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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Blitzlampe weiterverwenden


Autor: Johannes Forster (Gast)
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Hallo bastler

bin fast am verzweifeln... ich habn alten Aufsteckblitz für Fotoapperate 
in die finger bekommen .

Ich will nun mit der Blitzlampe und einer möglichst einfachen schaltung
ein transportables Taschellampenänliches Blitzgerät basteln, mit dem man 
einfach per taster einen möglichst heftigen blitz abgeben kann.

ich hab zwar den ein oder anderen Plan gefunden aber die sind alle als 
Blitzverstärker ausgelegt oder haben noch irgendein anderen krimskrams 
dran.
ich möchte einfach nur nen taster dran.

Die Daten die ich habe sind sehr bescheiden:
eigenlich nur     - ein elko der parallel vor die Blitzlampe geschalten 
ist   mit der afschrift:   400MFD 300WV    (W=????)

und dass die blitzlampe nur ein glasröhrchen mit ca 45mm länge und 2mm 
D. ist

kann mir jemand helfen, hat jemand ein plan oder ne idee?

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Die möglichst einfache Schaltung befindet sich doch bereits in dem 
Aufsteckblitz. Die beiden Kontakte am Kameraschuh (oder 2 Kontakte an 
einer herausgeführten Leitung)  werden mechanisch kurzgeschlossen, um 
einen Blitz auszulösen.

Diese alten Blitze enthalten meistens eine Energiequelle (Batterie / 
Akku).

Als taschenlampenähnliche Lichtquelle läßt sich ein derartiges 
Blitzgerät nicht verwenden. Die maximale Blitzfolgefrequenz dürfte bei 
etwa 5 ... 10 Blitzen pro Minute liegen.

Viel Spaß damit!

Bernhard

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Hallo Johannes,
ich habe dir schon vor vielen Wochen/Monaten mal ne Mail geschrieben und 
nie eine Antwort erhalten :-(((( schade!!

Und jetzt?

Andreas

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Bezüglich Angabe "WV" schau mal da,
Beitrag "Was bedeutet 35WV auf einen C genau"

wieder der Andreas

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Johannes Forster schrieb:
> Die Daten die ich habe sind sehr bescheiden:
> eigenlich nur     - ein elko der parallel vor die Blitzlampe geschalten
> ist   mit der afschrift:   400MFD 300WV    (W=????)

Eine Kleinigkeit hast du vergessen: die Zündspule und einen kleinen 
Kondensator, der die Energie dafür bereit hält.

Ohne Zündspule geht bei den Xenon-Blitzröhren bei 400 V nichts.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blitzröhre

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Also erstmal brauchst du einen Spannungswandler, der den Elko auf 400V 
lädt. Entweder du nimmst den aus dem Blitzgerät, oder du baust einen 
selbst (geht mit NE555 + Mosfet ganz gut).
Dazu brauchst du die erwähnte Zündspulem die über einen Taster oder 
Thyristor an den Zündkondensator (so 100nF) angeschlossen wird.
Und du darfst den Biltz nicht sehr häufig auslösen, sonst überhitzt die 
Röhre. Einmal alle 10 Sekunden dürfte etwa das Maximum sein.

Autor: Johannes (Gast)
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hmm schade ich hab gedacht ich könnte durch ne schnelle aufladung des 
Kondensators ne relativ häufige blitzfolge erreichen ...

wenn da aber nur 1 blitz alle 10 sekunden möglich ist hat sich des 
erledigt.

trotzdem danke


hallo Andreas

muss mal wieder meine mails checken:( gutes neues

Autor: Tiesto (Gast)
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wenn Du häufige Blitze brauchst, kannst Du den Elko einfach kleiner 
wählen, z.B. 100mü. Dann lädst Du noch über einen Widerstand von 
vielleicht 100K den Zündkondensator (100n klingen gut), baust Dir einen 
Zündtrafo aus einer HF-Drossel mit außen ein paar zusätzlichen 
Wicklungen, und gut...

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