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Forum: PC Hard- und Software Netzteil geht hoch


Autor: Tonyo (Gast)
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Ich habe in der Arbeit oft das Phenomen, dass die Netzteile von unseren 
PCs kaputt gehen. Wir arbeiten viel mit Kohlefasern und sind uns sicher, 
dass es etwas damit zu tun hat. Die Netzteile machen einen lauten knall 
und es schlägt ein Funkt raus und dann ist Stille.
Ich habe eines dieser kaputen Netzteile aufgebaut, kann aber rein 
optisch nichts sehen.
Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle ich anfangen könnte 
zu suchen?

Gruss
   Tonyo

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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> Die Netzteile machen einen lauten knall
> und es schlägt ein Funkt raus
dann ist wohl was kaputt.

> Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle ich anfangen könnte
> zu suchen?
nach deiner beschreibung da wo's bissel verbrannt aussieht.

was sind denn das für PCs? bzw. was für netzteile? bild rein!

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Also wenns knallt, ist meist der Elko schuld.
Die sprengen bisweilen sogar Löcher in die Platine.
Andererseits könnte der Knall auch nur durch die Luftausdehnug bei der 
Erhitzung durch das Verglühen einer Kohlefaser sein. Was dann kaputt 
ist?
Alle nicht-kurzschlussfesten ICs, Schalttransistoren, Lüfter,
möglicherweise auch Tantal-Perlen, Kerkos oder Spulen.
Es kann auch sein, dass da 'ne Windung im Transistor durchbrennt, das 
sieht man nicht auf den ersten Blick. Ihr solltet die PC's in 
staubgeschützte Gehäuse packen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch 
mal der Rest flöten geht!

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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> Also wenns knallt, ist meist der Elko schuld.
unsinn. der ist nur in dem sinne schuld, daß da die energie rauskommt, 
aber das soll so sein. nur vielleicht nicht ganz so schnell.

der knall wird wohl eher das "adios" eines primären schalttransistors 
gewesen sein.

boah das seh ich ja jetzt erst:
> Es kann auch sein, dass da 'ne Windung im Transistor durchbrennt,
nee das kann definitiv nicht sein weil ein transistor hat im normalfall 
keine windungen... Oo

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Der Knall kann alles mögliche sein:
Elkos sind meist sehr laut, da sich ein großer Druck innerhalb aufbauen 
kann, ehe der Deckel abhebt. Kleine Elkos ohne Sollbruchstelle sind 
daher lauter als große.
Explodierte Halbleiter, Widerstände, Kurzschlüsse auf der Platine usw.
Wie schon geschrieben wurde: Meist sieht man es optisch recht deutlich 
wo was passiert ist.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wir arbeiten viel mit Kohlefasern und sind uns sicher,
> dass es etwas damit zu tun hat
> Hat hier jemand einen Tip für mich an welcher Stelle
> ich anfangen könnte zu suchen?

Nicht wirklich, die Kohlefaser, die den Kurzschluss erzeugt hat,
hat sich dabei wohl in Luft aufgelöst.
Kurz sind die Abstände z.B. bei den Transistoren am Kühlkörper,
aber auch auf der Platinenrückseite.
Vielleicht findest du noch ganz feine Schmauchspuren, aber was
nützt dir das? Du willst verhindern, daß so was wieder passiert.
Immerhin blasen Netzteile die Luft raus, die Kohlefaster muss
also durch den ganzen Rechner bevor sie im Netzteil landet.
Dummerweise sind solche Rechnergehäuse schwer abzudichten,
viel zu viele Spalten, und das CD-Laufwerk lässt sich gar nicht
ganz abdichten.
Daher solltet ihr die Rechner in einen Schrank sellen der gross
genug ist um die warme Luft aufzunehmen und über seine Oberfläche
wieder abgeben kann (Blechschrank, Spind) aber dicht ist und
keine Luft reinlässt (Moosgummidichtungen an der Tür oder so).
Kabeldurchführungen sind dann entsprechend zu schnitzen und mit
Gummistopfen abzudichten

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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die kondensatoren in den netzteilen explodieren aber nicht, und erst 
recht nicht mit einem hellen blitz. egal, ich brauch schon mal nen bild 
davon, vielleicht kenne ich das netzteil ja. gibt z.b. welche von FSC 
kisten, wo zuerst der schalttransistor mangels kühlung oder so stirbt, 
als nächstes verdampft der stromshunt und danach macht das regler-IC den 
deckel auf.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ben _ schrieb:
> die kondensatoren in den netzteilen explodieren aber nicht

Oh doch, das tun sie! Habe ich schon mehrfach selbst erlebt und der 
Knall kommt definitiv an einen China Böller ran.
Meist zerlegt es den Elko auf der Sekundärseite des Standby Netzteils, 
da die Regelung primärseitig geschieht und dort ein kleiner Elko oft 
austrocknet weshalb die Spannung ungeregelt hochläuft.
Was auch häufig zu einer Elkoexplosion führt: Den Schaltung von 230V auf 
115V umstellen...

Autor: APW (Gast)
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So ein PC-NT hatte ich auch mal.
Genau das gleiche Phänomen, allerdings ging das NT danach anscheinend 
noch. Der PC hat nach dem Absturz jedenfalls Fall sofort neu gebootet.
Ich habs dann aufgemacht, auf der Platine war nicht die geringste Spur 
zu erkennen. Die meisten Elkos hab ich ausgelötet und vermessen - ohne 
Ergebnis.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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elko-china-böller? bau doch mal einen D böller in so ein gehäuse ein und 
zünde den - splitter fliegen zwar keine (ohne gewähr, falls es wirklich 
jemand probiert!) aber das gehäuse bekommt 'ne schicke delle. das 
schafft so ein kondi nicht, die haben einen hellen klang und keinen 
richtigen bumms.

wenn du bei einem ordentlichen netzteil den spannungswahlschalter auf 
115V umschaltest und 230V einspeist fliegen dir zwei varistoren um die 
ohren und das war's. keine elkos, sowas wäre sogar noch reparabel. bei 
billigschrott wo die varistoren gerne mal eingespart werden wird das so 
ziemlich alles in dem ding zerreißen, außer die kondensatoren werden 
schnell genug niederohmig.

die elkos der standby-netzteile machen wirklich oft dicke backen, das 
stimmt. was nicht stimmt ist, daß das an einem ausgetrockneten elko auf 
der primärseite liegt. wenn dieser nicht mehr die erforderliche 
kapazität hat bricht die stromversorgung des regel-ICs zusammen, das 
netzteil schwingt entweder nicht mehr richtig an oder es pumpt (läuft 
nach dem anschwingen nicht weiter sondern startet ständig neu). ehrlich 
gesagt weiß ich gar nicht wieso diese standby-elkos so oft sterben. ich 
denke wenn es nicht an einer defekten regelung liegt, dann einfach daran 
daß der elko den anforderungen an diesem einsatzort nicht gewachsen war.

transistoren haben manchmal die frechheit so aufzuplatzen, daß man es 
nicht gleich sieht. etwa an der seite oder auch gerne auf der rückseite 
zum wärmeleitpad hin. dann muß man wirklich genau hinschauen um 
schmauchspuren zu finden. so ein waschechter krater im gesicht macht das 
einfacher. oder wenn er seine innereien unten an den beinchen 
herauspustet die dann so edel-schwarz auf der platine kleben bleiben, 
daß man die kaum noch sauber bekommt.

und nun her mit dem bild!!

Autor: oszi40 (Gast)
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Dann wären da noch die beliebten billigen 85-Grad-Elkos, die keine Wärme 
auf Dauer vertragen zu ergänzen.

Im obigen Kohle-Fall würde ich auch gern eim paar Bilder sehen. 
Wahrscheinlich hat die Schaltung noch ein paar "zusätzliche 
Kohleschichtwiderstände" bekommen, die so nicht geplant waren?

Es könnte auch genügend üblicher Hausstaub für fehlende Kühlung sorgen. 
Deshalb hatten manche Tower auch Luftfilter, die leider mangels Wartung 
oft verstopft sind.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ben _ schrieb:
> was nicht stimmt ist, daß das an einem ausgetrockneten elko auf
> der primärseite liegt. wenn dieser nicht mehr die erforderliche
> kapazität hat bricht die stromversorgung des regel-ICs zusammen, das
> netzteil schwingt entweder nicht mehr richtig an oder es pumpt

Nein.
Bei der Billigvariante gibt es kein Regel IC: Über eine Hilfwicklung läd 
sich ein Elko auf und nimmt dem Transistor die Basisspannung weg.
Siehe z.B. hier 2. Schaltplan:
http://pitts-electronics-home.de/electron/schplsnnt.htm
Wenn der 1µF 50V Elko nicht mehr vorhanden ist (da der ESR zu groß 
wird), dann läuft das StandBy Netzteil weiter, nur ungeregelt...

Autor: Tonyo (Gast)
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Oh... So viele gute Antworten. Ich komme leider erst am Montag wieder in 
die Arbeit um Fotos zu machen (aber nützen euch die Fotos was; es sind 
ganz unterschiedliche Netzteile von vielen verschiedenen PCs). 
Allerdings ist auf der Schaltung rein äußerlich auch nichts zu sehen. 
Ich hab das Teil völlig auseinander genommen. Aber es sind keine großen 
Schwarzen Flecken irgendwo und auch keine verformten Bauteile. Das 
einzige was ich gesehen habe, ist auf einer Spule. Da sind ganz winzige 
schwarze Rückstände drauf. Ich werde am Montag auch mal ein paar von den 
anderen kaputten Netzteilen aufbauen und gucken ob dort das selbe zu 
sehen ist und sie vielleicht auch mal unters Mikroskop legen. Aber kann 
es überhaupt eine Spule sein. Die sind doch sicher isoliert, oder?

Die Idee mit der schnellen Luftausdehnung durch den Kohlekurzschluss hat 
mir ganz gut gefallen. Aber erklärt das auch warum das Netzteil 
dauerhaft kaputt ist. Auf der anderen Seite hatten wir auch schonmal 
einen Fall bei dem es den lauten Knall gab, der FI rausflog und das 
Netzteil danach noch ging.

>Daher solltet ihr die Rechner in einen Schrank sellen der gross
>genug ist um die warme Luft aufzunehmen und über seine Oberfläche
>wieder abgeben kann (Blechschrank, Spind) aber dicht ist und
>keine Luft reinlässt (Moosgummidichtungen an der Tür oder so).
>Kabeldurchführungen sind dann entsprechend zu schnitzen und mit
>Gummistopfen abzudichten.
Daran haben wir natürlich auch schon gedacht. Aber es handelt sich um 
einen raum mit etwa 14 Computern. Wenn wir dafür einen passenden Schrank 
mit ausreichender Kühlung kaufen wird das echt teuer. Da wäre es 
billiger wenn wir die nächsten 10 Jahre jeden Monat zwei Netzteile 
sprengen.

Ich kann also an der Ursache für die Zerstörung nichts änderen. Ich 
würde aber gerne wissen was zerstört wird, damit ich gucken kann ob es 
Hersteller gibt, die dieses Empfindliche Bauteil nicht verwenden oder es 
besser isolieren können.

Autor: David ... (volatile)
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Man kann einen PC vielleicht nicht staubdicht abdichten, aber man 
koennte einen moeglichst dicken Gehaeuseluefter mit gutem Filter 
nachruesten, der einen Ueberdruck im Gehaeuse erzeugt. Dadurch saugen 
die anderen Oeffnungen keinen Staub an, und das Gehaeuse bleibt 
staubfrei. Theoretisch ;)

Autor: Tonyo (Gast)
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Sind die leise. Das sollten sie nämlich sein wenn wir 14 davon in einem 
Büro unterbringen. Sehr teure Komponenten versorgen wir in den Laboren 
z.B. mit Druckluft um Überdruck im Gehäuse herzustellen. Aber das wäre 
viel zu laut in einem Büro. Das hört sich aber leider auch sowieso recht 
teuer an. Die PCs werden ja auch von Zeit zu Zeit ausgetauscht.

Autor: David ... (volatile)
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Tonyo schrieb:
> Sind die leise. Das sollten sie nämlich sein wenn wir 14 davon in einem
> Büro unterbringen. Sehr teure Komponenten versorgen wir in den Laboren
> z.B. mit Druckluft um Überdruck im Gehäuse herzustellen. Aber das wäre
> viel zu laut in einem Büro. Das hört sich aber leider auch sowieso recht
> teuer an. Die PCs werden ja auch von Zeit zu Zeit ausgetauscht.

Nein, leise ist das wahrscheinlich nicht. Natuerlich gibt es leise 
PC-Luefter, aber ich denke, dass man da was potentes braucht ;)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tonyo schrieb:
> Daran haben wir natürlich auch schon gedacht. Aber es handelt sich um
> einen raum mit etwa 14 Computern. Wenn wir dafür einen passenden Schrank
> mit ausreichender Kühlung kaufen wird das echt teuer. Da wäre es
> billiger wenn wir die nächsten 10 Jahre jeden Monat zwei Netzteile
> sprengen.
>
>

Ausfallzeiten der Rechner und Arbeitszeit zum tauschen der Netzteile 
sind also keine Kostenfaktoren?

Oder fahrt Ihr die Rechner-Versorgung  redundant, sodaß Ihr die NT "hot 
swap" tauschen könnt?

Autor: R. Freitag (rfr)
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Wenn das netzteil kaputt ist, muss das irgendeine Ursache haben. Starte 
das mal am Trenntrafo, und miss mal an der Stelle, wo der 
Schalttransistor an der Spule hängt. Wenn da ca 400 V gemessen werden, 
nachsehen, ob irgendwelche Impulse an der Basis dieses Transistors 
anliegen.

Gruss

Robert

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das kann er sich sparen wenn es da drin geballert und geblitzt hat. mit 
euren schlauen ideen 2kw trenntrafo und es dann erstmal mit 400V richtig 
ausbrennen bis nichts mehr dampft macht ihr alles nur noch schlimmer. 
das ist nicht daddys altes röhrenradio, sondern eine halbleiterbestückte 
schaltung.

zur vermeidung der vermeintlichen ursache (falls es wirklich daran lag) 
könnte man ein lüftungssysten bauen was seine luft von außerhalb bezieht 
und für einen kleinen überdruck in den PCs sorgt. oder halt wirklich 
über filter, wenn die PCs keine CD/DVD- oder diskettenlaufwerke haben 
bekäme man mit viel aufwand auch die gehäuse dicht, daß die kiste nur 
noch luft durch den filter einsaugen kann.

viele PCs und viele netzteile... okay das schließt einen serienfehler 
aus.
schau dir mal die transistoren auf dem primärseitigen kühlkörper genauer 
an, dort wo der ruß am trafo klebt. wahrscheinlich findest du da was.

bei bislang allen standby-netzteilen so billig sie auch waren hab ich 
nur regelungen über einen optokoppler mit TL431 oder so gesehen. die 
primärseitige "regelung" ist eher eine notlösung die einen totalausfall 
bzw. ein hochlaufen der spannung verhindern soll wenn an der 
eigentlichen regelung über den OK ein fehler auftritt.

Autor: mhh (Gast)
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Sind die 230V aus der Steckdose auch 230V? Liegen Störspitzen darauf?

Autor: Tonyo (Gast)
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>Sind die 230V aus der Steckdose auch 230V? Liegen Störspitzen darauf?

Das ist es ehr nicht. Unser Hausnetz ist recht gut abgesichert, wir 
haben einige Cluster und Messanlagen da dran hängen. Und es gehen 
praktisch ausschließlich die Computer kaput die von Leuten benutzt 
werden die in den Kohlefaserlaboren arbeiten. Also von, sagen wir mal 30 
Netzteilen die kaput gegangen sind, haben die Leute vorher was mit 
Kohlefaser gemacht.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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verdammt ich hatte sowas auch schon in der hand... sogar kohle/kevlar. 
ob jetzt mein netzteil kaputtgeht? ;) scherz.

die kisten brauchen entweder einen filter oder frischluft mit überdruck 
von woanders. in meiner hobby-autowerkstatt wird der PC jetzt auch von 
außen mit luft versorgt nachdem das ding einige male wegen dem 
schleifstaub verreckt ist. da sind aber nicht die netzteile explodiert, 
sondern die dinger laufen irgendwann nicht mehr stabil und in den 
lüftern setzt sich irgendeine schwarze masse ab die man auch nicht mehr 
ab bekommt.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Warum ersetzt ihr die PC's  nicht durch Micro-ITX-Clients?
Die brauchen (jedenfalls einige) keine aktive Kühlung, sodass das 
Problem beseitigt ist und dann müsst ihr nur noch die Anschlüsse 
staubfrei halten.
Valentin

Autor: Tonyo (Gast)
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Micro-ITX-Clients? Das hört sich irgendwie relativ Leistungsschwach an. 
Wir brauchen aber ziemlich viel Leistung. Also leider auch keine Lösung.

Autor: Uwe ... (uwegw)
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PC nach nebenan stellen und Verlängerungskabel für Peripherie durch die 
Wand ziehen? Dann sind die Rechner staubgeschützt, und man hört sie 
sogar nicht mehr...

Autor: Tonyo (Gast)
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Das wird wohl auch nicht so einfach gehen, außer die Leute in den Büros 
neben uns sind damit einverstanden, dass wir ihnen 14 Computer ins 
Zimmer stellen. Außerdem müssten ein paar von denen wohl ausziehen damit 
unsere Computer Platz fänden. Da sehe ich ein gewisses 
Konflicktpotential in dieser Lösung.

Nochmal eine etwas technischere Frage: Kann es an der Spule liegen, auf 
der ich die schwarzen Rückstände gefunden habe? Also ist es möglich eine 
Spule durch Kohlefaser zu zerstören?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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**grmpf** offensichtlich werden meine postings wohl nicht gelesen.

naja, prinzipiell kann man fast alles mit einer kohlefaser zerstören. es 
ist alles eine frage der geschwindigkeit. aber da die spulen/trafos in 
diesen netzteilen mechanisch eher robust und fast vergossen sind und die 
kohlefaser bestimmt nicht ausreichend schnell aufschlug würde ich diese 
möglichkeit ausschließen. interessiert dich aber sowieso nicht, 
überliest du nur wieder. such und vermute ruhig weiter, stecken ja noch 
diverse bauteile drin die mehr oder weniger wichtig für die funktion 
dieses dingens sind. aber egal was du tust - schau nicht nach den 
leistungstransistoren auf dem primärseitigen kühlkörper, sonst könntest 
du glatt den wirklichen fehler finden! denkst du eigentlich allen 
ernstes du packst das mit deinem halbwissen zu reparieren? meine, mit 
genug glück... wenn es NUR einen leistungstransistor zerlegt hat 
durchaus möglich, aber was ist wenn doch etwas mehr ins nirvana 
geschossen wurde? ich verrate jetzt mal nicht, daß das oft der fall ist 
sonst könnte dir glatt die lust am wir-raten-defekte-bauteile vergehen.

übrigens lassen sich PCs prima stapeln. auf jeden fall besser als 
schlafende büroangestellte. die raumausnutzung der büros sollte sich 
durch diese maßnahme also deutlich steigern lassen.

Autor: Tonyo (Gast)
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>**grmpf** offensichtlich werden meine postings wohl nicht gelesen.
Tut mir ja leid.

>naja, prinzipiell kann man fast alles mit einer kohlefaser zerstören. es
>ist alles eine frage der geschwindigkeit. aber da die spulen/trafos in
>diesen netzteilen mechanisch eher robust und fast vergossen sind und die
>kohlefaser bestimmt nicht ausreichend schnell aufschlug würde ich diese
>möglichkeit ausschließen.
Also, wie gesagt. In dem Raum in dem ich bin haben die Leute sehr viel 
mit Kohlefaser zu tun. Bei vierzehn PCs gehen im Monat ca. 2 hoch. In 
schlechten Zeiten sind es auch mal mehr. Und in dem Haus sind wir die 
einzigen deren PCs ständig kaputt gehen. Deshalb liegt die 
Kohlefaserhypothese schon sehr nah.

>interessiert dich aber sowieso nicht, überliest du nur wieder.
Nochmal entschuldigung :-(

und ok das:
>schau dir mal die transistoren auf dem primärseitigen kühlkörper genauer
>an, dort wo der ruß am trafo klebt. wahrscheinlich findest du da was.
hab ich tatsächlich überlesen. Werde ich aber am Montag gleichmal 
nachholen.

>denkst du eigentlich allen ernstes du packst das mit deinem halbwissen zu 
>reparieren? meine, mit genug glück... wenn es NUR einen >Leistungstransistor 
zerlegt hat durchaus möglich, aber was ist wenn doch >etwas mehr ins nirvana 
geschossen wurde? ich verrate jetzt mal nicht, daß >das oft der fall ist sonst 
könnte dir glatt die lust am wir-raten-defekte->bauteile vergehen.
Naja, ich hab das eigentlich studiert. Ich hab nur noch nie etwas 
praktisches mit Bauteilen gemacht. Aber irgendwan muss man ja 
anfangen.:-) Oder warst du einer dieser glücklichen Menschen der es 
konnte ohne das es ihm beigebracht wurde. Nichts für ungut.
Übrigneds will ich diese Teile nicht reparieren. Bei den Preisen die für 
uns intern verrechnet werden wäre es wohl sinnvoll die Dinger weiter in 
die Luft fliegen zu lassen, bevor wir anfangen sie zu reparieren.
Es ist eher persöhnliches Interesse. Es geht bei meinem Plan also nicht 
darum was wir machen, wenn die Teile kaput sind, sondern was wir tun 
können damit das nicht passiert. Bei den Laptops in den Laboren setzen 
wir auf rough Laptops. Aber die kosten das Vierfache und haben nur ein 
Viertel der Performanz. Aber wenn es an einem einzigen Bauteil liegt, 
für das es irgendeine Alternative gibt, lohnt es sich vielleicht mal die 
Netzteile von einer Firma entsprechend präparieren zu lassen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Netzteile auseinandernehmen ist bestimmt ganz interessant für Dich.

Zum Reparieren ist besonders bei Schaltnetzteilen "etwas" Erfahrung und 
eine abschließende Hochspannungsprüfung nötig. Schon das Öffen der 
Gehäuse kann in ungünstigen Fällen die LAGE mancher wohl überlegt 
verlegten Drähte so verändern, daß später heiße Teile die Isolation 
berühren!

Autor: ??? (Gast)
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Wenn ihr so viel Kohlefaser in der Luft habt, daß reihenweise Netzteile 
kaputt gehen,  solltet ihr euch eher um eure Lungen sorgen, als um 
Netzteile !

Ernsthaft.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Ja, da werden bei Zeiten die Filterpatronen in den Nasen verstopft sein.
;-)
MfG Paul

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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nasenfilter... **rofl**

bei PC-netzteile kann man ruhig aufschrauben, die drähte in diesen 
dingern liegen sowieso wie's beim zumachen gerade hingequetscht wird. 
vor allem die kabel der PFC drossel liegen gerne einmal quer durchs 
komplette netzteil. die 230V führenden drähte sind bei guten netzteilen 
alle gut/dick genug isoliert, wenn nichts an kanten scheuert oder 
zerdrückt wird dann schlägt da auch nichts durch.

edit: nein, eine verdreckung mit leitendem kohlefaserstaub liegt nicht 
an einem speziellen bauteil. außer du meinst den fehlenden filter, aber 
PC netzteile sind in der regel kaum für den betrieb unter solchen 
bedingungen vorgesehen.

kann gut sein, daß die regelung in deinen netzteilen noch funktioniert. 
wenn durch eine kohlefaser ein lichtbogen an der primärseite des trafos 
gezündet wurde führt das fast unweigerlich zur zerstörung der 
schalttransistoren. meistens bekommt die regelung bzw. die 
treiberschaltung für die transistoren bei deren abgang trotzdem was ab.

Autor: grumpel (Gast)
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meine Lösung für euer Netzteilproblem währe die Idee mit den 
geschlossenen ITX-teilen, und dann nen paar fette Server irgendwo in nem 
Serverraum ganzwoanders. Dort könnt ihr dann per Remote Desktop 
draufarbeitet. Im Endefekt hätet ihr wohl mehr Prozessorpower und ne 
deutlich höhere verfügbarkeit, kostensparend können sich evt auch 
mehrere Leute einen Server teilen, es wird wohl nicht jeder dauernd den 
Rechner auslasten.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Genau das habe ich schon weiter oben geschrieben.
Und kommt mir nicht mit zu wenig Leistung!
Dies liegt auf dem Server!
Valentin

Autor: Michael_ (Gast)
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>Wenn ihr so viel Kohlefaser in der Luft habt, daß reihenweise Netzteile
>kaputt gehen,  solltet ihr euch eher um eure Lungen sorgen, als um
>Netzteile !
Hab ich auch schon gedacht!
Ansonsten mal Lüfterlose Netzteile testen.

Autor: grumpel (Gast)
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@Valentin ja, hast du, aber Tonyo hat das mit den großen Maschienen 
woanders nicht realisiert. (....zu leistungschwach...)

Die ITXe müssen ja nur den Bilschirminhalt darstellen! (ok, und Daten 
übers Netzt schaufeln)

Hab ich auch ne Zeitlang gemacht, von meinem Rechner aus auf die 
Simulationsrechner imnachbarraum zugegriffen, hätte man auch vor Ort 
machen können, aber so hatte ich einen deutlich größeren Bildschirm, und 
konnte nebenher was anderes tun währen Simuliert wurde.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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und? was gefunden?

Autor: Tonyo (Gast)
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Leider habe ich nicht rausgefunden wie man überprüft ob ein 
Schalttransistor in Ordnung ist. Hast du da einen Tip für mich?

Ich habe mir inzwischen die Spule, die etwas seltsam aussieht unter 
einem Mikroskop angeschaut und ich habe gesehen das die Isolation an 
vielen Stellen kleine Löcher hat. Ich versuche diese Woche mal eine 
Aufnahme unter einem Computermikroskop zu bekommen, dann kann ich mal 
ein paar Bilder reinstellen.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Wie wäre es mit einem Multimeter?
Die meisten Digitalmultimeter beherrschen den Test von Transistoren und 
sonst nimmst du einfach den Diodentestmodus.
Die Löcher in der Spule...
Vielleicht ein bisschen warm geworden.
Valentin

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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bilder her. was anderes wird sowieso nichts. im extremfall das netzteil 
her, dann kann ich auch sagen was kaputt ist.

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