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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Embedded Linux Einstieg: Suche nach einem passenden Board


Autor: A. M. (am85)
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Hi

Wie der Titel des Threads schon zeigt, bin ich auf der Suche nach einem 
passenden Eval.Board für mich. Hauptsächlich möchte ich damit 
Erfahrungen sammeln, wie ich überhaupt auf ein nacktes Board ein 
funktionsfähiges Linux System aufsetzen kann. Drum herum möchte ich 
natürlich einfach etwas "rumspielen" und Erfahrungen im Bereich Embedded 
Systems sammeln, u.a. Entwicklung von Embedded Anwendungen, vielleicht 
auch Treiberentwicklung und alles was in dem Bereich so anfällt.

Hintergrund des ganzen ist zum einen ein gestiegenes persönliches 
Interesse, zum anderen mache ich nächstes Jahr, im Rahmen meines 
Studiums, ein halbjähriges Praxissemester und soll dann dort auf einem 
Virtex 4 und/oder 5 Board ein embedded Linux aufsetzen und 
wahrscheinlich passende Anwendungen (C/C++, VHDL) zur Datenerfassung via 
Ethernet von einer "Meßstation" entwickeln und dafür würde ich mich dann 
ganz gerne schon mal "praktisch" einarbeiten.

Nun habe ich aber nicht die 3000€, um mir ein passendes Xilinx Board zu 
kaufen und würde erst mal im kleinen Erfahrungen in Sachen Embedded 
Linux machen. Reine Mikrocontroller Erfahrungen habe ich bis jetzt nur 
Vorlesungsbegleitend mit dem Hitachi H8S/2357.

Wichtig ist mir also ein flexibles Board, mit Ethernetport, nach 
Möglichkeit mit einem SD-Kartenhalter und wichtig ist eine recht 
unkomplizierte Programmierung des Controllers, ohne teuren Programmer.

Rein nur von den Hardwareeckdaten her finde ich folgende Boards recht 
interessant:

- ICnova ADB1000
- ATNGW100 Network Gateway Kit
- ICswift SAM7X256

Ich habe zwar schon im Forum recherchiert, aber die meisten Anfragen 
hatten ein etwas anderes Profil. Ich würde mich also über ein paar 
hilfreiche Vorschläge sehr freuen.

Schöne Grüße

Autor: Flo (Gast)
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hallo andre,

als ich den titel gelesen hab, dacht ich sofort an in-circuit 
(www.ic-board.de). dort habe ich ein teil meines grundpraktikums 
(et-student, tu dresden) abgeleistet.

unter anderem habe ich die ic-nova's geflasht und war begeistert von den 
geräten. das adb1000 hat ja ziemlich alle schnittstellen, die man so 
braucht. also ethernet, usb (host sogar) und sd-karte.
dort hast du einen großen atmega128 mit ordentlich saft. linux kann nur 
auf die ic-novas drauf (nicht auf swift).

die günstige alternative ic-swift ist soweit ich weiß "nur" ein 
8bit-controller mit ein paar schnittstellen und lochraster. dafür aber 
recht günstig.
aber achtung: der swift hat nur einen usb-device!!! du kannst also 
keinen usb-stick oder hid-zeug anschließen, sondern nur den controller 
bespielen (mit bootloader).


das flashen der ic-novas war so ein fester ablauf (so genau weiß ich 
nicht, was da nun alles gemacht wurde. war halt serienabfertigung) ^^, 
aber großartig schwer/umfangreich wars nicht.
fest steht, dass das sehr professionelle geräte sind!

ich wollte mir eigentlich auch eins kaufen zum basteln, hab jetzt aber 
erstmal ein anderes projekt.

das gute an in-circuit ist der echt effiziente aufbau der firma. also 
die bieten oft bessere geräte für weniger geld. halt alles aus einer 
hand.

soviel zu meinem eindruck :)

gruß
flo

Autor: Markus Gräb (ghost91)
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Du kannst dir auch mal das Mini2440 von developmentboard.net ansehen.
http://www.developmentboard.net/index.php/productd...

Kostet nur 65€ und ist für den Preis wirklich gut ausgestattet. Besitze 
selber eins davon mit 3,5 Zoll Touchscreen und bin gerade dabei einen 
Streaming Client damit zu bauen

Autor: bronko (Gast)
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Das BeagleBoard sollte gehen:
www.beagleboard.org
Gruß

Autor: A. M. (am85)
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Hi

Danke für eure Antworten. Mh, das Beagle Board wird wohl rausfallen, 
weil es scheinbar keinen Ethernet Port hat und mir der sehr wichtig ist. 
Das Mini2440 sieht auch nicht schlecht aus. Gibt es dafür auch einen 
(Online)Händler in Deutschland?

@Flo

Stimmt, das Swift Board ist wirklich zu schwach um darauf Linux laufen 
zu lassen. Weißt du zufällig noch, wie das mit der flexibilität bei den 
Nova Boards aussieht? Ich möchte halt gerne echt von Null starten und da 
mein eigenes Linux System drauf aufsetzen können, ohne jetzt auf ein 
vorgefertigtes System zurück greifen zu müssen, dass mich in meiner 
Freiheit einschränkt. Eben so ist die Frage, wie es mit dem Beschreiben 
des Controllers aussieht?

Schöne Grüße

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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André M. schrieb:

> Das Mini2440 sieht auch nicht schlecht aus. Gibt es dafür auch einen
> (Online)Händler in Deutschland?
>

klar, ohne ende, z.b. http://www.watterott.com/ARM9

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Beagle Board kann mit einem USB-Ethernet-Adapter verwendet werden; 
ein Gerät von Linksys gilt als "verified".

Und das da gibt's auch noch:
http://www.tincantools.com/product.php?productid=1...

Autor: ... (Gast)
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> und da mein eigenes Linux System drauf aufsetzen können

willst du jetzt Linux neu erfinden?

> ohne jetzt auf ein vorgefertigtes System zurück greifen zu müssen

das hängt doch von deiner Hardware ab.

> wie es mit dem Beschreiben des Controllers aussieht

bei solchen Systemen werden die Controller überhaupt nicht beschrieben, 
da sie in der Regel kein eigenes Flash besitzen. Dein Linux sitzt im 
extra Flash oder auf der SD-Karte.

Beim ICnova ADB1000 StarterKitplus hast du alle denkbaren Schnittstellen 
incl. USB-Host und OTG.

Die Frage die du dir stellen solltest ist, reicht die Leistung des 
verwendeten Controllers und dessen Anbindung ans RAM für deine evtl. 
Anwendungen aus.

Autor: ... ... ... (Gast)
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>> und da mein eigenes Linux System drauf aufsetzen können
>
> willst du jetzt Linux neu erfinden?
Vielleicht will er auch nur etwas Lernen? Selbermachen ist noch immer 
die beste Übung.

Autor: A. M. (am85)
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... ... ... schrieb:
>>> und da mein eigenes Linux System drauf aufsetzen können
>>
>> willst du jetzt Linux neu erfinden?
> Vielleicht will er auch nur etwas Lernen? Selbermachen ist noch immer
> die beste Übung.

Genau so sieht es aus. Ich will nicht abhängig sein müssen, von einem 
Herstellerimage sondern möchte die Freiheit haben, mir einen passenden 
Kernel selber konfigurieren zu können und alles drum herum auch selber 
gestalten zu können, denn so lernt man schließlich am meisten.

... schrieb:
>> ohne jetzt auf ein vorgefertigtes System zurück greifen zu müssen
>
> das hängt doch von deiner Hardware ab.

Wie hängt das von der Hardware ab? Meinst du die Leistung des Systems 
für die jeweilige Anwendung, die ich entwickeln will?

Ich vermute, dass mittlerweile das ATNGW100 für mich am interessantesten 
geworden ist, da es neben guten Leistungsmerkmalen vorallem zwei 
Ethernetports, einen RS-232 Port und einen SD-Karten Port besitzt. Zudem 
ist es im Vergleich zum ICnova ADB1000 und Mini2440 etwas günstiger.

Ich bin halt blutiger Einsteiger und deswegen kann es sein, dass ich 
evtl. wichtige und interessante Dinge übersehe. Kann sonst noch wer was 
zu dem ATNGW100 sagen (positives wie auch negatives)?

Schöne Grüße

Autor: ... (Gast)
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Positiv:
-Preisgünstig (Studentenshop)
-alle Schnittstellen (Pins) des AP7000 herausgeführt
-2 Ethernetschnittstellen
-SD-Kartenslot vorhanden
-Hardware ist im Mainstream von Buildroot eingeflossen
Negativ:
-wenig SD-Ram
-anbindung an SD-Ram nur 16bit (Problem bei Betrieb eines TFTs)
-externe Spannungsversorgung notwendig
-Console über RS232
-kein USB-Host (nur Device über AP7000)

Autor: A. M. (am85)
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... schrieb:
> Positiv:
> -Preisgünstig (Studentenshop)
> -alle Schnittstellen (Pins) des AP7000 herausgeführt
> -2 Ethernetschnittstellen
> -SD-Kartenslot vorhanden
> -Hardware ist im Mainstream von Buildroot eingeflossen
> Negativ:
> -wenig SD-Ram
> -anbindung an SD-Ram nur 16bit (Problem bei Betrieb eines TFTs)
> -externe Spannungsversorgung notwendig
> -Console über RS232
> -kein USB-Host (nur Device über AP7000)

Danke für die schnelle Antwort. Welche brauchbaren Alternativen gäbe es 
denn zum ATNGW100, die aber die gleiche oder bessere Ausstattung haben? 
BTW der Betrieb eines TFTs ist für mich eher nebensächlich und externe 
Spannungsversorgung ist auch kein Beinbruch.

Autor: ... (Gast)
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bezogen auf den AP7000 kenn ich nur das NGW100, Grasshopper und die 
IC-Nova OEMs. Andere Controller wurden ja oben schon genannt.

Autor: A. M. (am85)
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Ok, Grasshopper und IC-Nova fallen dann raus. Beide haben keinen RS-232 
Port und das Grasshopper keinen SD-Slot. Ich möchte halt nicht für jede 
ne Anwendung gleich ein neues Board kaufen müssen und selber dran 
rumlöten möchte ich erstmal auch nicht. Von daher scheint das NGW100 
zunächst die bessere Wahl zu sein.

Autor: A. M. (am85)
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Ich habe mich nun mal ein bisschen schlau gemacht und scheinbar komme 
ich an einem Programmer nicht dran vorbei, wenn ich das Board (sehr 
wahrscheinlich wirds das NGW100) wirklich vollkommen nach meinen 
wünschen, also z.B. auch ohne Linux mit der Hardware zu arbeiten, nutzen 
möchte. Oder täusche ich mich da?

Nun wäre mir der AVR JTAGICE mkII mit seinen knapp 300€ viel zu teuer. 
Gibt es da zuverlässige alternativen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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[Edit]
Folgendes ist Unfug:
[/Edit]

Das wäre sowieso nicht der passende JTAG-Adapter. Der Controller auf dem 
NGW100 ist zwar von Atmel, hat aber einen ARM-Kern und wird daher mit 
einem ARM-JTAG-Adapter angesteuert.


[Edit]
Das hier ist aber kein Unfug:
[/Edit]

Und die sind ganz erheblich günstiger, angefangen beim 
Parallelport-JTAG-Adapter "Wiggler" (Nachbau von Olimex) über die 
FT2232-basierten OpenOCD-Ausführungen bis zu anderen Varianten von 
Segger oder auch Rowley.

Autor: ... (Gast)
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der AVR Dragon soll auch als JTAG für das NGW100 funktionieren.

Autor: ... (Gast)
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> Das wäre sowieso nicht der passende JTAG-Adapter. Der Controller auf dem
> NGW100 ist zwar von Atmel, hat aber einen ARM-Kern und wird daher mit
> einem ARM-JTAG-Adapter angesteuert.

Sorry, aber die Aussage ist falsch. Auf dem NGW100 sitzt ein AP7000 
Controller von Atmel und der wird mit dem JTAGICE mkII, AVR-ONE oder 
AVR-Dragon programmiert. Ein ARM-JTAG funktioniert nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach Mist, da habe ich mich tatsächlich vertan.

Asche. Auf. Mein. Haupt.

Autor: ... (Gast)
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> Und die sind ganz erheblich günstiger, angefangen beim
> Parallelport-JTAG-Adapter "Wiggler" (Nachbau von Olimex) über die
> FT2232-basierten OpenOCD-Ausführungen bis zu anderen Varianten von
> Segger oder auch Rowley.

Das hab ich auch nicht angemeckert... :)
Aber der AVR-Dragon ist auch recht Preisgünstig: ca.50,-€

Autor: A. M. (am85)
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Danke für die schnellen Antworten. Das mit dem ARM-Chip verwirrt 
irgendwie. Zumal ich davon auch nichts gelesen habe. Was den AVR-Dragon 
angeht, schmerzt da leider der Anschaffungspreis auch ein bisschen...als 
Student hat man die Kohle ja leider nicht über. Nun steht hier aber 
nichts bezüglich des AP7000, aber zu dem ATtiny24, der ebenfalls auf dem 
NGW100 verbaut ist:
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Welche Bedeutung hat dieser Controller? Ließe sich damit das Board dann 
so beschreiben, wie mit dem JTAGICE o.a.? Wenn ja, könnte ich dann auch 
diesen 
http://www.ic-board.de/product_info.php?info=p12_I... 
Programmer benutzen, da er laut Hersteller den ATtiny24 unterstützt?

Autor: ... (Gast)
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> Ok, Grasshopper und IC-Nova fallen dann raus. Beide haben keinen RS-232
> Port und das Grasshopper keinen SD-Slot.

Beim Grasshopper läuft die Console über USB, die gleichzeitig die 
Spannungsversorgung übernimmt. Weitere UARTs sind herausgeführt.Ebenso 
SPI. SD-Karte, PS2, Audio und TFT/Touch kann über ein Adapterboard aus 
diesem Thread nachgerüstet werden: 
Beitrag "Re: Grasshopper und TFT Display"

Autor: NurEinGast (Gast)
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Beim Mini2440 ist ein Bootloader dabei - sogar zwei.
Ein JTAG Kabel für Parallelport ist auch dabei.
Serielle ( 4 Stk ), Usb Slave, USB Host, ein paar I/O's, CF Slot, ein 
poti, ein paar LED's .....

Autor: A. M. (am85)
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Danke für eure vielen, hilfreichen Antworten.

Wenn ich mir das so alles zusammenrechne, dann scheint es schon fast 
günstiger und dem Ziel näher zu kommen, wenn ich mir das Mini2440 
besorge. Scheinbar gibt es da für 100€ (watterott.com) ein 
Komplettpacket mit allem, was man braucht. Ich hatte es erst mal außer 
Acht gelassen, weil es mir als teurer erschien. Aber scheinbar ist es in 
der Gesamtrechnung eher noch das günstigste Board.

Autor: ... (Gast)
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André M. schrieb:
> Nun steht hier aber
> nichts bezüglich des AP7000,

http://www.atmel.com/dyn/products/tools.asp?family_id=607
"AVR Dragon supports all programming modes for the AVR device family."


André M. schrieb:
> Wenn ja, könnte ich dann auch
> diesen
> http://www.ic-board.de/product_info.php?info=p12_I...
> Programmer benutzen, da er laut Hersteller den ATtiny24 unterstützt?

Der ATtiny auf dem NGW100 hat nur Resetfunktionen.
Der Programmer ist nur ein ISP-Programmer und kein JTAG-Programmer.

NurEinGast schrieb:
> Beim Mini2440 ist ein Bootloader dabei

Hat der NGW auch.

OK, das Mini2440 ist gut ausgestattet und wäre eine Überlegung wert.

Autor: Mathi (Gast)
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@ André M.:

Hab ich das richtig gelesen und Du bist Student?

Hast Du dann schonmal in http://www.eproo-student.de/ geschaut?
Da gibt es das Atmel NGW100 und der AVR Dragon für Studenten für den 
halben Preis.

Autor: A. M. (am85)
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Mathi schrieb:
> @ André M.:
>
> Hab ich das richtig gelesen und Du bist Student?
>
> Hast Du dann schonmal in http://www.eproo-student.de/ geschaut?
> Da gibt es das Atmel NGW100 und der AVR Dragon für Studenten für den
> halben Preis.

Mh, das macht mir das NGW100 natürlich wieder etwas schmackhafter. Laut 
Atmel ist das AVR Dragon aber nicht für AVR32 Controller gedacht und 
würde damit wegfallen. Da würde der Weg am JTAG ICE mkII dann nicht 
vorbei führen. Aber selbst mit dem Studentenrabatt würde ich für alles 
zusammen bei 190€ liegen und da ist die Schmerzgrenze schon sehr stark 
überschritten. Aber trotzdem danke für den Hinweis. Vielleicht werde ich 
da ja doch irgendwann nochmal drauf zurück kommen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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du solltest wirklich die datasheets vergleichen, für weniger geld 
bekommst du ein S3C2440 bestücktes board, ist immerhin 400/533Mhz ARM9.

Der hat zwar nur ein Ethernet port, dafür aber host und device usb 
ports. Linux kernels laufen ab 2.4.18 bis 2.6.31, µCOS, Win CE 4.2 bis 
6.x.

Auch wenn nocht nicht interessant, es sind genung GPIO frei um noch 3 
weitere Ethernet anzuschliessen (DM9000 z.b.).

ARM-JTAG wiggler wird auch mitgeliefert, auch 3.5" TFT mit 320x240.

Ich besitze mittlerweile mehrere boards mit den Samsung µC, bei dem 
mini2440 stimmt die preis/leistung.

Autor: A. M. (am85)
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Thomas R. schrieb:
> du solltest wirklich die datasheets vergleichen, für weniger geld
> bekommst du ein S3C2440 bestücktes board, ist immerhin 400/533Mhz ARM9.
>
> Der hat zwar nur ein Ethernet port, dafür aber host und device usb
> ports. Linux kernels laufen ab 2.4.18 bis 2.6.31, µCOS, Win CE 4.2 bis
> 6.x.
>
> Auch wenn nocht nicht interessant, es sind genung GPIO frei um noch 3
> weitere Ethernet anzuschliessen (DM9000 z.b.).
>
> ARM-JTAG wiggler wird auch mitgeliefert, auch 3.5" TFT mit 320x240.
>
> Ich besitze mittlerweile mehrere boards mit den Samsung µC, bei dem
> mini2440 stimmt die preis/leistung.

Ich habe mich mittlerweile auch so gut wie für das Mini2440 entschieden. 
Hast du evtl. noch ein paar gute Links mit Dokumentationen, 
Anwendungsbeispielen, etc.? friendlyarm.net kenn ich natürlich schon ;-)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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André M. schrieb:
>
> Hast du evtl. noch ein paar gute Links mit Dokumentationen,
> Anwendungsbeispielen, etc.? friendlyarm.net kenn ich natürlich schon ;-)

Da Samsung es nicht erlabut die application notes weiter zu geben, kann 
die nicht hier posten. Du kannst dich beim Samsung anmelden - und am 
besten direkt danach mailschreiben das es noch nciht geht - und/oder mir 
eine PM schreiben.

Habe einige bespiele und dokus da, viele sind chinesisch/koreanisch - 
das ist aber nicht so wild. Als ich auf der suche nach doku war, ich 
glaube ich habe alles was en.pudn.com hat "weggesaugt".


@all

Jemand hat hier schon geschriebe das der mini2440 2 bootloader hat, 
allerdings leider nur einer ist opensource (uboot). Der "supervivi" ist 
closed source, und hat eine eigenheit die mich ein paar stunden gekostet 
hat - fest voreingestellte partition groessen. Habe keine doku gefunden 
wie man ihm beibringen kann nicht nach jedem boot die config zu ändern 
(falls man die partitionen verändert hat), habe mittlerweile gemerkt das 
ein hex editor ausreichend ist um die werte in dem supervivi zu patchen 
auf was auch immer groesse man braucht (anzahlt der partitions natürlich 
nicht).
Das klingt zwar nicht böse, hatte aber schon ein zu groesses kernel 
erstellt gehabt und schon hat mich supervivi angekotzt weil nix hat 
gepasst :)

Gut, man kann den uboot direkt benutzen oder den Samsung original vivi 
bootloader, nur wenn man vom NOR booten will dann ist der supervivi der 
kleinste mit max. an features.

Autor: ... (Gast)
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André M. schrieb:
> Laut
> Atmel ist das AVR Dragon aber nicht für AVR32 Controller gedacht und
> würde damit wegfallen.

sorry, aber ist falsch, siehe diesen Thread hier:
Beitrag "Re: AVR Dragon = preiswertes JTAGICE mkII ?"

Autor: A. M. (am85)
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Danke nochmal für alle Antworten. Ich habe mir mittlerweile das Mini2440 
bestellt und es ist auch angekommen. Da leider kein Netzteil 
mitgeliefert wurde, beginnt nun die Suche nach einem passenden. Auf der 
friendlyarm.net steht dazu leider nicht direkt was. Als Betriebsspannung 
benötigt das Board wohl 5V. Ich habe aber keine brauchbare Aussage zum 
Strom gelesen. Hat das Teil sonst irgendwie eine Strombegrenzung drin? 
Wenn ich z.B. auf Conrad.de nach brauchbaren Netzteilen gucke, dann gibt 
es kaum Netzteile, die 5V liefern und wenn dann nur welche, die gleich 1 
bis 2A durch die Leitung jagen. Könnt ihr mir da einen Tipp geben?

Schöne Grüße und frohe Festtage.

Autor: ... (Gast)
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Wo hast du denn das bestellt? Bei Watterott steht in der Beschreibung, 
dass ein Netzteil im Lieferumfang dabei ist. 
http://www.watterott.com/Mini2440

André M. schrieb:
> Netzteile, die 5V liefern und wenn dann nur welche, die gleich 1
> bis 2A durch die Leitung jagen.

Das Netzteil jagt nicht den Strom durch die Leitung. Der Strom, der 
fließt, hängt von deiner Last ab, in diesem Fall das Mini2440. Aber 1A 
sollte das Netzteil schon liefern können. Da bietet sich Pollin an:
http://www.pollin.de/shop/dt/OTYxOTQ2OTk-/Stromver...

oder

http://www.pollin.de/shop/dt/MTYyOTQ2OTk-/Stromver...

Je nachdem welchen Durchmesser du für den DC-Connector brauchst.

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