfer und 
muss sagen von mir wird verlangt 15 Geräte die Stunde zu schaffen egal 
ob Erst- oder Widerholungsürüfung und da prüft man einfach nicht mehr 
richtig. Schickt mir einfach ne Mail an macmail@inbox.com .

Beitrag #2298720 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: VDE (Gast)
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Ich betreibe ein Kleinunternehmen der auf die BGV A3 spezialisiert ist. 
Ich verlange pro Gerät zwischen 5,50 und 6,5 NETTO...... Vorausgesetzt 
man bietet QUALITÄT und Sicherheit......  Natürlich inklusive alle 
Plaketten und Anfahrt.....
Nach Jahrelange Erfahrung, wenn man unter der 5€ Marke pro Gerätepreis 
rutscht, besteht die Gefahr das das Unternehmen innerhalb kurzeste Zeit 
Konkours geht.....

Autor: Michael S. (technicans)
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VDE schrieb:
> Konkours geht.....

Insolvenz.....

Habe hier Ortsnah gerade einen Klitschenbetreiber (<6MA)
der einen Job anbietet, der solche Prüfungen anbietet.
Vielleicht sollte ich dem mal auf den Zahn fühlen?

Autor: abcd (Gast)
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Gibt es einen Unterschied zwischen der Prüfung von ortsveränderlichen 
Geräten nach BGV A3 und VDE701/702?

Wo kann man genaueres über die Prüfvorschriften und erforderlichen 
Grenzwerte erfahren um die Prüfungen selber durchführen zu können? 
Benötigt der Prüfer dazu eine besondere Ausbildung/Schulung, oder genügt 
hier ausnahmsweise mal ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik?

Autor: P.L. (Gast)
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HSG Meld Dich bei mir.Ich Bezahl Dir sogar 60 Cent pro Messung.Das muss 
ich Sehen, wie das funktioniert.Das geht nicht einmal mit Betrug!
Oder bekommen eure Mitarbeiter einen Stundenlohn von 5 Euro?
Wenn Du einen Stundenlohn von 40 Euro erreich willst,Mußt du 80 
Messungen in der Std. erreichen! Ohne Fahrt,Messprotokoll,Messgerät usw. 
das will ich sehen.
Meiner Meinung Macht ihr ein ganz Gemeiner Betrug!!!!!!

Autor: ... (Gast)
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Autor: wolfgang brenner (Gast)
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sehr geehrte kollegen .

wenn man diese preise sieht ,die hier angegeben werden ,muss man sagen 
,dass das dafür nicht zu machen ist.Eine ordentliche messung muss
zwischen 6-8 euro kosten .Ohne anfahrt und rüstzeit ,dies muss separat
aufgeschrieben werden .Was koste allein schon ein gutes messgerät? Mit 
scannerzusatz usw.?Dies ist schon allein ein punkt ,den man rechnen -
und sich auch bezahlen lassen muss.Prüfen Sie doch mal in einer 
maschinenanlage die einzenen motoren oder förderbänder mit den 
jeweiligen
einzelmotoren ,steigen auf die leiter mit dem messgerät und dann messen
und protokollieren.Wie soll soetwas denn funktionieren ?Man kann nur 
raten
wenn man dies liest ,diese firmen anzuzeigen ,denn mit einer seriösen
prüfung hat dies nichts mehr zu tun ,aber auch hier gilt anscheinend die
massemethode,ohne rücksicht auf qualität.
ich verzichte dann lieber auf so eine art zu messen und das merkt der
kunde dann auch ganz schnell.

Autor: Paul (Gast)
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SECUTEST S2N+ oder  SECUTEST S2N+10 zur Prüfung ortsveränderlicher 
Geräte nach BGV A3.


Wozu ist die Schutzleiterwiderstandsprüfung mit 10A notwendig? Gibt es 
da irgend eine Vorschrift, die dies in bestimmten Fällen fordert oder 
gibt es andere Gründe, die dies erforderlich machen?

Autor: Paul (Gast)
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Darf man als Elektroingenieur solche Prüfungen durchführen, bzw welche 
Lehrgänge sind dazu vorgeschrieben?

Autor: egal (Gast)
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> wir stehen doch immer mit einem fuss im knast,

Mal ehrlich. Ist jemals ein Prüfer verurteilt worden?

Eine Prüfung ist immer eine Momentaufnahme.

Autor: Michael S. (technicans)
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Paul schrieb:
> Darf man als Elektroingenieur solche Prüfungen durchführen, bzw welche
> Lehrgänge sind dazu vorgeschrieben?

Wenn du z.B. den Kurs absolvierst, warum nicht?
http://www.die-tuev-akademie.de/cms/side130.html
Ich kenne hier einen der das gewerblich auch macht und der ist Ing..

egal schrieb:
> Mal ehrlich. Ist jemals ein Prüfer verurteilt worden?

Mal ehrlich, kennst du alle Prozesse und alle Urteile?
In der Regel wird davon nicht viel Aufhebens gemacht
und in der Öffentlichkeit daher auch kaum Aufmerksamkeit
erregen.

Autor: Paul (Gast)
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> Mal ehrlich, kennst du alle Prozesse und alle Urteile?

Nö. Deshalb frage ich ja

Autor: smufte (Gast)
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Leute wenn ihr 200 Geräte am Tag schaffen sollt, kann das keine Prüfung 
nach VDE norm sein. Ihr steht mit einem Bein im Knast nicht euer Chef. 
Ich würde ihm einmal zeigen, was eine Prüfung eigentlich beinhaltet, und 
ihm darauf hinweisen wie viel Zeit in einer Prüfung drauf geht. Sollte 
er das nicht Akzeptieren, lasst es euch wenn möglich Schrifftlich von 
Ihm unterzeichnen solch einen Pfusch zu machen.

Autor: Hans (Gast)
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Wenn man mal eine Prüfungsdauer durchrechnet:
- Prüfling holen (durchschnittlich 1Min.)
- Testgerät den Prüfling prüfen lassen (etwa 20 Sekunden)
- Prüfling begutachten, läuft eigentlich nebenbei, sieht man ja gleich 
ob was nicht stimmt (10 Sekunden)
- Dokumentation inkl. Nummer suchen (etwa 2 Minuten)

Macht 3 Minuten 30 Sekunden oder auch mit Kaffeepause 130 Geräte pro 
Tag.

Autor: Prüfer (Gast)
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Ich glaub ich muss hier mal einiges klar stellen!

grundsichtlich darf nur noch eine "befähigte Person" im Sinne der 
Betriebssicherheitsverordnung prüfen. Diese ist gilt seit 2002!!!

Daher ist es nicht gestattet das EuP elektrische Betriebsmittel (Geräte) 
prüfen!!! und auch kein Hausmeister jeglicher Art, auch 
Elektrofachkräfte die keine Erfahrungen und erforderlichen 
Fachkenntnisse besitzen dürfen keine Geräte prüfen!!!

Eine Prüfung unter 6€ Netto ist nicht möglich!!! (Mischkalkulation)

1. Geräte herrichten (aus Schrank, Tisch rausholen) 2. Gerät aufnehmen 
(technische Daten dokumentieren) 3. Gerät besichtigen 
(Einsatzbedingungen, Zustand usw. beurteilen) 4. Geräten messen 
(fachmännisch messen) 5. Gerät beurteilen (Gesamtbeurteilung ob Gerät in 
Ordnung ist) 6. Geräteprüfprotokoll erstellen
für diese Arbeit kann pro Gerät zwischen 5min und 20min anfallen
Bsp. Anschlussleitung, Mehrfachstecker sind schneller zu prüfen als 
Computer, Kühlschrank oder Waschmaschine <- eher 20min bis man Pumpe, 
Heizung usw. gemessen hat.

Leider ist bei solchen wichtigen Prüfarbeiten sehr viel Unwissenheit der 
einzelnen Fachleute, wobei man da nicht Fachleute sagen möchte sodern 
eher Fachdeppen.
Allerdings sind die größten Deppen die Auftraggeber, die solche Firmen 
mit der Prüfung beauftragen...

Autor: Ha (Gast)
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Bei uns in der Firma kommt ein Externer, im ersten Jahr waren es 3 Leute 
die die Prüfung durchgeführt haben, Jedes Gerät bekam einen Barcode.
Nun muss der Prüfer nur noch Barcode einscannen, einstecken und Prüfen 
lassen, bzw. Sichtprüfung durchführen. Bestätigen und fertig.
Das ganze ist pro Raum/Abteilung aufgebaut, heißt er sieht wenn er alles 
durchgeprüft hat ob etwas vergessen wurde.

Naja wie man als FAchkraft/Ing so eine monotone Arbeit verrichten will 
kann, weis ich nicht.

Autor: brutzel (Gast)
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Prüfer schrieb:
> Daher ist es nicht gestattet das EuP elektrische Betriebsmittel (Geräte)
> prüfen!!! und auch kein Hausmeister jeglicher Art, auch
> Elektrofachkräfte die keine Erfahrungen und erforderlichen
> Fachkenntnisse besitzen dürfen keine Geräte prüfen!!!

Wenn sie entsprechend in die Prüfungen eingewiesen wurden dürfen sie 
schon. Oder irre ich mich da? Wie soll das auch sonst funktionieren? 
Irgendwann fängt jeder Geräteprüfer mal an und hat somit zu Anfang 
logischerweise keine Erfahrungen mit Geräteprüfungen.

Die Frage ist, wer die Geräteprüfer einweisen darf und welche Vorbildung 
Voraussetzung ist. Gibt es da offizielle Schulungen? Wenn ja wo und wie 
erkenne ich, welche Schulung wirklich anerkannt ist? Wer darf also 
einweisen? Wie muss eine Einweisung für einen Elektroing, einen 
Mechaniker oder einen Hausmeister aussehen? Wer kontrolliert die 
Geräteprüfer?

Autor: Karl (Gast)
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Ha schrieb:
> Naja wie man als FAchkraft/Ing so eine monotone Arbeit verrichten will
> kann, weis ich nicht.

Ich bin Elektroingenieur. Seit Studienabschluss vor etwa 10 Jahren auf 
Jobsuche. Mehrere 100 Bewerbungen. Habe also noch nie als Ingenieur und 
noch nie als Elektrofachkraft gearbeitet. Arbeite zur Zeit notgedrungen 
im Billigstlohnsektor. Würde fast alles machen, was irgendwas mit 
Elektrotechnik zu tun hat. Die Frage stellt sich für viele sicher nicht, 
ob sie solch monotone Arbeit machen wollen, sondern ob sie überhaupt 
einen Job finden.

Autor: GLT (Gast)
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Karl schrieb:
> Ich bin Elektroingenieur. Seit Studienabschluss vor etwa 10 Jahren auf
> Jobsuche. Mehrere 100 Bewerbungen. Habe also noch nie als Ingenieur und
> noch nie als Elektrofachkraft gearbeitet.

Du wirst auch zukünftig keinen Job als E-Ing mehr bekommen - aber da ist 
doch grundsätzlich schon was schiefgelaufen, sprich der Abschluß u.a.S., 
oder?

Autor: Karl (Gast)
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> aber da ist
> doch grundsätzlich schon was schiefgelaufen

Ja. Ich hatte keine Beziehungen ohne die man vor 10 Jahren keine Chance 
hatte.

Autor: Elo (Gast)
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Prüfer (Gast) schrieb
> Allerdings sind die größten Deppen die Auftraggeber, die solche Firmen mit > der 
Prüfung beauftragen...

und du bist von dem Job oder der Aufgabe zu sehr verblendet!
Aus Sicht der AG ist das alles nur  Ballast und schwachsinniges Zeug und 
sinnlose Vorgaben.
Es passiert halt viel zu wenig mit dem elektr. Gerümpel. Und wenn, muß 
sich der Geschädigte auch noch dafür entschuldigen, weil er sich so 
deppert angestellt hat.
Da gibt es ganz andere Verstöße in Bezug auf Einhaltung gesetzlicher 
Vorgaben, des geht los beim Mindestlohn, geht weiter über die max. 
tägl./wöchentl./monatl./jährl. Arbeitszeit und endet nicht selten damit, 
dass man sich sein Recht als Angestellter in einer Firma mehr oder 
weniger erstreiten muß, mit Hilfe von Anwälten, vorm ArbGrcht. Denn ohne 
geht es heutzutage leider nicht mehr!

Passiert dann mal ein klitzekleiner Unfall, durch defekte oder 
fahrlässige Gerätschaften, sind das meinst Lapalien ggü. den sonstigen 
Verstößen in den meisten Firmen.
So, dann sucht mal jemanden, dem ihr das ganze rechtswidrige Gedöhns 
aufs Brot legen könnt, und den das wirkl. interessiert!
Na dann viel Spaß bis Ostern.

Also bestimmen die Kosten nur die Pfuscher in der Branche, und die 
werden nicht weniger.
Ohne richtige Kontrolle, von wem eigentl.? wird das Thema ewig so 
bleiben, fertig.

Autor: Elo (Gast)
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@ Karl, ohne Beziehungen muß man halt etwas mehr tun, und etwas besser 
sein und mehr kratzen.
Wer da nicht mitkommt, ist auch den Job nicht wert.
So ist die Gesellschaftsordnung Kapitalismus halt nun mal schon immer.
Beziehnungen kann man auch von unten nach oben aufbauen, gehört aber 
auch etwas Arbeit dazu + offene Ohren und Augen, und der Wille etwas zu 
werden und zu tun. Sowie sehr viel Laber- und Schleimer- wie 
Schauspielerei.
Siehe die ganze unfähige Politik, aber das Thema ist hier ja tabu!

Autor: G-a-s-t (Gast)
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> Du wirst auch zukünftig keinen Job als E-Ing mehr bekommen

Sehe ich auch so. Es gibt eben ein Überangebot an E-Ings.

Autor: skeptiker (Gast)
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Elo schrieb:
> Aus Sicht der AG ist das alles nur  Ballast und schwachsinniges Zeug und
> sinnlose Vorgaben.

Das "Problem" ist doch, dass es keine wirklich verbindlichen 
Vorschriften gibt. Das fängt schon damit an, welche Qualifikation die 
Prüfer haben müssen und endet noch nicht damit, wie oft ein Wasserkocher 
geprüft werden muss. Es gibt nur unpräzise Empfehlungen. Dann prüft auch 
jeder anders. Der eine kratzt am Heizelement erst den Kalk ab und klemmt 
an der blanken Stelle seine klemme dran, der andere lässt den Kalk dran 
und misst somit einen höheren Schutzleiterwiderstand.  Es entscheidet 
also der Auftraggeber, wer die Prüfungen durchführt, wann und wie oft 
geprüft wird und teilweise auch wie die Prüfungen durchgeführt werden 
und wie dokumentiert wird. Da erstens alles billig sein muss und 
zweitens die Prüfer nicht überprüft werden und auch nicht klar ist wer 
mit welcher Qualifikation die Prüfer prüfen sollte, macht jeder was er 
will. Dass dadurch selten qualifizierte Prüfungen dabei herauskommen ist 
klar.

Autor: EFK (Gast)
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Mal ehrlich, die Prüfungen sind doch typisch Deutsch. Das Risiko im 
Straßenverkehr zu sterben ist etwa 60 mal höher als einen tödlichen 
Schlag abzubekommen.

Ich will nicht verharmlosen, doch dieser Prüfungswahn ist Bullshit. Das 
Büro-Zeug geht praktisch nie kaputt. Und im Handwerker-Bereich ist die 
heute noch neue und perfekt geprüfte Verlängerungsleitung morgen schon 
lebensgefährlich kaputt und wird einfach weiter benutzt. Die Bastler die 
in irgendwelchen Laboren sich abenteuerliche Dinge zusammenbasteln, 
holen die wieder heraus, sobald der Prüfer wieder weg ist.

Autor: Zeilito (Gast)
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Servus,

also Prüfungswahn hin oder her....ich habe wiederholt defekte Geräte und 
Verlängerungen, gerade was den Schutzleiterwiderstand angeht, muss 
dieser einfach stimmen!
Der zweithäufigste Fehler liegt im Isolationsverhalten und da meine ich 
nicht die zahllosen Verlängerungen, die unter den Tischbeinen 
zerquetscht liegen und damit zum Brand oder zu Körperdurchströmungen 
führen können.
Und zu guter letzt die schönen Haushalt-Kaffeemaschienen und 
Wasserkocher, die letztendlich durch mangelnde Reinigung und 
übermäßigter Inanspruchnahme oft schon nach einem Jahr getauscht werden 
sollten.

In diesem Sinne, wer nicht richtig misst, misst Mist. :-))

Peter

Autor: Michael S. (technicans)
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Karl schrieb:
> Ich bin Elektroingenieur. Seit Studienabschluss vor etwa 10 Jahren auf
> Jobsuche. Mehrere 100 Bewerbungen. Habe also noch nie als Ingenieur und
> noch nie als Elektrofachkraft gearbeitet.

Dann hat das meist einen Grund. Ist dir da noch nicht der Groschen
der Erkenntnis gefallen? Mach doch mal einen eigenen Thread zu deinem 
Problem auf wenn du dich darüber austauschen willst. Wenn du das nicht 
willst, musst du dich eben leider in dein Schicksal ergeben. Mit leeren
Worthülsen die einige (@Elo)zum Besten geben wirst du kaum was ändern 
können. Man muss erst mal einige Fakten haben um Lösungen anzustoßen
die einem da was bringen. Deine Entscheidung.

brutzel schrieb:
> Wenn sie entsprechend in die Prüfungen eingewiesen wurden dürfen sie
> schon. Oder irre ich mich da? Wie soll das auch sonst funktionieren?
> Irgendwann fängt jeder Geräteprüfer mal an und hat somit zu Anfang
> logischerweise keine Erfahrungen mit Geräteprüfungen.

Kommt auf den Umfang der Einweisung an. Eine richtige Fachkraft
hat natürlich mehr Möglichkeiten als nur das Gerät an das Messgerät
anzuschließen das Messproramm ablaufen zu lassen und das Prüfprotokoll
ausdrucken zu lassen. Da gibts ja dann nur zwei Ergebnise; Bestanden
oder nicht-Bestanden. Eine Fachkraft kann dann den Fehler im Detail
analysieren was wohl dann eine Frage der Wirtschaftlichkeit ist.
Da die BAV-Prüfungen hauptsächlich im gewerblichen Bereich gemacht
wird, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit das ein nicht bestandener
Elektroartikel sofort durch Neuanschaffung ersetzt wird weil das
meiste billige Massenware ist. Daher kann man sich da wohl eine
richtige Fachkraft für so triviale Arbeiten schenken. Das würde
sonst wohl auch viel zu teuer.

Paul schrieb:
> Wozu ist die Schutzleiterwiderstandsprüfung mit 10A notwendig? Gibt es
> da irgend eine Vorschrift, die dies in bestimmten Fällen fordert oder
> gibt es andere Gründe, die dies erforderlich machen?

Wenn der Schutzleiter, der bei flexiblen Leitungen ja als Litze
ausgeführt ist, intern nur noch infolge von zu vielen Knickungen
schon so geschädigt ist das nur noch wenige Kupferäderchen den
Kontakt herstellen, was aber nicht so einfach messtechnisch zu
erfassen ist, dann jagt man halt mal so viel Strom drüber, wie
gemeinhin bei intakter Elektroinstallation im Fehlerfall auftreten
könnte durch den Schutzleiter. Entweder der Schutzleiter hält das 
erwartungsgemäß aus und ist okay oder die letzten Äderchen werden
durch diesen Stresstest ganz weg gebrannt. Dann ist der Prüfling
zwar hin und kann entsorgt werden, aber das ist immer noch besser
als wenn im normalem Gebrauch durch so ein defektes Teil jemand
zu Schaden käme.

brutzel schrieb:
> Die Frage ist, wer die Geräteprüfer einweisen darf und welche Vorbildung
> Voraussetzung ist.
Das musst du dann schon mit den Firmen klären die solche Arbeiten
anbieten. Die werden dann schon genaueres wissen.
> Gibt es da offizielle Schulungen? Wenn ja wo und wie
> erkenne ich, welche Schulung wirklich anerkannt ist?
Vielleicht das es ein gesetzlich anerkanntes Bildungsinstitut mit
einer anerkannten Schulung ist? Auch dafür gibts Zertifizierungen,
z.B. AGWV. o.ä.
Vom TÜV hab ich mal eine Webseite gesehen wo eine eintägige Schulung
angeboten wurde. Da wirds dann wohl auch ein Zertifikat für BAV geben.
Damit kann man dann auch auf Jobsuche gehen.
> Wer darf also einweisen? Wie muss eine Einweisung für einen
> Elektroing, einen
> Mechaniker oder einen Hausmeister aussehen? Wer kontrolliert die
> Geräteprüfer?
Wie die aussieht kann ich dir auch nicht sagen.
Vermutlich der Arbeitgeber der fachlich dazu befähigt ist übt die
Kontrolle aus. Ansonsten wird das Zertifikat von einem anerkannten
Träger wohl reichen müssen.

Autor: EFK 10k+ Arbeitsmittel (Gast)
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Interesannt wie lange der Beitrag schon geht.

Zu Erst:
Ich habe heute Abend keinen nerv mehr alle Richtlinien und Normen
heraus zu schreiben.

Um mal zu allem was zu schreiben leg ich mal los:

EUP als Prüfer, wenn diese EUP wirklich gut ausgebildet ist und
Erfahrung hat kann diese mit einem z.B. Meister ein Prüfteam bilden.
Die EUP liefert ihre Berichte ab, der Meister kontrolliert und haftet
dann auch für die Prüfungen der EUP. Im Gegenzug muss der
Meister für die Fachliche Ausbildung der EUP sorgen dass diese ihre
Prüftätigkeit wahrnehmen kann.

Ziehmlich uncool, EUPs sind meistens nicht mal ansatzweise dafür 
geeignet
überhaupt die Zusammenhänge der verschiedenen Messungen innerhalb einer
Prüfung zu erkennen.

Geschweige denn zu erkennen ob ein Gerät für seinen 
Einsatzort/Häufigkeit
geeignet ist. Stichwort: Anschlusskabel. H05VV-F gehört nicht auf
die Baustelle.

Heutige Prüfungen sind nichts wert ohne eine vorherige 
Gefährdungsbeurteilung des Geräts mit Wechselwirkungen in seiner 
Umgebung.
Verschiedene Prüffristen sind der Clou, jedoch nur wenn sie mit einer
Gefährdungsbeurteilung vorher dokumentiert werden.

Die Sprüche mit "Ich als Meister kann das einschätzen" zählen heute 
keinen
Cent mehr. -> Zeitnahe Tätigkeit, Erfahrung, Weiterbildung.
Ein Meister ist nicht automatisch eine EFK !(nur nach VDE, hier gibt es
auch den Begriff Elektrofachkraft, hat mit unserer EFK aber 0,0NUll zu 
tun)

Ich selbst habe schon diverse Gäste von anderen Firmen gehabt die dann 
ihre
eigenen Prüfer bei mir zur Soft-/ und Hardwareschulung hatten.

Da war auch ein Meister alten Schlages dabei, der wollte mir gar nicht
glauben dass sein Augenmaß weniger wert ist als 20 Clicks in meiner
Software.

Da eine EUP also keine Gefährdungen beurteilen darf weil sie nicht
über die notwendigen Kenntnisse verfügt müsste auch hier der Meister 
zuerst
alle Gefährundungsbeurteilungen erstellen, den Geräten je nach Lage 
passend
zuordnen so dass die Geräte ihre passenden Prüffristen wie z.B.
6 Monate, 12 Monaten, 24 Monate erhalten. -> BetrichV, TRBS

Eine Festlegung auf Standard 12 Monate gibt es heute nicht mehr
das sind Gute Nacht Geschichten die selbst zur Zeiten der BGV A3
eigentlich nur toleriert wurden weil und jetzt kommts:

Es drohte keine Straftat Verurteilung, damals (BGV A3/12 Monate) war es 
nur eine Ordnungswidrigkeit mit relativ milden Geldbußen wenn es die 
Putzfrau
Gerda an ihrer defekten Staubsauger Zuleitung grillt. Zumindest wenn Sie
das überlebt hat und die Kripo nicht da war.

Dies ist vorbei seit dem inkrafttreten der BetrSichV und den 
dazugehörigen
TRBS'en, die BGV A3 ist weiter gültig, jedoch steht sie unter den
staatlichen Regelwerken. Bis die TRBS 2131 endlich released wird, so 
dass
sie auch durch die Rechtsprüfung kommt.

Seit dem kann es also auch vorkommen das bei einem tödlichen Stromunfall
der Geschäftsführer in den Bau wandert. Sollte er nicht nachweisen 
können
dass die Prüfungen der Geräte ordnungsgemäß dokumentiert und gemacht 
worden sind.

Und hier ermitteln heute Gutachter die wahrscheinlich sogar in ein paar
Punkten mir noch etwas beibringen könnten.

weiter bei der EUP:
Gut/Schlecht Anzeigen können heutzutage nachjustiert werden, da die 
Prüfung
meist sowieso Softwaregesteuert abläuft. Somit könnte der Meister
für alle Kaffeemaschinen mit Heizplatte SK I einen Prüfablauf 
generieren,
allerdings müssten für alle Eventualitäten Prüfabläufe bereitstehen
die auch wirklich dazu führen das nur dann Alarm geschlagen wird
wenn ein Fehler vorliegt und nicht nur eine unsaubere Verbindung.
Ich denke da z.B. an Kaffeemaschinen mit schlechtleitend beschichteter 
Heizplatte,
oder Kunststoffbeschichtungen... schon wäre ein SK I Stecker an der 
Maschine, der Schutzleiter nicht messbar.. DIE EUP im Grauen der 
Schutzklassen Einteilung gefangen.
Ich halte dies für schlichtweg unmöglich, da es fast so viele Menschen
wie verschiedene Gerätetypen auf der Welt gibt und hier muss die echte 
EFK
abwägen, ab wann ein Gerät schadhaft und wann es noch zu gebrauchen ist.





In unserem Hause sind pro Tag ca. 30-35 (8h) Prüfungen möglich, viele
Kühlschränke, teilweise Einbaugeräte, Drehstromgeräte mit aktiven 
Bauteilen, PC Arbeitsplätze mit uralten Steckdosen die laut Norm 
getauscht
werden müssen weil heute 1,5mm² der Mindestquerschnitt ist. Ich schreibe
hier nur vom Hauptgeschäft, wir haben auch noch unzählige Sonderfälle, 
Werkstätten, Maschinen nach VDE 0113 usw. usw.

Wenn jetzt eine Firma kommt und sagt: "Wir machen jeden Tag 200"
dann kann das nicht mit rechten Dingen zu gehen.

Auch gilt hier das "Auswahlverschulden", der Geschäftsführer muss 
entweder
selbst über die Kenntnisse verfügen wie eine ordnungsgemäße Prüfung 
abläuft, oder er muss sich diese Informationen vorher bei einer anderen
Quelle besorgen (Bsp. E-Meister mit EFK Fähigkeiten).
Sollte er sich nun trotzdem dazu entscheiden die Prüf Firma zu buchen
die Pro Tag  120 oder mehr Geräte schafft, nimmt er billigend in Kauf
das es unmöglich ist diese Geräte nach Norm und Gesetz zu prüfen.
Er ist somit voll in der Haftung, weil er schon im voraus wissen muss 
das er nur für Knöpfles drücken und Kleber kleben bezahlt und nicht für
die Prüfung nach gültigen Vorschriften.

Wer Dumping Prüfer mit Plaketten durch die Firma rennen lässt kann
heute schnell mit im Knast landen.



Zu den Prüfern die unter solchen untragbaren Umständen arbeiten:

Ihr macht euch jeden Tag aufs neue Strafbar, nicht weil ihr Irgendwas
unterschrieben habt wo euer Chef euch die Rechte auflädt, das kann er
gar nicht.

Sondern weil ihr Prüf-Dokumente anfertigt die schlichtweg nicht gültig 
sind, ihr fälscht Geräte-Zulassungen im großen Stil.

Ich rede mit Laien ja gerne über den Auto TÜV um ihnen näher zu bringen
warum wir alles prüfen müssen.

Wenn einer vom Dekra eine Plakette auf einen Wagen pappt von dem er
nichts weiß und man kann ihm nachweisen das er bei seiner Prüfung 
geschlampt hat bsp.: Falsches aber schnelles Prüfverfahren mit der
Ersatzableitstrommessung -> Kontrolle der Bremsleitungen nur über die
Funktionsprüfung beim treten auf das Pedal, statt Sichtkontrolle auf der 
Bühne.

Kann euch nun im Schadensfall durch einen Gutachter nachgewiesen werden
dass bei eurem Prüfverfahren, zu eurem Prüfzeitpunkt der Schaden schon
bestanden haben muss: z.B. dadurch das euer Gerät mit der 
Ersatzgeräteableitstrommessung gar nicht eingeschaltet war, da 
Spannungsabhängige Schalter verwendet wurden und ihre nur die Zuleitung
gemessen habt statt die gesamte Elektronik und deswegen an 
Berührbarenleitfähigenteilen  Netzspannung angelegen hat,
diesmal gehen wir mal von einem Schaltnetzteil aus das zufällig einen
Defekt der primär/sekundärseiten aufweißt. -> Achtung hier gilt dann
gleichzeitig das ihr das Gerät im Prinzip garnicht geprüft habt wenn die 
Bude
jetzt samt Netzteil nur abbrennt und niemand einen Schlag bekommt seit 
ihr auch mit dran, weil ihr die korrekte Prüfung nicht nachweisen könnt,
zur korrekten Prüfung der Netzteile gehört auch (wenn möglich, es gibt 
auch
Netzteile die erst mit Last ihre Nennspannung liefern) das messen
der Ausgangsspannung.



Qualifikation der Prüfer kann in BetrSichV und TRBS
nachgelesen werden.

BGV A3 gilt nur noch an den Stellen wo die BetrSichV und die TRBS
aufhören, BetrSichV -> TRBS -> BGV A3 -> VDE und andere Normen



Gruß

Autor: smufte (Gast)
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Hallo


Du schreibst

Da eine EUP also keine Gefährdungen beurteilen darf weil sie nicht
über die notwendigen Kenntnisse verfügt müsste auch hier der Meister
zuerst
alle Gefährundungsbeurteilungen erstellen, den Geräten je nach Lage
passend
zuordnen so dass die Geräte ihre passenden Prüffristen wie z.B.
6 Monate, 12 Monaten, 24 Monate erhalten. -> BetrichV, TRBS

Eine Festlegung auf Standard 12 Monate gibt es heute nicht mehr
das sind Gute Nacht Geschichten die selbst zur Zeiten der BGV A3
eigentlich nur toleriert wurden weil und jetzt kommts:

Was sind den die momentanen Prüffristen? Prüffristen 24 Monate? Das wird 
wohl niemenad im Fehlerfall akzeptieren.

Autor: nlhhl (Gast)
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Laut BGV A3 sind 6 Monate als Prüffrist als Richtwert vorgesehen.
Näheres siehe www.bgva3.de/bilder/BGV-A3.pdf Seite 14.

Autor: Jockel (Gast)
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EFK 10k+ Arbeitsmittel:

Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung.

Ich "durfte" während meiner Ausbildung ebenfalls BGV A3 Prüfungen im 
großen Stile durchführen (einige Tausend Geräte)

Anweisungen vom Meister (Auszug)

- Bei PCS nur so tun, als ob Du den Knopf drückst. Nicht, dass noch was 
kaputt geht.
- Nimm ein Multimeter, um den Schutzleiter zu messen, das reicht. Dauert 
ansonsten ja viel zu lange, das Messgerät jedes mal an den Strom zu 
stöpseln.

Vermutlich hätte ich damals als Azubi das Handtuch schmeißen und mir 
einen gescheiten BEtrieb suchen sollen.

Autor: Hol ger (hololo)
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Karl schrieb:
> Ha schrieb:
>> Naja wie man als FAchkraft/Ing so eine monotone Arbeit verrichten will
>> kann, weis ich nicht.
>
> Ich bin Elektroingenieur. Seit Studienabschluss vor etwa 10 Jahren auf
> Jobsuche. Mehrere 100 Bewerbungen. Habe also noch nie als Ingenieur und
> noch nie als Elektrofachkraft gearbeitet. Arbeite zur Zeit notgedrungen
> im Billigstlohnsektor. Würde fast alles machen, was irgendwas mit
> Elektrotechnik zu tun hat. Die Frage stellt sich für viele sicher nicht,
> ob sie solch monotone Arbeit machen wollen, sondern ob sie überhaupt
> einen Job finden.

hallo,
teile mir doch mal deine Tel. Nr. bzw. e-mail mit.
Kannst mich aber auch an: weratuz0 at gmail . com Anschreiben.
MfG

Autor: Elektromeister123 (Gast)
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tex schrieb:
> Unterwiesene Personen dürfen nicht mehr messen!

Das ist völliger Schwachsinn!!!

Unterwiesene Personen dürfen laut VDE 0701/0702 messen! Das Messgerät 
muss nur die Funktionen Ja/Nein bzw. Bestanden/Nicht Bestanden besitzen!

MfG


Elektromeister

Autor: sickone (Gast)
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WOOOW !!!
Seit ca. 4 Jahren wird hier nun hitzig diskutiert. Respekt! Habe selten 
so einen langen Threat in einem Forum gesehen.

Kenne mich, glaube ich zumindest, mit der Materie auch etwas aus.

@ Elektromeister123:

So einfach, also mit GUT/SCHLECHT Anzeige, ist es nun auch nicht. Wenn 
ich dich heute richtig in die Mangel nehme und dir sagen wir mal 40 Std. 
(1 Woche) alles wissenswerte über Prüfungen, Gefahren des elektrischen 
Stroms, Schutzmaßnahmen, Wechselwirkungen mit der Umgebung, Normen, 
Gesetzte, Messverfahren usw. ins Hirn klopfe, dann darfst du die Prüfung 
machen. Dann bin ich zwar dafür verantwortlich und muss dir auf die 
Finger schauen (beigebracht hab ich dir ja schon alles). Aber zumindest 
die grob fahrlässigen Sachen bleiben dann bei dir, Stichwort 
"Bescheissen"!

Ein Prüfgerät kann so gut und teuer sein wie es will, wenn kein Prüfling 
(jaaaa liebe Gossen-Freunde! ihr habt da so nen Knopf... da steck ich 
dann nen Schuko-Stecker ohne Kabel rein, und dann?) in der Prüfdose 
steckt dann ist die ISO-Messung immer OK! (nur Beispiel, ich bescheiss 
jedes Prüfgerät, wenn ich das will!!)

@ Elektromeister123:

Respekt! Hab selten so nen korpulenten (sry, den Scherz mach ich immer) 
ääähh kompetenten Prüfer gesehen. Da du die Soft- und Hardware schulst, 
nehme ich mal an, dass du bei einem Prüftechnik-Hersteller o.ä. 
arbeitest. Evtl. sogar im Vertrieb? Soll die Richtigkeit deiner Aussagen 
nicht minder! Würde nur interessieren, wer sich da so gut auskennt. Is 
es einer von Gossen, Metrel, HT-Instruments, Benning (lach!), Fluke, 
Megger, Safetytest, ... ??


@ alle:
die ursprüngliche Thematik würde mich aber heute mehr denn je 
interessieren! Was zahlt/verlangt ihr heute für eine ordentliche 
Prüfung? Jetzt mal nur die ernsthaften Prüfer und Firmen, nicht die 0,20 
€ Deppen, die den Schutzleiter an der Bohrmaschine immer mit 0,29 Ohm 
messen... (die meisten haben keinen PE...) und wenn sie einen hätten. 5m 
Kupfer 1,5mm² haben rein rechnerisch einen Widerstand von ca. 0,06 Ohm, 
dann noch Überganswiderstände dazu "schätzen" und jeder halbwegs klarer 
EFK leutet ein, dass da was nicht passt.

Genauso die bei ISO-Messung einen Wert von ca. 10 MOhm haben und es ok 
finden, das ist es nicht!


Egal.. Weiter so!!

Autor: Azubi (Gast)
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Hall zusammen,

ich habe auch eine frage an euch und zwar lerne ich in genau 2 Wochen 
aus und bin somit Elektrofachkraft und habe auch die verschiedenen 
Messungen in meiner Ausbildung gelernt und kenne die Rahmenbedinungen 
mit dem Aufwand.

Was mich Interessieren würde:

was für einen Preisunterschied macht die Erstprüfung (Datenbank mit 
Typenschild, Firma, Gebäude, Raum usw) im vergleich zu einer 
Wiederholungsprüfung?

Die meisten Betriebe haben ja ein Barcode System, dass auch erst 
erstellt werden muss, jedoch im 2. Jahr die ganze Sache sehr viel 
einfacher und schneller macht, jedoch frage ich mich, ob Ihr dort mit 
den Firmen, die ihr prüft einen Zeitvertrag gemacht habt??

Wie verrechnet ihr anschließend die Reparaturabeiten bei defekten 
Geräten, die NUR durch eine Sachkundige Elektrofachkraft durchgeführt 
werden dürfen (mit anschließend erneuter Messung)

Welches Messgerät ist eurer Ansicht nach zur Zeit das beste?
Gossen Metrawatt hat ja nun die 4. Generation der SECUTEST Geräte auf 
den Markt gebracht,die ich sehr gut finde und die Vorgängermodelle in 
meinem Betrieb verwendet werden.(Wir verwenden Konzern weit nur Gossen)

Autor: Oliver Badorf (olba)
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Hallo Liebe Leidensgenossen,
auch ich kenne das Problem mit unseren lieben BGVa3 Prüfung.
Habe mich bei einer Firma beworben die solche Prüfungen anbietet, habe 
halt alle Bewerbungsunterlagen hin geschickt Lebenslauf , Zeugnisse und 
halt meinen Meisterbrief Elektriker. Habe dann endlich eine Antwort 
erhalten und dann auch bei dieser Firma angefangen und was soll ich 
großartig drum herum reden.
Habe mit ein paar Kollegen ein Objekt angefangen und habe dann gemerkt 
das die Kollegen nur auf Stückzahl aus sind, soll heißen so 120 bis 150 
Messungen ( Prüflinge am Tag ). Und ich habe mir die Frage gestellt wie 
prüfen die nur.
Habe dann einem Kollegen (angeblich Fachkraft ) mal über die Schulter 
gesehen, er hat einen PC , Monitor also die Kabel und Geräte geprüft.
Bei der Messung der Kabel hat das Fluke 6500 schon einen Fehler 
angezeigt und dennoch hat er weitergemacht.
Beim Prüfen des Pc´s bzw. beim Monitor meinte er dann er umgeht das 
Vorgeschriebene Prüfprogramm und mache einfach eine Schutzleiterprüfung 
und eine Sichtprüfung und macht dann das Prüfsiegel drauf, das würde 
vollkommen ausreichen den Kunden Interessiert es sowieso nicht und Ihn 
als Prüfer würde es auch nicht stören Hauptsache er habe seine Anzahl an 
Prüflingen.

Also bin ich in das nächste Büro gegangen und habe mich an die Arbeit 
gemacht.
Und der erste Prüfling durchgefallen, aber in der Zwischenzeit stand 
dann einer meiner Kollegen hinter mir und meinte das ist nicht schlimm 
mach die Prüfung noch einmal aber mit dem Prüfprogramm 243 dann kommt 
das gerät durch.

Ich sagte dem netten Kollegen das es Vorschriften für die Prüfung gäbe 
und wir als Prüfer und daran halten sollen, darauf er Ist doch schh..... 
egal Hauptsache das sch.... Gerät hat den Prüfaufkleber und alles ist 
gut. Und er fragte mich dann auch noch zu Pause wie viele Messungen ich 
hätte und ich sagte ca. 20, worauf er dann sagte ist zu wenig du 
solltest um diese zeit mindestens 60 – 85 Messungen haben.

Es kann ja sein das ich als Elektriker ( Meister ) das was anders sehe 
mit den Vorschriften und den Umgang mit Kundeneigentum, aber es kann 
doch nicht sein das man so leichtsinnig und fahrlässig die Prüfungen 
durch haut.

Paar tage später habe ich mich dann mal mit Kollegen Unterhalten und die 
meinten nur wichtig für Sie sei es nur Stückzahl zu machen alles andere 
wäre nur Nebensache, und der Kunde bezahlt ja sowieso nur 1,25 € pro 
Gerät als ist es sch... egal.

Die nächste Prüfung kommt sowieso.


Also ich kann da nichts mehr zu sagen.

MfG

Autor: tex (Gast)
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Das ist leider alltägliche Realität.
Wirtschaftlich ist eine Messung für 1,25 auch nicht zu machen. Aber 
solange das den Kunden nicht interessiert muss er halt damit leben, dass 
die Arbeit so wie von Dir beschrieben gemacht wird.
Dazu sind 2 Leute erforderlich.
Ein Kunde dem es egal ist und der sich alleine am angebotenen Preis 
orientiert, ohne sich über den Umfang der Arbeiten zu informieren und 
eine Firma, die diese Einstellung und diese Bedürfnisse bereit ist zu 
befriedigen. Nun obliegt es dem Mitarbeiter zu entscheiden, ob er sich 
diesen Machenschaften unterwirft und mitspielt oder lieber beim 
Arbeitsamt in der Warteschlange mit seinen ... spielt. ;-)
Dabei will ich keineswegs an die Moral der Mitarbeiter appellieren, denn 
ich weiß auf welch verlorenem Posten man da steht. Die Entscheidung 
mitzumachen oder hinzuschmeißen muss jeder für sich treffen.
@ Oliver. Bei uns brauchst Du nicht entgegen Deinem Gewissen Plaketten 
zu verkleben und musst defekte Geräte sogar als solche kennzeichnen. 
(das ist immerhin der Nachweis, dass wir unseren Job gemacht haben) 
Dafür wirst Du hier nicht reich und bist im ganzen Land unterwegs.

Autor: Schreiber (Gast)
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tex schrieb:
> Wirtschaftlich ist eine Messung für 1,25 auch nicht zu machen. Aber
> solange das den Kunden nicht interessiert muss er halt damit leben, dass
> die Arbeit so wie von Dir beschrieben gemacht wird.

Den Kunden interessiert doch nur die Plakette für den Fall, dass der 
Kontrolletti von der Berufgenossenschaft kommt.

Sobald die Plakette klebt sind alle zufrieden. Wesentliches Merkmal 
eines GUTEN Unternehmens ist daher, dass möglichst wenige Geräte bei der 
Prüfung durchfallen und somit Reparaturkosten vermieden werden...

Autor: Danilo (Gast)
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Das Thema ist so vielfältig wie halt die Menschen auch sind.

Der "Facility Manager" wird daran gemessen, wie schnell die Prüfungen 
(und wie kostengünstig) abgearbeitet worden sind.

Genauso wie durch dessen Vorgesetzten das alles meist als lästige 
Pflicht abgetan wird.

Die Prüffristen (die gemäß BetrSichV festgelegt werden müssen) werden 
dann auch in der Praxis gerne gestreckt. Da werden dann aus 24 Monaten 
gerne mal 30 oder 36!

Und die verantwortliche Elektrofachkraft wird dann gefragt wenn einer 
tödlich verunfallt ist (bei Mängelquoten von > 2,0 Prozent nicht so 
unwahrscheinlich) wie das passieren konnte.

Aus dem Dilemma kommt die Elektrofachkraft fast nicht raus.

Ich sollte auch Erdungsplanungen machen für größere Technikstandorte mit 
mehreren Energieversorgungssystemen (bzw. Erdungssystemen). Ohne die 
Standorte gesehen zu haben in 4 Tagen ein 30-seitiges Planungsdokument 
mit 3-4 CAD-Zeichnungen. Die Bestands-Doku war von Anno Tubak und 
vollkommen unzureichend.

Da habe ich auch das Handtuch schmeissen müssen.

Beitrag #3905518 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: grassator grassator (Firma: kraftanlagen) (grassator)
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Jockel schrieb:
> EFK 10k+ Arbeitsmittel:
>
> Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung.
>
> Ich "durfte" während meiner Ausbildung ebenfalls BGV A3 Prüfungen im
> großen Stile durchführen (einige Tausend Geräte)
>
> Anweisungen vom Meister (Auszug)
>
> - Bei PCS nur so tun, als ob Du den Knopf drückst. Nicht, dass noch was
> kaputt geht.
> - Nimm ein Multimeter, um den Schutzleiter zu messen, das reicht. Dauert
> ansonsten ja viel zu lange, das Messgerät jedes mal an den Strom zu
> stöpseln.
>
> Vermutlich hätte ich damals als Azubi das Handtuch schmeißen und mir
> einen gescheiten BEtrieb suchen sollen.

Dachte bei den neueren Secutests gibt es bereits die "EDV" Geräteprüfung
ohne isotest.
Die VDE fordert normalerweise die ISO-Prüfung und erlaubt bei
EDV-Geräten die Ausnahme - schreibt aber nicht vor sie wegzulassen.
Sprich der kompetente und verantwortungsbewußte Prüfer entscheidet
selbst, wann bzw vor allem WO er eine ISO-Prüfung vornimmt, also WO er
die Prüfspitze hinhält.
In Meinem Betrieb wurde tatsächlich angewiesen das netzteil seperat zu 
Prüfen. Also Gehäuse auf, abstöpseln und mit "spezialstecker" das 
Netzteil ohne Motherboard und konsorten einschalten.
MfG

Grassator

PS: Das hab ich jetzt verbockt mit meinem Handy, der obere Beitrag ist 
leider ohne Zitat.

30.11.2014 19:23: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
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Danilo schrieb:
> Die Prüffristen (die gemäß BetrSichV festgelegt werden müssen) werden
> dann auch in der Praxis gerne gestreckt. Da werden dann aus 24 Monaten
> gerne mal 30 oder 36!
>
> Und die verantwortliche Elektrofachkraft wird dann gefragt wenn einer
> tödlich verunfallt ist (bei Mängelquoten von > 2,0 Prozent nicht so
> unwahrscheinlich) wie das passieren konnte.

das Problem lässt sich einfach lösen:
einfach ein BGV-A3-Prüfunternehmen suchen, das nur Plaketten klebt und 
nicht prüft. Schon beträgt die Mängelquote nur noch 0%

Damit ist die BG zufrieden und der Kunde auch...


Den Plakettenkleber sollte man natürlich zeitig kommen lassen...

Autor: Oliver R. (orb)
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Schreiber schrieb:
> einfach ein BGV-A3-Prüfunternehmen suchen, das nur Plaketten klebt und
> nicht prüft

Och, bei uns hat eine Abteilung die Aufkleber per Post bekommen, man 
möge die doch schnell selber aufkleben

Autor: Danilo (Gast)
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Oliver R. schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> einfach ein BGV-A3-Prüfunternehmen suchen, das nur Plaketten klebt und
>> nicht prüft
>
> Och, bei uns hat eine Abteilung die Aufkleber per Post bekommen, man
> möge die doch schnell selber aufkleben

Also ich kann das als (ehemalige) vEFK schon verstehen, dass man den 
Prüfaufwand so niedrig wie möglich halten will.

Ist ja eigentlich auch reiner Aufwand der so nix sichtbares einbringt.

Für den Verantwortlichen gibt es aber auch Möglichkeiten die Prüffrist 
schriftlich festzulegen nach BetrSichV. Für den Bürobereich kann dann 
auch ggf. 34, 36 oder 48 Monate rauskommen.

Ich denke schon dass das dann im Sinne der Mitarbeiter ist, die 
elektrische Sicherheit einzuhalten. In manchen Betrieben gibt es ja auch 
eine Fachkraft für Arbeitssicherheit regelmässige 
Arbeitsschutzausschusssitzungen (mit Protokoll) usw.. usw..

So einfach ist das dann nicht die Saukarre zu fahren.

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