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Forum: PC Hard- und Software Defekter HP-Laptop (nc6120)


Autor: ME (Gast)
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Hallo zusammen

Mein HP-Laptop (nc6120) startet nur noch sehr selten. Teilweise kann ich 
ihn dazu bringen, indem ich stark auf das Gehäuse drücke. Es muss sich 
offenbar um ein Hardwareproblem handeln (kalte Lötstelle, Platinenbruch 
o.ä.). Eine Internetrecherche hat ergeben, dass dieses Problem häufig 
ist bei diesen Typen nach ein paar Jahren Verwendung. Es gibt dazu auch 
sehr seltsame Lösungsvorschläge (z.B. eine Münze unter das Gehäuse 
klemmen).

Ein anderer Vorschlag, den ich gesehen habe, ist die Hauptplatine in 
einen Reflowofen zu geben. Evtl. könnte ich mir Zugang zu einem 
Reflowofen verschaffen, hab damit aber keine Erfahrung. Daher meine 
Fragen:

- Kann man eine solche Platine in einen Reflowofen geben, ohne dass was 
kaputt geht? (Hat ja evtl. auch noch gewisse schwer (nicht) 
demontierbare Plasticteile drauf.)

- Denkt ihr das könnte das Problem lösen?

Danke für eure Meinung hierzu.

(Ich weiss, der Laptop ist ziemlich alt, aber er erfüllt eben meine 
Anforderungen nach wie vor, weshalb ich keinen Grund sehe, ihn zu 
ersetzen.)

Autor: Icke (Gast)
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Du hast dir die Frage eigentlich schon selbst beantwortet. Auf der 
Platine sind mit Sicherheit Elemente drauf, die diese Tortur nicht 
überleben. Immerhin wäre es die Endlösung des Problems, denn danach mußt 
du das Teil nur noch zum Wertstoffhof bringen.

Mit viel Geduld und Zeit läßt sich der Fehler vielleicht eingrenzen und 
nachlöten (Kältespray?). Aber bei den äußerst feinen Strukturen wird das 
alles andere als einfach.

Autor: oszi40 (Gast)
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Meine trübe Glaskugel sagt,

daß der Weg vom Reflowofen zum Wertstoffhof sehr kurz sein kann. Manche 
Mainboards mögen die mechanische Beansprunchung nicht und haben irgendWO 
einen Haarriß. Da hilft Nachlöten auch nicht immer.

Einen wackligen Stecker könntest Du aber finden.

Autor: ME (Gast)
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Danke für eure Antworten.

Dann werde ich wohl vom Reflowofen absehen. Ich habe das Gehäuse schon 
mal geöffnet, aber keine leicht erkennbaren Probleme gesehen (wie 
wacklige Stecker). Wie funktioniert die Methode mit dem Kältespray 
eigentlich?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das setzt voraus, daß der fehler temperaturabhängig ist und das system 
sollte einigermaßen laufen. also wenn beim einschalten sofort alle ICs 
auf der platine ihre deckel wegschmeißen hilft auch kein kältespray. 
ansonsten wird das halt sehr punktuell auf die fraglichen bereiche 
gesprüht und wenn sich was ändert, sprich der fehler auftritt oder 
verschwindet weiß man recht genau wo man suchen muß.

Autor: ME (Gast)
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Aha. Danke für die Erklärung. Tönt aber irgendwie doch recht (zu ?) 
aufwändig bei einer Schaltung mit der Komplexität eines PC-Mainboards!

Autor: min (Gast)
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Ich habe gerade meinen HP NC6000 auf diese Weise repariert. In meinem 
Fall war es der MAX1987, der den Prozessor mit Strom versorgt. Durch das 
Deckelaufundzumachen löst der sich partiell vom Mainboard.
Es ist ein TQFP-chip, der auch noch auf der Unterseite des Mainboards 
sitzt.
Heisst: Laptop komplett zerlegen.
Ich habe diesen mit einer feingefeilten Lötspitze unter dem 
Stereomikroskop löten können. Jetzt funtzt er wieder.
Alternativ tut's vielleicht auch eine Lupe oder der Heissluftfön. Aber 
Achtung der Prozessorsockel sitzt nebendran und schmort vielleicht 
leicht ab.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wenn das Board druckempfindlich ist, dann hilft evtl. als NOT-Nagel ein 
Radiergummi am rechten Ort bis man eine bessere Lösung gefunden hat.

Vorsicht beim Umgang mit Kältespray. Es entsteht gelegentlich auch 
Kondenswasser.

Autor: ME (Gast)
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Genau den Tipp mit dem MAX1987 anlöten resp. mit Radiergummi andrücken 
habe ich per Google auch schon gefunden. Ich hab dann den Laptop 
komplett zerlegt, konnte aber leider den MAX1987 nicht finden.

In einem Internet-Forum konnte ich sogar ein Foto einer Platine eines 
NC6000 finden, auf dem der Chip eingekreist war. Leider sieht aber die 
Platine des NC6120 ziemlich anders aus und ich konnte das Bauteil nicht 
finden.

Weiss jemand wo dieser Chip beim NC6120 sitzt?
Oder wird bei diesem Modell evtl. ein anderer IC verwendet?

Danke für eure Hinweise.

Autor: min (Gast)
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Wenn der Fehler am Spannungsversorgungschip liegt, ist es sehr 
wahrscheinlich, dass sich in dessen Nähe Spulen und (8pinSMD-)FETS 
befinden.
Mehr weiss ich jetzt auch nicht.

Autor: min (Gast)
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eventuell auch aud der Rückseite des Boards. und der max1987 ist nur 
6x6mm gross, quadratisch und TQFP-Bauform.

Autor: Peter R. (Gast)
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Hallo Forum,

ich habe o.g. NB bei dem der Passwortschutz aktiviert wurde, aber nicht 
notiert.
In einem anderen Forum habe ich gelesen, Tastatur ab das Bios vom 
Stecker ziehen, kurz schliesen, damit das Bios auf null gesetzt wird. 
und wieder anklemmen.
Kann mir jemand sagen wo das Bios bei dem NB ist, da ich hier mehrere 
Möglichkeiten habe/sehe.

Danke für jedes Feedback

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das BIOS willst Du definitiv nicht löschen, sondern nur das CMOS-RAM 
der Uhr, in dem die BIOS-Einstellungen gespeichert sind.
Du suchst nach einer Batterie, das ist i.d.R. eine CR2032, also eine 
recht große Knopfzelle.

Autor: Peter R. (Gast)
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:-(

Also ich habe die komplette Tastatur ab. Speicher raus u.s.w.
Aber ich finde hier bei dem HP nc600 Notebook keine Knopfbaterie wie auf 
den handelsüblichen PCs???

Leider . . . snief

Autor: Icke (Gast)
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