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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schieberegisterschaltung verzählt sich


Autor: Pepe (Gast)
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Hallo,
habe eine Schieberegisterschaltung zum Ansteuern von LEDs realisiert.
Die Schieberegister werden von einem µP angesteuert.
Die LEDs sitzen auf einzelnen Leisten mit je 12 LEDs. Diese
Leisten können beliebig an einander gesteckt werden.

Wenn ich mehr als 8-9 Leisten aneinander stecke, fängt die Reihe
an sich zu verzählen. Entweder wird auf der letzten Leiste
ein oder zwei LEDs zu wenig oder zu viel gezählt.
Manchmal funktioniert eine der letzten Leisten auch gar nicht mehr.
Kommt darauf an in welcher Reihenfolge ich die einzelnen
LED Leiste kombiniere.

Kann mir jemand helfen ?

Danke, Pepe.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Auch wenn es nicht viel ist, aber ein bischen Energie zwackt jeder CLK 
Eingang des Schieberegisters von der laaaaaangen CLK Leitung ab. 
Irgendwann reicht es dann nicht mehr, dass da saubere Pulse über die 
Leitung gehen und die laaaaaange Leitung tut iht übriges.

Spendiere also jedem Modul eine "Signalaufbereitung" für die Signale, 
die im Grunde nur durch das Modul durchgeschleift werden.

Autor: holger (Gast)
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Vorwiderstände für die LEDs wären schon ganz praktisch.
Abblockkondensatoren an den ICs auch. Ansosnsten siehe oben.

Autor: Pepe (Gast)
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Hatte ich auch schon gedacht, aber die Pegel sind auch auf der
letzten Leiste noch ziemlich gut ( > 4.8V ).

Autor: Pepe (Gast)
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Sorry,
Vorwiderstände und Cs an den 74HC.. sind natürlich vorhanden.
Hab ich nur vergessen zu übernehmen :-)

Autor: der mechatroniker (Gast)
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> Hatte ich auch schon gedacht, aber die Pegel sind auch auf der
> letzten Leiste noch ziemlich gut

Die Flanken auch?

Autor: Pepe (Gast)
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Die Flanken werden schon etwas träger, aber nicht in einem
Bereich, den ich als kritisch bezeichnen würde.

Nur nebenbei: Das gesamte Timing läuft im ms-Bereich ab.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Na denn.
Wenn eh alles in Ordnung ist, dann gibt es auch kein Problem.
Nich wahr!

Autor: Pepe (Gast)
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@ Karl heinz Buchegger:
Tja. Ist was dran.
Ich hätte aber noch eine andere Richtung: Kann es sein, dass
ich irgendwelche Reflexionen am Ende der Reihe hab ?

Autor: Bensch (Gast)
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Ist natürlich auch die Frage, ob die Daten in der Nähe der CLK-Flanke 
stabil sind. Evtl. mal probeweise CLK invertieren.

Autor: A. K. (prx)
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Pepe schrieb:

> Ich hätte aber noch eine andere Richtung: Kann es sein, dass
> ich irgendwelche Reflexionen am Ende der Reihe hab ?

Ja.

Autor: Pepe (Gast)
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"...Daten stabil sind": In Bezug auf's Timing ?

Das Timing selbst hab ich noch nicht betrachtet, weil die
Ansteuerung schon seit 15 Jahren gleich geblieben ist und
auch bisher ohne zu große Probleme funktioniert hat.
( Außer man schließ viele Leisten :-) )

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Denke daran, daß Du mit jedem weiteren Modul ja auch weitere 
Ziehwiderstände (je 100K) parallel schaltest. Irgendwann ist die Last
für die Treibergatter 74HC14 zu groß.

MfG Paul

Autor: Bensch (Gast)
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> "...Daten stabil sind": In Bezug auf's Timing ?

Ja, auch

> Das Timing selbst hab ich noch nicht betrachtet, weil die
Ansteuerung schon seit 15 Jahren gleich geblieben ist und
auch bisher ohne zu große Probleme funktioniert hat.
( Außer man schließ viele Leisten :-) )

Wär's nicht Zeit, mal einen Oszi dranzuhalten?

Autor: Pepe (Gast)
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> Wär's nicht Zeit, mal einen Oszi dranzuhalten?

Naja. Hatte ich ja schon. Dummerweise aber nur immer einen
Kanal. Werd' mir morgen mal auch den Rest anschauen.

Laut Source könnte es aber in die Richtung gehen, weil
die Warteschleife zwischen Setzen und Löschen der DATA-Leitung
nicht wirklich existiert. Würde schätzen, dass wir da eher im
einstelligen µs Bereich liegen. ( Keine Ahnung wieviele Takte
ein Z80 für was braucht... )

Danke...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Pepe (Gast)

>Laut Source könnte es aber in die Richtung gehen, weil
>die Warteschleife zwischen Setzen und Löschen der DATA-Leitung
>nicht wirklich existiert. Würde schätzen, dass wir da eher im
>einstelligen µs Bereich liegen. ( Keine Ahnung wieviele Takte
>ein Z80 für was braucht... )

Es istz vollkommen egal wie langsam du die Bits rausklimperst, die 
FLANKEN sind das Entscheidende. Siehe Artikel Wellenwiderstand.

Was du brauchst ist eine SAUBERE Taktleitung, sprich saubere 
Leitungsführung mit verdrillter Leitung (Takt und Masse) sowie eine 
Terminierung am Ende.

MFG
Falk

Autor: Gebhard Raich (geb)
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Also ich hab auch schon das Problem des Übersprechens bei einem 10cm 
kabel erlebt.An einem HC Ausgang waren dann  spikes im ns Bereich zu 
sehen.  Das war dann weg, als ich die Leitungen mit 100pF gegen GND 
geknüppelt habe. Wär in diesem Fall einen Versuch wert.

Grüße

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gebhard Raich (geb)

>sehen.  Das war dann weg, als ich die Leitungen mit 100pF gegen GND
>geknüppelt habe.

AUA!!!!

Kids, don't try this at home!

Autor: Bensch (Gast)
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> Kids, don't try this at home!

Wird aber immer wieder gern gemacht, auch bei kommerziellen Schaltungen.

Zum Einkreisen der Fehlerursache aber VORÜBERGEHEND durchaus nützlich.

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