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Forum: HF, Funk und Felder Patch Antenne


Autor: B. R. (benchos)
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Nabend,

ich brüte derzeit über einer Patchantenne deren Anpassung mir nicht ganz 
klar wird.

Wie im Bild zu sehen ist, ist die Masse von der Unterseite der Platine 
zur Patchfläche verbunden. Eine Simulation ohne diese Durchkontaktierung 
ergab eine Impedanz von 100Ohm (Simulation ohne die Masse Duko weil 
nicht möglich). Ich habe auch keine Software mit der ich die Antenne so 
wie sie da ist simulieren könnte.

Also liegt die Vermutung nahe, dass über die Masse Duko bzw die Abstände 
die Anpassung auf 50Ohm erfolgt ...

Die Frage ist WIE und wer kann mir das erklären?

Vielen Dank

Autor: Matt Kitz (kitz4s)
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Für welche Frequenz soll die Antenne sein?

lG

Autor: B. R. (benchos)
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Das ist zwar total unerheblich aber sie ist für 900Mhz

Autor: hfritze (Gast)
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Hi,

ja du liegst richtig. Die Postition des Innenleiter auf der Patchfläche 
bestimmt deine Impedanz. Je nach Position des Innenleiter ergibt sich 
eine andere Impedanz. Dir ist aber bewusst, das die Patchantenne als 
solche, eine Ckarakeristik eines lambda\2 Schlitzstrahlers besitzt?

Warum die Masse durchkontaktiert ist, kann ich dir aber auch nicht 
sagen. Muss da nochmals in den Unterlagen schauen.

mfg

Autor: B. R. (benchos)
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Nein das war mir nicht klar! Danke für die Info mit dem Schlitzstrahler!

Hättest du da ggf. weiterführende Informationen?

Autor: starkunterbezahlterberlinerhfprofi (Gast)
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> Ich habe auch keine Software mit der ich die Antenne so
> wie sie da ist simulieren könnte.

> Also liegt die Vermutung nahe, dass über die Masse Duko bzw die Abstände
> die Anpassung auf 50Ohm erfolgt ...

> Die Frage ist WIE und wer kann mir das erklären?

Am besten rechnet man sowas mit einem MOM-Solver wie Ansoft HFSS.

Du liegst richtig mit Deiner Vermutung, Du hast eine stehende Welle
auf deinem Patch und der Quotient E-Feld/H-Feld beschreiben deine 
punktuelle
Impedanz. Zu den Ecken des Patches wird die E maximal und H minimal,
da ist die Impedanz dann besonders gross.
Beim Short ist es genau umgekehrt, da ist E quasi 0 und H maximal.
Wenn Du das geübt hin und her schiebst (ich mache sowas iterativ mit 
einem MoM-Solver), kannst Du so anpassen.

Alternativ kannst Du deinen Patch aber auch mit einer 
Mikrostreifenleitung und einer Lambda/4 Transformationsleitung anpassen 
und von der Seite her einspeisen, das lässt sich auch noch
mit einem kostenlosen planarem Solver wie Ansoft-Designer rechnen.

Siehe: http://www.emtalk.com/tut_1.htm

MfG aus Hochfrequenzhausen

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