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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pegelwandlung 5V auf 24V


Autor: Marco (Gast)
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Hallo,
ich möchte gerne einen 5V Pegel auf 24V verstärken, ohne externe
Spannungsversorgung. Leider hab ich davon keine Ahnung, habt ihr eine
Idee?

Danke, Marco

Autor: Benedikt (Gast)
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Ohne genauere Angaben bezüglich Geschwindigkeit usw. kann ich nur diesen
Tip gebe: Spannungswandler 5V->24V nehmen...

Autor: Marco (Gast)
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Mein Signal ändert sich etwa mit 100Hz...
Später sollen Schaltzeiten von max 100kHz möglich sein

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

was willst du mit den 24 V machen ?
einen Staplermotor mit 50A PWM steuern
oder an einen SPS Zähleingang (<20mA)legen - bitte genauere angaben!!

Autor: Toto (Gast)
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Hast du den wenigsten 5V zu Verfügung oder nur das reine TTL 5V Signal.

Wenn du 5V hast kannst du es so wie im angehängten Schaltplan machen.
Die Ladungspumpe gibt es als fertiger IC z.B von Maxim, oder du must
sie
diskret aufbauen.

Wenn nur das reine Signal zu Verfügung steht wirds schwer.
Ich glaube nicht das du mit einem Spannungswandler bei solch hohen
Frequenzen ein sauberes Signal bekommst.

Vielleicht gibt es ja auch einen Schnittstellen IC wie den MAX232 nur
mit 24V Pegel. Ich weiß aber nicht welche Schnittstellen mit 24V
arbeiten.

Autor: Axel (Gast)
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Nur aus dem Signal?!?
Phantomspeisung oder sowas. Das Sich änderde Signal benutzen, um einen
Kondensator um/aufzuladen, gleichzeitig mit dem Signal einen Transistor
schalten, welcher mit/an der hohen Spannung arbeitet.
Such mal nach "abenteuerlich" im Forum, habe ich selbst schon mal
angezweifelt, das es geht, aber in der AN910 machen die nix anderes.
Anlehnend an die Idee lässt sich die Sache auch auf 24Volt aufbohren.
Wäre aber schn hilfreich und nett, wenn Du nicht im Dunkeln stehen
lässt, und uns verräts, was Du vorhast. Villeicht schüttelt der eine
oder andere was ausm Ärmel... kann ja sein.

Gruß an alle
Axel

Autor: Marco (Gast)
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Danke für die schnellen Antworten.
Hatte die Hälfte vergessen ;)
Ich beziehe die 5V vom USB Anschluss. Und benötigt werden vielleicht
10mA, also nicht viel Saft...

Autor: Marco (Gast)
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Ich hab gelogen. Ich brauch 30 mA ;)
Im Endeffekt möchte ich ein I²C ähnlichen Bus steuern. Das ganze läuft
sehr langsam ab...

Autor: Axel (Gast)
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Na denn iss' ja einfach:
NE555 als astabilen Multividingens und Spannungsvervielfachewrschaltung
mit Dioden und Kondensatoren.
Oder irgentwas von MAxim, was es wieder nirgentwo gibt.
Gruß
Axel

Autor: MSE (Gast)
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@Marco:
'nur' 30mA ist gut! 30mA bei 24V sind bei 5V schon mehr als 144mA.
(die '144mA' ergeben sich aus dem Energiesatz und das 'mehr als'
daraus, dass der Wirkungsgrad solcher Wandlungen stets deutlich
schlechter ist als eins.)

Gruß, Michael

Autor: Axel Stab - info@axelstab.de (Gast)
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Schau Dir mal die DC-DC Wandler von Traco an, mit dem TES 2N-0522 könnte
es klappen. 5V auf +/- 12V, vielleicht kann man die Ausgänge in Reihe
schalten, sind ja potentialfrei (was bei USB nicht ganz ungelegen
kommt). Nicht ganz billig, aber einfach. Traco gibts glaub ich bei
Schuricht oder Schukat ganz gut.

Ansonsten müsstest Du drei Spannungsverdoppler hineinander haben, ist
schon irgendwie hässlich. Aber sollte auch gehen. Ein gutes IC dafür
ist der ICL7660, da is im Datenblatt gleich ein Spannungsverdoppler
dimensioniert.

Autor: Winfried (Gast)
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Genau, fertige DC/DC Wandler gibts mittlerweile überall und billig.
Genau dafür geeignet. Und wenns sein muss, sogar in 5x5mmx5mm Größe.
Unglaublich, was mittlerweile so geht.

Autor: Marco (Gast)
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Bin noch immer nicht wirklich weitergekommen...
Könnte mich der MC34063 weiterbringen? Und wenn ja, wie?

Autor: harry (Gast)
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hi,

der kann dich schon weiterbringen, die applikationen im datenblatt
laufen perfetto, hab ein ladeteil für 24v-akkus aus 6v netzteil damit
gestrickt, das ding regelt ab 4v auf die erf. 28,8v aus. gruss, harry

Autor: Marco (Gast)
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Das hört sich ja schon ganz nett an.
Dummerweise habe ich so gar keine Ahnung,
wie ich die Bauteile auslegen muss...

http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/5257.pdf

Wenn ich mir das Datenblatt anschaue ist auf Seite 6 ja schonmal
sowas ähnliches...
Und ich tippe mal, dass ich R1 bzw R2 ändern muss.
Aber was ist mit den Kondensatoren und der Spule?
Und wozu ist die Schottky Diode da?
Fragen über Fragen ;)

Autor: Marco (Gast)
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Noch eine Frage,

woher kommt die Frequenz fosc auf seite 3?
Bekomm ich überhaupt keine Gleichspannung am Ausgang?
Oder hab ich da n Denkfehler?

Autor: crazy horse (Gast)
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Manche Sachen lohnen sich einfach nicht.
Willst du >100 Stk davon bauen, kann man darüber nachdenken, sonst ist
eine fertige Lösung immer besser.
Traco TMA0524S
5V rein, 24V raus, das ganze mit 1W, also auf der 24V-Seite 40mA.
Nebenbei galvanische Trennung (brauchst du ja wohl gar nicht
unbedingt). ist aber oft recht nützlich. Die Dinger kosten ca. 4Euro,
den Typ setz ich aber nicht ein (nur 24V->5V und 5V->5V), habe also
keine da.
Alternativ zu Traco: CTC, baugleich, aber 2W.

Autor: Marco (Gast)
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Bei Traco find ich den nicht. Bei CTC schon.
Kann ich mit den Dingern denn auch schalten?
Ich möchte ja, wie irgendwo zu Anfang erwähnt,
ein I²C Bus-Protokoll damit fahren.
Mir wäre es auch lieber, den 34036 zu nutzen, da
die Schaltung so günstig wie möglich sein soll.

Autor: Axel (Gast)
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(....will nur email-benachrichtigung ausschalten...)

Autor: harry (Gast)
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hi,

die widerstände r1/r2 bilden einen spannungteiler der ausgangsspannung.
die spannung an pin5 wird von einem komparator mit einer internen 1,25v
referenz verglichen, liegt sie darüber wird die einschltzeit der spule
verringert, andernfalls erhöht. c1 mit 330uF ist etwas sehr fett
bemessen, ich habe 33uF in meiner schaltung, es kommt darauf an, wie
'sauber' du die ausgangsspannung benötigst. die spule habe ich mit
330uH bemessen, ich hab einige probiert, die meisten gehen gut, nur
unterhalb 100uH hatte ich schwierigkeiten.
die schottky-diode ist eine einfache gleichrichtung des rechtecksignals
an pin 1. nach der diode hast du dann gleichspannung.
die frequenz wird durch c3 bestimmt, ich hab 680pF verbaut, damit hab
ich ca. 60KHz schaltfrequenz, hab's bis 100KHz getrieben aber dann
lässt der wirkungsgrad nach. die frequenz selbst ist unkritisch, die
spule muss eben bei geringerer freq. grösser bemessen werden.
gruss, harry

Autor: AxelR. (Gast)
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Hi Leute,
zu http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-111472... :

hatten wir nicht schon mal einen Thread, wo ich den MC34063 unter die
Lupe nahm und wage hinweise zur Berechnung gab?
Ich denke ja! gesucht und gefunden...
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-118438...

Such doch mal nach MC34063 im Forum.
gruß
Axel

Autor: Marco (Gast)
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OK, da hab ich was gefunden ;)
Wenn ich das jetzt mal so überschlage, komme ich auf folgende Werte:

ton/toff = (Vout+Vf-Vin)/(Vin-Vsat)

ton/toff = (24+0,3-5)/(5-0,3) = 4,11

Aber was ist ton+toff bzw. 1/fmin?

Im Datenblatt sind 33kHz als fosc(typ.) angegeben, hab ich somit
ne Schaltzeit von 1/33*10^3 --> 30,3µs?

Dann wäre doch

toff= 30,3*10^-6/(4,11+1)=5,93µs
ton = 24,37 µs

Ct= 4,5*10^-5 * 24,37*10^-6 = 1,1 nF ?

Autor: Marco (Gast)
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Man man man... Was ein Streß.
Nu läufts endlich ;) Hier noch ein netter Link, der für all die jenigen
interessant sein könnte, die mit dem MC34063 basteln wollen ;)

http://www.nomad.ee/micros/mc34063a/index.shtml

Vielen Dank nochmal an alle Helfenden

Gruß

Marco

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