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Forum: PC-Programmierung dfü verbindung simulieren


Autor: dfue (Gast)
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Vorab erstmal frohe Weinachten und nen guten Rutsch ins Neujahr.

Ich hab diese Kategorie gewählt weil mir die am besten zusagte.

Ich möchte von jemandem wissen ob er oder sie bereit währe mir ein 
kleines Windowstool zu scheiben welches

eine DFÜ Netzwerkverbindung erstellt die garnix wirklich verbindet aber 
so tut als ob, so dass andere User oder gar Programme denken da wäre 
was.

Es sollen dabei die Meldungen kommen die auch kommen wenn man mit windos 
ne dfü verbindung erstellt hat und sich nun zu dieser DFÜ-Verbindung 
verbinden möchte also die meldungen

wähle z.b. 0191011

benutzername und kennwort werden geürüft

computer wird im netzwerk registriert

und dann verbunden.


Danke für eure Unterstüzung

Autor: Genervter (Gast)
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schau doch mal da nach:
Beitrag "Tool schreiben"

Autor: Stefan B. (Gast)
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@ Genervter

> schau doch mal da nach:
> Beitrag "Tool schreiben"

Die dort gezeigten Programme Carrier Test machen das nicht, was dfue 
bzw. pdf im anderen Thread möchte. Es ist sinnfrei etwas 
nachzuprogrammieren, was die Anforderungen nicht erfüllt.

Die Carrier Test Programme simulieren keine Modemverbindung, sondern 
kommunizieren tatsächlich mit einem Modem.

Das erste Tool sieht nicht sehr professionell aus. Es scheint lediglich 
den kompletten ASCII Zeichensatz oder Muster in kürzester Zeit zu 
senden. Möglicherweise soll getestet werden, ob das die Hardware des 
Modems aus dem Tritt bringt und der Carrier verloren geht.

Das zweite Tool Modem Doctor ist ein lange auf dem Markt befindliches 
professionelles Tool. Carrier Test ist nur eine Betriebsart dieses 
Programms. Für diesen Test muss ein Modem angeschlossen sein. Es wird 
die Hardwarefunktion des Modems getestet.

Was wenn jetzt physikalisch kein Modem vorhanden ist?

In diesem Fall könnte man versuchen ein Modem zu simulieren. Dabei gibt 
es vier Fälle zu unterscheiden:

0. Der triviale Fall

dfue und pdf schreiben einmal was von "Also ich möchte eine kleine 
anwendung programiert haben die exakt das macht was das programm im 
screenshot auch macht nur das ich eben ne Nummer bestimmen kann die ich 
gerne anwählen möchte."

Dieses selbstgeschriebene Userprogramm wäre also ein Programm, welches 
ein paar Zeichen an ein simulierte Modem schickt und eine Antwort 
erwartet. Darauf antworten wäre mit der Rechner-Rechner bzw. 
Schnittstelle-Schnittstelle Verbindung einfach machbar. Auf Wunsch 
manuell oder per Programm.

dfue bzw. pdf sollte eine Tabelle anzugeben mit einer Spalte, welche 
Texte von seinem neuen Programm an das "Modem" geschickt werden können 
und eine Spalte, welche Antwort das "Modem" auf den jeweiligen Text 
zurück liefern soll. Und unter welchem OS das laufen soll. Vielleicht 
findet sich jemand, der das programmieren kann/mag, damit endlich Ruhe 
ist.

Bsp.
Ich sende                   "Modem" antwortet
AT<cr>                      OK<cr>
ATD0112<cr>                 Trottel!<cr>
ATZ<cr>                     OK<cr>

1. Kein triviales Programm und keine serielle Schnittstelle vorhanden.

Das gesuchte Tool müsste zuerst dem Betriebssystem eine virtuelle 
serielle Schnittstelle vorgaukeln. An die könnte sich ein Userprogramm 
anklinken. Dann könnte das Tool eingehende Anfragen in frei wählbarer 
Form beantworten. Dieses Tool habe ich noch nie irgendwo gesehen. Der 
Aufwand das zu programmieren ist hoch (zu hoch für mich).

Ich würde in diesem Fall schnellstmöglich den Fall 3 herstellen.

2. Kein triviales Programm und eine serielle Schnittstelle vorhanden.

Ein reines Software-Modemsimulator-Paket auf einem Rechner müsste 
zunächst einen Weg finden, um gleichzeitig mit dem regulären Programm 
des Users auf die Schnittstelle zuzugreifen. Eigentlich verhindert das 
Betriebssystem das.

Der erste Programmteil müsste aus einer physikalischen Schnittstelle 
zwei virtuelle machen. Die beiden virtuellen Schnittstellen würden dann 
in der Art eines Nullmodems verbunden.

An der 1. Schnittstelle agiert das Userprogramm und an der 2. virtuellen 
Schnittstelle agiert als zweiter Programmteil ein AntwortetwieeinModem 
in manuell oder automatischer Form.

Eine ziemlich sportliche Aufgabe.

Mit Zusatzhardware sollte es einfacher sein, aber das setzt einen 
zweiten Rechner voraus. Der 2. Rechner ist per Nullmodem mit dem 
Userrechner verbunden. Die Wünsche an den Umfang was simuliert werden 
soll definiert, die Hardware, die als 2. Rechner erforderlich ist. In 
einfachen Fällen kann ein µC genügen. In komplexen Fällen ein PC.

Habe ich auch noch nirgends gesehen.

Ich würde in diesem Fall schnellstmöglich den Fall 3 herstellen. 
Alternativ würde ich einen alten Rechner mit serieller Schnittstelle aus 
dem Regal nehmen oder einen 20€ Laptop mit RS232 von Ebay schiessen und 
mit Nullmodemkabel anklemmen. Alle Modemantworten von Hand eintippen 
oder ein AntwortetwieeinModem-Programm schreiben.

3. Kein triviales Programm und zwei serielle Schnittstelle vorhanden.

Das ist ein Spezialfall von 2., der vieles vereinfacht. Man kann beide 
Schnittstellen per Nullmodemkabel verbinden und hat auf dem gleichen 
Rechner die Möglichkeit manuell zu antworten oder ein 
AntwortetwieeinModem-Programm automatisch antworten zu lassen.

Noch da? Jetzt wird es interessant, weil es jetzt darum geht, wie das 
serprogramm mit dem simulierten Modem umgeht.

dfue und pdf schreiben was von "Computer wird im netzwerk 
registriert und dann verbunden" bzw. "es soll so aussehen als hätte ich 
eine echte Internetverbindung per Modem aufgebaut".

Das sieht nicht mehr nach einem selbstgeschriebenen Userprogramm sondern 
nach einem echten Programm zur DFÜ-Verbindung aus und es wird schwer das 
soweit zu bedienen, dass eine echte Meldung "Verbunden" kommt und ein 
Netzwerk sichtbar ist. Im Prinzip läuft das auf einen Teil von Fall 2 
oben hinaus. Plus ein hartes Stück mehr...

Anbindung an ein Netzwerk, z.B. an Internet ist eine Funktion, die 
physikalisch über ein Modem laufen kann (PPP 
http://de.wikipedia.org/wiki/Point-to-Point_Protocol und SLIP 
http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_Line_Internet_Protocol). 
Erforderlich ist eine PPP/SLIP-fähige Clientsoftware (der Anrufer) und 
eine PPP/SLIP-fähige Serversoftware (der Angerufene, der 
Netzeinwahlknoten).

Die einfachste Möglichkeit einen eigenen Netzeinwahlknoten aufzusetzen 
ist ein UNIX- oder Linux-System dafür bereit zu halten. Der Anrufer kann 
sich mit seiner PPP/SLIP-fähige Clientsoftware dort einwählen und 
verbinden.

Wenn kein Modem zur Verfügung steht oder die Telefonleitung nicht 
benutzt werden soll, können die seriellen Schnittstellen von Client und 
Server auch mit einem Mullmodemkabel verbunden werden. Andere serielle 
Verbindungen sind auch denkbar wie z.B. USB, IrDA...

Diese Fälle sind dafür gedacht, dass man wirklich in Netzwerke rein 
will. Man benutzt den Server als Vermittlungsstelle. Entweder in ein 
lokales Netzwerk, wenn der Server an weitere lokale Rechner 
angeschlossen ist oder gar ins Internet, wenn der Server ans Internet 
angeschlossen ist und Anfragen für den Client weiterleitet.

Was wenn jetzt kein Server zur Verfügung steht? dfue und pdf 
scheinen anzunehmen, dass man dann mit einem Tool ein Netzwerk 
simulieren könnte.
Mir ist nicht klar, wie für dfue und pdf dieses Vorgaukeln aussehen 
soll.

Jeder Irre wird nach spätestens 1h merken, dass ihm "das Netz" heute 
keine Antworten liefert, wie man LEDs ohne Vorwiederstand anschliesst.

Autor: Ungast (Gast)
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Zwei alte 14.400er Modems vom Trödelmarkt:  € 2,00
Eine gebrauchte Telefonanlage von eGay:     € 5,00 + Versand
Die Ruhe, die daraufhin in µc.net einkehrt: Unbezahlbar.

Manche Dinge kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es 
Taschengeld...

Autor: Peter (Gast)
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wir können ja spenden, falls das Taschengeld nicht reicht. Ich müsste 
noch ein 14.400 Modem da haben.

Autor: Ronny Minow (hobby-coder)
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Peter schrieb:
> wir können ja spenden, falls das Taschengeld nicht reicht. Ich müsste
> noch ein 14.400 Modem da haben.

Ich hab' noch ein 56k USB Modem von Trust rumliegen...

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Hilfe, der Modemsimulator ist wieder unterwegs !!!!

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