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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Holz Multitouch Mousepad


Autor: Ralf Butler (elektroschock)
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Hallo Zusammen,

Ich arbeite gerade an einem Kunstprojekt fuer das ich ein 
ungewoehnliches Mousepad brauche. Das Mousepad soll durch ein 5mm dickes 
Holzbrett betaetigt werden koennen. Soweit ich weiss reagieren die 
meisten pads nur auf direkten Fingerkontakt. Allerdings habe ich 
gedacht, dass man das doch auch durch eine kapazitive Schnittstelle 
machen koennte.
Der Betrachter soll all seine Finger einsetzen um eine entsprechende 
Reaktion von dem Kustobjekt zu erfahren. Deswegen Multitouch.
Ich braeuchte nicht so etwas wie dieses maxTouch. Es darf ruhig 
einfacher sein und vor allem sollte es nicht so viel kosten.
Ich besitze solide Kenntnisse in C  und habe das ein oder andere schon 
zusammen geloetet. Allerdings habe ich ueberhaupt keine Erfahrung im 
Bereich von kapazitiven Schnittstellen.

Waere Euch sehr dankbar wenn Ihr mir einige Hinweise geben koenntet. 
Alles fuer einen guten Zweck.

Danke,
Ralf

Autor: alexander v (Gast)
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und wenn du in dein solides holzbrett von der rückseite einfach ein 
raster einsägst? so tief, dass du oben vllt. noch weniger als einen mm 
deckenschicht hast? jetzt könntest du weicheres holz vorrausgesetzt 
genau jedes raster betätigen... ist natürlich die frage wie präzies dein 
TS werden soll... ich denke mal pixelgenaues treffen ist unwichtig.. so 
könnte man vllt. auch smd taster nehmen...

Autor: Ralf Butler (elektroschock)
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Hi Alexander,

Ja, das waere eine gute Idee, aber leider ist mir verboten irgendetwas 
an dem Holzstueck zu aendern. Es ist bemalt und der Maler wuerde 
wahrscheinlich im Dreieck springe ;) Ausserdem muss es schon praezise 
arbeiten.
Es waere das beste, wenn es einfach eine kapazitive Schnittstelle geben 
wuerde das wie ein Multitouch Mousepad funktioniert, nur ohne 
Fingerkontakt. Da wuerde ich dann einfach das Holzbrett darauf legen und 
fertig. Uebrigens muss die kapazitive Flaeche 16cm x 7cm sein.

Danke fuer Eure Hilfe,
Ralf

Autor: jaeckelw@aol.com (Gast)
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Es gab mal ein elektronisches "Musicinstrument" das Kapazitiv verstimmt 
wurde.

leider fällt mir der name nicht ein

Autor: jaeckelw@aol.com (Gast)
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die 5mm Materialstärke sind das Problem.

Touchpads funktionieren nicht auf diese Entfernung, die auf das Touchpad 
aufgetragene Schicht muss so dünn wie irgend möglich sein.

Furnier oder Furnierpapier dürfte das höchste der Gefühle sein.

Mit einem massakrierten Wacom Bamboo Touch dürften auch die 
Größenvorgaben umsetzbar sein, vor allem unterstützt das auch definitiv 
Multitouch.

Dem Künstler ist klarzumachen, daß seine Vorstellungen ohne Modifikation 
seines "Werkes" nur mit extrem hohem Aufwand umsetzbar sind.

Das Musikinstrument übrigens ist ein Theremin:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Barba...

Autor: Ralf Butler (elektroschock)
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Hi rufus,

5mm ist eine Schaetzung von mir. Ich werde das selbst mal genau 
nachmessen. Das mit dem Wacom ist eine gute Idee! Gibt es da auch eine 
API ueber die man Aktivitaeten die auf dem Wacom passieren abfangen und 
bearbeiten kann? Kein Problem wenn Du das nicht weiss, werde ich selbst 
rausfinden koennen.

Vielen Dank!
Ralf

Autor: Ralf Butler (Gast)
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Hallo Zusammen,

Ok, die Beitraege sind schon ein halbes Jahr her. Das Kuenstler-Projekt 
konnte leider nicht durchgefuehrt werden. Allerdings wollen wir einen 
neuen Versuch starten.
Hoffe das der Thread noch Beruecksichtigung findet.

Es geht um eine kapazitive Schnittstelle von 16cm x 7cm die hinter einer 
0.4cm dicken Holzflaeche angebracht werden soll. Der Treiber der 
Schnittstelle sollte in der Lage sein mehrere Fingerspitzen zu erkennen.

Der letzte Vorschlag ist gewesen das Bamboo von Wacom zu nutzen. Das 
waere natuerlich super gewesen wenn das klappen wuerde, vor allem weil 
es schon so viele ausgereifte Treiber dafuer gibt. Aber leider muss der 
Benutzer physischen Kontakt mit dem Tablet haben. Von Seiten des Wacom 
Tablets erfolgt keine Uebertragung von proximity Daten wenn Finger 
benutzt werden. Also ist das nicht benutzbar :(

Ich denken nun darueber nach mir das selbst zu basteln. Bestimmt nicht 
ganz einfach aber ich bin bereit das einfach mal in Angriff zu nehmen.
Stellt sich nun aber schon mal die grundsaetzliche Frage ob es 
ueberhaupt kapazitive Komponenten gibt, die mehrere Fingerpositionen 
durch eine 0.4cm dicke Holzplatte wahrnehmen?

Bin fuer jeden Hinweis dankbar!!
Ralf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Warum muss die Holzplatte 4mm dick sein?

Autor: Simon Budig (nomis)
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Also, ich sehe ja spontan erstmal nichts, was da prinzipiell 
dagegenspräche. Es gibt Touchpads die durch Glas hindurch funktionieren, 
Holz isoliert ebenfalls, sollte also passen.

Es käme vermutlich einfach mal auf einen Versuch an. Kapazitive 
Touch-Sensoren gibt es fertig zu kaufen, teilweise bewerben die bis zu 
50mm Panelstärke. Wenn man einen findet, der sich digital ansteuern 
lässt, dann hat man vermutlich relativ wenig Stress.

Vielleicht sowas hier (kenne ich nicht selber):
  http://de.farnell.com/quantum-atmel/qt60326-asg/to...

Viele Grüße,
        Simon

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Ich seh da wenig Möglichkeiten - vielleicht könnte man mit Infrarot was 
versuchen das wäre dann aber außerhalb.

Ansonsten mit mTouch oder qTouch oder wie das bei ATMEL heißt sollte das 
schon funktionieren. Wird halt viel arbeit und die Präzision msus 
erarbeitet werden ...

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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mit mTouch kommt man sogar problemlos durch Fliesen durch 
(Erfahrungswert aus der Dusche). Von daher halte ich das für das beste 
...

Autor: James (Gast)
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Ich habe mal zum Nachrüsten auf "Touch-Technik" Rahmen auf Basis
von IR-Lichtschranken gesehen. Da wurde eine Art Lichtgitter mit Hilfe 
eines
Rahmens der um den/vor dem Bildschirm angebracht ist erzeugt.
Aus den unterbrochenen Lichtschranken wird wird die Position des 
Fingers/
der Hand ermittelt. Vielleicht wäre das was? Einfach als Rahmen fürs
Kunstwerk einsetzen.

Außerdem gibt es auch reine Touch-Screens, eine Glasplatte mit den
Sensoren drauf, und Auswerteschaltung plus Basis-SW.

Der Vorteil einer solchen Scheibe wäre auch noch daß das Kunstwerk
nicht von allen befummelt wird.
(Es sei denn daß das zum Kunsterlebnis gehört)

Autor: Ralf Butler (elektroschock)
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Hallo,

Vielen Dank fuer die schnelle Antwort.
@rufus: 0.4cm ist leider Vorgabe
@Simon: Das sieht ja vielversprechend aus: Bis zu einer Dicke von 5cm 
wird unterstuetzt.
@ubimbo: mTouch hoert sich auch gut an. Koennte ich damit denn mehrere 
Fingerpositionen bestimmen?
@James: Du legst den Finger in die Wunde. Der technische Schnickschnack 
darf einfach nicht sichtbar/erfuehlbar sein.

Aber ich habe da mal eine generelle Frage wie man mit dem QT60486 
Multitouch ermoeglicht. Wenn ich das alles richtig verstanden habe 
unterstuetzt der QT60486 48 Keys. Und ich meine auch gelesen zu haben, 
dass pro Key die Feldstaerke ermittelt wird und ausgelesen werden kann. 
Angenommen ich verteile die Keys regelmaessig unter der Holzplatte und 
ermittel zu einem bestimmten Zeitpunkt die Feldstaerken aller Keys. Dann 
muesste es doch moeglich sein die Position aller ueber der Platte 
befindlichen Finger zu ermitteln?!

So etwas muss doch schon mal ein Hobbybastler gemacht und den ganzen 
Prozess dokumentiert haben.

Waere klasse wenn mir jemand sagen koennte ob das schon einer mal 
gemacht hat oder ob man da nicht auch ein development kit kaufen kann.

Vielen Dank,
Ralf

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