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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Berlin-Brandenburg braucht Ingenieure !


Autor: Jupp (Gast)
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Autor: Mark P. (kellerkind)
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Och...nööö,nich schon wieder!

Autor: M. S. (bugles)
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LoL toller artikel und erst der übergang von den Absolventen zu den 
Arbeitslosen die keiner braucht <gg>

Autor: Moritz (Gast)
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Diese Scheiße geht mir echt langsam auf den Sack!
Es bringt aber nichts sich hier im Forum aufzuregen, ich schreib jetzt 
mal direkt an diese Verbrecher.
Und am besten macht das jeder von uns, dann zeigt dies vielleicht 
irgendwann Wirkung.

Autor: Onki Kapott (Gast)
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Der Artikel ist wieder lustig. Einerseits heißt es, dass man absolute
Spezialisten braucht, also nicht nur Informatiker, sondern Informatiker
mit einem ganz speziellen Fachgebiet innerhalb der Informatik.
Andererseits will man auch keine Fachidioten, sondern solche Leute, die
über den Tellerrand hinausschauen. Schaut man über den Tellerrand und
macht z. B. verstärkt Softwaretest, gilt man nicht mehr als Spezialist
für Softwareentwicklung. So ungefähr muss man sich das vorstellen.

Die Unternehmen müssen endlich mal wieder auf den Boden der Realität
zurückkommen und Einarbeitungszeit geben. "Sie haben Simulation noch nie
gemacht, aber wenn Sie meinen, dass Sie Freude daran hätten...
Willkommen an Bord."

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Ich muss kotzen.

Autor: Jupp (Gast)
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>Auch wenn die Arbeitslosenstatistik in Berlin knapp 3000 Ingenieure und 600 
>Informatiker verzeichnet, seien für manche Jobs, die besondere >Qualifkationen 
erfordern, in der Region keine Spezialisten zu finden, sagt >Olaf Möller, Sprecher 
der Regionaldirektion. Fachleute gehen zudem davon >aus, dass viele der 
arbeitslosen Ingenieure schon seit Jahren ohne Arbeit >sind und deswegen nicht 
mehr über das notwendige Know-how verfügen.

am besten finde ich den Part, da spricht man allen Ings und 
Informatikern die Fähigkeit ab, sich in neuen Gebieten einzuarbeiten.

Autor: M. S. (bugles)
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>Der Artikel ist wieder lustig. Einerseits heißt es, dass man absolute
>Spezialisten braucht, also nicht nur Informatiker, sondern Informatiker
>mit einem ganz speziellen Fachgebiet innerhalb der Informatik.

Das Problem an den Spezialisten ist auch das man schnell auf einem 
Absteigenden Ast landet und dann nicht mehr gebraucht wird. Sicher kommt 
es immer auf die Richtung an. Aber wenn man einen Bogen zur BWL,VWL 
zieht wird man feststellen das dort eine Spezialisierung immer Luft 
lässt in andere Bereiche einzusteigen.

Deshalb haben einige Bereiche im ING Sektor wirklich Probleme Leute zu 
finden. Das Problem werden die aber auch nie in den Griff bekommen.

Ein ING der 10 Jahre progammiert hat wird nie wieder ein Prüffeld von 
innen sehen. Deshalb, meine ich sollte man versuchen immer Positionen zu 
bekommen die viel Spielraum in alle Richtungen offen halten.

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Autsch... spezialisierte Softwareentwickler für Spielautomaten. Ich 
glaube, in der Zeit, in der der Chef das Interview gegeben hat, hätte 
jeder "nicht spezialisierte" mal "man rand" eintippen können, sofern man 
ihn eingestellt hätte.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Moritz schrieb:
> Diese Scheiße geht mir echt langsam auf den Sack!
> Es bringt aber nichts sich hier im Forum aufzuregen, ich schreib jetzt
> mal direkt an diese Verbrecher.
> Und am besten macht das jeder von uns, dann zeigt dies vielleicht
> irgendwann Wirkung.

Richtig so! Ich schreib auch eine Mail.

Autor: Onki Kapott (Gast)
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> Autsch... spezialisierte Softwareentwickler für Spielautomaten. Ich
> glaube, in der Zeit, in der der Chef das Interview gegeben hat, hätte
> jeder "nicht spezialisierte" mal "man rand" eintippen können, sofern man
> ihn eingestellt hätte.

So ein Chef ist ziemlich dumm. Ich weiß z. B., wie eine Spezialisierung 
in diesem Bereich aussehen sollte. Soll man jetzt die Assemblerbefehle 
des Prozessors im Spieleautomaten aus dem FF kennen?

Das Ansteuern eines Spieleautomaten wäre eine Aufgabe innerhalb des 
Grundstudiums Informatik. Und ziemlich einfach. Es lohnt sich gar nicht, 
sich darauf zu spezialieren.

Und nebenbei bemerkt: Ich würde nie für einen Spieleautomatenhersteller 
arbeiten wollen, weil ich Glücksspiel (mit richtigem Geld) ablehne. Für 
Wettanbieter im Internet würde ich auch nicht arbeiten. Ich könnte auch 
nicht für "Rügenwalder" arbeiten, weil ich Vegetarier bin und schon 
bestimmte Fleischgerüche einfach nicht mehr ertrage. Das Arbeitsamt 
hatte mal einen unverbindlichen Vorschlag in diese Richtung gemacht.

Autor: bla bla bla (Gast)
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man rand


Nene das ist schon komplizierter weil die Automaten ja nur ganz 
bestimmte Gewinnmengen ausschütten sollen ;)
Soll ja nicht zufällig dreimal hintereinander ne Million unten 
rausfallen...

Autor: Rex (Gast)
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Wo war nochmal diese Tabelle vom BDI mit den durchschnittlichen 
Stundenlöhnen im IT und Ingenieur-Bereich?

Ein prima Gehaltsverhandlungsinstrument.. wo wir doch so einen Mangel 
haben in Berlin..

Autor: Gast (Gast)
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es wäre mir neuartig ,daß ein "Kälteanlagenbauer"

Ein Informatiker bzw ein Dipl.-Ing sein muß

soeiner soll mal Lehrplätze anbieten .........

Autor: Onki Kapott (Gast)
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> Wo war nochmal diese Tabelle vom BDI mit den durchschnittlichen
> Stundenlöhnen im IT und Ingenieur-Bereich?

Die würde mich auch mal interessieren. Es gibt Leute, die denken, man 
bekommt als Berufseinsteiger € 3000 "auf die Hand" (netto). Darüber kann 
ich lachen, weil mein erstes Gehalt etwas darunter lag, das dann aber 
brutto. Ich frage mich, woher diese seltsamen Vorstellungen herkommen, 
wenn es um Gehälter geht. Die Gehaltsstudien sagen etwas anderes.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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schon der erste Satz...

17 000 Studenten studieren derzeit an Berliner Hochschulen 
Ingenieurwissenschaften; hunderte Absolventen stehen jährlich dem 
Arbeitsmarkt zur Verfügung

Wo sind die alle... angenommen 17000 sind ueber 10 Semster verteilt... 
muessten doch immer noch grob 1700 pro Jahr herrausfallen, oder?

Autor: Onki Kapott (Gast)
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Vielleicht sind die Hälfte davon Wirtschaftsingenieure. Ingenieure ist 
ohnehin nicht gleich Ingenieure. Ein Maschinenbauer ist was anderes als 
Elektrotechniker. Problematisch wird es, wenn man erwartet, dass man 
sich innerhalb seiner geliebten Disziplin, sei die Informatik, die 
Elektrotechnik oder der Maschinenbau, noch weiter spezialisiert.

Autor: Gast (Gast)
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Richtig

es ist schon erstaunlich , daß man zB bei Airbus dringend 1000 Ing
"einforderte" , während man gleichzeitig auf Bewerbungen von
Excellenzuniabsolventen mit Prädikatsexamen im Bereich L+R
nicht mal antwortete

Bewerbungen deshalb ,weil wir insgesamt 5 Leutz waren 2 frei verfügbar
3 anderswo festangestellt einer davon Dr.-Ing.

Wenn also "Spezialisten" Ihre Spezialisten net mal registrieren ,dann
braucht man sich über solche A400 etc Dilemmas net zu wundern.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Autor: Aviator (Gast)
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>es ist schon erstaunlich , daß man zB bei Airbus dringend 1000 Ing
>"einforderte" , während man gleichzeitig auf Bewerbungen von
>Excellenzuniabsolventen mit Prädikatsexamen im Bereich L+R
>nicht mal antwortete
Wohl den Fehler gemacht und sich direkt beworben? Über den Umweg von 
Dienstleistern, die sich auf die Luftfahrtbranche fokussiert haben, wäre 
es wohl erfolgreicher gelaufen. Keiner kann, vor allem nicht Airbus, 
1000 fest angestellte Ingenieure gebrauchen, wenn nur temporäre 
Arbeitsspitzen abzufedern sind. Unter temporär kann man auch mal 3 Jahre 
verstehen.
Es muss immer alles im Fluss bleiben können.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Nöö, es ist die übliche, billige, verlogene Propaganda. Göbbels lässt 
grüssen. Wenn man eine Aussage nur oft genug wiederholt wird daraus eine 
"Tatsache".

MFG
Falk

Autor: Peder (Gast)
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>Wo sind die alle... angenommen 17000 sind ueber 10 Semster verteilt...
>muessten doch immer noch grob 1700 pro Jahr herrausfallen, oder?

Bitte? 3400, wenn schon.

Autor: engineer (Gast)
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Wir sind vor 2 Monaten nach 4 Jahren Tätigkeit bei einem 
Flugzeughersteller in USA nach Deutschland zurückgekommen und haben auch 
vom riesigen Bedarf an erfahrenen Ingenieuren bei Airbus gehört. Wir, 3 
Ingenieure, hatten uns daraufhin bei Airbus beworben. Leider bekamen wir 
auch keine Antwort. Auf eine Rückfrage unsererseits bekamen wir die 
Antwort, daß nur qualifizierte Mitarbeiter gesucht würden. Daraufhin 
haben wir uns bei einer großen Fluggesellschaft in der Schweiz beworben 
und haben nun Verträge für die Wartungswerft, obwohl wir doch nicht 
qualifiziert sind.

Deutschland, gute Nacht.

Autor: Peder (Gast)
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Was war das für ein Fahrzeughersteller und was habt ihr da gemacht?

Autor: M. S. (bugles)
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>Wir sind vor 2 Monaten nach 4 Jahren Tätigkeit bei einem
>Flugzeughersteller in USA nach Deutschland zurückgekommen und haben auch
>vom riesigen Bedarf an erfahrenen Ingenieuren bei Airbus gehört. Wir, 3
>Ingenieure, hatten uns daraufhin bei Airbus beworben. Leider bekamen wir
>auch keine Antwort. Auf eine Rückfrage unsererseits bekamen wir die
>Antwort, daß nur qualifizierte Mitarbeiter gesucht würden. Daraufhin
>haben wir uns bei einer großen Fluggesellschaft in der Schweiz beworben
>und haben nun Verträge für die Wartungswerft, obwohl wir doch nicht
>qualifiziert sind.

>Deutschland, gute Nacht.

Wohl nur 80g Papier benutzt <g>. Es ist völlg Wahnsinniger Trash was 
hier in D abgeht. Aber es merken halt auch viele. Das beruhigt.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Michael S. schrieb:
> Wohl nur 80g Papier benutzt <g>.

Nein, wie oben schon geschrieben: Die haben zwar Bedarf an Ingenieuren 
gehabt, aber sicherlich nur vom Sklavenhändler.

Autor: M. S. (bugles)
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>Nein, wie oben schon geschrieben: Die haben zwar Bedarf an Ingenieuren
>gehabt, aber sicherlich nur vom Sklavenhändler.

Mag schon sein. Über die geht noch einiges. Es ist auch der Trend hin zu 
Zeitarbeitsfirmen. Man muß ehrlich sein das Firmen viele Vorteile 
dadurch haben. Schweiz und Holland machen fast alles über 
Zeitarbeitsfirmen. Nur da läuft auch viel anders.

Im großen habe ich aber das Gefühl das sich viel am Image der Zeitarbeit 
ändert.

Hätten wir jetzt BWL studiert hätten wir einfach ne Zeitarbeitsfirma 
aufgemacht. Als ING machste sowas net.

Autor: NEMESIS (Gast)
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Peder (Gast) schrieb:
>Wo sind die alle... angenommen 17000 sind ueber 10 Semster verteilt...
>muessten doch immer noch grob 1700 pro Jahr herrausfallen, oder?

>Bitte? 3400, wenn schon.

Nein ! 1700 aber auch nicht! (bei uns Maschinenbau-Entwicklung hatten 
wir rund 50% schwunt davon aber die meisten im Grundstudium (ersten 3-4 
Semester 95% der Abbrecher) ich willst jetzt nicht rechnen aber kommt 
wohl sowas bei 2700 raus schätz ich mal ^^

Michael S. (bugles) schrieb:
>Es ist auch der Trend hin zu Zeitarbeitsfirmen.
>Man muß ehrlich sein das Firmen viele Vorteile dadurch haben.

Der denn da wäre ????
Oder andersrum mein Diplom berechtigt mich freiberuflich zu arbeiten, 
bloß will mich gerade direkt nachm studium keine Firma so beschäftigen !
Die Zahlen lieber einen Sklaventreiber mit, und ich versteh gar nicht 
recht wieso.
Als Arbeitnehmer wäre mir viel Wohler zu wissen dass ich für mich 
arbeite oder für "meine" Firma als zu wissen, dass mein chef im 
kundenbetrieb für jede std die ich dort mache irgendwo nochmal das 
gleiche einem Sklaventreiber überweist.
Und solche varianten gibt es dann dennoch auch z.T. nur befristet!!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>@ Michael S. (bugles)
>Schweiz und Holland machen fast alles über Zeitarbeitsfirmen. Nur da läuft auch 
viel anders.

Denk ich nicht. Zeitarbeit ist viel zu teuer. In der Schweiz ist der 
Kuendigungsschutz viel kleiner, das stellt man eher jemanden ein. Falls 
man sich als Unternehmer der Einstellung des Projektes gegenueber sieht, 
braucht man die Ingenieure nicht mehr. Ein vernuenftiger Unternehmer hat 
dann aber ein Nachfolgeprojekt, das eher etwas bringt und behaelt die 
Leute, die er schon kennt.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Sorry ... habe geschlafen... 3400 und mit dem Schwund werden es 
vieleicht nur 2700... sind ja nicht alle 1-4 Semster wo der Schwund am 
groessten sein duerfte...

Egal wieviele Ing es geben wird fuer die Industrie wird es immer zu 
wenige geben...

Autor: Al Borland (Gast)
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In Berlin gibt es über 6000 offene Stellen für Ingenieure! Aber:

10% sind Vorsorgesuchanzeigen
10% sind gefälscht, um an Adressen zu kommen

macht also nur 5000!

Von denen sind mindestenz 3/5 bei Diensleistern die deshalb suchen, weil 
sie Anfragen von Firmen haben. Da die aber die Stellen vervielfachen 
bleibt bestensfalls 1/5!

Da bleiben nur noch gut 2500 Stellen.

Die eine Hälfte von denen sucht nach Erfahrenen und Unterbezahlten, die 
die Stelle wechseln wollen. Damit handelt es sich nicht um zusätzliche 
Stellen, die wirklich fehlen, sondern nur der Umbesetzung dienen.

Vielleicht noch gut 1000 suchen nach jungen Leuten zur Neubesetzung, 
stellen aber nur ein, wenn sie wirklich einen billigen bekommen.

Und die meisten dieser Stellen sind überhaupt nur deshalb offen, weil 
ihnen die Leute in den Westen abgehauen sind. Die sitzen alle bei 
Siemens, Bosch und Conti.

Würde Berlin vernüftig bezahlen, hätten sie auch Leute.

Autor: Werner G. (Gast)
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Ich glaube nicht, dass Berlin Ingenieure sucht, sondern die Firmen die 
Leibeigenschaft wieder einführen möchten.
Ich habe vor 3 Monaten einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben 
(1. Stelle, € 2300,- brutto, 6 Monate Probezeit). Nach 2 Monaten machte 
man mir den hervorragenden Vorschlag freiwillig auf einen schlecht 
bezahlten Praktikantenvertrag für 2,5 Jahre zu wechseln und die gleiche 
Arbeit weiter zu machen (Begründung : Wirtschaftskrise). Falls ich nicht 
damit einverstanden wäre, müßte man mir in der Probezeit kündigen, mit 
allen Folgen für den Lebenslauf und das Zeugnis. Was bleibt da übrig?

Autor: Aufklärer (Gast)
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Was eine Sauerei!

Autor: Onki Kapott (Gast)
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€ 2300 ist wirklich wenig. Ich schäme mich ja schon für ein € 2850 
brutto in einer Softwareklitsche. Einige denken sogar, ich würde richtig 
absahnen und € 3000 netto bekommen.

Diese Firma hat ja schon ein mieses Spiel mit der Sekretärin gemacht. 
Erst wurde die Probezeit auf 1,5 Jahre verlängert und bei Ablauf dieser 
Probezeit wurde ihr angeboten, dass sie in eine Zeitarbeitsfirma geht 
und darüber ausgeliehen wird.

Autor: Jupp (Gast)
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da würd ich dem Chef doch mal gepflegt eine in die Fresse hauen bei so 
einem Angebot, anders scheinen die das nicht zu lernen !

Autor: Nene (Gast)
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> mal gepflegt eine in die Fresse hauen

Links vor die Kniescheibe, Rechts vor die Kniescheibe,
und dann noch die Mitte etwas höher.

Autor: Harry (Gast)
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Wenn ich das hier so lese, scheinen die Zustände in unserer 
Entwicklungs-abteilung kein Einzelfall zu sein. Wir waren mal 6 
Ingenieure. Zuerst hat man den beiden erfahrensten Ingenieuren gekündigt 
(wahrscheinlich die größten Gehälter). Die beiden sind zu Ende Dezember 
gekündigt, aber wegen Resturlaub jetzt schon weg. Da waren´s nur noch 4. 
Anfang der Woche hat uns dann der Abteilungsleiter einzeln zu sich 
gerufen und offenbahrt, dass 2 weitere zur Jahresmitte gehen müssen. Wir 
sollten uns mal überlegen, was wir bereit wären zu tun um zu bleiben. 
Das kommt mir vor wie Ebay, Versteigerung der Arbeitsplätze. Seitdem ist 
die Stimmung auf dem totalen Nullpunkt und keiner traut mehr dem 
anderen. Nicht zum aushalten. Dies ist zwar nicht Berlin oder 
Brandenburg, sondern Nürnberg, aber genau so schlimm.

Autor: Aufklärer (Gast)
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Registriere Dich bitte mal im Ingenieursforum und schreibe mal die 
Details.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Werner G. schrieb:
> Arbeit weiter zu machen (Begründung : Wirtschaftskrise). Falls ich nicht
> damit einverstanden wäre, müßte man mir in der Probezeit kündigen, mit
> allen Folgen für den Lebenslauf und das Zeugnis. Was bleibt da übrig?

Schleunigst nach einem anderen Job Ausschau halten, Urlaub und 
Überstunden sammeln und im letztmöglichen Moment kündigen. Dann gepflegt 
in den Urlaub gehen, Überstunden abbauen und die im Chaos sitzen lassen.

Autor: M. S. (bugles)
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>Der denn da wäre ????
>Oder andersrum mein Diplom berechtigt mich freiberuflich zu arbeiten,
>bloß will mich gerade direkt nachm studium keine Firma so beschäftigen !
>Die Zahlen lieber einen Sklaventreiber mit, und ich versteh gar nicht
>recht wieso.
>Als Arbeitnehmer wäre mir viel Wohler zu wissen dass ich für mich
>arbeite oder für "meine" Firma als zu wissen, dass mein chef im
>kundenbetrieb für jede std die ich dort mache irgendwo nochmal das
>gleiche einem Sklaventreiber überweist.
>Und solche varianten gibt es dann dennoch auch z.T. nur befristet!!
----------------------------
>Denk ich nicht. Zeitarbeit ist viel zu teuer. In der Schweiz ist der
>Kuendigungsschutz viel kleiner, das stellt man eher jemanden ein. Falls
>man sich als Unternehmer der Einstellung des Projektes gegenueber sieht,
>braucht man die Ingenieure nicht mehr. Ein vernuenftiger Unternehmer hat
>dann aber ein Nachfolgeprojekt, das eher etwas bringt und behaelt die
>Leute, die er schon kennt.


<g> Das ich jetzt die Zeitarbeit verteidige hät ich mir nie wünschen 
lassen. Klar hat die Zeitabreit ein blödes Image das liegt aber vorallem 
an den deutschen und den Gesetzen hier.

In der Schweiz werden soweit mir bekannt die gleichen Gehälter gezahlt 
wie in den Betrieben üblich. Nicht wie in Deutschland in der Kantine 
nicht mal Mitabreiterrabatt bekommen. In den Niederlanden läuft fast 
alles über Zeitarbeit. Dafür werden die nach X Monaten auch übernommen.

In deutschland merken auch die Zeitarbeitsmenschen das ihr Image mist 
ist und deshalb bieten einige Zeitarbeitsfirmen wohl den IGM Tarif an.

Eine Firma kommt eben schnell an Leute ran und wird sie wieder los. Für 
eine Firma ist das auch viel Verwaltung. Ist das gut oder schlecht? 
Keine Ahnung Wirtschaftlich haben wohl mehr Leute arbeit obwohl es 
Sozial nicht umbedingt gut ist. Ich finds ja auch nicht toll das es so 
ist aber alle sind halt auch nicht Sklaventreiber.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Michael S. schrieb:
> In der Schweiz werden soweit mir bekannt die gleichen Gehälter gezahlt
> wie in den Betrieben üblich. Nicht wie in Deutschland in der Kantine
> nicht mal Mitabreiterrabatt bekommen. In den Niederlanden läuft fast
> alles über Zeitarbeit. Dafür werden die nach X Monaten auch übernommen.

Ich kann noch als Beispiel anführen, dass in Schweden Bekannte ihre 
Festanstellung für eine Zeitarbeitsfirma aufgegeben haben, weil sie dort 
deutlich mehr verdient haben. Und die waren vorher in keiner kleinen 
Klitsche, die schlecht zahlt...

Autor: Onki Kapott (Gast)
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@Harry
Ich würde mich an deiner Stelle schon woanders bewerben. Vielleicht 
gehörst du sogar zu denen, nicht entlassen werden sollen. Dann haben 
diese Dösbattel nur noch einen Ingenieur. Oder sprecht euch ab, dass ihr 
euch alle woanders bewerbt und dann kommt der große Knall und nicht 
Abteilung hat nur noch einen Abteilungsleiter der Marke BWL.

Das Wort Humankapital ist seltsamerweise zum Unwort gewählt worden und 
auch wenn es die Bosse es in den Mund nehmen: Verinnerlicht haben sie es 
nicht. Denn wenn die Mitarbeiter das Humankapital sind, also Kapital, 
dann muss man es hegen und pflegen. Stattdessen wird nur das Kapitel in 
Form von Bargeld der Aktionäre wahrgenommen. Ich weiß nicht, was das BWL 
alles beinhaltet. Aber kann es sein, dass der spezielle Bereich der 
Geldwirtschaft zu stark das allgemeine BWL-Denken prägt und alle 
Branchen infiziert. Dabei ist jede Branche anders. Was in einen Branche 
ein langfristiger Zeitraum ist, ist z. B. bei der Eisenbahn oder in der 
Forstwirtschaft kurzfristig. Wer diese Unterschiede nivelliert, muss 
sich nicht wundern, dass der Laden vor die Hunde geht. Wer auslagert, 
darf sich auch nicht beschweren, wenn die Technik so qualitativ ist wie 
die Aufbackbrötchen aus dem Lidl. Lidl stellt die nicht her, aber Lidl 
verkauft sie und das schadert der eigenen Reputation. Die hatte Lidl 
sowieso nie.

Und so große Sorgen, was Outsourcing anbelangt, habe ich nicht. Was die 
Chinesen zusammenkloppen, kann doch nicht der Maßstab sein. Und die 
Gehälter in China werden sich auch nach oben orientieren. Und außerdem 
gibt es noch die vielen Verschleißeffekte bei der Kommunikation mit den 
Chinesen, wenn die deutschen BWLer den Chinesen nicht erklären können, 
was sie wollen und brauchen. Die Unternehmen, die heute 
Entwicklungsabteilungen auslagern, werden sich noch dumm umgucken.

Autor: Rex (Gast)
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Frei nach Greenpeace, aber für BWLer:

Erst wenn der letzte Ingenieur beim Discounter Kisten auspackt, die 
letzte Entwicklungsabteilung virtualisiert worde und das letzte Labor 
zum Loft umgebaut wurde, werden Ihr sehen, daß man mit Powerpoint, 
Sprechblasen oder durch Aufstampfen mit dem Fuß und gleichzeitiges Rufen 
von "ich will aber" keine Maschine steuern kann.. :-)

Autor: M. S. (bugles)
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LoL

Autor: Harry (Gast)
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@Aufklärer (Gast):

Sorry!!

Wenn ich mich registriere und weitere Details schreibe, kann man auf 
meine Indentität schließen. Das Forum wird auch von Arbeitgebern 
verfolgt, hoffentlich nicht von unserem Abteilungsleiter. Sonst wird er 
schon mal die Messer wetzen.

Autor: P. S. (Gast)
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Al Borland schrieb:
> In Berlin gibt es über 6000 offene Stellen für Ingenieure! Aber:
>
> 10% sind Vorsorgesuchanzeigen
> 10% sind gefälscht, um an Adressen zu kommen
>
> macht also nur 5000!

Du bist Ingenieur?

Autor: pustekuchen (Gast)
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Richtig

es ist schon erstaunlich , daß man zB bei Airbus dringend 1000 Ing
"einforderte" , während man gleichzeitig auf Bewerbungen von
Excellenzuniabsolventen mit Prädikatsexamen im Bereich L+R
nicht mal antwortete

Bewerbungen deshalb ,weil wir insgesamt 5 Leutz waren 2 frei verfügbar
3 anderswo festangestellt einer davon Dr.-Ing.

Wenn also "Spezialisten" Ihre Spezialisten net mal registrieren ,dann
braucht man sich über solche A400 etc Dilemmas net zu wundern.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

ein tip: geht nach china, dort kesselt die flugzeugentwicklung, 
J-10,J-15, J-20

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Harry:

>Wir sollten uns mal überlegen, was wir bereit wären zu tun um zu
>bleiben.

Das ist ja fast schon Erpressung. Was will der denn da hören? 
Lohnverzicht? Urlaubsverzicht? Gratis Überstundeneinsatz mit 
Wochenenden?

Ich war mal über einen Dienstleister in so einer Firma, wo es schon 
lichterloh brannte. Der Firma schien es blendend zu gehen, aber die 
hatten trotzdem den 9-Stunden-Tag und Samstagsarbeit eingeführt (ich 
wußte nicht, daß das so einfach geht!), und die wichtigsten Entwickler 
waren bereits von selbst abgehauen.

Bin da aber mangels Fachkenntnissen in der fremden Branche nach 3 Wochen 
rausgeflogen...

Denn vom hohen Roß Einarbeitung, waren sie noch nicht runter...

Wenn ihr 4 euch ja einig werden könntet: Denn es ist brenzlig:

Dann könntet ihr gemeinsam vor den Chef treten, und ihn fragen, was er 
bereit ist, für euch zu tun, damit ihr gemeinsam bleibt... Ihr sitzt ja 
alle auf dem Schleudersitz, aber in euch steckt doch noch 
Firmen-Know-How als Trumpfkarte???

Ansonsten, Bereitschaft zum bleiben: 4 Briketts jeden Tag mitbringen, um 
im Winter zu heizen. Das war die Pflicht von Arbeitnehmern auf 
Büroarbeitsplätzen vor 100 Jahren. Im 19. Jahrhundert sind wir ja fast 
schon zurück!

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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So ein Schwachsinn! Diese Journalisten müsste man echt mal
zu Verstand bringen!

Ich komm selbst aus Berlin und kenne den Arbeitsmarkt hier sehr gut, 
weil
ich naemlich auch was neues Suche! Die Wahrheit sieht so aus,
es gibt überhaupt nur wenige Firmen die Ing. suchen und die die suchen,
werden mit Bewerbungen aus ganz EUROPA überschwemmt, wovon sie sich 
dann die Rosinen (oder was sie dafür halten) aussuchen können!
In meiner Firma landet jeden Tag ein Stapel Bewerbungen von überall
auf dem Tisch vom Chef.
In Berlin/BRB sind goldene Zeiten für Unternehmer mit 
Ingenieur/Informatikernachfrage angebrochen, nur für die Arbeitnehmer 
ist die Situation Scheisse.

Mal ein paar Fakten aus dem Bekanntenkreis.

- Gehalt Master Wirtschaftsinformatiker: 30.000
- Wirtschaftsinformatiker Bachelor: arbeitslos seit deinem Jahr
- Dipl.Ing.(FH) NT: arbeitslos seit 3/4 Jahr
- anderer Dipl.Ing.(FH) ET: Gehalt nach 3 Jahren in grosser Firma 35.000

Autor: Max M. (xxl)
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>In Berlin/BRB sind goldene Zeiten für Unternehmer mit
>Ingenieur/Informatikernachfrage angebrochen...
Dann mach dich selbständig, wenn du die Lage so einschätzt.

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Ich wüsste nicht was man noch machen könnte! :-( Die Wirtschaft ist am 
Anschlag und die Menschen haben auch kein Geld für Spielkram. Das CO2 
muss auch weniger werden..die Industrie muss schrumpfen..ich hab als Ing 
wohl den falschen Beruf erwischt..

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@hahahaberlinering:

>In meiner Firma landet jeden Tag ein Stapel Bewerbungen von
>überall auf dem Tisch vom Chef.

In Luxemburg, ist jede Putzfrau berechtigt, einen Riesenstapel 
Bewerbungen direkt in den Müll zu befördern.

In D, werden Bewerbungen gelegentlich noch gewinnbringend über Ebay 
versteigert...

Wie geisteskrank alles, muß ich jetzt nicht erläutern...

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Hä?

Autor: Jo S. (joo)
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Leute, nicht verzweifeln!  Die Rettung ist nahe!

Der VDI verkündet bereits wieder 100.000 freie Ingenieurstellen in 
Kürze.

Derzeit können über 60.000 Stellen nicht besetzt werden - der 
Ingenieurmangel ist überhaupt das größte Problem.

Die Firmen suchen händeringend nach Ing. - und am aller händeringensten 
suchen die Firmen, die seit über einem Jahr Einstellungsstopp verordnet 
haben.

Na dann, gute Nacht!

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Wo stehtn das? Oder war das nur ein zynischer Seitenhieb?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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"In Kürze" ist gottseidank kein mathematisch exakt definierter Begriff. 
Gerne für 'nach meiner Amtszeit im abgesichertem Ruhestand' benutzt.

Autor: Jo S. (joo)
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hahahaberlinering schrieb:
> Wo stehtn das? Oder war das nur ein zynischer Seitenhieb?


Les´ den letzten Absatz noch einmal, dann dürfte Deine Frage beantwortet 
sein.

>> Die Firmen suchen händeringend ... seit über einem Jahr Einstellungsstopp ... 
<<

Alles Klar?

Du könntest die Situation am Stellenmarkt in B etwas detaillierter 
beschreiben in:  http://ingenieurgemeinschaft.foren-city.de/

Gruß
Jo

Autor: Ing. (Gast)
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must du jedesmal deinen frustrierten Treff hier im Forum anpreisen?

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Ich habe immer noch nicht verstanden, wozu im agrarisch geprägten 
Berlin-Brandenburg überhaupt Ingenieure gebraucht werden. Landmaschinen 
und Autos werden doch gewöhnlich von Facharbeitern und bestenfalls 
Meistern repariert.
So sehe ich als Berliner (Einwohner dieser Ortschaft, nicht das 
Gebäckstück) die Sache.

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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Das Gebäck heißt Pfannkuchen oder Krapfen, aber nicht Berliner.

Autor: chuggi (Gast)
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hier heisst das Gebäck Kreppel!

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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In Sachsen heißt es Berliner, wenn man dort einen Pfannkuchen haben 
will.
Der Pfannkuchen ist außerorts von hier aber manchmal das, was wir als 
Eierkuchen bezeichnen.
Solange diese Grundbegriffe nicht geklärt sind, braucht man über das 
hiesige Ingenieurwesen kein einziges Wort verlieren.

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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@ Bernd G. Du Gurke: und ich weiss nicht wozu man in Berlin überhaupt 4 
Millionen Menschen braucht, um die Stadt zu bevölkern würden bestimmt 2 
Millionen auch reichen. Merkste wie oberschwachmatig dein Kommentar ist?

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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In Hessen sagt man durchaus Berliner zu den Krapfen - Kreppel ist der 
Dialektausdruck.

Berliner ist sowei ich weiß der offizielle Ausdruck:
http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Pfannkuchen

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Womit alle wichtigen Fragen geklaert waeren. Die Pfannkuchendiskussion 
ist wieder mal typisch Ingenieur.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Eine Richtigstallung schadet ja nicht. Außerdem ist die Situation 
Brandenburgs hinreichend erörtert:

Gute Ingenieure wandern ab, weil die Firmen im Osten zu schlecht 
bezahlen. Weil sie mit ihren Gehältern nicht hoch wollen oder können, 
suchen sie billig. Morgen geht bestimmt noch eine neue Webseite ins 
Netz:

"www.ingenieure-fuer-brandenburg.de"


Ich formuliere mal:

Brandenburg beherrbergt Deutschlands wichtigste und attraktiveste Stadt 
überhaupt: Berlin! Junge MINT finden hier alles, was sie brauchen. Trotz 
der hohen Attraktivität der Stadt und des Umlandes finden nur wenige 
MINT hierher. Daher leidet Brandenburg an einem extremen 
Ingenieurmnagel, obwohl Firmen für junge und dynamische Akademiker mit 
einschlägigem Knowhow fast 45.000 Euro im Jahr bezahlen. Wir fordern 
daher die freie Zureise von MINT aus Litauen, Kirgisien und Nowosibirsk, 
damit der chronische Fachkräftemangel in der wirtschafllich bedeutenden 
Metropolregion Euruopas gedeckt werden kann und die Landschaften blühen.

Falls hier ein Brandenburger BDI-Lobbyist mitliest: Bitte verstehen Sie 
das als Bewerbung in Ihrem Ministerium, Institut oder wo immer Sie sind.

Ich kann das nämlich super und aufgrund mangelnder Projekte habe ich 
auch die Zeit dafür!

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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Unter uns gesagt: Ich finde Berlin auch super und gerade mit dem 
Kulturangebot kann ich mich anfreunden. Aber die angesprochenen €45k: 
Wer bekommt die denn schon in einer Hochlohnstadt. Ich musste mir sagen 
lassen, dass selbst Leute mit fünf Jahren Berufserfahrung in München 
keine Stelle bekommen, wenn sie mit €50k Gehaltsvorstellung ins Rennen 
gehen. Ich fühle mich schon gut bezahlt, wenn ich mehr als €42k habe. 
Laut meinem neuen Arbeitsvertrag habe ich das.

Ansonsten sehe ich auch keine guten Firmen in Berlin. Natürlich suchen 
die Bundesbehörden, aber zahlen schlecht und die Verträge sind 
befristet. Nur die Jamba-Idioten suchen Informatiker wie verrückt, aber 
ich will nicht Teil des organisierten Verbrechens werden. Viele Firmen 
wollen Diplom-Informatiker als Website-Bastler einstellen... Das ist mir 
zu blöd. Das ist so, als ob man einen Elektrotechniker als Elektriker 
einstellt.

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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Naja...in China verdienen gute Ingenieure 300 Euro, dahin wird
der Trend gehen, wir sind hier einfach zu teuer!

Nicht wir verdienen zu wenig, die anderen Berufe in Deutschland 
verdienen zu viel (zB. 1600 Euro netto für einen Busfahrer, das ist 
vollkommen utopisch im Weltmassstab)

So siehts aus.

Autor: Onki Kaputt (Gast)
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Immer diese Netto-Gehälter. Die interessieren hier niemanden und schon 
gar nicht Monatsgehälter. Wann kapieren die Leute das endlich? Das 
Bruttojahresgehalt ist zum Vergleichen am besten geeignet.

Unser Problem ist, dass wir eine zu starre Gehaltsstruktur haben. Junge 
Beamte, Polizeianwärter (oder wie die heißen), bekommen vergleichsweise 
wenig, aber später dann richtig viel. Aber das ist anfangs so wenig, 
dass die Polizeiarbeit gefährt wird, weil die jungen Polizisten einer 
Nebentätigkeit nachgehen müssen. Zumindest in Großstädten. Der 
langjährige Beamte hat es bequem und selbst wenn er nur Müll kutschiert, 
bekommt er mehr als ein MINT-Akademiker in der freien Wirtschaft. 
Gleichzeitig ist man im öffentlichen Dienst nicht bereit, die 
notwendigen Akademiker zu bezahlen und langfristig zu binden. Ich habe 
bislang vor allem ausschließlich befristete Job-Angebote von Behörden 
gesichtet, obwohl ein Informatik eine Schlüsselstellung in einer Behörde 
haben muss, weil die IT eine Schlüsselstellung hat. Die Tarifverträge im 
öffentlichen Dienst sind weltfremd und stammen aus einer Zeit, als man 
vor allem Verwaltungsfritzen rekrutieren musste und IT keine Rolle 
spielte.

Die Chinesen verdienen vielleicht noch wenig, aber auch denen Löhne 
steigen. Und man sollte nicht vergessen: Die Kunden der deutschen 
IT-Unternehmen sitzen in Deutschland und nicht in China. Und wenn zu der 
Fachsprachenhürde eine Fremdsprachenhürde hinzukommt, wird es noch 
teurer. Manchmal habe ich den Eindruck, unsere Outsourcer vergessen das 
manchmal.

Autor: Alf (Gast)
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>Naja...in China verdienen gute Ingenieure 300 Euro,
In Shenzhen bekommen manche chinesischen Ingenieure bei Siemens bis zu 
$2500,- (USD nicht Hongkongdollar). Berücksichtig man die 
Lebensmittelpreise entspricht es einem Gehalt von hier grob

Autor: Alf (Gast)
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3200,- Euro, wollte ich noch schreiben. - gemessen am 
Burgervergleichswert.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ hahaha

> @ Bernd G. Du Gurke: und ich weiss nicht wozu man in Berlin überhaupt 4
> Millionen Menschen braucht, um die Stadt zu bevölkern würden bestimmt 2
> Millionen auch reichen.

Ja, du hast recht. Darüber habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht.
In meinen Augen besteht das Wunder darin, dass die schlapp vier 
Millionen sich irgendwovon ernähren. Von den Bundes- und Landesbehörden 
können ja bestenfalls drei Millionen ihr Leben fristen.

Autor: No Name (nohelp)
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Ja, weisste denn nicht, die restliche Millione wie ich z.B. geht zum 
Biofutter fressen auf den Prenzelberg oder alternativ in den 
Multikulti-Tiergarten auf die Weide.

So eine Diskussion fuehrt dann bald zur kollektiven Lemmingisierung. 
Wozu muessen in Muenchen denn soviele leben? Haelfte weniger und die 
Mieten fallen dort - bestimmt!

Autor: Tom (Gast)
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>Wozu muessen in Muenchen denn soviele leben?

Weil´s hier in München schön ist ;)

Autor: Audioengineer (Gast)
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In München leben 4 Sorten von Menschen:

1) gebürtige Münchener, die nichts anderes kennen

2) zugereiste Besserverdiener, die keinen anderen Job haben

3) Yuppies, Künstler und solche, die meinen repräsentieren zu müssen

4) Leute, die keinen Geschmack haben und München gut finden

Autor: hahahaberlinering (Gast)
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5) Berliner, die am Arsch sind, weil es in der Hauptstadt keine Jobs 
gibt

Autor: Hannes (Gast)
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Ich bin gebürtiger Münchner, habe an der FHM studiert und lebe hier.

Die Liste muss ich etwas ändern:

1) gebürtige Münchener: 20%

2) zugereiste Besserverdiener: 40%

3) Yuppies, Künstler und solche, die meinen repräsentieren zu müssen: 
20%, gehören meistens auch zu 2)

4) Leute, die keinen Geschmack haben und München gut finden: 20% gehören 
meistens auch zu 2)

Es ist wirklich der Hammer, was sich in München für ein Gesoxe 
ansammelt. Hauptsache Geld. Ekelhaft.

Mich als Einheimischen und nicht unbedingt Wenigverdienenden (50k/a) 
verdrängen die aber. Ich habe keinen Bock mehr auf diese arroganten 
Idioten in meiner Heimatstadt. Ich mach die Fliege nach Niederbayern. Da 
kann man mit seinem Geld noch real was anfangen.

Ich kann diese Sprüche von den Zugereisten nicht mehr hören:

"München ist toll, weil man ruck-zuck in den Bergen ist."

"München ist toll wegen des kulturellen Angebotes, Oper und Theater, 
alles da."

Freunde, ich sag Euch: Ich lebe seit 43 Jahren hier, war aber noch nie 
in der Oper oder im Gärtnerplatz-Theater. Dafür im Neil-Young-Konzert 
oder bei den Stones.

Und wegen der Berge: Ich und meine bayerischen Freunde gehen kaum 
Skifahren. Das sind in erster Linie die Norddeutschen. Die sind dann 
auch Mitglied im sogenannten "Alpenverein" und damit verantwortlich für 
die Kommerzialisierung und letztendlich Zerstörung meiner bayerischen 
Heimat.

Das alles, und noch einiges mehr (z. B. die unerträgliche Situation 
bezüglich Wohnraum und damit verbundenen Kosten) veranlasst einen 
gestandenen Münchener wie mich dazu, seiner Heimatstadt den Rücken zu 
kehren.

Leicht fällt es mir nicht.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Jo mei, gehst halt na Rengschburg, do is fei scheea.

Autor: Hannes (Gast)
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Volldepp.

Autor: Jubelperser (Gast)
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Selbst der Führer fand München schon scheisse,und das will was heissen ! 
;)

Autor: Peter Zunker (Gast)
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"Selbst der Führer fand München schon scheisse,und das will was heissen 
!"

Moment mal. München war die "Hauptstadt der Bewegung"?
(http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt-Ehrentitel_der_NS-Zeit)

Ich selbst kann München nicht viel abgewinnen. Das Kulturangebot mag 
stimmen, aber man geht nicht jede Woche in die Oper und auch nicht jede 
Woche in die Kunstaustellung. Ich zumindest nicht. Und außerdem sind wir 
in Deutschland und da haben viele Städte ein Kulturangebot und da sind 
richtige Perlen dabei.

Berlin bietet auch sehr viel Kultur, mehr Kultur als München, und Berlin 
wäre auch die einzige Stadt, in die ich wegen des Kulturangebotes 
hinziehen würde. Außerdem hat Berlin diesen ruppigen, unfertigen Charme, 
während in München alles aufgeräumt ist. Aus diesem Grunde wohnte ein 
Typ wie Henryk Broder in Berlin und nicht in München.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Peter Zunker schrieb:
> Berlin bietet auch sehr viel Kultur, mehr Kultur als München, und Berlin
> wäre auch die einzige Stadt, in die ich wegen des Kulturangebotes
> hinziehen würde. Außerdem hat Berlin diesen ruppigen, unfertigen Charme,
> während in München alles aufgeräumt ist. Aus diesem Grunde wohnte ein
> Typ wie Henryk Broder in Berlin und nicht in München.

Henryk M. Broder muss sich aber auch nicht auf dem ruppigen, unfertigen 
Berliner Ingenieurs-Arbeitsmarkt herumschlagen. ;-)
Vor ca. 10 Jahren direkt Unter den Linden live erlebt: "Berlin schön und 
gut - aber München ist so toll, weil die Berge so nah sind". Das steht 
zwar schon weiter oben, bestätigt aber, dass Leute, die sowas sagen, 
einen an der Waffel haben. Sollen's doch gleich in die Berge ziehen, 
weil Minga so nahe ist und weil 6 Monate im Jahr Schnee liegt.

Autor: Tom (Gast)
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Also ich als zugereister Münchner aus dem hohen Norden des Landes finde 
es hier trotz allem sehr schön.
Habe eine zeitlang in Berlin gelebt. War auch nett und günstig!, ist mir 
aber doch aufgrund der Weitläufigkeit der Stadt zu groß.
Habe ebenso in Köln gelebt. Wäre gern noch ein Weilchen geblieben aber 
der Job ist dann doch ausschlaggebend. Achja, über die Preise in Köln 
brauche ich ebenso wenig sagen wie über jene hier in München.

BTW: Wie definiert denn so manch einer hier den "Besserverdiener"?

Autor: Rigo (Gast)
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>trotz allem

Trotz was?  Was gefällt Dir nicht?

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Vielleicht die abgehobenen Münchner.

Autor: Jo S. (joo)
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hahahaberlinering schrieb:
> ...in China verdienen gute Ingenieure 300 Euro ...

Naja, das war einmal.

In den Boomtowns starten sehr gute Ing. mit 1.200 € mtl.
Die Zahl sagt aber nichts aus. Für Vergleiche muß man die Kaufkraft 
berücksichtigen.
Z.B. 4 Jahresbruttogehälter entsprechen dem Kaufpreis einer 
durchschnittlichen neuen Eigentumswohnung (Weststandard).

Folglich müßte ein sehr guter Ing. in München als Berufsanfänger 70.000 
€ verdienen, um das Niveau des Chinesen zu erreichen. Ich vermute, daß 
das auch in den guten Jahren 2006 -2008 kaum erreichbar war.  ;-)

Autor: lol (Gast)
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> In den Boomtowns starten sehr gute Ing. mit 1.200 € mtl.

Quelle? Kling etwas sehr viel..

Autor: bla bla bla (Gast)
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Tja das ist das Problem mit dem wachstumsorientierten Wirtschaften.

In China wächst es halt extrem rapide seit den letzten 10 - 20 Jahren 
also gehen Gehälter auch nach oben... (was aber insgesamt für den 
Planeten sehr schlecht ist - nicht speziell China sondern so ein 
Wirtschaftswachstum ist allgemein schlecht. Begrenzte Ressourcen... ihr 
wisst schon)

Autor: Johannson (Gast)
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In den "Boom-Towns" starten die Ingenieure / Techniker nicht mit 1200,- 
€ monatlich, sondern ca. € 25.000,- Jahresgehalt. Ihr solltet mit ein 
wenig mehr Realität diskutieren und nicht die Industrie als Verursacher 
der Arbeitslosigkeit darstellen. Es ist eben in wirtschaftlich 
schwierigen Zeiten nötig personelle Anpassungen durchzuführen, um die 
verbleibenden Positionen zu sichern. Jeder Betrieb wird im Aufschwung 
den Personalstand zu Marktpreisen aufstocken.

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Nichts gegen Personalanpassungen, aber das geht bei Ingenieuren und 
Informatikern nicht so einfach. Wer das nicht kapiert, hat gar nichts 
kapiert. So einer zeigt keine Verantwortung gegenüber dem Kunden.

Jeder, der sich mal ein in Softwaresystem einarbeiten musste, weiß, 
wovon ich rede.

Autor: pustekuchen (Gast)
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habe heute gelesen, dass viele Akademiker in Berlin nahe dem Hartz 4 
Level (netto) verdienen.

Ist dies tatsächlich so?

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Ja.

Autor: pustekuchen (Gast)
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Warum suchen die noch Ingenieure, wenn in Berlin der Arbeitsmarkt so 
überlaufen ist?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Propaganda?

Autor: pustekuchen (Gast)
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Ne, das ist der Preis für das Arbeiten in derBundeshauptstadt. Dort 
sitzen alle Entscheider im Machtzentrum und wer in der Nähe dieser Elite 
arbeitet, der darf sich im Glanz der Macht sonnen.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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pustekuchen schrieb:
> arbeitet, der darf sich im Glanz der Macht sonnen.

Oder man sitzt im Schatten der Macht. B-)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Zu den Chinesen, die 1200 bekommen... Von Sozialleistungen hat in diesem 
sozialistischen Land noch nichts gehoert. Daher korrelieren diese Zahlen 
fast mit denen was es den Arbeitgeber kostet. Was in D nicht der Fall 
ist. Man sollte die Zahlen vergleichen was ein Arbeiter den Arbeitgeber 
kostet.

Autor: No Name (nohelp)
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Koennen wir nicht weiter ueber Minga ablaestern? Das war von mir oben 
zwar nur ein spontanes Beispiel aber die Reaktionen zu Muenchen 
amuesieren mich doch sehr.
Und ja, ich waere 2008 fast zu 5) geworden, wenn nicht endlich ein Job 
aufgetaucht waere. Aber mein erster Eindruck von M. vor einem 
Bewerbungstermin war, dass selbst die Fussgaenger komplett an der 
duemmsten Ampel brav auf ihr Lichtchen warten. Ich als gebuertiger 
Norddeutscher wuerde dort vermutlich chronisch mit der Polizei in 
Konflikt geraten.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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No Name schrieb:
> Aber mein erster Eindruck von M. vor einem
> Bewerbungstermin war, dass selbst die Fussgaenger komplett an der
> duemmsten Ampel brav auf ihr Lichtchen warten.

Das ist nun freilich typisch deutsch und nicht typisch "Münchnerisch". 
Auch als ich in Berlin und in Hamburg war, ist mir nicht aufgefallen, 
dass dort die Leute massenhaft bei Rot über die Straße gehen würden.

Autor: In Ber (Gast)
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in berlin muss man schon sehr mit der Lupe suchen wenn man was als Ing 
haben will. Gibt aber auch gute Firmen, wie z.b. die hier

http://www.menzel-elektromotoren.com/startseite/

Autor: Tom (Gast)
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>Ich als gebuertiger
>Norddeutscher wuerde dort vermutlich chronisch mit der Polizei in
>Konflikt geraten.

Tja, frag mich mal. Seit meinen bisher 15 Monaten hier habe ich:

- 20€ für zu schnelles Fahren,
- 10€ für´s Falschparken und erst letzte Woche
- 15€ für nicht vorhandenes Warndreieck gezahlt.

Trotz allem gefällt mir als Norddeutscher München wirklich sehr. Einzig 
diese pseudo Yuppies und möchtegern Schickeria-Heinies gefallen mir 
nicht so ganz. Aber diese sind ja zum Glück nicht überall und immer 
allgegenwertig und ich muss ja mit diesen auch nicht gut-freund spielen.

Autor: V-Mann (Gast)
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In Berlin fehlen mal wieder Ingenieure , diesmal sollen es 14.000 sein 
in 5 Jahren... . Vielleicht sollte man erstmal die 2 Jahrgänge 
einstellen,die seit Ende 08 auf der Straße stehen.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wir...

Autor: Warmweiß (Gast)
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"So bilden dort bereits einige Unternehmen junge Menschen aus Polen aus, 
da es keine geeigneten deutschen Bewerber mehr für die Ausbildungsplätze 
gibt. „Bevor ich gar keinen Mitarbeiter habe, nehme ich lieber einen, 
der nicht so gut Deutsch spricht“, erklärt Schilling. Diese 
Fachkräftequelle wird aber schnell versiegen, glaubt man Demograf Harald 
Michel (siehe Interview): „In Polen zum Beispiel ist die Schrumpfung und 
Überalterung noch schlimmer als in Deutschland. Von dort kann also keine 
Rettung kommen“, sagt er."

Was labern die für einen Stuss?? Eigentlich ist der ganze Artikel ein 
einziger Stuss.
Klingt so, als würden sie bald hier die Chinesen/Inder massenweise 
einkarren wollen.
Andere sind nicht geeignet, da sie zu schon zu hohe Ansprüche haben.
Die Lobhudelei über die MINZE - ist natürlich auch wieder dabei, viel zu 
wenige, blendende Aussichten ...please insert here any more lies...
Damit noch mehr Leute sich für ein MINZE-Studium entscheiden, will man 
eine Art "Deutschland sucht den Superingenieur" einführen oder ein 
Ingenieur-Big-Brother.
Mann, Mann. Ist eigentlich nur in Deutschland der Bär los oder auch im 
Ausland?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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V-Mann schrieb:
>http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wir...

Der Abschnitt hier ist bemerkenswert:

"Was passiert, wenn Unternehmen nicht langfristig ihren Fachkräftebedarf 
planen, kann Kirsten Bothe-Page erzählen. Sie ist Niederlassungsleiterin 
der Berliner Personalvermittlung Treuenfeld, die sich auf die 
Vermittlung von Personal für Finanz- und Buchhaltungsberufe 
spezialisiert hat. „Die Unternehmen wollen meist von heute auf morgen 
Personal haben. Es ist selten, dass sie vorausplanen. Man schiebt immer 
alles vor sich her.“"

Wenn man sein Unternehmen so schlecht führt, gehört man doch enteignet. 
;-)

Autor: Peter (Gast)
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@Mark Brandis
Da kannst du aber einige enteignen, VEBs sind aber im Osten noch 
bekannt. :-)

Dank Outsourcing - Mitarbeiter, Aufgaben, Wissen, Verantwortung.

"Strategische Personalplanung ist langfristig ausgelegt, drei bis vier 
Jahre Vorlauf sind dafür nötig. Der Wissenstransfer zwischen einem 
älteren Angestellten, der in den Ruhestand geht, und seinem Nachfolger 
dauert etwa ein Jahr." (auch aus obigen Artikel)
Nur welches Unternehmen macht das heute noch ?
Strategische Personalplanung heisst heute - Zeitarbeitsfirmen anrufen 
und um Hilfe schreien nach Mister Perfect und das ganze sofort.

Autor: DiplIngET (Gast)
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V-Mann schrieb:
> In Berlin fehlen mal wieder Ingenieure , diesmal sollen es 14.000 sein
> in 5 Jahren... . Vielleicht sollte man erstmal die 2 Jahrgänge
> einstellen,die seit Ende 08 auf der Straße stehen.
>
> http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wir...

Der ganze Artikel ist absolut erschütternd.
Das geht so wahnsinnig an der Realität vorbei, das es im Kopf weh tut.
Wie weltfremd kann man als Journalist nur sein?

Und dann die Schlüsse, welche gezogen werden, Ausländer herholen, 
Zuwanderung... Als wenn das deutsche Volk damit heute nicht schon genug 
Probleme hat. Ich glaube gerade die junge Generation heute wird 
ahnungslos gelassen für dumm verkauft und total verarscht.

Wer profitiert?

Ein paar Wenige, die Elite mit dem Kapital. Hängt sie an den Laternen 
auf ;-)

Autor: Peter (Gast)
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@DiplIngET

Wer lässt sich hier noch verarschen?
Die junge Generation ist die Generation Internet Web 2.0 und liest hier 
sicher auch mit (hoffe ich mal).

Autor: Warmweiß (Gast)
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Heiko Mell gibt wertvolle Karrieretipps und kleine Einblicke für 
Unerfahrene:
Youtube-Video "Karriereberatung mit Dr. Heiko Mell"

Autor: V-Mann (Gast)
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Kuckt euch mal die Vita vom Mell an. Von Anfang an nen Personaler 
gewesen, nicht einmal irgendetwas , was den Namen Dr.Ing. auch Rechnung 
tragen würde .
Nen Dipl.Wirt.Ing sollte sich aus so nennnen und nicht nen geschummelten 
Dr.Ing draus machen, denn der ist auch nur h.c. . Soviel 
Selbstbewusstsein sollte man haben um solche Blender wie den Mell nicht 
auf dem Leim zu gehen.

Gruß vom
V-Mann

Autor: bernd (Gast)
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"Kuckt euch mal die Vita vom Mell an." Ich mochte Ihn noch nie, er ist 
ziemlich überheblich und arbeitet direkt dem VDI und der Großindustrie 
zu.

Autor: Franz (Gast)
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@ V-Mann
"In Berlin fehlen mal wieder Ingenieure , diesmal sollen es 14.000 sein
in 5 Jahren... . Vielleicht sollte man erstmal die 2 Jahrgänge
einstellen,die seit Ende 08 auf der Straße stehen."

Bist wohl einer von denen?

Und stehst wohl auf solche Geplänkel wie Titel Dr./Ing. ?
Aber mit "den" Mell  und "dem" Leim  ist das schon so eine sehr 
schwierige Sache, wohl eher nur für Solche wie dich!

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