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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik c-control 2 vs. ???


Autor: Marian Theisen (Gast)
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hm ja.. ich überlege auch den einstieg in die mikrocontroller technik.
und zwar schwebt mir konkret ein switching system für meine
gitarreneffekte vor. nun die frage: was ist 1. am besten für den
einstieg geeignet und 2. aber gleichzeitig auch schnell genug und
vorallem mit C programmierbar (oder noch besser: java, aberi ch erwarte
nich dass es das gibt +g) nunja in programmierung hab ich einige jahre
erfahrung, aber assembler ist mir für größere sachen (switchingmatrix
mit presets etc) einfach zu umständlich bzw. zu unübersichtlich... in
dem avr tutorial auf dieser seite was ich mir reingezogen hab steht,
dass der avr 100mal schneller sei als z.b. der c-control von conrad...
aber das bezieht sich auf den c-control 1 oder? der c-control 2
erscheint im mom. für mich die idealste lösung.. was gibt es da für
nachteile? und was gibt es sonst noch so an alternativen?

Autor: Tobi (Gast)
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der grösste nachteil vom c-control, egal ob 1 oder 2 ist der unverschämt
hohe preis. ok, dafür hat man schon alles fertig aufgetischt aber wenn
man sich nicht davor scheut sich ein wenig mit der materie zu
beschäftigen kommt man mit normalen uC wesentlich günstiger zum ziel.
kann man c-control eigentlich mitlerweile in c programmieren oder immer
noch nur basic und 3 befehle in asm?

Autor: Marian Theisen (Gast)
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den c-control 2 kann mit nem C derivat programmieren... schon besser als
basic, außdem  stehen glaub ich 192kb (je nach OS) für ass und
"richtige" C routinen bereit. naja ich bin für alles offen! vorallem
wenns um billigere lösungen geht. sollte ich erstmal mit nem
"kleinen" controller anfangen und bissl rumprobieren? ich mein ein
"größeres" projekt würde ich mir schon zu trauen, aber ich weiß nicht
ob es ratsam ist +g

Autor: martin.m. (Gast)
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es gibt von parallax die basicstamp (mit pic's) für java (javelin oder
so).
ich selbst kenne sie nur vom namen, arbeite aber hin und wieder
mit der parallelschiene basicstamp2.
auch wenn viele negative gerüchte kursieren, haben diese
embedded interpreter chips ein paar ziemliche vorteile.
lauffähig in 1 min aus der packung ohne zusätzliche hardware.
ein vollintegrierte entwicklungsumgebung mit allem was man braucht.
eingebautes debugging & terminal (ebenfalls in die IDE integriert)
"brennen" in meist unter einer sekunde.(super für prototyping, da
man
jegliche änderungen ohne herumsteckerei einfach on-the-fly macht)

für evaluierung durchaus empfehlenswert, für produktion
natürlich (wegen geschwindigkeit und preis) uninteressant.

ein nachteil gegenüber der c-control: es können keine
assembler passagen eingebaut werden (bei c auch nur sehr bedingt
möglich)

es gibt auch einen java-compiler für pic's ich glaube
der heißt (?)jal, darüber weiß ich aber leider gar nichts.

gruß, martin

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Jal ist lt. Homepage (http://www.voti.nl/jal/index_1.html) eher an
Pascal als an Java angelehnt.

Autor: Bernhard (Gast)
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Hallo,

ich habe die CC2 auch schon verwendet. Die C2 Sprache von Conrad habe
ich ignoriert, und das OS gelöscht.
Man kann sein eigenes Programm reinladen statt des OS.

Nur damit kann man die volle Leistung des C164 Controllers darin nutzen
(Timer, PEC,....)

Als Sprache verwendete ich Gnu C von Hightech
http://www.hightec-rt.com/c16x.html
Allerdings:
Keine Float Operationen verfügbar in der freien Version.

Bernhard

Autor: Marian Theisen (Gast)
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naja nen compiler etc besorg ich mir schon, rein software mäßig ist das
kein problem... es gibt ja auch inoffizielle OS für das cc2, sind die
denn besser?
danke schonmal für die antworten

Autor: Marian Theisen (Gast)
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achja... gibt es mikrocontroller mit integrierten D/A wandlern?

Autor: Tobi (Gast)
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wenn dir pwm als dac reicht, dann haben das die meisten

Autor: Florian - der Flo - Scharf (Gast)
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Hm, an sowas hätte ich auch Interesse. So prinzipiell.

Ich denke mal, alle Mikrocontroller, über die man sich hier so
unterhält, sind schnell genug für sowas. Prinzipiell ist das ja nur
folgendes:

- Knöppe (Fußschalter) für Eingabe
- Ausgänge für Relais
- Ausgänge für Lämpchen, Display, etc
- Kommunikation per MIDI (?)

Da muss der µC, alle paar Sekunden mal nen bisserl rumrechnen, eine
neue Portkonfiguration ausknobeln, und die draufschmeissen. Das dauert
irgendwas im unteren Mikrosekundenbereich.

Das was knifflig wird ist, dass Du eine recht hohe Anzahl von digitalen
I/Os brauchst. Ich persönlich nutze den MSP430-149 (und andere dieser
Familie) von Texas, der kostet um die 12 Euro, dann kommt das
JTAG-Steckerchen dazu, das kostet nochmal ca. 10 Euro.
Dann hast Du 60kB Platz, 6x8 Ein- und Ausgänge und mit 8MHz mehr als
genug Rechenleistung. Und ne Funktion um das interne Flashrom zu
beschreiben gibts auch, ist also möglich Presets zu speichern.
Programme kannst du in C oder asm schreiben. Java ist leider nicht
erhältlich, aber das wär auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen. ;)

Kaufen kannste den z.B. bei olimex im praktischen Header-Board -->
www.olimex.com


der Flo, mal einen Vorschlag machend.

Autor: Marian Theisen (Gast)
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naja "recht hohe zahl" eigentlich nicht.. wenn ich z.b. 8 buchsen
nehme und ne komplette switch-matrix dafür baue, brauche ich 8*8-8= 56
schaltmöglichkeiten. das sind 6 bit

Autor: Stefan (Gast)
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Dann nimm halt den 74hc595 zur Porterweiterung. kostet 0.33 bei
Reichelt. Für 56 Schaltmöglichkeiten bräuchte man dann 7 Stück und kann
sie alle zusammen an einen einzigen IO Port des uCs anschliessen.
http://www.mikrocontroller.net/wiki/Porterweiterung_mit_SPI

Autor: Markus (Gast)
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Hat sich von Euch einer in der Zwischenzeit n MidiLooper/Switcher
gebaut?
Weiß nicht, ob ich mir Microcontroller programmieren "antuen" soll,
da das total neue Welt ist. Programmieren kann ich auch nur
ActionScript ;-)

Grüße, Markus.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Martin,

"...lauffähig in 1 min aus der packung ohne zusätzliche hardware."


Ich hasse solche Aussagen, weil sie schlichtweg gelogen sind.

Wenn man es schafft mit einem bisher unbekannten System es zu
installieren, alles anzuschließen, alle Jumper und Settings richtig
einzustellen und dann eine LED zum blinken zu bringen und das alles in
unter einer Stunde, dann ist das immer noch verdammt sauschnell.

Aber auch, wenn man den ganzen Tag nur mit Kennenlernen verbracht hat
und die LED erst am nächsten Tag blinkt, ist das voll o.k.


Leute, denkt mal daran, wie ihr angefangen habt. In einer Minute hat
definitiv keiner von Euch was gebacken gekriegt.


Ich weiß jetzt nicht mehr, wo ich es gelesen habe "Ein guter
Programmierer schafft 10 Zeilen Code am Tag".
Wenn man davon ausgeht, daß es sinnvoller, getester und dokumentierter
Code ist, klingt das schon sehr realistisch.


Peter

Autor: Sascha (Gast)
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Hi,

ich kann mich nur Peter Dannegger`s Aussage anschließen. Ich habe
selber in meiner Lehre mit dem 8051 angefangen. Das ganze in Assembler.
Vor ein paar Monaten legte ich mir den ersten AVR zu und habe mit C
angefangen. Manche Dinge, die ich beim 8051 schnell programmiert habe,
können mal beim AVR bzw. C durchaus mal ein paar Tage dauern. Liegt
aber wohl am meisten bei der mangelhaften Kenntniss von C. Dazu muß man
sagen, wenn ich zum Beispiel nur irgendwelche Werte ausrechnen will,
gehts es jetztin C wesentlich effektiver und schneller.

Mfg
      Sascha

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