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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik JFET Beschalten


Autor: JFET (Gast)
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Hallo,
ich möchte einen JFET beschalten. Im Laststromkreis sollen 30mA fließen. 
Als Spannung stehen 7,4V DC zur Verfügung. Der Lastrom soll fließen, 
wenn keine Gatespannung anliegt. Als Typ würde ich einen BF245 nehmen. 
Ich habe in der SImulation schon einiges versucht, aber irgendwie 
erreiche ich mein Ziel nicht. Kann mir mal bitte jemand die 
Standardbeschaltung für den Fall erklären?

Autor: A. K. (prx)
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Wessen Idee war das? Ein JFET wird im digitalen Kontext ausgesprochen 
selten als Schalter verwendet.

Autor: JFET (Gast)
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Was nimmt man da stattdessen für die Anwendung?

Autor: A. K. (prx)
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Ist die Last massefrei: NPN oder N-MOSFET. Ansonsten siehe 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor...

Autor: JFET (Gast)
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Naja ich möchte per Batteriebetrieb ein Relais schalten. Wenn keine 
Spannung anliegt soll das Relais schalten. Wenn Spannung anliegt soll 
die Schaltung so wenig Strom wie möglich verbrauchen.

Autor: A. K. (prx)
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Wo kommt diese ominöse Spannung her und wie gross ist sie?

Autor: JFET (Gast)
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Naja 2 Lio Zellen.

Autor: A. K. (prx)
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So wird das nichts. Versuch dir mal vorzustellen, was andere Leute 
wissen müssen um eine Lösung zu finden und lass dir nicht alles einzeln 
aus der Nase ziehen.

Die Spannung nach der ich fragte ist die einzig explizit erwähnte 
Spannung im Beitrag von 17:42.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Schaltplan?

Man könnte einen P-MOSFET wie den BS250 nehmen, wenn du die positive 
Versorgungsspannung an- und abschalten willst. Oder einen N-MOSFET wie 
den BS170, wenn du die Masseverbindung an- und abschalten willst.

Kai Klaas

Autor: Michael (Gast)
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>Ich habe in der SImulation schon einiges versucht, aber irgendwie
>erreiche ich mein Ziel nicht. Kann mir mal bitte jemand die
>Standardbeschaltung für den Fall erklären?


Was funktioniert denn nicht und wie hast du den BF245 beschaltet? Ist 
dir klar, dass die Gate-Source-Spannung eines N-Kanal-JFETs negativ sein 
muss damit dieser sperrt? Spannungen größer gleich 0 V stellen die 
Leitfähigkeit her (die RLZ wird dann verschwindend gering).

Autor: JFET (Gast)
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Also ich werde nochmal einiges Probieren. Also die Spannung kommt auch 
von der Batterie. Ich hatte das ganze schon mit einem BC546 gelöst. Da 
Funktioniert das ganze ja nur Verkehrt herum. Das Relais würde schalten, 
wenn ich Spannung auf die Basis gebe. Was ist denn jetzt eigentlich für 
meine Anwendung am besten? Bipolar, Mos-Fet oder Jfet?

Autor: Michael (Gast)
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Kommt drauf an was du willst. Wenn du bei Ube = 0V bzw. Ugs = 0V den 
Strom fließen lassen willst wird es mit Bipolartransistoren und Mosfets 
schon schwierig, dann ist ein JFet nicht unbedingt verkehrt.

Man fragte nun schon mal nach einem Schaltplan, auch eine ausführliche 
Beschreibung deines "Problems" könnte helfen die sinvolle Tipps zu 
geben. Einfach mal zu sagen "Nimm nen n-Kanal-Mosfet" halte ich für 
wenig klug wenn man nicht weiß was du überhaupt vor hast und die 
bisherige Beschreibung, zwei Lio-Zellen (was ist eigentlich "Lio" oder 
meintest du LiPo?) zu schalten ist doch ein wenig mau.

Autor: Jonny123 (Gast)
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Also mein Problem war Anscheinend wirklich die falsche Polung der GS 
Spannung. Aber wie bekomme ich die aus der Batterie?

Autor: Jonny123 (Gast)
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Ok ich habs. Ich steuer einfach mit 3,6V einer Zelle an und kann dadurch 
auch die negative Spannung erzeugen.

Autor: Jonny123 (Gast)
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So hier mal die Schaltung. An sich scheint sie zu funktionieren. Nur 
schaltet das Relais nicht durch.

Autor: A. K. (prx)
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Dummerweise kann der BF245B nur 6-15mA fliessen lassen, und auch die nur 
mit einigen Volt Spannungsabfall. Wohl zu wenig für das Relais.

Autor: Jonny123 (Gast)
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gut aber die Schaltung ist ok, oder? Was nimmt man denn für einen Typ 
für höhere Ströme von so ca. 100mA. Das sollte ja für die meisten Relais 
reichen, oder?

Autor: A. K. (prx)
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Zudem liegt der Bereich der Abschnürspannung des BF245 unter -3,6V, der 
FET wird in dieser Schaltung also einen signifikanten Ruhestrom 
verursachen

Autor: A. K. (prx)
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Jonny123 schrieb:

> gut aber die Schaltung ist ok, oder? Was nimmt man denn für einen Typ
> für höhere Ströme von so ca. 100mA. Das sollte ja für die meisten Relais
> reichen, oder?

Für diese Schaltung gäbe es eine Alternative mit MOSFET, aber da du dich 
hartnäckig weigerst, etwas über die Natur der Steuerspannung zu 
verraten, kommen wie da nicht weiter.

Autor: Jonny123 (Gast)
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Ok also brauche ich einen Typ mit am besten -3V Abschnürspannung und 
einer max Stromstärke von am besten 500mA damit dann auch wirklich alles 
passen sollte.

Autor: Jonny123 (Gast)
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Was meinst du denn mit Steuerspannung, was fehlt denn noch?

Autor: A. K. (prx)
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Woher kommt die Steuerspannung für das Gate? Wenn das wie im Bild 
wirklich ein Schalter wäre, dann läge es einigermassen nahe, diesen in 
Form eines Öffners direkt zu verwenden, ohne Relais ohne Transistor. 
Also wird das in der Realität etwas ganz anderes sein. Was?

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Reichen dem Relais tatsächlich 3.0V (LiPo leer)?

Autor: Jonny123 (Gast)
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Also das mit dem Öffner kommt schon nahe. Ich möchte über den Öffner 
größere Ströme schalten für einen Motor. Den wollte ich über ein Relais 
anschalten, wenn der Schalter offen ist.

Autor: A. K. (prx)
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Reed Relais sind für grosse Ströme nicht wirklich die erste Wahl.

Aber wenn du einen Öffner verwenden kannst, dann tut es jeder 
Bipolartransistor oder Standard-MOSFET, denn dann fliesst nur bei 
eingeschaltetem Relais zusätzlich etwas Strom nebenbei.

Autor: Jonny123 (Gast)
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Naja der Strom fließt nur max. 5 Sekunden. Ich hätte da ein ein 
Leistungsrelais/KFZ-Relais gedacht.

Autor: A. K. (prx)
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Weniger elektronisch eingestellte Gemüter würden den Öffner natürlich 
ohne Transistor direkt vor das Relais schalten. Aber das ist eher die 
Kategorie Hauselektrik als Elektronik, also hier falsch ;-).

Autor: Jonny123 (Gast)
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Naja wie soll ich den denn Öffner vor das Relais schalten? Da bräuchte 
ich ja ein Relais, das bei Spannungsunterbrechung schaltet.

Autor: T. C. (tripplex)
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Ein Wechsler Relais, welches Spannungsfrei schaltet und bei Spannung
den Kontakt wechselt und den Lastkreis öffnet.

Autor: Michael (Gast)
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Deine Schaltung macht derzeit nichts anderes als das Relais zu schalten 
sofern die Spannung hoch genug ist und, das ist wohl das wichtigste, der 
Taster gedrückt wird. Wenn man mal davon ausgeht, dass das Relais an 
sich nicht wahnwizig viel Strom benötigen wird, wahrscheinlich nur was 
im mA-Bereich, dann ist jede Ansteuerung mit Transistor overkill. Drückt 
man den Taster soll das Relais aus gehen. Was macht man also? Man nimmt 
einen Taster (Öffner-Varinante) und schaltet ihn in Reihe zur 
Relais-Wicklung. Nun kann man das Relais mit hilfe des Tasters 
abschalten. So einfach ist die Wurst.

Autor: Jonny123 (Gast)
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Also hat das Relais 2 Stabile Zustände, einen Spannungsfreien, wo der 
Laststromkreis zu ist, und einen Mit Spannung, wo er auf ist. Wie viel 
Strom verbraucht so was denn, wenn der Lastkreis offen ist?

Autor: Michael (Gast)
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Oha...mir schwant nichts gutes.

Wenn der Lastkreis offen ist verbrät nur der Steuerkreis was und wieviel 
das ist...also du könntest auch fragen wer mehr Sprit verbraucht: Das 
Auto deines linken Nachbarn oder das Auto deines rechten Nachbarn.

Autor: A. K. (prx)
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Jonny123 schrieb:

> Naja wie soll ich den denn Öffner vor das Relais schalten? Da bräuchte
> ich ja ein Relais, das bei Spannungsunterbrechung schaltet.

Ein Öffner ist ein Taster, der öffnet wenn gedrückt und schliesst wenn 
losgelassen. Ein Schliesser arbeitet andersrum. Ein Umschalter kann 
beides. Das gilt genauso für Relais, wenngleich man da zwar oft 
Schliesser und Umschalter findet, aber selten Öffner.

PS: Deine FET-Schaltung hat ein offenes Gate wenn Taster offen. Darf 
nicht.

Autor: Jonny123 (Gast)
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also was zieht den nun so ein Wechselrelais, wenn die Steuerspannung weg 
ist, und der Lastkreis offen?

Autor: Jonny123 (Gast)
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Alternativ könnte man ja auch eine Öffner Relais nehmen. Aber da braucht 
der Steuerstromkreis ja schon 100mA oder mehr. Oder halt den 
Vorschlaggenen Wechsler oder ein Schließer Relais Bipolar ansteuern.

Autor: Jens G. (jensig)
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seit wann ist der Steuerstrom abhängig vom grundsätzlichen Relaistyp 
(Öffner/Schließer/Wechsler) ???
Auserdem wissen wir doch nicht, was das Relai, was Du nehmen willst, an 
Steuerstrom braucht. Dazu mußt Su schon ins Datenblatt des Relais 
gucken, oder es ausmessen.

Autor: Jonny123 (Gast)
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naja ein Wechsler dürfte ja bei meiner Anwendung immer Steuerstrom 
brauchen genau wie ein Öffner. Ein Schließer mit Transistoransteuerung 
nur den Steuerstrom des Transistors und der ist ja bestimmt kleiner als 
der eines Relais, oder?

Autor: Michael (Gast)
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>naja ein Wechsler dürfte ja bei meiner Anwendung immer Steuerstrom
>brauchen genau wie ein Öffner. Ein Schließer mit Transistoransteuerung
>nur den Steuerstrom des Transistors und der ist ja bestimmt kleiner als
>der eines Relais, oder?

Ich frag ja nur ungern: Was willst du denn genau ansteuern? Du hast doch 
bestimmt nicht nur ein Relais. Und selbst wenn...also so ein Relais hat 
zum Beispiel einen Kontakt der stromlos offen ist (NO. normaly open 
genannt) oder einen Kontakt, der stromlos geschlossen ist (NC, normaly 
close) oder aber beide Varianten (das wäre dann der Umschalter). Aber 
das ist alles uninteressant, es interessiert viel mehr was du ansteuern 
willst, was soll das Relais schalten? Versuch das mal ordentlich zu 
beschreiben, sonst ist das hier doch alles nur heiße Luft um die wir 
hier reden.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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@Michael

>Versuch das mal ordentlich zu beschreiben, sonst ist das hier doch alles
>nur heiße Luft um die wir hier reden.

Ich habe mich schon lange ausgeklinkt. Wenn "Jonny123" alias "JFET" 
keine Fragen beanworten will...

Kai Klaas

Autor: Jonny123 (Gast)
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Ich hatte ja geschrieben, dass ich einen Motor ansteuern will, der an 
geht, wenn der Öffner betätigt wird. Der Motor dürfte um die 20A ziehen. 
Was wird denn noch gebraucht, was ich noch nicht beantwortet habe?

Autor: Michael (Gast)
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Also...Klein Fritzchen kommt vorbei sieht einen Taster und drückt drauf. 
Dann soll ein Motor angehen und irgendwas lustig bewegen? Und was soll 
passieren wenn Kleinfritzchen den Taster wieder los lässt? Soll dann der 
Motor aus gehen? Wenn ja, dann hau einfach einen Taster in die Zuleitung 
des Motors und gut ist, da ist weder ein Transistor noch ein Relais 
nötig. Der Taster muss nur die 20A halten können.

Autor: Ich (Gast)
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Also ich versuch es nochmal:
Nimm doch so eine Schaltung hier. Die Braucht 15uA wenn der Schalter 
gedrückt ist.

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