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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf arbeitsrechtlicher gleichbehandlungsgrundsatz


Autor: ingenieur_in_depression (Gast)
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Hallo,

in meiner IT-Firma (500 Mann) bekommen alle Neueinsteiger seit 3-4 
Jahren nur noch auf 2 Jahre befristete Verträge, wobei bei der 
Einstellung versprochen wird, der Vertrag ist eigentlich unbefristet 
gemeint (lol).

Von dieser Regel werden auch Ausnahmen gemacht, wenn man Jemanden 
unbedingt haben will, aber dies ist offiziell nicht bekannt, den 
Bewerbern wird gesagt es ginge nicht anders.

Ich habe leider so einen Vertrag und bin jetzt 1,5 Jahre dabei. Nun hat 
man mir und den anderern "Befristeten" nur 50% vom Weihnachtsgeld 
ausgezahlt.

Frage: könnte dies gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstossen? Der 
Unterschied ist in den meisten Fällen wirklich nur dieser Vertrag, die 
Arbeit von manchen Befristeten ist professioneller als von denen die 
schon mehr als 2 Jahre dabei sind.

Achja, findet ihr eine Lohnerhöhung von 1000-2000 Brutto p.a. nach 2 
Jahren, für einen Ingenieur, der weit unter 40k angefangen hat 
angemessen?
(1-2k mehr nach 2 Jahren scheint bei uns die Regel zu sein.)

Autor: MaWin (Gast)
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Es gibt ausschliesslich einen Weg:

Finde einen anderen Job, in dem du meinst, besser behandelt zu werden, 
und dann wechsle und nenne deinem jetzigen Arbeitgeber den Grund.

Allerdings solltest du gleich viel Weihnachtsgeld bekommen:
http://www.bochum.ihk.de/linebreak4/mod/netmedia_d...

Autor: ingenieur_in_depression (Gast)
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Naja,

"Sachliche Gründe für eine unterschiedliche Höhe des
Weihnachtsgeldes können sein:
· Dauer der Betriebszugehörigkeit"

Greift das in unserem Fall? Wir reden übrigens über keine grossen Summen 
sondern 500 Euro netto die wir weniger kriegen. Bei uns kriegt übrigens 
die Dame vom Empfang das selbe Weihnachtsgeld wie der Ingenieur in der 
Entwicklungsabteilung (was ich auch irgendwie komisch finde).

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Greift das in unserem Fall?

Ja.

>Frage: könnte dies gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstossen? Der
>Unterschied ist in den meisten Fällen wirklich nur dieser Vertrag,

Sieh es als verlängerte Probezeit an.

>die Arbeit von manchen Befristeten ist professioneller als von denen
>die schon mehr als 2 Jahre dabei sind.

Tja, da war jemand vor dir da. Finde dich damit ab.

Autor: haha (Gast)
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Nö, warum soll ich mich mit dem Scheiss abfinden? Bin doch kein 
Masochist ;)
bist Du einer?
Mich nerven auch andere Dinge zB. das wir keinen Betriebsrat haben.
Ich plane bereits meine Kündigung :-)

Autor: Andy N. (Gast)
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1.Sei froh das du überhaupt Weihnachtsgeld bekommst, denn das ist heute 
nicht mehr Gang und Gebe!
2.Warum haben wir Entwickler ein Anrecht auf höheres Weihnachtsgeld, als 
z.b. eine alleinerziehende Mutter die in der Produktion oder Empfang 
arbeitet? Tragen Sie nicht auch ihren ganz persönlichen Teil zum Erflog 
des Unternehmens bei und gehen jeden Tag brav zur Arbeit?
3.Wenn du selbst sagst, dass es nicht um wirklich viel Geld geht, warum 
machst du hier einen öffentlichen Aufstand? Brauchste Trost? Warum 
machen wir die alles KEIN Weihnachtsgeld bekommen haben nicht auch jeder 
einen einzelnen Thread auf und heulen uns aus!

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Also ich würde Weihnachtsgeld ohnehin nach einem anderen Modus verteilen 
als das bisher der Fall ist. Also nicht mehr (z. B. 75 %) einen Teil des 
Monatsgehaltes, sondern auch in Abhängigkeit von der Anzahl der Kinder. 
Ein altgedienter Ingenieur oder ein Manager mit mehr als > 100k 
Jahresgehalt, braucht nun nicht auch noch einen Anreiz in Form von 
Weihnachtsgeld. Dieses ein besserer Anreiz für die unteren Lohngruppen. 
Wenn die Kinder der Sekretärin glücklich sind, wird sie wesentlich 
loyaler zum Unternehmen sein.

Autor: Max M. (xxl)
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Dann hätte das aber zur Folge das Mitarbeiter mit hoher Kinderzahl
höchstwahrscheinlich gar nicht erst eingestellt werden.
Persönlich halte ich zwei Jahresverträge rechtlich für problematisch
weil das Unternehmen sich da ein wenig zu viele Privilegien
zusichert. Das ist eigentlich nicht Sinn der Sache.
Bei solchen komplexen Rechtsfragen sollte sich ein Anwalt das
ganze mal anschauen. Nur wenn du klagen willst ist der Job auch
bald nur noch Geschichte. Was die Gehaltserhöhung angeht, sollte
man das mal prozentual bewerten und nicht in absoluten Beträgen.
Letztendlich wird das wohl nur auf einen Inflationsausgleich 
hinausgehen.

Autor: Gast3 (Gast)
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"sondern auch in Abhängigkeit von der Anzahl der Kinder"

"Ein altgedienter Ingenieur oder ein Manager mit mehr als > 100k
Jahresgehalt, braucht nun nicht auch noch einen Anreiz in Form von
Weihnachtsgeld."

Warum sollen in .de Kinder immer stärker finanziell unterstützt werden? 
Ich habe so langsam das Gefühl, dass da anscheinend keine Grenzen mehr 
existieren. Hat man keine Kinder, wird man immer stärker zur Kasse 
gebeten. Hat man Kinder, wird man immer stärker finanziell gefördert. 
Ist das OK, und warum?

Autor: Gast3 (Gast)
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"Letztendlich wird das wohl nur auf einen Inflationsausgleich
hinausgehen"

Was haben wir hierzulande verbrochen, dass mehr als ein 
Inflationsausgleich, wenn überhaupt, schon gar nicht mehr vorstellbar 
ist? In anderen europäischen Staaten gab es in den letzten Jahren noch 
deutliche Reallohnzuwächse, bei uns in Deutschland kennt diese Kurve 
seit einigen Jahren nur noch eine Richtung: nach unten. Sind wir hier in 
Deutschland wirklich derart schlecht aufgestellt im Vergleich zu unseren 
europäischen Nachbarn? Dann müsste man sich doch irgendwann überlegen, 
ob es nicht besser ist, die Koffer zu packen...

Autor: Onko Kapotto (Gast)
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Das wäre keine Förderung, sondern mal die Möglichkeit, Geringverdienern 
im eigenen Unternehmen ein besonders schönes Weihnachtsfest zu 
ermöglichen.

Autor: ingenieur_in_depression (Gast)
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> 2.Warum haben wir Entwickler ein Anrecht auf höheres Weihnachtsgeld, als
> z.b. eine alleinerziehende Mutter die in der Produktion oder Empfang
> arbeitet? Tragen Sie nicht auch ihren ganz persönlichen Teil zum Erflog
> des Unternehmens bei und gehen jeden Tag brav zur Arbeit?

Ich kenn mich in diesen Fragen nicht aus, aber ich dachte immer es wird 
schon einen Grund haben, warum ein Ingenieur das Doppelte verdient wie 
eine Empfangsdame. Und dieser Grund sollte eigentlich auch beim 
Weihnachtsgeld gelten, oder? Nicht das ich ihnen das Geld nicht 
gönne...aber wenn ich als Ingenieur jetzt durch die Ungleichbehandlung 
50% von dem was die Empfangsdame bekommt, bekomme, fühl ich mich schon 
einigermassen in den Hintern getreten. Warum lohnt sich Leistung heute 
nicht mehr? Warum schrumpft der Unterschied Ingenieur vs. Mitarbeiter 
ohne Abi auf eine relativ lächerliche Gehaltsdifferenz? Ist das der Weg 
in den Sozialismus?
Wie bekomme ich jemals das Geld wieder rein, was mir Abi+Studium+diverse 
Praktika gekostet haben? Von der Zeit ganz zu schweigen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Warum lohnt sich Leistung heute nicht mehr?

Du meinst,mwarum der Bandarbeiter, der wirklich was produziert, nicht 
das 10-fache von dir verdient? Das fragt er sich auch. Leistung hat noch 
nie gelohnt, auch Bauarbeiter leisten deutlich mehr als Du, als dein 
Chef, als der Vorstand eurer Firma, oder der Aufsichtsratsschef, und 
trotzdem bekommen diese Leute mehr Geld als er. Welche Frechheit. 
Bezahlung hat offensichtlich nichts mit Leistung zu tun, am besten 
verdienen Investmentbanker, die die Weltwirtschaftskrise sich geleistet 
haben, aslo ein sattes Minus eingefahren haben.

Was ist an der Leistung eines Ingenieurs mehr wert, als an der Leistung 
einer Empfangsdame ? Arbeitet ihr beide nicht 8 Stunden ?
Zugegeben, aus deiner Arbeit könnten Produkte entstehen, die von den 
oben angesprochenen Bandarbeitern produziert werden und dann (von einem 
Händler) verkauft werden, und damit der Firma Geld einbringen. Die 
Empfangsdame sorgt nur dafür, daß du am Tag nicht 5 Minuten abzweigen 
musst, um Besucher an die richtigen Kontaktversonen zu führen, aber 
damit ist sie 5 Minuten deiner Zweit wert, und von jedem anderen 
Mitarbeiter bei euch, in denen ihr ungestört Produkte entwickeln könnt.

Also rein von der Lebensarbeitsleistung gibt es erst mal keinen Grund, 
warum du mehr verdienen solltest. Du hast vielleicht ein wenig länger 
gelernt als die Empfangsdame, also solltest du so viel mehr verdienen, 
daß diese Ausbildung in der du nichts verdient hast wieder reinkommt. 
Aber das macht ein paar Prozent aus, nicht das Doppelte oder so.

Jede weitere Forderung deinerseits "mehr wert" zu sein als die 
Empfangsdame, ist nichts als Selbstüberschätzung und Arroganz.

Selbst aus der Betrachtung heraus, daß der Arbeitmarkt ein Markt sei, 
und nur die gut bezahlt werden, die selten und gesucht sind, spricht 
jetzt nicht für dich als Ingenieur, und noch weniger für den Vorstand 
deiner Firma, denn hätte man seinen Job ausgeschrieben, gäbe es tausende 
Bewerber, eine gute Empfangsdame hingegen zeichnet sich durch viele 
besondere Eigenschaften aus, sich Gesichter sofort merken zu können, 
trotz mieser Laune höflich zu sein, mit Arbeitsbelastungsspitzen 
problemlos umgehen zu können, eine gute Telefonstimme zu haben, ein 
gutes Aussehen zu haben, und kann ähnlich schwer wie eine gute 
Verkäuferin zu finden sein, also rar sein.

> Warum schrumpft der Unterschied Ingenieur vs. Mitarbeiter ohne Abi auf eine 
relativ lächerliche Gehaltsdifferenz?

Warum sollte er höher liegen ? Immerhin gibt's mehr, das reicht sicher 
zum Ausgleich deiner Ausbildungskosten.

> Ist das der Weg in den Sozialismus?

Der Weg in die Realität, die dich von deinen arroganten hohem Ross 
runterholt. Aber zugegeben: Zuerst müssen wir die Ackermänner von ihrem 
Ross runterholen, und welche anderen nicht der Meinung sind, soppelt so 
viel wert zu sein, sondern 3000 mal so viel wert, was natürlich 
kompletter an den Haaren herbeigezogener Quatsch ist. Nur du siehst 
ansatzweise schon an dir, an welchen selbstüberheblichen Störungen auch 
ein Ackermann leidet.

Autor: ingenieur_in_depression (Gast)
Datum:

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> Du meinst,mwarum der Bandarbeiter, der wirklich was produziert, nicht
> das 10-fache von dir verdient? Das fragt er sich auch. Leistung hat noch
> nie gelohnt, auch Bauarbeiter leisten deutlich mehr als Du, als dein
> Chef, als der Vorstand eurer Firma, oder der Aufsichtsratsschef, und
> trotzdem bekommen diese Leute mehr Geld als er. Welche Frechheit.

Sorry Alter, aber ich glaube Du spinnst ein bisschen.
Mag ja sein das ein Bauarbeiter körperlich mehr leistet, jedoch ist das 
Angebot an körperlicher Leistung hoch auf dem Markt.
Geistig leiste ich jedenfalls mehr und von der Sorte Entwicklungsing. 
gibts auch nicht so viele (genaugenommen so wenig, das alle am 
Rumjammern sind, was den MINT Fachkräftemangel angeht). Wenn ich nichts 
leisten würde,
hätten einige Bandarbeiter hier und in China nichts zu tun.
Aber ich denke das weisst Du eigentlich und wolltest mich hier nur ein 
bisschen veralbern.

Autor: Pulleralarm (Gast)
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Die Gleichberechtigung Mann und Frau ist voll im Gange:

Auch Männer dürfen was zeigen:

http://dramagraz.mur.at/Archiv/PIvot/10_afternoon/...

Autor: Backflow (Gast)
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>Geistig leiste ich jedenfalls mehr und von der Sorte Entwicklungsing.
>gibts auch nicht so viele (genaugenommen so wenig, das alle am
>Rumjammern sind, was den MINT Fachkräftemangel angeht). Wenn ich nichts
>leisten würde, hätten einige Bandarbeiter hier und in China nichts zu tun.

Und trotz Deiner Genialität hast Du nur einen befristeten Vertrag? Ich 
dachte, wenn Dein Arbeitgeber jemanden unbedingt haben will, gibt es 
auch unbefristete Verträge? Und bei so einem Genie wie Dich sollte man 
doch zugreifen.

Ja, ja, das wahre Genie ist einsam und verkannt.

Autor: M.B. (Gast)
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@MaWin

Full Ack!!

Autor: namenlos (Gast)
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>Warum schrumpft der Unterschied Ingenieur vs. Mitarbeiter
>ohne Abi auf eine relativ lächerliche Gehaltsdifferenz?
Wegen der "Angebot vs. Nachfrage" Geschichte?

Hier in Berlin muss es wohl ein großes Angebot an Ingenieuren geben. 
Sonst wäre die "relativ lächerliche Gehaltsdifferenz" nicht zu erklären. 
Unsere Fa. holt sich nur noch Ings.
Für jeden Blödsinn einen (außer für Raumpflege).

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>>Warum schrumpft der Unterschied Ingenieur vs. Mitarbeiter
>>ohne Abi auf eine relativ lächerliche Gehaltsdifferenz?
>Wegen der "Angebot vs. Nachfrage" Geschichte?

Weil man nicht mehr dafür bezahlt wird, was man könnte, sondern nachdem, 
was man macht. Da kann es sein, dass ein junger Ing neben einem 
langjährigen Facharbeiter sitzt, und beide das gleiche bekommen.

>Nö, warum soll ich mich mit dem Scheiss abfinden? Bin doch kein
>Masochist ;)
>bist Du einer?
Nö. Es war eher so gemeint, dass man an einigen Dingen nicht drehen 
kann. Dann muss man sich damit abfinden, dass man "ungerecht" behandelt 
wird, und es nicht einfach so ändern kann.

>Mich nerven auch andere Dinge zB. das wir keinen Betriebsrat haben.
Was soll der machen?

>Ich plane bereits meine Kündigung :-)
Ist eine Möglichkeit.
Aber ohne etwas anderes zu haben? Das bedeutet 3 Monate Sperre beim 
Arbeitslosengeld.

@Empfangsdame:
Was macht die nette Damen denn sonst so den ganzen Tag?
Unsere Empfangsdame scant jetzt auch noch alte Zeichnungen und 
Unterlagen, damit sie elektronisch gesichert sind und verarbeitbar sind.
Je nach Firmengröße kann man sich solche Jobs aber auch sparen, indem 
man ein Telefon im Eingangsbereich aufhängt, über das sich Besucher 
anmelden können. Unangemeldet kommen nur Staatsorgane...

Welche Verantwortung hat denn der Mitarbeiter am Band?
Die Sachen, die erbaut, werden hinterher noch mal geprüft ==> der Prüfer 
hat eine höhere Verantwortung als der Werker ==> sollte er deswegen 
nicht auch höher entlohnt werden?
Der Gruppen-/Abteilungsleiter koordiert den ganzen Laden und sorgt 
dafür, dass Termine eingehalten werden (und der ganze Rest aussenherum 
wie Bereitstellung der Bauteile/-gruppen etc.), weil sonst 
Konventionalstrafen fällig sind. Er muss auch den Kopf bei der 
Geschäftsleitun hinhalten, wenn in seinem Bereich etwas schief läuft. 
Soll er dafür "Werker-Gehalt" bekommen?
Die Geschäftsleitung ist meist auch gleichzeitig im Vertrieb tätig; 
sorgt also dafür, dass der Werker ganz unten überhaupt etwas zu tun hat 
und bezahlt werden kann, indem sie sich um Kundenaufträge kümmert.
Auch nur "Werker-Lohn"?
Soweit zur Produktion.
In der Entwicklung ist die Verantwortung ähnlich verteilt.
Je höher man sitzt, umso mehr Verantwortung hat man...
Und entsprechend sollte der Geldfluss verteilt sein.

Dass bei einigenm Firmen das Lohngefälle allerdings nicht linear, 
sondern exponentiell ist, ist Firmenpolitik...

Wir haben keine Investment-Banker in der Firma, jemand von euch?

Autor: Michael (Gast)
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> Von dieser Regel werden auch Ausnahmen gemacht, wenn man Jemanden
> unbedingt haben will, aber dies ist offiziell nicht bekannt, den
> Bewerbern wird gesagt es ginge nicht anders.

Naja, realistisch betrachtet gehörst Du eben nicht zu denjenigen, die 
sie unbedingt haben wollten.

Also was jammerst Du rum?

Sei froh, dass sie Dir überhaupt ein bischen Weihnachtsgeld geben und 
finde Dich damit ab, dass es wohl hellere Sterne am Himmel gibt als 
deinen ...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

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>Also was jammerst Du rum?

Tut er doch gar nicht (laut eigener Aussage).

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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> Jede weitere Forderung deinerseits "mehr wert" zu sein als die
> Empfangsdame, ist nichts als Selbstüberschätzung und Arroganz.

100% ACK

> Sorry Alter, aber ich glaube Du spinnst ein bisschen.

Was ist das denn für ein Umgangston?

Jetzt weiß ich wieder, wieso ich meinen Titel ausdrücklich NICHT auf 
meiner Visitenkarte haben wollte: Weil sich Menschen wie Du da immer 
gleich so überlegen fühlen wenn sie einen "ohne Studium" vor sich haben 
=))

Autor: Selbstständig (Gast)
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Gast3 schrieb:
> Warum sollen in .de Kinder immer stärker finanziell unterstützt werden?
> Ich habe so langsam das Gefühl, dass da anscheinend keine Grenzen mehr
> existieren. Hat man keine Kinder, wird man immer stärker zur Kasse
> gebeten. Hat man Kinder, wird man immer stärker finanziell gefördert.
> Ist das OK, und warum?

Weil Familien einen nicht zu unterschätzenden "Staatsbeitrag" leisten - 
sie sorgen für die Ingenieure, Mediziner, Forscher oder aber auch 
Monteure, Pfleger, Metzger,... also die Steuerzahler von morgen. Dieser 
"Staatsnachwuchs" erwirtschaftet mal die Gewinne, die für die 
Geldanlagenverzinsung der kinderlosen Karriereleute sorgt ;-)

Dafür nehmen Familien auch Einkunftseinbußen in nicht zu 
unterschätzenden Höhen auf sich, der mit der "Familienförderung" kaum 
ausgeglichen wird.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> > Warum sollen in .de Kinder immer stärker finanziell unterstützt werden?

Nun, zumindest ist klar, daß es einen Arbeitgeber nicht interessieren 
muss/soll, ob du Familie hast. Er zahlt dasselbe für dieselbe Arbeit.

> Hat man keine Kinder, wird man immer stärker zur Kasse gebeten.
> Hat man Kinder, wird man immer stärker finanziell gefördert.
> Ist das OK, und warum?

Das ist ok.
Es ist der Staat, der fördert, denn der Arbeitgeber ist es nicht.
Und der Staat tut es durch Umverteilung, weil die ehemalige Grossfamilie 
nicht mehr existiert und sowieso recht uneffektiv war, weil sie nciht 
auf den statistischen Durchschnitt bauen konnte, sondern auf alle 
Eventualitäten vorbereitet sein musste.
Der Staat verteilt Geld, welches "die Gesellschaft" verdient hat, so um, 
daß "die Gesellschaft" davon leben kann, auch Rentner und Kinder.

Ansatz ist: Der einzige überlebensfähige Zustand einer Gesellschaft ist 
die Familie mit 2 Kindern (2.1 um genau zu sein, wegen Sterberate).
Mit weniger Kindern stirbt man aus, bei mehr erstickt man an 
Überbevölkerung.

Das normale Leben könnte so aussehen:

0-20 Jahre: Kind
20-40 Eltern, ziehen Kinder auf
40-60 man pflegt Grosseltern
60-80 man ist Rentner

In so einer Familie ist 1 Person 20 Jahre damit beschäftigt, sich um 
Kinder zu kümmern, und 20 Jahre, die Alten zu pflegen. Tut sie das 
nicht, muss eben ein Kindergarten oder ein Altenheim finanziert werden, 
das spart also kein Geld.
Bleibt nur 1 zum Arbeiten ausser Haus übrig, der muss die 3 anderen 
mitfinanzieren, am Anfang die Kinder (Steuern), zum Schluss die 
Grosseltern (Rente). Er selbst behält nur 25% seines Einkommens.
So wurde es jahrhundertelang gemacht, und hat ohne Kapitalismus auch 
offensichtlich geklappt, sonst gäbe es uns nicht.
Nun haben wir den Kapitalismus, und nun soll es angeblich nicht mehr 
klappen, man kann sich Kinder nicht mehr leisten, und Alte werden zu 
Soylent Green.

Und solche Leute wie du glauben das auch noch.
Denn man spricht das tiefste Innerste an, deine Egozentrik, deine Gier 
nach MEHR, deine Angst vor WEGNEHMEN, eben äusserst primitiven (und seit 
2000 Jahren als überholt geglaubten) Gefühle.

Nimm zur Kenntnis, dass 25% abgeben für die Person, die sich um Kinder 
oder Alte kümmert, und 25% abgeben für Kinder und 25% angeben für 
Rentner normal wäre, und du verdammt gut fährst, wenn du von deinem 
Einkommen als Single keine 75% abgeben musst.

Es spielt keine Rolle, ob es DEIN Kinder, DEINE Frau und DEINE Eltern 
sind, dnn die Grossfamilie haben wir hinter uns, da hätten dir deine 
Eltern schon erzählt, wo es mit deinem Egoismus lang geht, und dir das 
nötige einfach abgeknöpft.

Wie du an den mehr als 25% erkennen kannst, die du derzeit behalten 
kannst, ist die Umverteilung nicht so, wie sic sich ein Familienvater 
wünschen würde. Du fährst so gut, weil unsere alleinerziehenden Mütter, 
unsere Kinder und unsere Alten weniger abkriegen als du.

Wenn das das mit DEINER Frauk DEINEN Kindern und DEINEN Eltern machen 
würdest, wüsstest du, daß du ein egozentrischer Depp bist.

Autor: schlaumacher (Gast)
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>0-20 Jahre: Kind
>20-40 Eltern, ziehen Kinder auf
>40-60 man pflegt Grosseltern
>60-80 man ist Rentner

Wann willst Du denn heute Kinder in die Welt setzen, wenn Du nur bei den 
Dienstleistern durch die Welt ziehst.

 0-18 Jahre: Kind
18-19 Jahre Bundeswehr und Depp
20-25 Jahre Kind und Student
26-27 Jahre Praktikant bei Bosch
28-29 Jahre Auffanggesellschaft
30-40 Jahre Hocharbeiten
40-58 Jahre Arbeiten und Buckeln
59-60 Jahre ALGII
61-67 Jahre Hartz4
67-70 Jahre Leben geniessen
71-   Jahre Enkel der Nachbarn angucken

Autor: Kinder statt Inder (Gast)
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Gast3 schrieb:
> Warum sollen in .de Kinder immer stärker finanziell unterstützt werden?
> Ich habe so langsam das Gefühl, dass da anscheinend keine Grenzen mehr
> existieren. Hat man keine Kinder, wird man immer stärker zur Kasse
> gebeten. Hat man Kinder, wird man immer stärker finanziell gefördert.
> Ist das OK, und warum?

Kinder von heute sind die Steuerzahler von morgen (und in unserem 
Rentensystem auch die Rentenzahler). Jeder, der keine Kinder bekommt, 
entzieht dem Staat dadurch quasi zukünftige Einnahmen. Da muss man nun 
kein Prophet sein um zu sehen, dass der Staat sich dieses Geld auf 
anderem Weg gerne wiederholen möchte, zum Beispiel in dem er Kinderlose 
stärker besteuert.

Autor: nur so am vorbeischauen (Gast)
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ingenieur_in_depression schrieb:
> Ich kenn mich in diesen Fragen nicht aus, aber ich dachte immer es wird
> schon einen Grund haben, warum ein Ingenieur das Doppelte verdient wie
> eine Empfangsdame. Und dieser Grund sollte eigentlich auch beim
> Weihnachtsgeld gelten, oder?

Na ja, der Herr Ingenieur leistet ja an Weihnachten besonders viel.
Sag mal, bist du der Weihnachtsmann?

Schau auf dein Jahresgehalt. Weihnachtsgeld musst du unter Umständen
zurückgeben.

Frohe Weihnachten wünsch ich lieber eurer Empfangsdame

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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mir ist nicht ganz bewußt, wieso es überhaupt heutzutage noch derartig 
merkwürdige Zahlungen wie "Weihnachts"geld gibt. Genau so sinnig wäre 
"Vesak"geld (*1)

Ich arbeite seit ca. 20 Jahren im Angestelltenverhältniss und habe immer 
darauf bestanden, keine derartigen merkwürdigen Sonderzahlungen zu 
bekommen, sondern das auf das Jahresgehalt umzulegen und mit dem 
Monatsgehalt auszuzahlen.


(*1) Vesakfest: Buddhas Geburtstag

Autor: Frank (Gast)
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Bezüge richten sich auch nach Angebot und Nachfrage. Es kam in unserer 
Firma durchaus vor, dass ein lang gesuchter Facharbeiter mit Zulagen 
mehr verdient als ein junger Ingenieur. Ingenieurabsolventen und solche 
mit wenig BE sind heute leider in großem Überangebot vorhanden und 
werden mit miesen Verträgen eingestellt. Der Betrieb bezahlt nicht für 
die Ausbildung, sondern wie wichtig und profitabel die Tätigkeit des 
Mitarbeiters ist. Junge Ingenieure wurden bei uns sogar für die 
Organisation des Hausdienstes eingestellt (Absolventen Maschinenbau). 
Irgendwie verrückt.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Ingenieure wurden bei uns sogar für die Organisation des Hausdienstes 
>eingestellt

Ist bei uns auch so. Allerdings ist er nicht mehr Jung-Ingenieur und 
gleichzeitig noch Leiter der Produktion. Für die "Drecksarbeit" hat er 
aber noch Handlanger...

Autor: offener Ing (Gast)
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was ist Organisation des Hausdienstes? Hausmeister?

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>mir ist nicht ganz bewußt, wieso es überhaupt heutzutage noch derartig
>merkwürdige Zahlungen wie "Weihnachts"geld gibt.

Weil das Weihnachtsgeld zurückverlangt werden kann, wenn Du die Firma 
verlässt.

Gruss
Axel

Autor: Frank (Gast)
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@offener Ing :

"Organisation des Hausdienstes" ist im Prinzip ein Hausmeister. In 
dringenden Fällen (wenn die GF es will) sitzen die Ingenieure auf dem 
Rasenmäher oder auf der Kehrmaschine und fegen den Fabrikhof. Wenn man 
dann zu den Fenstern der GF hochschaut, dann sieht man die Herren am 
Fester mit der Kaffeetasse in der Hand und lachend und scherzend.

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