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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Übergang Unterputz->Aufputz


Autor: Elektrickser (Gast)
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Moin, mal wieder eine Elektro-Frage:

Hinter einem Schrank sind eine Steckdose und ein Lichtschalter in 
UP-Dosen montiert.
Die Leitungen sollen verlängert werden und Aufputz weiter geführt 
werden.

Der Elektriker hat auf die Dose einen Federdeckel gesteckt, ein Loch 
durchgebohrt und das NYM einfach durchgesteckt. Auf der Wand läuft es 
dann mit Nagelschellen weiter.

Irgendwie kommt mir das etwas seltsam vor. Weiß jemand, ob das so OK 
ist? Wenn nicht, wie müsste es korrekt aussehen?

Außerdem ist in dem Schrank noch eine Steckdose installiert worden, das 
Kabel zu der Dose ist auch mit Schellen auf dem Holz fixiert. Die Dose 
sitzt in einer orangenen Hohlwand-Dose, von hinten geht das Kabel dann 
in die Dose.

Danke!

Autor: hobbyelek (Gast)
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NYM-Kabel Aufputz mit Nagelschellen ist OK. Es kommt jetzt darauf an wie 
das ganze gemacht wurde aber das kann man schlecht sagen ohne Foto. Ich 
persönlich würde ein kabelkanal bevorzugen aber das ist dann 
Geschmackssache und Kostenfrage.

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Also so eine Frage in einem Elektonikforum..... !?? na ja. Traust du 
deinem Elektriker nicht mehr, oder hast du einen Nachbarn mit 
"Fachkenntnissen" angesprochen und nun Zweifel, ob die 20 € zuviel 
waren.  Nimms mir nicht übel, aber ein Handwerker ist verpflichtet, nach 
Vorschriften zu arbeiten und bevor eine Bude abfackelt, weil ein 
Handwerker Pfusch hinterließ, wird er sich an die Regeln halten. Oft 
ist's der Kunde, der einen Handwerker aus Kostengründen zu ( 
vertretbaren) Pfusch überredet.
Ein Spruch eines Handwerkers: "Pfuschen darf man, man muß es nur 
können."
In diesem Sinne
Gruß oldmax

Autor: Peter (Gast)
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als Pfusch würde ich das nicht bezeichnen. Wenn man eh mit 
Nagelschnellen weiter geht da geht es ja eh nicht um "schön".

Wenn es etwas besser aussehen soll kann man z.b. Herdanschlussdosen 
verwenden die haben auch eine Zugentlastung. Es gibt auch spezielle 
Kabelauslasseinsätze für jedes Schalterprogramm.

Autor: Frank B. (frank501)
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>Der Elektriker hat auf die Dose einen Federdeckel gesteckt, ein Loch
>durchgebohrt und das NYM einfach durchgesteckt. Auf der Wand läuft es
>dann mit Nagelschellen weiter.

Wenn die Leitung ordentlich (mit Nagelschellen) befestigt ist und die 
Klemmstelle ebenfalls ordentlich ausgeführt ist, dann spricht nichts 
dagegen und im Allgemeinen wird das auch so gemacht.

Ordentlicher (aber auch teurer) ist es mit der oben erwähnten 
Herdanschlussdose. Die würde ich zumindest verwenden, aber nicht wegen 
der Zugentlastung sondern nur aus optischen Gründen.


>Kabel zu der Dose ist auch mit Schellen auf dem Holz fixiert. Die Dose
>sitzt in einer orangenen Hohlwand-Dose, von hinten geht das Kabel dann
>in die Dose.

Auch das wird üblicherweise so gemacht, aber wenn die hohlwanddose von 
hinten offen zugänglich ist, ist das fachlich nicht 100%ig korrekt, da 
man mit genügend ungeschick (oder Vorsatz, aber der spielt eigentlich 
keine Rolle, da man, wenn man unbedingt will, fast jede 
Sicherheitsmassnahme umgehen kann) die Plastikteile der nicht 
verwendeten Durchbrüche öffnen und so mit einem spitzen Gegenstand die 
unter Spannung stehenden Leitungen berühren könnte.
Für solche Fälle, wo die Steckdose von hinten frei zugänglich ist, gibt 
es spezielle Einbaudosen bzw. Abdeckungen für die Hohlwanddose.


Frank

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Alte Elektrikerweisheit:
Wer Leitungen im Putz verlegt, sollte nicht so sehr auf den Putz hauen!

;-)
MfG Paul

Autor: Elektrickser (Gast)
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Danke für euer Feedback!

Optisch sieht es wirklich sehr unprofessionell aus. Heute morgen ist 
schon die erste Schelle aus dem Putz gefallen, als ich die Rückwand vom 
Schrank wieder anbringen wollte.
Es wäre wohl sinnvoll, das alles noch einmal überarbeiten zu lassen. Die 
Herdanschlussdose werde ich mal vorschlagen. Gibt es vielleicht auch 
Schellen, die angeschraubt werden? Hier im Putz hält kaum ein Nagel.

Der Schrank besteht aus drei verbundenen Elementen: 1. Schrank 2m breit, 
2. Regal 1m breit, 3. Schrank 1m breit.

Die Dose ist im Regal eingebaut, sodass die Leitungen hinter/im 3. Teil 
verlaufen.
Die Rückwand dieses Schrankteils ist 10cm vorgesetzt und mit 
Magnetschnappern montiert, um an die Verkabelung ranzukommen.
Möchte man also etwas von hinten in die Dose stecken, muss man erst den 
Schrank ausräumen, die Fachböden aushängen und die Rückwand rausnehmen.
Das sollte doch geschützt genug sein, oder?

Bzw. würde ich mir eher ne andere Steckdose suchen, als den Schrank zu 
zerlegen...

Autor: Frank B. (frank501)
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>Möchte man also etwas von hinten in die Dose stecken, muss man erst den
>Schrank ausräumen, die Fachböden aushängen und die Rückwand rausnehmen.
>Das sollte doch geschützt genug sein, oder?

Das sollte ausreichend geschützt gegen unbeabsichtigtes Berühren sein.


> Gibt es vielleicht auch
>Schellen, die angeschraubt werden? Hier im Putz hält kaum ein Nagel.

Ja, es gibt z.B. Einschlagschellen für Kabelbinder. Die haben einen Dorn 
mit Lamellen auf der Rückseite. Diesen lammelierten Dorn schlägt man 
einfach mit einem Hammer in eine passende Bohrung und zieht 
anschliessend vorne einen Kabelbinder durch.
Ob es sowas auch als einfache Schelle gibt, weiß ich jetzt nicht, da ich 
Leitungen entweder in Kabelwannen aus Metall, einfachem Kabelkanal oder 
in KuPa oder StaPa Rohr verlege. Mache das an der Arbeit so und sehe 
keinen Grund, das sonst anders zu halten, da mir Nagelschellen (ausser 
vielleicht auf Holz zu labil erscheinen)  ;-)

Frank

Autor: Hans (Gast)
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als Kompromiss zwischen Nagelschellen und Kabelkanal gibt es noch
Kabelschlaufen (meist für ein 6mm Bohrloch)

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