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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wo kriege ich günstig Solarzellen für Experimente her?


Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Hallo ins Forum.

Um das neue Haus eines guten Bekannten ist es dunkel wie in einer Höhle, 
sobald das Sonnenlicht weg ist.

Weil demnächst das Dach bzw. diese Verkleidung unter dem Dachüberstand 
gemacht werden soll, haben wir uns überlegt, das wir da einfach eine 
Anzahl von weißen LED in kleinen Grüppchen reinmachen und die dann mit 
einem Funkschalter ein und aus schalten, je nach Bedarf.

Da es sich bei diesem Unternehmen um ein Experiment von uns beiden 
handelt, soll der Spaß natürlich nicht so teuer werden und auch nach 
Möglichkeit nicht so hohe laufende Kosten verursachen.

Deshalb haben wir uns im Internet eine große Anzahl Ladeschaltungen für 
Bleibatterien angeschaut und auch eine ganze Menge Shops für Solarzellen 
durchgenommen.

Ach so:
Wir wollen auf dem Dach ein Feld mit billigen Solarzellen und ca. 24 
Volt Spannung bei voller Sonnenbestrahlung installieren und dann damit 
eine 12 Volt / 100 AH Batterie über eine geeignete Ladeschaltung laden, 
die dann bei Dunkelheit die LED versorgt.

Leider kosten Solarpanele mit 12 / 24 Volt für Campingzwecke und 
genügend hoher Leistung ein Vermögen und einzelne Zellen aus den 
Bastelshops mit 0,5 Volt / 500 mA auch als Restposten sind in der Summe 
für 24 Volt dann doch viel zu teuer.

Wo kriege ich also 2. Wahl / Ausschuß (z.B. wegen falscher Spannung / 
Strom / etc.) Panele mit min. 12 Volt und 1 Ampere her ??

Danke für jeden Hinweis.

Michael

Autor: MaWin (Gast)
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Hat dein Bekannter im Haus kein 230V~ Netz?

Tun's keine chinesischen Gartenleuchten für 1 EUR das Stück?

Autor: A. K. (prx)
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Bislang war's jedenfalls so, das aus dem Stromnetz bezogener Strom 
deutlich billiger war als dorthin eingespeister. Politisch gewollt.

Folglich ist die direkte Nutzung von Solarstrom in signifikantem Umfang 
ökonomisch nicht sinnvoll. Ins Netz einspeisen und von dort wieder 
beziehen ist günstiger.

Autor: Wolf (Gast)
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tja, er will aber nichts einspeisen, sondern mit Kleinspannung spielen. 
Das soll deswegen fast nichts kosten, das ist verständlich, dafür will 
er sich lieber mit Ausschussware herumärgern.
In einigen Jahren werden die Panels billiger werden, solange würd ich 
warten.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Ein 12V/100Ah Akku für ein paar LEDs. Naja...
Bleiakkus soll man ja nur max. zu 70% entladen. Das sind aber immer noch 
70Ah.
Zu Beleuchtungszwecken sind normale weiße LEDs nicht so toll, da teuer 
und wenig effizient. Dafür bieten sich Power-LEDs an. Von Cree gibt es 
welche mit 1 Watt und ca. 140 Lumen (etwa wie 15W Glühbirne) für etwa 5€ 
pro Stück.
Die sind z.B. hier erhältlich: 
http://www.led-tech.de/de/High-Power-LEDs-Cree/CRE...

12 Stück davon sollten als Rundumbeleuchtung fürs Haus ausreichen. Die 
brauchen zusammen dann 12 Watt.
Also würden sie mit dem Bleiakku für 70 Stunden leuchten. Etwas 
übertrieben, oder?

Um diesen Akku in einer akzeptablen Zeit vollzubekommen, sollte die 
Solarzelle auch mindestens 40 Watt haben. Billig ist das nicht mehr.


Irgendwie erinnert mich das sehr an einen Bekannten von mir:
Der hat Campingurlaub gemacht. Auf dem Campingplatz hätte der Strom aber 
2€ am Tag gekostet. Für die 7 Tage wären das ja 14€. Viel zu teuer...
Also hat er einen 2kW Wechselrichter, zwei 12V/130Ah Bleiakkus und ein 
Solarpanel mit ca. 80 Watt mitgenommen.
Das ganze Zeug steht sonst übrigens ungenutzt bei ihm herum.
Da wäre es doch sinnvoller, den Krempel zu verkaufen. Für den Erlös von 
schätzungsweise 700...1000€ kann man aber viel Strom am Campingplatz 
bezahlen...

Die Rechnung ist hier ähnlich: Das ist eine Investition, die sich erst 
nach einer extrem langen Zeit lohnen würde. Da Bleiakkus aber kaum 
länger als 10 Jahre und Solarzellen ca. 30...40 Jahre halten, lohnt sich 
beides (Camping-Strom und die LED-Beleuchtung) mit Solarstrom wohl 
niemals.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Kostenoptimierung:

eine alte Autobatterie gibts für Lau vom Schrottplatz

chinesische LED mit fantastischen Lichtwerten gibts für "Peanuts" in der 
Piratenbucht.

Einen Laderegler/Stromregler für die Pufferung des Akkus und der 
Versorgung der LED baust du dir aus dem Netzteil eines alten 
Sperrmüll-Fernsehers zusammen.

Bleiben also tatsächlich nur noch die Solarpaneele ...

Gurken-Paneele haben einens schlechten Wirkungsgrad, und bei teuren 
Paneele amortisiert sich die Anschaffung erst nach einigen zig Jahren... 
für den preis kannst du deine Akkus lange mit 230V~ aufladen ...

--> Besorg dir schon mal die restlichen Komponenten und installiere 
deise. Wenn die Sonne nicht so stark scheint, mußt du eh mit 230V~ 
"nachladen", also ist der Teil der Schaltung ja nicht unnütz. Es kann 
dann nur noch "günstiger" werden.


>und auch nach Möglichkeit nicht so hohe laufende Kosten verursachen...

Naja, die laufenden Kosten für den Stromverbraucht der paar LED werden 
nicht die Welt kosten.

Fix überschlägig gerechnet:

12V / 100Ah Akku, voll gepumpt mit Strom. Wird nachts vollständig 
entnommen. MAcht knapp 1Kwh. Kostet keine 20 ct pro Nacht, oder ca. 70 
EUR pro JAhr an Stromkosten.

Dafür bekommst du nicht allzuviele Panels für

Autor: avion23 (Gast)
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In Deutschland habe ich noch nichts günstiges (!) gefunden.
In China gibt es unter dealextreme.com solarpanels. Sind natürlich 
overrated.

Das bis jetzt günstigste Angebot habe ich in den USA gefunden:
http://sunelec.com/index.php?main_page=product_inf...
Weniger als 1$/W! Da kann selbst Conrad nicht mithalten! Über shipping 
usw. weiß ich nichts.

Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Alles klar Jungs,

wir machen Das aus der Steckdose. Ihr habt mich überzeugt.

Die LED sind sauhell und in 4er Gruppen in solchen Wasserdichten 
Edelstahlteilen die man in 30 mm Löcher einbauen kann. (Anschluß an 4 
Volt / 80 mA)

Davon haben wir 50 Stk von einem Messebauer bekommen, der die aus einer 
Bühne ausgebaut hat. (Kosten: 5 Euro in die Kaffekasse).
Das Kabel um die Dinger miteinander zu verbinden mussten wir mitnehmen, 
sonst hätte uns der Messebauer die LED Teile nicht gegeben.
Länge des Dachüberhanges rund um das Haus: 25 Meter vorne inkl. dem 
Carport, 12,5 Meter Giebel hinter dem Haus inkl. dem Stück Carport, 
hinter dem Haus 21 Meter und vorne am Giebel nochmal so 10 Meter, also: 
68,5 Meter. Etwa jeder Meter ein LED Teil.
Die Sache mit Solar und Batterie zu machen war mehr als Spaß gedacht. 
Ernsthaft Energiesparen damit war nie so richtig ernst gemeint.

Außerdem treibt der Typ die Stromkosten für die Allgemeinheit ja schon 
mit der 7 KW Solaranlage auf dem Dach in die Höhe. (Der bekommt noch 18 
Jahre die 43,xx Cent / KWh für den eingespeisten Strom, der Drecksack)

Wir werden dann die Tage mal mit dem 30er Forstner Bohrer (Heißt das 
Ding wirklich so ??) um das Haus ziehen und LED Leuchten in den 
Dachüberhang zaubern, wenn die Dachdecker fertig sind.

Michael

Autor: Michael_ (Gast)
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>mit der 7 KW Solaranlage auf dem Dach in die Höhe. (Der bekommt noch 18
>Jahre die 43,xx Cent / KWh für den eingespeisten Strom, der Drecksack)
Das schlimme ist, das das nicht der "Vater Staat" bezahlt, sondern die 
kleinen Leute die sich nicht ein Windrad leisten können.
Meine letzte Abrechnung:
-Erneuerbare-Energien-Gesetz    35 EUR
-Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz     6 EUR
Mit exponentiellem Anstieg!

Autor: min (Gast)
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@_Michael:
Ja genau - dann lieber für hunderte Milliarden neue Kohle und 
Atomkraftwerke bauen. Da ist dann der Strom fast umsonst, sauber und 
garantiert immer verfügbar. Der Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit von 
Kohle und dass die Kraftwerke auch noch funktionieren, wenn die Flüsse 
im Sommer ausgetrocknet sind. Und wenn die Gletscher abgeschmolzen, dann 
fliesst das Wasser noch reichlichlicher. Dafür sollte man immer mehr 
bezahlen! Sonne ist blöd und viel zu warm. Und schuld sind sowie nur die 
Chinesen und die USA.

Autor: Der Atomreaktor (Gast)
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@min
Wenn die Politik es endlich mal kapieren würde, das wir für die 
Grundlast Atomkraft dringend brauchen und auch noch geringfügig 
erweitern sollten um mit jedem mehr Megawatt an Erneuerbaren Energien 
die Kohlekraftwerke runterfahren und schließlich abzuschalten.

Dieser Quatsch mit Kohle, Öl und Gas verfeuern ist doch hirnrissig. Bei 
Braunkohle buddeln wir sogar noch die Grundlage für die Vegetation 
großräumig weg, die wenigstens einen Teil des CO2 wieder binden könnte.

Dann lieber ein paar Cent mehr zahlen für Leutchen, die mit Verstand 
einen Atommeiler (einen sicheren, gut überwachten) fahren und für die, 
die sich das Dach anstelle mit Dachpfannen mit Solarzellen zupflastern.

Der Reaktor

Autor: MaWin (Gast)
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> kleinen Leute die sich nicht ein Windrad leisten können.
> Meine letzte Abrechnung:
> -Erneuerbare-Energien-Gesetz    35 EUR
> -Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz     6 EUR
> Mit exponentiellem Anstieg!


Ach Michael, warum jammerst du nicht dort, wo wirklich die Milliarden 
hinfliessen ?

Zahlenbasis: http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

Es sind nicht die 0,88 cent die du per EEG für Windräder zahlst.

Du zahlst 27ct/kWh (Beispiel aus jener Wikipedia-Seite), aber ein 
Grossverbraucher zahlt jedes Jahr weniger, der wird subventioniert, 
durch dich!

Er zahlt (Beispiel Wikipedia) bloss 11ct/kWh. Also glatt 16ct weniger 
als du, nicht mal 1/3tel.

DAS ist die wahre Subvention, die man von dir als kleiner Bürger 
abverlangt. Du bezahlst mehr für den Strom, damit ihn die Grosskunden 
billiger bekommen können, und du subventionierst damit die Unternehmen 
mehr als über das EEG, und zwar die stromverbrauchenden 
energieverschleudernden Unternehmen mit dem 18-fachen. Aber über diesen 
18 mal grösseren Betrag jammerst du nicht.

Da ist doch was krank dran.
Bildzeitungsdesinformiert?

Und wenn jemand der Stromkonzerne dir erklärt, das läge daran, weil die 
Industrie weniger Leitungen braucht, weniger Kundenbetreuung: Alle Lüge, 
denn die waren 1988 schon genau so:

http://www.wirtschaftsrat.de/data/landesverbaende/...

(Bessere Zahlen als nur für BW hab ich grad nicht.) Seite 35 zeigt 
überdeutlich, daß die Industrie 1988 noch knapp 80% deines Preises 
zahlte, und heute weniger als 50%, obwohl sich am Aufwand nichts 
geändert hat.

Der grosse Kunde hat halt in der Marktwirtschaft die besseren Karten,
und und der einzelne kleine Bürger wird nach Strich und Faden abgezockt.

Also, wenn du das nächste mal über die 0.88ct des EEG jammerst: Denk 
dran wen du wirklich subventionierst! Du bist das Melkvieh für die 
Konzerne.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Der Atomreaktor schrieb:
> @min
> Wenn die Politik es endlich mal kapieren würde, das wir für die
> Grundlast Atomkraft dringend brauchen und auch noch geringfügig
> erweitern sollten um mit jedem mehr Megawatt an Erneuerbaren Energien
> die Kohlekraftwerke runterfahren und schließlich abzuschalten.

Oder man versucht Strom aus erneuerbaren Energien so zu puffern, dass 
man ihn als Grundlaststrom benutzen kann.

Autor: Michael_ (Gast)
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Ach je, was habe ich angerichtet. Mich ärgert nur, das ich dem Herrn 
Zahnarzt/Windradbesitzer seinen Profit bezahle und der dafür keinen 
Finger krumm machen muß.
Ich suche aber auch billige Zellen für den Notstrom der Heizung.
Ich habe: Usv 800W ohne Batterie, einen Regler kann man bauen, 24V 
LKW-Batterie die für sowas noch geht ist auch in Reichweite.
Aber die Firmen/Handwerker die Solarzellen verbauen und defekte abgeben, 
kenne ich nicht. Wenn da eine kleine Ecke abgeplatzt ist, kommt die ja 
nicht mehr aufs Dach. Aber hergeben tun sie die auch nicht.

Autor: Dresdner (Gast)
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Lese hier:
Organische Solarzellen von Heliatek vom Fraunhofer ISE zertifiziert.
Sollen geringe Kosten haben, unbegrenzte Rohstoffe und bereits jetzt 
einen Wirkungsgrad von 6,07%.

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Die ursprüngliche Idee war ja das spielerische Einsetzen von Solarzellen 
und das kann ich nur empfehlen! Ich lade (outdoor) selber meine AA-Akkus 
mit Solarzellen (AVR gesteuert) und der Spaßfaktor dabei ist immens.

Wer heute noch Atomkraftwerke will, sollte sich bewusst machen, dass 
dies auf Kosten der nächsten paar hundert Generationen geht. Würde man 
die Kosten für die Atommüll-Lagerung über viele 1000 Jahre in den 
heutigen Strompreis einrechnen, wäre dieser vermutlich weit höher. 
Dagegen ist selbst mit Photovoltaik innerhalb der nächsten 10 Jahre in 
Deutschland Grid-Parität erreicht, d. h. der ins Netz eingespeiste Strom 
ist genauso teuer wie der aus dem Netz entnommene.

Die Pannen im geplanten Lager Asse zeigen, dass wir derzeit noch nicht 
einmal eine Müll-Lagerung für einige 10 Jahre hinbekommen. Und Uran wird 
übrigens in 100 Jahren wohl nicht mehr für Atomkraftwerke verfügbar 
sein.

Daher ist jede Aktivität zur Etablierung regenerativer Energieen 
sinnvoll und zwar so früh wie möglich.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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watt?! atomstrom und teuer? schaut euch doch mal den strompreis und die 
co2-bilanz von frankreich an. und danach die anzahl ihrer 
atomkraftwerksblöcke.

das blöde daran, druckwasserreaktoren können nur grundlast. 
siedewasserreaktoren können auch mittellast (60-100% regelbarkeit), die 
werden aber immer seltener. viele druckwasserreaktoren benötigen daher 
eine riesige menge an kapazität in pumpspeicherkraftwerken, damit diese 
die mittel- und spitzenlast übernehmen (pumpspeicherkraftwerke sind 
eigentlich nur reine spitzenlast). und die energieriesen hier heulen rum 
weil die windenergie angeblich so einen großen bedarf an regelenergie 
hat. die leistung der windparks ist aber heute ganz gut vorhersehbar und 
verteilt über eine große fläche (sprich das verbundnetz) gleichen sich 
die schwankungen aus. und wenn wirklich mal kein wind in ganz europa 
weht, dann brauchen wir die kohlekraftwerke. aber dazwischen könnte man 
sie ganz einfach mal abschalten.

das ist das eigentliche problem - du wirst durch die konzerne von oben 
bis unten belogen und betrogen oder es fehlen ganz einfach wichtige 
informationen. auweia, die radioaktivität im kühlwasser des 
kernkraftwerks erreicht tatsächlich 0,05% des zugelassenen grenzwertes - 
da muß natürlich sofort abgeschaltet werden! jetzt würde ich sehr gerne 
mal zu den großen kohlekraftwerken fahren und mit einem geigerzähler am 
großen auspuff schnüffeln. oder mal ein zählrohr in die asche stecken, 
vermutlich wird dann strahlungsalarm in der näheren umgebung ausgegeben. 
und da sind noch nichtmal die freisetzungen enthalten, die bereits beim 
abbau der kohle entstehen, etwa durch entweichende radioaktive gase die 
in der kohle eingeschlossen sind. diese werte würde ich sehr gerne mal 
mit denen von kernkraftwerken vergleichen.

die krone bekommen wir durch diese sogenannten umweltaktivisten 
aufgesetzt. heute demonstrieren sie gegen atomkraftwerke, morgen gegen 
den CO2 ausstoß und übermorgen wollen sie die glühlampe und ihren 300W 
halogen-deckenfluter wieder zurück weil ihnen das licht von 
energiesparlampen nicht passt. da kann man nur den kopf drüber 
schütteln.

weiter gehts damit, daß ich mir ja rein theoretisch mein windrad selber 
bauen könnte. ein paar kW wären zu schaffen. ich kanns aber nicht weil 
dann die bauvorschriften im großen D wieder wichtiger sind als saubere 
energie. selbst wenn ich keine nachbarn störe und alleine auf freiem 
feld 500km vom nächsten vogelschutzgebiet entfernt wohne bekomm ich 
probleme wenn ich sowas baue.

wie gehts nun aber weiter damit? kohle und öl gibts nicht mehr allzu 
lange. damit klärt sich auch das problem kohlekraftwerk. wenn nichts 
mehr zum verbrennen im großtechnischen rahmen da ist bleibt der kessel 
kalt. auch die atomkraftwerke werden es nicht ewig schaffen, das uran 
ist irgendwann weg, auch bei ausnutzung des plutoniums und der 
brutreaktoren. vielleicht verwenden wir danach ein paar jahre die 
kernfusion, bis wir irgendwann das gleiche problem mit dem helium haben 
wie heute mit dem CO2. richtig langfristig bleiben nur die regenerativen 
energieformen wie die wasserkraft, windkraft und die solarenergie. 
vielleicht ein teil biomasse zu heizzwecken. hoffentlich haben wir bis 
dahin auch eine möglichkeit den strom effektiv zu speichern. wenn da 
keine besseren akkus kommen werden wir riesige pumpspeicherwerke 
brauchen, die auch grundlastaufgaben übernehmen können wenn die sonne 
ein paar tage mal nicht scheint.

Autor: Henk (Gast)
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Was zum Teufel ist denn hier los? Noch viel weiter kann man ja gar nicht 
vom Thema abkommen.

Autor: Michael (Gast)
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> Du zahlst 27ct/kWh (Beispiel aus jener Wikipedia-Seite), aber ein
> Grossverbraucher zahlt jedes Jahr weniger, der wird subventioniert,
> durch dich!

> Er zahlt (Beispiel Wikipedia) bloss 11ct/kWh. Also glatt 16ct weniger
> als du, nicht mal 1/3tel.

> Da ist doch was krank dran.
> Bildzeitungsdesinformiert?

Sorry MaWin aber das was DU machst ist doch Polemik. Du suchst Dir im 
Internet irgend welchen Artikel zusammen und rechnest dann auch noch 
sowas von falsch, dass es besser nimmer geht.

Seit wann ist 11ct zu 27ct "nicht mal 1/3tel"??

So relativieren sich doch Deine anderen Rechnungen und Vergleiche auch. 
Werden alle genauso "unscharf" sein.

Was DU und ICH nicht wissen: Was kostet der Strom in der Herstellung 
wirklich!? Also ich persönlich bin davon überzeugt, dass ein 
Stromanbieter sich kein Milliwatt von irgend jemand subventionieren 
lässt - in Deinem Vergleich subventionieren ja die Privathaushalte die 
Grossverbraucher.
An so einen Mist glaube ich nicht.

Man muss einfach einsehen, dass Strom unglaublich überteuert ist.
Punkt!

Autor: Gastritis (Gast)
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Oh doch kann man ich hätte da noch nen Rezept für ne Gurkensuppe :P

Autor: ... (Gast)
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Michael schrieb:
> Also ich persönlich bin davon überzeugt, dass ein
> Stromanbieter sich kein Milliwatt von irgend jemand subventionieren
> lässt

Ach? Wovon wurden und werden denn Atomkraftwerke gebaut?
Doch von unseren Steuergeldern.

Ach? Wovon werden denn die Entsorgungskosten des Atommülls bezahlt?
Doch von unseren Steuergeldern.

Michael schrieb:
> An so einen Mist glaube ich nicht.

Ja, glaub weiter an den Weihnachtsmann.

Autor: Jens PICler (picler)
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Michael_ schrieb:
> Aber die Firmen/Handwerker die Solarzellen verbauen und defekte abgeben,
> kenne ich nicht. Wenn da eine kleine Ecke abgeplatzt ist, kommt die ja
> nicht mehr aufs Dach. Aber hergeben tun sie die auch nicht.

Hast du dir mal so ein Panel angesehen. Da ist ein Alu-Rahmen drum, da 
platzt nichts ab. Das Glas ist insgesamt recht stabil, das hält sogar 
größeren Hagelschlag aus. Da die Hersteller meist zwischen 20 und 30 
Jahren Garantie geben, sollte es das auch. Außerdem gehen defekt 
gelieferte Module zum Hersteller zurück. Das kann sich bei den Preisen 
kaum ein kleiner Handwerksbetrieb leisten, die Module in die Tonne zu 
kloppen oder für ein Trinkgeld an den Bastler zu verschenken.

Autor: Michael (Gast)
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> Ach? Wovon wurden und werden denn Atomkraftwerke gebaut?
> Doch von unseren Steuergeldern.

Auch Du ohne Namen disqualifizierst Dich durch solche Aussagen...

Autor: Gast123 (Gast)
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>> Ach? Wovon wurden und werden denn Atomkraftwerke gebaut?
>> Doch von unseren Steuergeldern.

>Auch Du ohne Namen disqualifizierst Dich durch solche Aussagen...



Muhahha - da surft man total unschuldig rum und dann so eine Aussage :). 
Ab heute gelten Tatsachen nur wenn einer einen Namen verwendet... lol


@TE goole mal nach Lemosolar - die sind relativ günstig für Zellen zum 
Basteln..

Autor: MaWin (Gast)
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> So relativieren sich doch Deine anderen Rechnungen und Vergleiche auch.

Die 1/3 sind falsch, weil ich erst mit anderen Zahlen gerechnet hatte, 
und dann auf die Zahlen aus den Quellen umgestellt habe ohne diese zu 
korrigieren. Da ich aber meine Quellen nennen, kann jeder meine Zahlen 
nachrechnen, und auf seine persönliche Situation umrechnen.

DU hingegen palaverst nur, das was DU sagst, stimmt nicht.

> Was DU und ICH nicht wissen: Was kostet der Strom in der Herstellung
> wirklich!?

Sicher weiss man das. Ca. 3.5 bis 5ct/kWh. Es kommt ein wenig darauf an, 
ob man CO2 Abgaben und Zinsen für Kredite und Entsorgung etc. mit 
einrechnet oder nicht, daher findet man unterschiedliche Zahlen.

Falls es dich wirklich interessiert, kannst du mal nachschlagen, was 
eine Tonne Steinkohle, ein m3 Gas, ein kg Uran im Welthandel aktuell 
kostet, und die Brennstoffkosten nachrechnen. Kohle ist bei weitem das 
preiswerteste (und dabei spielt die Subvention der deutschen Steinkohle 
keine Rolle, weil der Weltmarktpreis eh unter dem deutschen Preis 
liegt).

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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und wenn die kohle halt so billig ist machen wir sie halt mit co2 
abgaben usw. wieder teuer.

übrigens sind defekte module wirklich richtig defekt. glasbruch z.b. 
bekommst du nicht mehr repariert. wegen einem defekten alurahmen schenkt 
man dir das ding auch nicht und verbrutzelte freilaufdioden werden 
selber ausgetauscht. sorry, doch nichts mit weihnachten...

Autor: Claudio H. (hedie)
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Hallo An alle

hab jetzt nicht jeden beitrag gelesen aber hab günstige Solarzellen...

Typen mit 0.5V @ 800mA für n bisschen mehr als 2 Euro
oder 1V bei knapp 500mA für den selber preis...

Könnte sich lohnen :)

http://futurlec.com/Solar_Cell.shtml

übrigens... kennt jemand von euch Futurlec?

Der hat ALLES MÖGLICHE sehr günstig... (nein keine schleichwerbung ist 
ja für uns alle gut :) )

Hab bei dem sogar den "ausgestorbenen" LM3909 für n paar euro 
entdeckt...

Also da mal nach was suchen lohnt sich :)
Versand finde ich auch sehr akzeptabel...

Autor: Michael_ (Gast)
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>Autor: Jens A: (picler)
>Datum: 28.12.2009 10:41
>...
>Hast du dir mal so ein Panel angesehen. Da ist ein Alu-Rahmen drum, da
>platzt nichts ab. Das Glas ist insgesamt recht stabil, das hält sogar
>größeren Hagelschlag aus
Ja, aber ich habe so ein 70V-Modul gesehen, welches kurz hart auf der 
Ecke aufgesetzt war. Bei der Montage kann so etwas passieren.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Typen mit 0.5V @ 800mA für n bisschen mehr als 2 Euro
>oder 1V bei knapp 500mA für den selber preis...
Was soll ich denn mit solche Spielzeug.....?

Autor: avion23 (Gast)
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Danke für den link http://futurlec.com/Solar_Cell.shtml, kannte ich noch 
nicht.

Damit ich on topic bleibe: 
http://purpleslinky.com/offbeat/is-your-home-safe-...

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Onkel_michi

> Wo kriege ich also 2. Wahl / Ausschuß (z.B. wegen falscher Spannung /
> Strom / etc.) Panele mit min. 12 Volt und 1 Ampere her ??

@Micha

> Ich suche aber auch billige Zellen für den Notstrom der Heizung.
> Aber die Firmen/Handwerker die Solarzellen verbauen
> und defekte abgeben, kenne ich nicht.


wenns noch aktuell ist:

für 20 Watt (Peak) Module 40 x 50 cm kenne ich eine Bezugsquelle, da 
kostet das einzelne Modul ca. 30 EUR (gebraucht)

Gurgle mal nach dem Typen:

solarex MSX20

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