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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Füllstandanzeige.welche Wiederstands größen damit die LED leuchtet.


Autor: Kai (Gast)
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Eigentlich brauche ich alles.
Ich meine mit meinem Laien Wissen das es mit einer 
Darlington-Schaltungklappen sollte.
Aber erstmal das wichtigste.
Ich habe einen Schwimmer.
Der bei Voll 0 Ohm und bei Leer 100 Ohm hat.
Ich will mit einen 7805 auf 5 Volt gehen.
Und bei 80-100 Ohm die LED Leuchten lassen.
Währe auch schön wenn es ein wenig träge reagieren könnte aber nicht 
zwingend.
Wie hoch müssen die Vorwiederstände gegenüber dem Schwimmer sein?

Autor: Michael (Gast)
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Hm, das wird kniffig. 80-100 Ohm ist nicht viel und sooo steil ist die 
Kennlinie einer LED nun auch nicht. Du müsstest zunächst mal bestimmen, 
bei welchem Strom bzw. bei welcher Spannung eine LED so leuchtet wie du 
es haben möchtest.

Autor: Kai (Gast)
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Die LED soll doch vom Transistor geschaltet werden.
Da muß man doch den schaltzustand erreichen.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Kai,

wieviel Strom soll/darf durch den Schwimmer fließen? Das ist wichtig, 
einmal wegen der Verlustleistung und andereseits, da ein bestimmter 
Mindestrom durch den Schleifer fließen muß, um einen zuverlässigen 
Kontakt zu ermöglichen.

Dann würde ich das wahrscheinlich mit einem simplen Komparator mit 
Hysterese machen, wenn es einigermaßen genau und temperaturunabhängig 
werden soll.

Kai Klaas

Autor: Kai (Gast)
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Die Genauigkeit ist garnicht so wichtig.
Wenn bei ca 20% rest die LED leuchten soll dann langt eine Genauigkeit 
von ca 25%-15%.
Natürlich sollte so wenig Strom wie möglich durch den Schwimmer gehen.
Gehen wir mal zum beispiel davon aus das es ein Motorradtank sein 
könnte...!
Wo von der Grundelektrik nix als der Schwimmer und eine LED noch 
vorhanden ist.
Rein Theoretisch natürlich.Da hafte bestimmt kein TÜV wen da was 
passiert...

Ich habe auch noch ein atmega 8 oder ein ne555 hier rumliegen nur dachte 
ich das man dann mit Kanone auf Spatzen schießt.
Obwohl könnte man sowas nicht auch mit einem ne555 machen?
mit der Schaltung komme ich bestimmt klar nur die berechnung der 
wiederstände kann ich nichts anfangen.
Ich habe sowas eben nie gelernt...

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Hallo Kai,

nur mit einem Transistor wird die Sache nicht genau genug. Außerdem 
schaltet der Transistor am Umschaltpunkt nicht sehr scharf.

Ich würde das so wie im Anhang probieren:

R2 ist hier dein Schwimmer-Poti.

R3 und C1 sorgen für ein verzögertes Schalten. Die Zeitkonstante ist 
rund 2,2sec.

R9 Schützt den Komparator-Eingang.

R8 sorgt dafür, daß die Spannung am Eingang nicht zu klein wird.

R6 gibt dem Komparator eine Hysterese. Rechts siehst du, daß die 
Leuchtdiode bei knapp 90R einschaltet und bei rund 75R wieder aus.


Kai Klaas

Autor: Kai (Gast)
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Cool danke
Da hast du mit was nettes in der Schuh gelegt..
Das hätte ich so nie hingekriegt.
Du bist jetzt von 15 Volt ausgegengen also ohne 7805.
Ist aber auch OK so.
THX und frohen Nikolaus...

Autor: Michael (Gast)
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>Du bist jetzt von 15 Volt ausgegengen also ohne 7805.

Nein, ist der Kai nicht. Er ist von 5V ausgegangen. Die Batterie ist 
"V1" und hat "5" Volt. Schaut nur so aus als ob die 1 und die 5 zusammen 
stehen aber wenn man genauer hinschaut sieht man ne Lücke und wenn man 
sich mit Spice auskennt weiß man, dass Quellen immer Vxxx heißen müssen 
;)

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Nein, ist der Kai nicht. Er ist von 5V ausgegangen. Die Batterie ist
>"V1" und hat "5" Volt.

Genau!

Kai Klaas

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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R9 ist doch unnötig, der Schutz des Eingangs ist durch R3 schon gegeben 
(ob da nun ein 1M oder ein 1.001M Widerstand sitzt macht keinen 
Unterschied oder?).

Den R6 sollte man lieber direkt an den Komparator-Ausgang anschließen - 
dann ändern sich natürlich die Schwellen, aber jetzt hängen die 
Schwellen auch von der verbauten LED ab.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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@Marius
>R9 ist doch unnötig, der Schutz des Eingangs ist durch R3 schon gegeben

R9 soll den Entladestrom von C1 in den Eingang des OPamp begrenzen, wenn 
Kai mit der Schaltung experimentiert und aus Versehen einmal die 
Versorgungsspannung kurzschließt.

>Den R6 sollte man lieber direkt an den Komparator-Ausgang anschließen -
>dann ändern sich natürlich die Schwellen, aber jetzt hängen die
>Schwellen auch von der verbauten LED ab.

Dann kann es sein, daß die LED im ausgeschalteten Zustand leicht glimmt. 
Außerdem hängt die obere Schwelle nicht von der Durchflußspannung der 
LED ab, sie ist ja stromlos, nur die untere, was aber nur eine Änderung 
der Hysterese zur Folge hat und hier ziemlich egal ist.

Kai Klaas

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